Verhindert RückstandFertigproduktEtabliert, KI nachgerüstet

Zendesk

Zendesk, Inc. ·www.zendesk.de· Stand: 2026-07-30

Bündelt Kundenanfragen aus E-Mail, Chat, Telefon und sozialen Kanälen in einem Ticketbestand mit Zuständigkeit, Frist und Verlauf, sodass keine Anfrage in einem geteilten Postfach verschwindet.

Dieses Werkzeug mit KI durchgehen

Unser Urteil

Ein Helpdesk erzeugt keinen Vorsprung, weil jeder Wettbewerber denselben kaufen kann. Wer keinen hat, verliert Zusagen, Fristen und den Verlauf eines Falls und fällt hinter einen Standard zurück, den Kunden längst voraussetzen. Der Unterschied entsteht erst aus dem, was mit den Falldaten geschieht, nicht aus dem Ticketsystem selbst. Genau deshalb ist Zendesk die Kaufen-Option, gegen die jede Wechsel- oder Eigenbau-Entscheidung gerechnet wird.

Belege:Stand 2026-07-30Tarifpreise 19, 55 und 115 EUR je Platz und Monat, Zusätze Copilot, Personaleinsatz und Kontaktzentrum, Abrechnung automatisierter Lösungen nach ErgebnisZur QuelleStand 2026-07-30Der EU-Speicherort hängt am Zusatz „Data Center Location", der kostenfrei ist, aber erst ab Suite Professional gilt und nicht automatisch aktiviert wirdZur QuelleStand 2026-07-30Ohne diesen Zusatz macht der Anbieter keine Zusage zum Speicherort und verschiebt Kontodaten ohne Ankündigung zwischen RegionenZur QuelleStand 2026-07-30Auch mit aktivierter Region bleiben benannte Ausnahmen in den USA, darunter Textdaten der Telefonie, Chat-E-Mail-Berichte und KampagnendatenZur QuelleStand 2026-07-30Zugriffsprotokolle, Verschlüsselung mit eigenem Schlüssel und Maskierung liegen im kostenpflichtigen Zusatz ab Suite Enterprise, ohne öffentlichen PreisZur QuelleStand 2026-07-30Auftragsverarbeitung ist Bestandteil des Vertrags, Standardvertragsklauseln Modul 2 sind eingebunden, der Anbieter ist im EU-US-Datenschutzrahmen selbstzertifiziertZur QuelleStand 2026-07-30Unterauftragsverarbeiter sind vollständig mit Zweck und Standort benannt, neue werden 30 Tage vorher angekündigtZur QuelleStand 2026-07-30Massenexport ist nicht standardmäßig aktiv, muss beim Support beantragt werden, fehlt in Einstiegstarifen, und der CSV-Export lässt Kommentare und Beschreibungen wegZur QuelleStand 2026-07-30Externe Sprachmodell-Anbieter trainieren nicht mit Kundendaten, eigene Modelle des Anbieters werden auf bereinigten Servicedaten trainiertZur QuelleStand 2026-07-30Löschung beginnt 90 Tage nach Kündigung, Produktivdaten je nach Dienst nach 40 bis 120 Tagen, Sicherungen bis 130 TageZur QuelleStand 2026-07-30Übernahme durch ein Konsortium um Hellman & Friedman und Permira für rund 10,2 Mrd. USD, abgeschlossen am 22.11.2022Zur QuelleStand 2026-07-30Zertifikate nach ISO 27001:2022, 27017, 27018 und 27701 sowie SOC 2 Type II auf AnfrageZur Quelle

Für wen es taugt

Solopreneur

bedingt geeignet

Der Einstieg über Support Team zu 19 EUR je Platz und Monat ist überschaubar. Wer allein arbeitet, braucht aber selten mehr als ein geordnetes Postfach, und der dokumentierte EU-Speicherort beginnt erst zwei Tarife höher.

KMU

geeignet

Hier passt das Werkzeug am besten. Mehrere Kanäle, Vertretungsregeln und Auswertung sind ab Suite Team abgedeckt, und die Einführung braucht kein eigenes Projektteam. Die Rechnung bleibt überschaubar, solange die Zahl der Plätze stabil ist.

Konzern

geeignet

Rollen, Mandanten, Zertifikate und Protokollierung sind vorhanden, liegen aber teils hinter Enterprise und hinter einem kostenpflichtigen Zusatzpaket ohne öffentlichen Preis. Wer Nachweise braucht, verhandelt sie einzeln statt sie zu buchen.

Kaufen, wechseln oder bauen

Standardprodukt

Der etablierte Helpdesk von der Stange

Man kauft eine fertige Kategorie mit Kanälen, Regeln, Auswertung und einem Markt an Erweiterungen. Der Start dauert Tage statt Monate, und niemand muss die Grundlagen neu erfinden. Bezahlt wird mit Platzpreisen, die mit dem Team wachsen, und mit einer Datenhaltung, deren Ort und Protokollierung an Tarifstufen und Zusätzen hängen statt am Vertrag.

KI-nativ

Helpdesk, der auf Auflösung statt auf Tickets optimiert

Die jüngere Bauart dreht die Zielgröße um: Nicht das gut verwaltete Ticket zählt, sondern die Anfrage, die nie einen Menschen erreicht. Das senkt die Zahl der nötigen Plätze und verschiebt die Kosten in den Verbrauch. Der Preis dafür ist Abhängigkeit von der Qualität der Wissensbasis und ein junger Anbietermarkt, in dem Tragfähigkeit selten belegt ist. Zendesk selbst bewegt sich mit der Abrechnung nach Ergebnis in dieselbe Richtung.

Eigenbau

Eigenes Fallregister auf der eigenen Datenbank

Ein vollständiger Helpdesk lohnt als Eigenbau nicht. Sinnvoll ist der Eigenbau nur dort, wo der Fall im eigenen Produkt entsteht und die Falldaten zum Produkt gehören, etwa wenn jedes Ticket an einem Gerät, einem Vertrag oder einem Datensatz hängt. Dann baut man das Register selbst und kauft Kanäle und Oberfläche dazu. Wer das ohne diesen Grund tut, baut zwei Jahre lang Funktionen nach, die es für 55 EUR je Platz gibt.

Unser Rat

  • Solopreneur: Kaufen, kleinster Tarif, keine Zusätze. Solange keine EU-Zusage gebraucht wird, reicht Support Team.
  • KMU: Kaufen. Vor der Unterschrift den EU-Speicherort schriftlich aktivieren lassen und den Preis je automatisierter Lösung abfragen.
  • Konzern: Kaufen, aber Speicherort, Protokollierung und Transparenzpflichten der KI-Verordnung einzeln in den Vertrag schreiben statt sie zu buchen.

Wer dahinter steht

Tragfähigkeit: Etabliert

Der Anbieter ist seit 2007 am Markt und gehört seit Ende 2022 einem Konsortium von Finanzinvestoren. Das sichert Kapital, verschiebt aber die Steuerung in Richtung Rendite, was sich in der Preisgestaltung zeigt.

  • Gründungsjahr: 2007, Hauptsitz San FranciscoStand 2026-07-30zendesk.de/aboutZur Quelle · Stand 2026-07-30
  • Eigentumsverhältnis: Übernahme durch ein Konsortium um Hellman & Friedman und Permira mit ADIA und GIC, rund 10,2 Mrd. USD, abgeschlossen am 22.11.2022, seither nicht börsennotiertStand 2026-07-30Übernahme durch ein Konsortium um Hellman & Friedman und Permira für rund 10,2 Mrd. USD, abgeschlossen am 22.11.2022Zur Quelle · Stand 2026-07-30
  • Zertifizierung: ISO 27001:2022, ISO 27017:2015, ISO 27018:2019, ISO 27701:2019, SOC 2 Type II auf Anfrage, PCI DSS, FedRAMP LI-SaaS, CSA STAR AI Level 1 und 2Stand 2026-07-30Zertifikate nach ISO 27001:2022, 27017, 27018 und 27701 sowie SOC 2 Type II auf AnfrageZur Quelle · Stand 2026-07-30
  • Umgang mit Unterauftragsverarbeitern: vollständige öffentliche Liste, Ankündigung neuer Unterauftragsverarbeiter mindestens 30 Tage im Voraus, Widerspruchsrecht schriftlich; Fassung gültig ab 16.07.2026 für neue und 15.08.2026 für bestehende KundenStand 2026-07-30Unterauftragsverarbeiter sind vollständig mit Zweck und Standort benannt, neue werden 30 Tage vorher angekündigtZur Quelle · Stand 2026-07-30
  • Vertragspartner: Zendesk, Inc., Delaware-Gesellschaft, 181 Fremont St., San Francisco; eine gesonderte EU-Vertragsgesellschaft nennt der Rahmenvertrag nichtStand 2026-07-30zendesk.de/…/master-subscription-agreementZur Quelle · Stand 2026-07-30

Ausstiegskosten: Mittel

Die Daten gehören dem Kunden und sind über die REST-Schnittstelle auf allen Tarifen abrufbar. Der bequeme Weg ist es nicht: Der Massenexport nach JSON, CSV oder XML ist laut Anbieter nicht standardmäßig aktiv, der Kontoinhaber muss ihn beim Support beantragen, das Exportwerkzeug fehlt in den Einstiegstarifen, der CSV-Export lässt Ticketkommentare und Beschreibungen weg, und Tickets der KI-Agenten lassen sich nicht exportieren. Nach Ende der Laufzeit bleiben 30 Tage für den Export.

Regulatorik und Daten

Wie die Ampel zu lesen istWie die Ampel zu lesen istDie Ampel bewertet den Belegstand je Regulatorik-Punkt, nicht die Qualität des Werkzeugs. Grundlage ist ausschließlich der im Profil hinterlegte wert samt notiz und quelle in toolboxDetail.json, Stand 30.07.2026. Wo eine Angabe fehlt, bewertet die Ampel das Fehlen, nicht eine Vermutung. Ein sauber begründetes „unklar" an einem für das Werkzeug nachrangigen Punkt ist gelb. Ein fehlender Beleg an einem Punkt, der über die Einsetzbarkeit entscheidet, ist rot.belegt, ohne Auflagebelegt, an eine Auflage gebundenbelegt, aber ungünstigan einem kritischen Punkt offen
AuftragsverarbeitungMaßstab für diesen Punkt: Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann.belegt, ohne Auflageja, als Bestandteil des VertragsStand 2026-07-30Auftragsverarbeitung ist Bestandteil des Vertrags, Standardvertragsklauseln Modul 2 sind eingebunden, der Anbieter ist im EU-US-Datenschutzrahmen selbstzertifiziertZur QuelleDie Auftragsverarbeitungsvereinbarung ist laut Anbieter Bestandteil des Vertrags und muss nicht gesondert ausgehandelt werden. Eine elektronische Unterzeichnung ist zusätzlich möglich.Stand 2026-07-30
SpeicherortMaßstab für diesen Punkt: Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt.belegt, an eine Auflage gebundenEU-Speicherort nur mit gesondert aktiviertem Zusatz „Data Center Location", verfügbar ab Suite ProfessionalStand 2026-07-30Der EU-Speicherort hängt am Zusatz „Data Center Location", der kostenfrei ist, aber erst ab Suite Professional gilt und nicht automatisch aktiviert wirdZur QuelleDas ist die lehrreiche Stelle. Der Anbieter schreibt ausdrücklich, dass er Zusagen zum Speicherort nur gegenüber Kunden mit diesem Zusatz macht, und dass er Kontodaten sonst ohne Ankündigung zwischen Regionen verschiebt. Der Zusatz kostet laut Anbieter nichts, ist aber nicht automatisch aktiv und muss beim Kundenbetreuer oder Support angefordert werden. Wählbar sind unter anderem der Europäische Wirtschaftsraum, das Vereinigte Königreich, die USA, Japan und Australien. Auch mit dem Zusatz bleiben benannte Ausnahmen in den USA, darunter Textdaten der Telefonie, Chat-E-Mail-Berichte und Kampagnendaten.Stand 2026-07-30
SubunternehmerMaßstab für diesen Punkt: Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren.belegt, ohne Auflagevollständig öffentlich benanntStand 2026-07-30Unterauftragsverarbeiter sind vollständig mit Zweck und Standort benannt, neue werden 30 Tage vorher angekündigtZur QuelleDie Liste nennt Zweck und Standort, darunter Amazon Web Services als Infrastruktur in den USA, Irland, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Japan und Australien, dazu Cloudflare, Twilio, Snowflake, Datadog und MongoDB. Für generative Funktionen sind OpenAI, Microsoft, Google, Groq, ElevenLabs und Fireworks benannt.Stand 2026-07-30
DrittlandübermittlungMaßstab für diesen Punkt: Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt.belegt, ohne AuflageVerarbeitung in den USA, gestützt auf Standardvertragsklauseln und die Selbstzertifizierung im EU-US-DatenschutzrahmenStand 2026-07-30Auftragsverarbeitung ist Bestandteil des Vertrags, Standardvertragsklauseln Modul 2 sind eingebunden, der Anbieter ist im EU-US-Datenschutzrahmen selbstzertifiziertZur QuelleDie Vereinbarung bindet die Standardvertragsklauseln der Kommission in Modul 2 ein und ergänzt für das Vereinigte Königreich den dortigen Zusatz. Der Anbieter verpflichtet sich, die Selbstzertifizierung aufrechtzuerhalten.Stand 2026-07-30
Training mit KundendatenMaßstab für diesen Punkt: Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt.belegt, aber ungünstigexterne Modellanbieter trainieren nicht mit; eigene Modelle des Anbieters werden auf bereinigten Servicedaten trainiertStand 2026-07-30Externe Sprachmodell-Anbieter trainieren nicht mit Kundendaten, eigene Modelle des Anbieters werden auf bereinigten Servicedaten trainiertZur QuelleBeides gilt gleichzeitig und wird oft verwechselt. Der Anbieter sagt zu, dass externe Sprachmodell-Anbieter Kundendaten nicht für ihr Training verwenden, und nennt dafür Endpunkte ohne Datenspeicherung. Für eigene Modelle, die auch anderen Kunden dienen können, beschreibt er dagegen eine Bereinigung: Felder mit Kennungen wie Name und E-Mail-Adresse werden ausgeschlossen, Freitext wird maschinell von Kennzeichen befreit. Ein öffentlich dokumentierter Widerspruch dagegen ist in dieser Prüfung nicht aufgetaucht.Stand 2026-07-30
Aufbewahrung und LöschungMaßstab für diesen Punkt: Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung.belegt, ohne AuflageLöschung beginnt 90 Tage nach Kündigung, Produktivdaten je nach Dienst nach 40 bis 120 Tagen, Sicherungen bis 130 TageStand 2026-07-30Löschung beginnt 90 Tage nach Kündigung, Produktivdaten je nach Dienst nach 40 bis 120 Tagen, Sicherungen bis 130 TageZur QuelleFür Ticketsystem, Hilfe-Center und Forum nennt der Anbieter 40 Tage in der Produktion und 130 Tage in den Sicherungen, für Live-Chat und Nachrichten 120 Tage, für Auswertung 90 Tage. Der Vorgang ist nach dem Start nicht umkehrbar. Der Export ist nur in den 30 Tagen nach Laufzeitende möglich, also deutlich früher.Stand 2026-07-30
ZertifikateMaßstab für diesen Punkt: Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden.belegt, ohne AuflageISO 27001:2022, ISO 27017:2015, ISO 27018:2019, ISO 27701:2019, SOC 2 Type II, PCI DSS, HIPAA-Programm, FedRAMP LI-SaaS, Cyber Essentials Plus, CSA STAR AI Level 1 und 2Stand 2026-07-30Zertifikate nach ISO 27001:2022, 27017, 27018 und 27701 sowie SOC 2 Type II auf AnfrageZur QuelleDer SOC-2-Bericht wird nur auf Anfrage herausgegeben und liegt nicht öffentlich. Ein Testat nach dem deutschen Kriterienkatalog C5 wird auf der Vertrauensseite nicht genannt.Stand 2026-07-30
EU-KI-Verordnung, Artikel 50Maßstab für diesen Punkt: EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen.an einem kritischen Punkt offenunklarDie Vertrauensseite des Anbieters erwähnt die europäische KI-Verordnung nicht, obwohl das Produkt generative Funktionen und automatische Antworten enthält. Wer die Transparenzpflichten aus Artikel 50 erfüllen muss, bekommt hier keine Zusage und muss sie vertraglich einfordern.ohne Quellenangabe · Stand 2026-07-30
ProtokollierungMaßstab für diesen Punkt: Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält.belegt, an eine Auflage gebundenZugriffsprotokolle nur mit dem kostenpflichtigen Zusatz „Advanced Data Privacy and Protection", verfügbar ab Suite EnterpriseStand 2026-07-30Zugriffsprotokolle, Verschlüsselung mit eigenem Schlüssel und Maskierung liegen im kostenpflichtigen Zusatz ab Suite Enterprise, ohne öffentlichen PreisZur QuelleDieser Zusatz bündelt Zugriffsprotokolle über 90 Tage, Verschlüsselung mit eigenem Schlüsselverwaltungsdienst, erweiterte Löschregeln, Maskierung personenbezogener Daten und automatische Schwärzung. Der Anbieter veröffentlicht dafür keinen Preis; je nach Kontoart läuft der Kauf über den Warenkorb oder über den Kundenbetreuer. Wichtig für die Abgrenzung: Dieser Zusatz enthält den regionalen Speicherort nicht, dafür gibt es einen eigenen Zusatz.Stand 2026-07-30

Was es wirklich kostet

Einstieg

Support Team kostet 19 EUR je Platz und Monat bei jährlicher Zahlung und deckt nur E-Mail und Ticketsystem ab. Suite Team liegt bei 55 EUR, Suite Professional bei 115 EUR. Suite Enterprise mit Copilot wird nur auf Anfrage bepreist. Monatliche Zahlung kostet laut Anbieter rund 20 Prozent mehr.Stand 2026-07-30Tarifpreise 19, 55 und 115 EUR je Platz und Monat, Zusätze Copilot, Personaleinsatz und Kontaktzentrum, Abrechnung automatisierter Lösungen nach ErgebnisZur Quelle

Stand 2026-07-30

Was teuer wird

An drei Stellen. Erstens bei den Zusätzen: Copilot kostet 50 EUR je Platz und Monat, das Paket für Personaleinsatz ebenfalls 50 EUR, das Kontaktzentrum 82 EUR. Zweitens beim Verbrauch: Automatisierte Lösungen der KI-Agenten werden zusätzlich nach Ergebnis abgerechnet, und der Stückpreis steht nicht auf der Preisseite. Drittens bei den Pflichten: Ein dokumentierter EU-Speicherort verlangt mindestens Suite Professional zu 115 EUR, und Zugriffsprotokolle verlangen Suite Enterprise plus einen Zusatz ohne öffentlichen Preis. Wer also aus Regulatorik kauft, zahlt nicht 19 EUR, sondern beginnt bei 115 EUR und verhandelt den Rest.

Was es verdrängt

  • Geteiltes Postfach für Kundenanfragen
  • Fallverfolgung in Tabellen
  • Zuständigkeit per Zuruf

Schnittstellen

  • REST-Schnittstelle auf allen Tarifen
  • Webhooks und Auslöser
  • Datenexport nach JSON, CSV und XML nach Freischaltung durch den Support
  • Erweiterungsmarkt und eigene Anwendungen
  • Anbindung eigener Schlüsselverwaltung über den kostenpflichtigen Zusatz

Passende Methoden

  • Service BlueprintingDas Blueprint legt offen, welcher interne Schritt an welchem Kundenschritt hängt, und Zuständigkeit, Frist und Verlauf je Fall sind die Daten, an denen sich diese Zeichnung überprüfen lässt.
  • Value-Metric-PricingDie Methode fragt, ob die Preiseinheit mit dem Nutzen mitwächst, und die Abrechnung je Arbeitsplatz ist der Gegenfall, an dem sichtbar wird, wie Kosten mit der Teamgröße wachsen statt mit dem gelieferten Wert.

Quellen

  1. 1.Tarifpreise 19, 55 und 115 EUR je Platz und Monat, Zusätze Copilot, Personaleinsatz und Kontaktzentrum, Abrechnung automatisierter Lösungen nach Ergebnis (öffnet in neuem Tab)zendesk.de/pricing · Stand 2026-07-30
  2. 2.Der EU-Speicherort hängt am Zusatz „Data Center Location", der kostenfrei ist, aber erst ab Suite Professional gilt und nicht automatisch aktiviert wird (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/… · Stand 2026-07-30
  3. 3.Ohne diesen Zusatz macht der Anbieter keine Zusage zum Speicherort und verschiebt Kontodaten ohne Ankündigung zwischen Regionen (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/… · Stand 2026-07-30
  4. 4.Auch mit aktivierter Region bleiben benannte Ausnahmen in den USA, darunter Textdaten der Telefonie, Chat-E-Mail-Berichte und Kampagnendaten (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/…/4408883599130-Regional-Data-Hosting-Policy · Stand 2026-07-30
  5. 5.Zugriffsprotokolle, Verschlüsselung mit eigenem Schlüssel und Maskierung liegen im kostenpflichtigen Zusatz ab Suite Enterprise, ohne öffentlichen Preis (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/… · Stand 2026-07-30
  6. 6.Auftragsverarbeitung ist Bestandteil des Vertrags, Standardvertragsklauseln Modul 2 sind eingebunden, der Anbieter ist im EU-US-Datenschutzrahmen selbstzertifiziert (öffnet in neuem Tab)zendesk.de/company/data-processing-agreement · Stand 2026-07-30
  7. 7.Unterauftragsverarbeiter sind vollständig mit Zweck und Standort benannt, neue werden 30 Tage vorher angekündigt (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/…/4408883061530-Sub-processor-Policy · Stand 2026-07-30
  8. 8.Massenexport ist nicht standardmäßig aktiv, muss beim Support beantragt werden, fehlt in Einstiegstarifen, und der CSV-Export lässt Kommentare und Beschreibungen weg (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/… · Stand 2026-07-30
  9. 9.Externe Sprachmodell-Anbieter trainieren nicht mit Kundendaten, eigene Modelle des Anbieters werden auf bereinigten Servicedaten trainiert (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/… · Stand 2026-07-30
  10. 10.Löschung beginnt 90 Tage nach Kündigung, Produktivdaten je nach Dienst nach 40 bis 120 Tagen, Sicherungen bis 130 Tage (öffnet in neuem Tab)support.zendesk.com/hc/en-us/articles/4408883628954 · Stand 2026-07-30
  11. 11.Übernahme durch ein Konsortium um Hellman & Friedman und Permira für rund 10,2 Mrd. USD, abgeschlossen am 22.11.2022 (öffnet in neuem Tab)permira.com/… · Stand 2026-07-30
  12. 12.Zertifikate nach ISO 27001:2022, 27017, 27018 und 27701 sowie SOC 2 Type II auf Anfrage (öffnet in neuem Tab)zendesk.de/trust-center · Stand 2026-07-30
  13. 13.zendesk.de/about (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-07-30
  14. 14.zendesk.de/…/master-subscription-agreement (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-07-30

Zuletzt geprüft: 2026-07-30 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH

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