Verhindert RückstandFertigproduktEtabliert, KI nachgerüstet

Front

FrontApp, Inc. ·front.com· Stand: 2026-08-21

Führt E-Mail, Chat, SMS und soziale Kanäle in einem geteilten Postfach zusammen, in dem jede Nachricht eine Zuständigkeit, einen internen Kommentarfaden und einen Verlauf bekommt.

Dieses Werkzeug mit KI durchgehen

Unser Urteil

Ein geteiltes Postfach verschafft keinen Vorsprung, weil der Wettbewerb dasselbe kaufen kann. Wer ohne eines arbeitet, verliert die Zuständigkeit für eine Anfrage in dem Moment, in dem der erste Bearbeiter im Urlaub ist, und fällt hinter eine Antwortzeit zurück, die Kunden voraussetzen. Front verlegt inzwischen einen Teil dieser Arbeit in KI-Agenten, die selbst antworten. Damit verschiebt sich die Entscheidung von der Werkzeugauswahl zur Führung: Wer gibt frei, wer misst die Qualität, wer steht für eine falsche Antwort gerade. Das Werkzeug beantwortet keine dieser drei Fragen.

Belege:Stand 2026-08-21Tarifpreise 25, 65 und 105 USD je Platz und Monat bei jährlicher Zahlung, Ersparnis gegenüber monatlicher Zahlung 24 Prozent, Anmeldung über SAML und Nutzerbereitstellung ab ProfessionalZur QuelleStand 2026-08-21KI-Zusätze Copilot und Smart QA zu je 20 USD, Smart CSAT zu 10 USD je Platz und Monat, Autopilot ab 0,05 USD je Unterhaltung; Einführungspaket ist ab 25.000 USD Vertragswert PflichtZur QuelleStand 2026-08-21Der Anbieter erklärt selbst, er verwende die Daten des Kunden möglicherweise zum Weitertrainieren von dessen Modell, und sichert getrennt davon zu, dass die Modellanbieter damit keine Basismodelle trainierenZur QuelleStand 2026-08-21Das Trainingsverbot der Zusatzbedingungen richtet sich an die Unterauftragnehmer; für Testzugänge und Vorabfassungen wertet der Anbieter Kundendaten auch von Hand aus, und ein anderswo erklärter Widerspruch greift dafür nichtZur QuelleStand 2026-08-21Der Rahmenvertrag räumt dem Anbieter das Recht ein, Kundendaten zur Bereitstellung und Verbesserung des Dienstes zu verarbeiten; die daraus abgeleiteten Nutzungsdaten gehören ihm und dürfen auch nach Vertragsende verwendet werdenZur QuelleStand 2026-08-21Vertragspartner ist FrontApp, Inc., eine Gesellschaft nach dem Recht von Delaware mit Sitz in San Francisco; es gilt kalifornisches Recht mit Gerichtsstand San Francisco, Schiedsklausel und Verzicht auf SammelklagenZur QuelleStand 2026-08-21Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist öffentlich, trägt die Fassung vom 01.07.2026 und bindet die Standardvertragsklauseln in den Modulen 2 und 3 mit irischem Recht und irischem Gerichtsstand einZur QuelleStand 2026-08-21Selbstzertifizierung im EU-US-Datenschutzrahmen mit Wirkung vom 10.10.2023, ausdrücklich für die Rolle als Verantwortlicher und für die Rolle als AuftragsverarbeiterZur QuelleStand 2026-08-21Öffentliche Unterauftragnehmer-Liste in der Fassung vom 13.07.2026 mit Gesellschaft, Anschrift, Zweck und Verarbeitungsland; der Hinweis auf die Regionenwahl hängt allein an Amazon Web Services, OpenAI steht mit den Vereinigten StaatenZur QuelleStand 2026-08-21Wählbar sind die Vereinigten Staaten oder der Europäische Wirtschaftsraum, die Wahl läuft über den Kundenbetreuer; Sicherungskopien und Protokolle können außerhalb beider Regionen verarbeitet werdenZur QuelleStand 2026-08-21Die automatische Löschung beginnt 30 Tage nach Kündigung, Ablauf oder Beendigung, ist danach nicht umkehrbar, und eine Kopie der Daten muss im selben Zug angefordert werdenZur QuelleStand 2026-08-21SOC 2 Type II und ISO 27001 werden genannt, Bericht und Zertifikat gibt der Anbieter nur auf Anfrage heraus; Verschlüsselung mit AES-256 im Ruhezustand und TLS 1.2 in der Übertragung, EU- oder US-SpeicherortZur QuelleStand 2026-08-21Das Änderungsprotokoll gilt in allen Tarifen, reicht 365 Tage zurück, frühestens bis zur Freischaltung im März 2025, und lässt sich als CSV mit höchstens 3000 Zeilen je Vorgang ausleitenZur QuelleStand 2026-08-21Finanzierungsrunde Serie D über 65 Mio. USD bei einer Bewertung von 1,7 Mrd. USD, geführt von Salesforce Ventures und Battery Ventures, gemeldet am 28.06.2022Zur QuelleStand 2026-08-21Dan O'Connell übernahm die Geschäftsführung zum 01.05.2024, Mitgründerin Mathilde Collin wechselte in den Vorsitz; angekündigt am 25.03.2024Zur QuelleStand 2026-08-21Nach Anbieterangabe 2013 gegründet, über 300 Mitarbeitende an fünf Standorten, über 9.300 Kunden und 100 Mio. USD wiederkehrender Jahresumsatz, im Jahr 2025 überschrittenZur Quelle

Für wen es taugt

Solopreneur

bedingt geeignet

Starter kostet 25 USD je Platz und Monat, deckt genau einen Kanaltyp ab und ist auf zehn Plätze begrenzt. Wer allein arbeitet, teilt kein Postfach. Der Nutzen beginnt dort, wo mehrere Menschen an derselben Anfrage arbeiten und die Übergabe protokolliert sein muss.

KMU

geeignet

Hier sitzt der Kern des Werkzeugs. Ab Professional zu 65 USD je Platz und Monat kommen mehrere Kanäle, die Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst und die automatische Nutzerbereitstellung dazu. Bemerkenswert für diese Klasse: Das Änderungsprotokoll liegt in allen Tarifen und nicht erst in der teuersten Stufe.

Konzern

bedingt geeignet

Rollen, Mandanten und Protokollierung sind vorhanden, eigene Rollenzuschnitte beginnen bei Enterprise zu 105 USD je Platz und Monat. Drei Punkte gehören vor die Unterschrift: Vertragspartner ist eine Gesellschaft aus Delaware nach kalifornischem Recht mit Schiedsklausel, den europäischen Speicherort vergibt der Anbieter auf Anfrage statt über eine Einstellung, und die Nachweise nach ISO und SOC 2 nennt er ohne Fassung und ohne Geltungsbereich.

Kaufen, wechseln oder bauen

Standardprodukt

Die etablierte Helpdesk-Plattform daneben

Zendesk ist die Kaufen-Option, gegen die diese Entscheidung gerechnet wird. Konzerne bleiben dort aus drei Gründen: Der Nachweisstapel ist breiter und nennt Norm-Fassung und Geltungsbereich, der Erweiterungsmarkt ist größer, und die Beschaffung kennt den Anbieter bereits. Bezahlt wird das mit einer Oberfläche, die das Ticket in den Mittelpunkt stellt. Wer Kundenbeziehungen über Jahre am selben Faden führt, arbeitet gegen dieses Modell an. Front dreht die Reihenfolge um und stellt die Unterhaltung nach vorn; das Ticket ist dort eine Sicht darauf. Genau an dieser Umkehr entscheidet sich der Wechsel, weniger an einer Funktionsliste.

KI-nativ

Der Zuschnitt, der nach gelöstem Fall abrechnet

Die jüngere Bauart stellt die KI vor den Menschen und rechnet nach gelöstem Fall ab statt nach Arbeitsplatz. Fin von Intercom steht dafür im Katalog; dass Front auf der eigenen Seite Vergleichsseiten gegen Pylon und Missive pflegt, zeigt, wo der Anbieter den Druck spürt. Der Preisunterschied ist vor allem ein Richtungsunterschied. Front berechnet Plätze zu 25, 65 oder 105 USD und legt Autopilot ab 0,05 USD je Unterhaltung darauf; die Rechnung wächst also mit der Teamgröße. Bei Abrechnung nach Ergebnis wächst sie mit dem Anfragevolumen und fällt, sobald Plätze wegfallen. Aufgegeben wird dabei die Zusammenarbeit im Postfach: Kommentar, Vertretung und geteilter Entwurf sind bei Front der Kern und bei den jüngeren Anbietern ein Randthema.

Eigenbau

Eigenes Postfachregister auf der eigenen Datenbank

Der Eigenbau lohnt dort, wo die Unterhaltung an einem eigenen Datensatz hängt, etwa an einer Anlage, einer Police oder einem Auftrag, und wo der Verlauf zum Produkt gehört. Der Bauplan aus dem eigenen Katalog: Supabase trägt Unterhaltungen, Zuweisungen und Rechte, n8n bildet Regeln und Weiterleitung ab, LiteLLM hält die Modellwahl austauschbar, Langfuse protokolliert jeden Modellaufruf mit Eingabe und Ausgabe, Ory übernimmt Anmeldung und Rollen, Cloudflare Pages liefert die Oberfläche, gebaut mit Claude Code oder Cursor. Der Posteingang selbst kommt über die Schnittstelle des vorhandenen Postfachanbieters. Zur Größenordnung, als offengelegte Annahme: 60 bis 90 Personentage zu 1.100 EUR ergeben 66.000 bis 99.000 EUR einmalig, dazu der laufende Betrieb. Front kostet bei 20 Plätzen auf Professional rund 15.600 USD im Jahr. Die Funktion ist selten das Problem. Es scheitert an der Bereitschaft rund um die Uhr, weil eine verlorene Zustellung eine verlorene Kundenanfrage ist, an der Mandantentrennung, an den Nachweispflichten, die Front mit 365 Tagen Protokoll mitliefert, und an der Wartung, sobald der Erbauer das Haus verlässt.

Unser Rat

  • Solopreneur: Kaufen ist selten nötig. Ein geordnetes Postfach beim vorhandenen Anbieter reicht, solange niemand Zuständigkeit übergeben muss.
  • KMU: Kaufen, Professional. Vor der Unterschrift den europäischen Speicherort schriftlich festhalten und klären, welche Inhalte in das Training des eigenen Modells laufen.
  • Konzern: Kaufen ist möglich, verlangt aber Verhandlung. Speicherort, Trainingsausschluss und die Kennzeichnungspflicht aus Artikel 50 gehören in den Vertrag, dazu die Frage nach einer europäischen Vertragsgesellschaft.

Wer dahinter steht

Tragfähigkeit: Etabliert

Der Anbieter ist seit 2013 am Markt, hat 2022 zuletzt öffentlich Kapital aufgenommen und 2024 die Führung gewechselt. Die Produktveröffentlichungen erscheinen monatlich und sind datiert nachlesbar, ebenso die Rechtsdokumente. Eine Aussage über die Zahlungsfähigkeit lässt sich daraus nicht ableiten und steht hier auch nicht.

  • Vertragsgesellschaft: FrontApp, Inc., Gesellschaft nach dem Recht von Delaware, One Montgomery Street, Floor 13, San Francisco; kalifornisches Recht, Gerichtsstand San Francisco, mit Schiedsklausel und Verzicht auf Sammelklagen, dem binnen 30 Tagen widersprochen werden kannStand 2026-08-21Der Rahmenvertrag räumt dem Anbieter das Recht ein, Kundendaten zur Bereitstellung und Verbesserung des Dienstes zu verarbeiten; die daraus abgeleiteten Nutzungsdaten gehören ihm und dürfen auch nach Vertragsende verwendet werdenZur Quelle · Stand 2026-08-21
  • Kapitalaufnahme: Finanzierungsrunde Serie D über 65 Mio. USD bei einer Bewertung von 1,7 Mrd. USD, geführt von Salesforce Ventures und Battery Ventures, gemeldet am 28.06.2022Stand 2026-08-21Finanzierungsrunde Serie D über 65 Mio. USD bei einer Bewertung von 1,7 Mrd. USD, geführt von Salesforce Ventures und Battery Ventures, gemeldet am 28.06.2022Zur Quelle · Stand 2026-08-21
  • Führungswechsel: Dan O'Connell übernahm die Geschäftsführung zum 01.05.2024, Mitgründerin Mathilde Collin wechselte in den Vorsitz des Verwaltungsrats; angekündigt am 25.03.2024Stand 2026-08-21Dan O'Connell übernahm die Geschäftsführung zum 01.05.2024, Mitgründerin Mathilde Collin wechselte in den Vorsitz; angekündigt am 25.03.2024Zur Quelle · Stand 2026-08-21
  • Laufende Entwicklung: Produktveröffentlichungen erscheinen monatlich und datiert, zuletzt am 27.07.2026 mit überarbeiteter Mobilanwendung und Protokoll-Aktionen für den Admin-Copilot; die Unterauftragnehmer-Liste trägt die Fassung vom 13.07.2026Stand 2026-08-21community.front.com/product-updatesZur Quelle · Stand 2026-08-21
  • Größe nach eigener Angabe: nach Anbieterangabe 2013 gegründet, über 300 Mitarbeitende an fünf Standorten, über 9.300 Kunden und ein wiederkehrender Jahresumsatz von 100 Mio. USD, im Jahr 2025 überschritten; Erhebungsmethode wird nicht genanntStand 2026-08-21Nach Anbieterangabe 2013 gegründet, über 300 Mitarbeitende an fünf Standorten, über 9.300 Kunden und 100 Mio. USD wiederkehrender Jahresumsatz, im Jahr 2025 überschrittenZur Quelle · Stand 2026-08-21

Ausstiegskosten: Mittel

Die Nachrichten selbst liegen weiterhin beim vorhandenen E-Mail-Anbieter, und der Vertrag sagt eine Herausgabe in einem gängigen maschinenlesbaren Format zu. Die brauchbare Frage ist, was nach dem Export fehlt. Es fehlt die Schicht darüber: interne Kommentare, Zuweisungen, Regeln, Textbausteine, die Auswertungsreihe und die Wissensbasis. Dazu kommt zweierlei aus dem Vertrag. Die aus den Kundendaten abgeleiteten Nutzungsdaten gehören dem Anbieter und dürfen von ihm auch nach Vertragsende verwendet werden. Und das Modell, das auf den eigenen Verläufen weitertrainiert wurde, wandert nicht mit. Praktisch bleibt außerdem die Arbeit, jeden Kanal umzuhängen, von der WhatsApp-Nummer bis zum Chat-Fenster auf der eigenen Seite.

Regulatorik und Daten

Wie die Ampel zu lesen istWie die Ampel zu lesen istDie Ampel bewertet den Belegstand je Regulatorik-Punkt, nicht die Qualität des Werkzeugs. Grundlage ist ausschließlich der im Profil hinterlegte wert samt notiz und quelle in toolboxDetail.json, Stand 30.07.2026. Wo eine Angabe fehlt, bewertet die Ampel das Fehlen, nicht eine Vermutung. Ein sauber begründetes „unklar" an einem für das Werkzeug nachrangigen Punkt ist gelb. Ein fehlender Beleg an einem Punkt, der über die Einsetzbarkeit entscheidet, ist rot.belegt, ohne Auflagebelegt, an eine Auflage gebundenbelegt, aber ungünstigan einem kritischen Punkt offen
AuftragsverarbeitungMaßstab für diesen Punkt: Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann.belegt, ohne Auflageja, öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des VertragsStand 2026-08-21Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist öffentlich, trägt die Fassung vom 01.07.2026 und bindet die Standardvertragsklauseln in den Modulen 2 und 3 mit irischem Recht und irischem Gerichtsstand einZur QuelleDer Vertrag zur Auftragsverarbeitung steht offen im Netz, in der Fassung vom 01.07.2026, und wird über den Rahmenvertrag eingebunden. Er regelt Weisungsbindung, Meldung von Verletzungen ohne schuldhaftes Zögern, Unterstützung bei Betroffenenanfragen und Datenschutz-Folgenabschätzungen sowie Rückgabe oder Löschung nach Vertragsende. Zwei Einschränkungen stehen im Text: Die Prüfung vor Ort trägt der Kunde und ist auf einmal je Kalenderjahr begrenzt, solange keine gesetzliche Pflicht mehr verlangt, und der Anbieter darf einen vorhandenen Prüfbericht an die Stelle einer eigenen Prüfung setzen.Stand 2026-08-21
SpeicherortMaßstab für diesen Punkt: Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt.belegt, an eine Auflage gebundenEU-Speicherort wählbar, aber nur über den Kundenbetreuer und ohne VoreinstellungStand 2026-08-21Wählbar sind die Vereinigten Staaten oder der Europäische Wirtschaftsraum, die Wahl läuft über den Kundenbetreuer; Sicherungskopien und Protokolle können außerhalb beider Regionen verarbeitet werdenZur QuelleWählbar sind die Vereinigten Staaten oder der Europäische Wirtschaftsraum. Die Wahl läuft über den Kundenbetreuer oder den Support und steht in keiner Einstellung im Produkt. Zwei Grenzen benennt der Anbieter selbst: Sicherungskopien und Protokolle können außerhalb beider Regionen verarbeitet werden, und Unterauftragnehmer dürfen für begrenzte Zeit in anderen Ländern speichern. Wer eine bestehende Umgebung umzieht, bekommt zunächst eine Kopie in der neuen Region; das Gegenstück in der alten Region wird danach nach der Löschrichtlinie entfernt. Sicherungen und Änderungsprotokoll liegen in der gewählten Region.Stand 2026-08-21
SubunternehmerMaßstab für diesen Punkt: Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren.belegt, ohne Auflagevollständige öffentliche Liste mit Zweck und Land, Fassung vom 13.07.2026Stand 2026-08-21Öffentliche Unterauftragnehmer-Liste in der Fassung vom 13.07.2026 mit Gesellschaft, Anschrift, Zweck und Verarbeitungsland; der Hinweis auf die Regionenwahl hängt allein an Amazon Web Services, OpenAI steht mit den Vereinigten StaatenZur QuelleDie Liste nennt je Eintrag Gesellschaft, Anschrift, Zweck und Verarbeitungsland. Für die KI-Funktionen stehen dort OpenAI, Microsoft Azure, Amazon Web Services und Google, für den eigenen Kundendienst des Anbieters Anthropic und Zapier. Neue Unterauftragnehmer kündigt der Anbieter mindestens 30 Tage vorher über dieselbe Seite an; wer widerspricht und sich nicht einigt, kann binnen 90 Tagen kündigen. Aufschlussreich ist die Länderspalte. Der Hinweis, dass die Regionenwahl den Verarbeitungsort bestimmt, hängt allein an Amazon Web Services. OpenAI steht mit den Vereinigten Staaten und ohne diesen Hinweis, Microsoft Azure mit sieben Ländern einschließlich der Schweiz.Stand 2026-08-21
DrittlandübermittlungMaßstab für diesen Punkt: Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt.belegt, ohne AuflageVerarbeitung in den USA, gestützt auf den EU-US-Datenschutzrahmen und hilfsweise auf StandardvertragsklauselnStand 2026-08-21Selbstzertifizierung im EU-US-Datenschutzrahmen mit Wirkung vom 10.10.2023, ausdrücklich für die Rolle als Verantwortlicher und für die Rolle als AuftragsverarbeiterZur QuelleDer Anbieter ist seit dem 10.10.2023 im EU-US-Datenschutzrahmen selbstzertifiziert, für die Rolle als Verantwortlicher und für die Rolle als Auftragsverarbeiter. Der Vertrag bindet zusätzlich die Standardvertragsklauseln in den Modulen 2 und 3 ein, mit irischem Recht und irischem Gerichtsstand, dazu den britischen Zusatz und die Schweizer Anpassung. Eine Ungenauigkeit steht im Text und gehört vor die Unterschrift: An genau der Stelle, die über den Wegfall der Klauseln entscheidet, nennt der Vertrag zweimal den 2020 aufgehobenen Datenschutzschild statt den geltenden Datenschutzrahmen. Der Sammelbegriff im selben Satz stellt die Bedeutung klar, die Formulierung bleibt trotzdem angreifbar.Stand 2026-08-21
Training mit KundendatenMaßstab für diesen Punkt: Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt.belegt, aber ungünstigder Anbieter trainiert nach eigener Angabe auf den Daten des jeweiligen Kunden; ausgeschlossen ist das Training allein für die ModellanbieterStand 2026-08-21Tarifpreise 25, 65 und 105 USD je Platz und Monat bei jährlicher Zahlung, Ersparnis gegenüber monatlicher Zahlung 24 Prozent, Anmeldung über SAML und Nutzerbereitstellung ab ProfessionalZur QuelleHier lohnt genaues Lesen, weil zwei Aussagen dicht nebeneinander stehen und leicht als eine gelesen werden. Auf der Preisseite schreibt der Anbieter, er verwende die Daten des Kunden möglicherweise, um dessen Modell weiter zu trainieren, und diese Daten würden dabei nicht mit denen anderer Unternehmen vermischt. Im selben Absatz folgt die Zusage, dass die eingesetzten Modellanbieter mit diesen Daten keine Basismodelle trainieren. Die Zusatzbedingungen bestätigen die Aufteilung wörtlich: Untersagt ist das Training den Unterauftragnehmern. Der Rahmenvertrag räumt dem Anbieter parallel das Recht ein, Kundendaten zur Bereitstellung und Verbesserung des Dienstes zu verarbeiten. Für Testzugänge und Vorabfassungen gilt eine eigene Regel, und sie ist die härteste: Dort wertet der Anbieter Kundendaten auch von Hand aus, und ein an anderer Stelle erklärter Widerspruch gegen die Datenerhebung greift dafür ausdrücklich nicht. Wer neue KI-Funktionen früh ausprobiert, verlässt damit die Zusage, die für den Regelbetrieb gilt.Stand 2026-08-21
Aufbewahrung und LöschungMaßstab für diesen Punkt: Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung.belegt, ohne AuflageLöschung beginnt 30 Tage nach Kündigung, Ablauf oder Beendigung und ist danach nicht umkehrbarStand 2026-08-21Die automatische Löschung beginnt 30 Tage nach Kündigung, Ablauf oder Beendigung, ist danach nicht umkehrbar, und eine Kopie der Daten muss im selben Zug angefordert werdenZur QuelleDer Vertrag sagt Rückgabe oder Löschung nach Weisung des Kunden zu, mit der üblichen Ausnahme für gesetzliche Aufbewahrungspflichten. Die Frist steht in der Löschrichtlinie: 30 Tage nach Kündigung, Ablauf oder Beendigung startet der automatische Vorgang. Löschanfragen bearbeitet der Anbieter laut Vertragsanhang in der Regel binnen 30 Tagen. Zwei Punkte kosten in der Praxis Zeit. Wer eine Kopie der Daten will, muss sie im selben Zug anfordern; nach der Löschung gibt der Anbieter nichts mehr heraus. Und eine Bestätigung der Löschung stellt er nur auf schriftliche Anforderung aus. Die Richtlinie selbst ist ein Hilfe-Artikel, den der Anbieter laut Rahmenvertrag von Zeit zu Zeit ändern darf.Stand 2026-08-21
ZertifikateMaßstab für diesen Punkt: Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden.belegt, an eine Auflage gebundenSOC 2 Type II und ISO 27001, Bericht und Zertifikat nur auf Anfrage, ohne öffentliche Norm-Fassung und ohne GeltungsbereichStand 2026-08-21SOC 2 Type II und ISO 27001 werden genannt, Bericht und Zertifikat gibt der Anbieter nur auf Anfrage heraus; Verschlüsselung mit AES-256 im Ruhezustand und TLS 1.2 in der Übertragung, EU- oder US-SpeicherortZur QuelleDer Anbieter nennt beide Nachweise und beschreibt im Vertragsanhang einen jährlichen SOC-2-Typ-II-Bericht durch eine unabhängige Stelle sowie einen jährlichen Eindringtest. Öffentlich fehlt, welche Fassung der ISO-Norm gilt und welchen Geltungsbereich die Prüfung hat. Eine Norm-Fassung nennt der Anbieter nur für seinen Infrastrukturanbieter, nämlich ISO 27001:2013 für Amazon Web Services. Das öffentlich verlinkte Handbuch zu Sicherheit und Nachweisen trägt den Stand Oktober 2024. Ein Testat nach dem deutschen Kriterienkatalog C5 ist nirgends genannt. Ein Vertrauensportal mit Selbstbedienung gibt es nicht; Bericht und Zertifikat laufen über eine Anfrage.Stand 2026-08-21
EU-KI-Verordnung, Artikel 50Maßstab für diesen Punkt: EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen.belegt, an eine Auflage gebundender Anbieter benennt die KI-Regulierung und verlagert die Offenlegung auf den Kunden; eine eigene Zusage zu Artikel 50 fehltStand 2026-08-21Das Trainingsverbot der Zusatzbedingungen richtet sich an die Unterauftragnehmer; für Testzugänge und Vorabfassungen wertet der Anbieter Kundendaten auch von Hand aus, und ein anderswo erklärter Widerspruch greift dafür nichtZur QuelleDie Zusatzbedingungen für die KI-Funktionen zählen die Einsatzzwecke auf, die der Kunde ausschließen muss, und sie decken sich fast wörtlich mit den verbotenen Praktiken und den Hochrisiko-Bereichen der Verordnung (EU) 2024/1689: biometrische Identifizierung, Emotionserkennung, Bonitätsbewertung, Zugang zu Bildung, kritische Infrastruktur, Versicherungstarifierung. Für Personalentscheidungen und Beschäftigtenüberwachung verlangt der Anbieter zusätzlich eine Offenlegung gegenüber den Betroffenen binnen zehn Werktagen. Der Rahmenvertrag verpflichtet den Kunden darüber hinaus, öffentlich anzugeben, dass sein Angebot künstliche Intelligenz eines Dritten enthält, und dafür einen Widerspruch anzubieten. Was der Anbieter für sich selbst zusagt, steht nirgends. Die Transparenzpflicht aus Artikel 50, die seit dem 02.08.2026 gilt, adressiert er weder für den KI-Agenten, der unmittelbar mit Endkunden schreibt, noch für die Kennzeichnung erzeugter Inhalte. Der Betreiber kann die Kennzeichnung im Produkt selbst setzen, eine Zusage des Anbieters bekommt er dafür nicht.Stand 2026-08-21
ProtokollierungMaßstab für diesen Punkt: Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält.belegt, ohne AuflageÄnderungsprotokoll in allen Tarifen, 365 Tage einsehbar, Ausleitung als CSV mit höchstens 3000 Zeilen je VorgangStand 2026-08-21Das Änderungsprotokoll gilt in allen Tarifen, reicht 365 Tage zurück, frühestens bis zur Freischaltung im März 2025, und lässt sich als CSV mit höchstens 3000 Zeilen je Vorgang ausleitenZur QuelleDas Protokoll zeigt, wer wann was angelegt, geändert oder gelöscht hat, über Unternehmenseinstellungen, Unterhaltungen, Postfächer, Regeln, Etiketten, Personen, Gruppen und Arbeitsbereiche. Es gilt in allen Tarifen und reicht 365 Tage zurück, frühestens bis zur Freischaltung im März 2025. Seit dem Juli 2026 sind die Aktionen des Admin-Copilot mit erfasst. Die Grenze liegt in der Ausleitung: je Ausfuhr eine Ressourcenart und höchstens 3000 Zeilen, dazu zehn Ausfuhren je Ressourcenart in zehn Minuten. Wer die Spur länger als ein Jahr braucht, muss sie regelmäßig selbst abholen und außerhalb ablegen.Stand 2026-08-21

Was es wirklich kostet

Einstieg

Starter kostet 25 USD je Platz und Monat, deckt einen Kanaltyp ab und ist auf zehn Plätze begrenzt. Professional liegt bei 65 USD und reicht bis 50 Plätze, mit mehreren Kanälen, Anmeldung über SAML und Nutzerbereitstellung über SCIM. Enterprise kostet 105 USD und bringt eigene Rollenzuschnitte sowie Copilot, Smart QA und Smart CSAT ohne Aufpreis. Alle genannten Preise gelten bei jährlicher Zahlung; die Ersparnis gegenüber monatlicher Zahlung beziffert der Anbieter mit 24 Prozent. Der Testzugang läuft 14 Tage und verlangt kein Zahlungsmittel.Stand 2026-08-21Tarifpreise 25, 65 und 105 USD je Platz und Monat bei jährlicher Zahlung, Ersparnis gegenüber monatlicher Zahlung 24 Prozent, Anmeldung über SAML und Nutzerbereitstellung ab ProfessionalZur Quelle

Stand 2026-08-21

Was teuer wird

An drei Stellen. Erstens bei den KI-Zusätzen: Copilot und Smart QA kosten je 20 USD, Smart CSAT 10 USD je Platz und Monat, im Enterprise-Tarif sind sie enthalten. Autopilot wird davon getrennt abgerechnet und beginnt bei 0,05 USD je Unterhaltung, auch für Enterprise. Zweitens bei Kanälen und Grenzen: Die native WhatsApp-Anbindung kostet die Meta-Gebühren plus 20 Prozent Verwaltungsaufschlag, eine höhere Schnittstellengrenze kostet 200 USD je 100 Anfragen pro Minute und Monat. Drittens bei der Einführung: Ab einem Vertragswert über 25.000 USD verlangt der Anbieter zusätzlich den Kauf eines Einführungspakets. Wer aus Regulatorik kauft, zahlt für Speicherort und Nachweise keinen Aufpreis, sondern Verhandlungszeit.

Was es verdrängt

  • Verteilerlisten für Kundenanfragen
  • Weiterleitung per Hand an den Zuständigen
  • Antwortvorlagen im persönlichen Entwurfsordner

Schnittstellen

  • REST-Schnittstelle und Webhooks, Grenze gegen Aufpreis erhöhbar
  • Anwendungsmarkt und eigene Anwendungen über das Entwicklerportal
  • Anmeldung über SAML ab Professional, Nutzerbereitstellung über SCIM
  • Ausfuhr des Änderungsprotokolls als CSV, 3000 Zeilen je Vorgang
  • Herausgabe der Kundendaten in einem gängigen maschinenlesbaren Format auf Anforderung

Passende Methoden

  • AI-Agents als Team-Mitglieder führenAutopilot handelt selbst und schreibt Kunden an, weshalb die Methode hier den Ernstfall trifft: Ein Agent im geteilten Postfach braucht dieselbe schriftliche Rolle, dieselbe Messgröße und dieselbe Freigabe wie eine neue Kollegin.
  • Kalibrierte Eval-Schleife für KI-Ausgaben (Kriterien-Drift)Smart QA bewertet Unterhaltungen automatisch nach Punktekarten, und genau dafür beschreibt die Methode den fehlenden Schritt: Die Bewertungskriterien müssen gegen menschliche Urteile kalibriert werden, sonst misst die Auswertung ihren eigenen Maßstab.
  • Service BlueprintingDas Blueprint zeichnet, welcher interne Schritt an welchem Kundenschritt hängt, und ein geteiltes Postfach mit Zuständigkeit, Kommentar und Verlauf liefert die Spur, an der sich diese Zeichnung gegen die Wirklichkeit prüfen lässt.
  • Value-Metric-PricingFront zeigt beide Preiseinheiten nebeneinander: den Arbeitsplatz, der mit der Teamgröße wächst, und die Unterhaltung ab 0,05 USD, die mit dem Anfragevolumen wächst. Das ist ein brauchbarer Anschauungsfall für die Frage, welche Einheit mit dem Nutzen mitwächst.

Alternativen

Quellen

  1. 1.Tarifpreise 25, 65 und 105 USD je Platz und Monat bei jährlicher Zahlung, Ersparnis gegenüber monatlicher Zahlung 24 Prozent, Anmeldung über SAML und Nutzerbereitstellung ab Professional (öffnet in neuem Tab)front.com/pricing · Stand 2026-08-21
  2. 2.Das Trainingsverbot der Zusatzbedingungen richtet sich an die Unterauftragnehmer; für Testzugänge und Vorabfassungen wertet der Anbieter Kundendaten auch von Hand aus, und ein anderswo erklärter Widerspruch greift dafür nicht (öffnet in neuem Tab)front.com/legal/supplemental-terms · Stand 2026-08-21
  3. 3.Der Rahmenvertrag räumt dem Anbieter das Recht ein, Kundendaten zur Bereitstellung und Verbesserung des Dienstes zu verarbeiten; die daraus abgeleiteten Nutzungsdaten gehören ihm und dürfen auch nach Vertragsende verwendet werden (öffnet in neuem Tab)front.com/legal/saas-services-agreement · Stand 2026-08-21
  4. 4.Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist öffentlich, trägt die Fassung vom 01.07.2026 und bindet die Standardvertragsklauseln in den Modulen 2 und 3 mit irischem Recht und irischem Gerichtsstand ein (öffnet in neuem Tab)front.com/legal/data-processing-addendum · Stand 2026-08-21
  5. 5.Selbstzertifizierung im EU-US-Datenschutzrahmen mit Wirkung vom 10.10.2023, ausdrücklich für die Rolle als Verantwortlicher und für die Rolle als Auftragsverarbeiter (öffnet in neuem Tab)front.com/legal/privacy-framework-certification-notice · Stand 2026-08-21
  6. 6.Öffentliche Unterauftragnehmer-Liste in der Fassung vom 13.07.2026 mit Gesellschaft, Anschrift, Zweck und Verarbeitungsland; der Hinweis auf die Regionenwahl hängt allein an Amazon Web Services, OpenAI steht mit den Vereinigten Staaten (öffnet in neuem Tab)front.com/legal/list-of-subprocessors · Stand 2026-08-21
  7. 7.Wählbar sind die Vereinigten Staaten oder der Europäische Wirtschaftsraum, die Wahl läuft über den Kundenbetreuer; Sicherungskopien und Protokolle können außerhalb beider Regionen verarbeitet werden (öffnet in neuem Tab)help.front.com/en/articles/2349 · Stand 2026-08-21
  8. 8.Die automatische Löschung beginnt 30 Tage nach Kündigung, Ablauf oder Beendigung, ist danach nicht umkehrbar, und eine Kopie der Daten muss im selben Zug angefordert werden (öffnet in neuem Tab)help.front.com/en/articles/2133 · Stand 2026-08-21
  9. 9.SOC 2 Type II und ISO 27001 werden genannt, Bericht und Zertifikat gibt der Anbieter nur auf Anfrage heraus; Verschlüsselung mit AES-256 im Ruhezustand und TLS 1.2 in der Übertragung, EU- oder US-Speicherort (öffnet in neuem Tab)front.com/security · Stand 2026-08-21
  10. 10.Das Änderungsprotokoll gilt in allen Tarifen, reicht 365 Tage zurück, frühestens bis zur Freischaltung im März 2025, und lässt sich als CSV mit höchstens 3000 Zeilen je Vorgang ausleiten (öffnet in neuem Tab)help.front.com/en/articles/2925696 · Stand 2026-08-21
  11. 11.Finanzierungsrunde Serie D über 65 Mio. USD bei einer Bewertung von 1,7 Mrd. USD, geführt von Salesforce Ventures und Battery Ventures, gemeldet am 28.06.2022 (öffnet in neuem Tab)siliconangle.com/… · Stand 2026-08-21
  12. 12.Dan O'Connell übernahm die Geschäftsführung zum 01.05.2024, Mitgründerin Mathilde Collin wechselte in den Vorsitz; angekündigt am 25.03.2024 (öffnet in neuem Tab)front.com/blog/a-new-fronteer-for-a-new-frontier · Stand 2026-08-21
  13. 13.Nach Anbieterangabe 2013 gegründet, über 300 Mitarbeitende an fünf Standorten, über 9.300 Kunden und 100 Mio. USD wiederkehrender Jahresumsatz, im Jahr 2025 überschritten (öffnet in neuem Tab)front.com/about · Stand 2026-08-21
  14. 14.community.front.com/product-updates (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-08-21

Zuletzt geprüft: 2026-08-21 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH

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