GitBook
GitBook Inc. ·www.gitbook.com· Stand: 2026-09-01
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Eine durchsuchbare Dokumentation verschafft keinen Vorsprung, weil jeder Wettbewerber dieselbe Plattform mieten kann. Wer keine hat, bekommt Anfragen, die ein Absatz beantwortet hätte, und fehlt in den Antworten der Assistenzsysteme, die inzwischen zwischen Kunde und Anbieter stehen. Der Unterschied entsteht aus dem Text selbst und aus der Frage, wem er gehört, wenn die Plattform gewechselt wird. Die zweite Frage beantwortet GitBook gut, weil der Abgleich mit dem eigenen Verzeichnis schon im kostenlosen Tarif steckt. Die erste beantwortet kein Werkzeug.
Belege:Tarifpreise: kostenlos, Premium 65 US-Dollar je Website und Monat, Ultimate 249 US-Dollar, jeweils bei jährlicher Zahlung, dazu 12 US-Dollar je Person und Monat; Enterprise auf AnfrageZur QuelleSAML-Anmeldung, eigener Vertrag sowie rechtliche und sicherheitstechnische Prüfung liegen allein im Enterprise-Tarif; ein wählbarer Speicherort kommt in keiner Stufe vorZur QuelleKundendaten liegen in Rechenzentren in den Vereinigten Staaten; Seiten und Dateien können über das Auslieferungsnetz in anderen Regionen zwischengespeichert werdenZur QuelleDie Liste der Unterauftragsverarbeiter führt 19 Einträge, alle mit Verarbeitungsort Vereinigte Staaten; Clearbit und Vercel werden in den Sicherheits-Fragen genannt und fehlen in der ListeZur QuelleAbschnitt 8.4 der Nutzungsbedingungen bindet die Auftragsverarbeitungsvereinbarung ein; Abschnitt 7.3 räumt nach Vertragsende 60 Tage für einen Export ein und sagt keine Löschung zuZur QuelleDie Auftragsverarbeitungsvereinbarung bindet die Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss 2021/914 in den Modulen eins bis drei ein, wählt niederländisches Recht und nennt in Abschnitt 4.2 weiterhin Privacy Shield als zulässige ÜbermittlungslösungZur QuelleDie KI-Richtlinie schließt Training mit Kundeninhalten aus, benennt OpenAI als Verarbeiter und nimmt GitBook Agent, Channels sowie die Aktion „Open in ChatGPT / Claude" ausdrücklich von den Zusagen ausZur QuelleDie Compliance-Seite führt allein SOC 2 Type II mit Prescient Assurance als Prüfer und den Bericht auf Anfrage; ISO/IEC 27001 steht dort nichtZur QuelleEin Blogeintrag vom 29.09.2023 meldet SOC 2 Type II und ISO/IEC 27001 und verweist für die Berichte auf den VertriebZur QuelleDer Abruf der Organisationsereignisse setzt einen aktiven Enterprise-Tarif voraus, ist auf Administratoren und Beschäftigte des Anbieters beschränkt und liefert höchstens 100 Ereignisse je Seite; eine Aufbewahrungsfrist wird nicht genanntZur QuelleDas Organisationsprotokoll wurde im Änderungsprotokoll zum 14.08.2026 als Beta für Enterprise angekündigt; die letzte Veröffentlichung trägt das Datum 27.08.2026Zur QuelleDas französische Unternehmensregister führt GITBOOK, SIREN 829 909 464, mit Eintragung am 01.06.2017 und Schließung am 03.11.2023Zur QuelleMintlify verlangt für Starter nichts und für Pro 450 US-Dollar im Monat bei unbegrenzten RedaktionsplätzenZur QuelleDie eigene Statusseite nennt für Juni bis August 2026 eine Verfügbarkeit von 99,86 Prozent für die Anwendung und 99,98 Prozent für die ausgelieferten InhalteZur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
geeignet
Der kostenlose Tarif deckt den Fall vollständig ab, samt Abgleich mit GitHub oder GitLab, Vorschau-Veröffentlichungen und interaktiver Schnittstellendarstellung. Wer allein schreibt, zahlt nichts und behält den Text als Markdown im eigenen Verzeichnis.
KMU
geeignet
Premium kostet 65 US-Dollar je Website und Monat bei jährlicher Zahlung, dazu 12 US-Dollar je Person und Monat. Das trägt eine gebrandete öffentliche Dokumentation mit eigener Domain, Weiterleitungen und Auswertung. Der Sprung auf die KI-Funktionen kostet das Vierfache, deshalb gehört vor die Buchung die Frage, wie viele Anfragen der Assistent wirklich abfängt.
Konzern
bedingt geeignet
Alles, was eine Einkaufsabteilung prüft, liegt im Enterprise-Tarif ohne öffentlichen Preis: SAML-Anmeldung, eigener Vertrag, rechtliche und sicherheitstechnische Prüfung, dazu das Organisationsprotokoll, das seit dem 14.08.2026 als Beta läuft. Ein wählbarer EU-Speicherort ist auf keiner Stufe vorgesehen, auch dort nicht.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Das Hilfe-Center im Helpdesk
Das etablierte Gegenstück ist das Hilfe-Center, das im Helpdesk schon mitgeliefert wird; bei Zendesk heißt es Guide. Konzerne bleiben dabei, weil Artikel, Ticket, Regel und Auswertung in einem Rechtemodell liegen und weil der Weg vom unbeantworteten Artikel zum Ticket ohne zweite Anmeldung funktioniert. Bezahlt wird das mit einer Redaktionsumgebung, die Entwickler meiden, und mit Texten, die in der Datenbank des Helpdesks liegen statt in einem Verzeichnis, das dem Kunden gehört.
KI-nativ
Dokumentation, die für Sprachmodelle gebaut ist
Mintlify tritt mit derselben Grundidee an und richtet die Auslieferung von vornherein an Sprachmodellen und Agenten aus. Der Preis ist anders geschnitten: Starter kostet nichts und bringt eigene Domain, Anmeldung für Leser und MCP-Server für fünf Redaktionsplätze mit, Pro liegt bei 450 US-Dollar im Monat für unbegrenzte Plätze, Stand 01.09.2026. Bei GitBook hängt derselbe Umfang an zwei Stufen und an der Zahl der Personen. Aufgegeben wird die Breite: weniger Redaktionsfunktionen für Beschäftigte ohne Git, ein jüngerer Anbieter und eine kürzere Belegkette bei Regulatorik.
Eigenbau
Eigene Dokumentationsseite aus Bausteinen
Der Eigenbau ist hier ungewöhnlich billig, weil die Bausteine fertig sind. Astro erzeugt die Seiten, Sanity hält die Texte für alle, die kein Git bedienen, Cloudflare Pages liefert aus, Ory schützt die nicht-öffentlichen Teile, und vor die Antwortfunktion gehören LiteLLM als Modell-Zugang und Langfuse als Protokoll. Gebaut wird das mit Claude Code oder Cursor. Bei einem angenommenen Tagessatz von 1.000 Euro liegt eine belastbare erste Fassung bei acht bis zwölf Personentagen, dazu unter 50 Euro im Monat für Auslieferung und Modellaufrufe bei kleiner Last. Gescheitert wird an drei Stellen: an der Suche, die nach dem ersten Monat schwächer ist als die gekaufte; an Weiterleitungen und Versionsständen, die niemand pflegen will; und an der Wartung, sobald der Erbauer das Haus verlässt.
Unser Rat
- Solopreneur: Kaufen, kostenloser Tarif. Der Abgleich mit dem eigenen Verzeichnis ist dort bereits enthalten.
- KMU: Kaufen, Premium. Vor dem Sprung auf Ultimate messen, wie viele Anfragen der Assistent tatsächlich abfängt.
- Konzern: Kaufen nur mit Enterprise-Vertrag, und darin Speicherort, Löschfrist nach Vertragsende und Aufbewahrung der Protokolle schriftlich festhalten.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Etabliert
Der Dienst läuft seit Jahren und veröffentlicht wöchentlich. Vertragspartner ist eine Gesellschaft nach dem Recht von Delaware. Die französische Tochtergesellschaft, die der Anbieter in seinen eigenen Sicherheitsangaben bis heute nennt, führt das französische Register seit dem 03.11.2023 als geschlossen; eine EU-Gesellschaft und einen Vertreter nach Artikel 27 DSGVO benennt der Anbieter nirgends.
- Eintragung der französischen Gesellschaft: GITBOOK, SIREN 829 909 464, eingetragen am 01.06.2017, Sitz zuletzt 3 Cours Charlemagne, 69002 LyonDas französische Unternehmensregister führt GITBOOK, SIREN 829 909 464, mit Eintragung am 01.06.2017 und Schließung am 03.11.2023Zur Quelle · Stand 2026-09-01
- Registerstand derselben Gesellschaft: seit 03.11.2023 als geschlossen geführt (état administratif „cessé"), während die Sicherheitsangaben des Anbieters sie am 01.09.2026 weiterhin als Tochtergesellschaft nennenDas französische Unternehmensregister führt GITBOOK, SIREN 829 909 464, mit Eintragung am 01.06.2017 und Schließung am 03.11.2023Zur Quelle · Stand 2026-09-01
- Vertragspartner: GitBook Inc., Gesellschaft nach dem Recht von Delaware; die Nutzungsbedingungen nennen keine EU-VertragsgesellschaftAbschnitt 8.4 der Nutzungsbedingungen bindet die Auftragsverarbeitungsvereinbarung ein; Abschnitt 7.3 räumt nach Vertragsende 60 Tage für einen Export ein und sagt keine Löschung zuZur Quelle · Stand 2026-09-01
- Zertifizierung: SOC 2 Type II, geprüft von Prescient Assurance, Bericht auf Anfrage über ein Vertrauensportal; ISO/IEC 27001 wurde am 29.09.2023 im eigenen Blog gemeldet und steht seither nur auf der PreisseiteDie Compliance-Seite führt allein SOC 2 Type II mit Prescient Assurance als Prüfer und den Bericht auf Anfrage; ISO/IEC 27001 steht dort nichtZur Quelle · Stand 2026-09-01
- Veröffentlichungstakt: öffentliches Änderungsprotokoll mit wöchentlichen Einträgen, zuletzt am 27.08.2026, mit Jahresübersichten zurück bis 2023Das Organisationsprotokoll wurde im Änderungsprotokoll zum 14.08.2026 als Beta für Enterprise angekündigt; die letzte Veröffentlichung trägt das Datum 27.08.2026Zur Quelle · Stand 2026-09-01
- Betrieb: nach eigener Statusseite für Juni bis August 2026: Anwendung 99,86 Prozent, ausgelieferte Inhalte 99,98 Prozent, keine offenen StörungenDie eigene Statusseite nennt für Juni bis August 2026 eine Verfügbarkeit von 99,86 Prozent für die Anwendung und 99,98 Prozent für die ausgelieferten InhalteZur Quelle · Stand 2026-09-01
Ausstiegskosten: Gering
Der Text liegt als Markdown im eigenen Verzeichnis bei GitHub oder GitLab, und dieser Abgleich gehört schon zum kostenlosen Tarif. Die Substanz geht damit ohne Verhandlung mit. Zurück bleibt die Veröffentlichung: Weiterleitungen, Zugriffsschutz für nicht-öffentliche Seiten, die Auswertung und der gesammelte Bestand an Fragen und Antworten aus AI Insights. Nach Vertragsende räumen die Nutzungsbedingungen 60 Tage für einen Export ein.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, ohne Auflageja, als PDF öffentlich abrufbar und in den Nutzungsbedingungen einbezogenDie Auftragsverarbeitungsvereinbarung bindet die Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss 2021/914 in den Modulen eins bis drei ein, wählt niederländisches Recht und nennt in Abschnitt 4.2 weiterhin Privacy Shield als zulässige ÜbermittlungslösungZur QuelleAbschnitt 8.4 der Nutzungsbedingungen bindet die Auftragsverarbeitungsvereinbarung ausdrücklich ein, das Dokument hängt an der Datenschutzerklärung und braucht weder Anfrage noch Tarifstufe. Die verlinkte Fassung trägt den Dateinamen 2022-gitbook-dpa.pdf und ist damit älter als die KI-Funktionen, die der Anbieter heute betreibt.Stand 2026-09-01 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, aber ungünstigRechenzentren in den Vereinigten Staaten, kein wählbarer EU-Speicherort auf irgendeiner TarifstufeKundendaten liegen in Rechenzentren in den Vereinigten Staaten; Seiten und Dateien können über das Auslieferungsnetz in anderen Regionen zwischengespeichert werdenZur QuelleDer Anbieter benennt den Ort eindeutig: Kundendaten liegen in Rechenzentren in den Vereinigten Staaten, HTML-Seiten und Dateien können über das Auslieferungsnetz in anderen Regionen zwischengespeichert werden. Auf der Preisseite kommt ein wählbarer Speicherort in keiner der vier Stufen vor, auch in Enterprise nicht. Die Folgen sind damit bewertbar, die Wahl hat der Kunde nicht.Stand 2026-09-01 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, an eine Auflage gebundenöffentliche Liste mit 19 Einträgen, jeder mit Zweck und Land, sämtlich Vereinigte StaatenDie Liste der Unterauftragsverarbeiter führt 19 Einträge, alle mit Verarbeitungsort Vereinigte Staaten; Clearbit und Vercel werden in den Sicherheits-Fragen genannt und fehlen in der ListeZur QuelleDie Liste nennt unter anderem Google Cloud und Firebase, Cloudflare, Planetscale, Clickhouse, Turbopuffer und OpenAI. Vollständig ist sie trotzdem nicht: Die Sicherheits-Fragen desselben Anbieters führen Clearbit für die Risikoprüfung bei der Anmeldung und Vercel für den Betrieb auf, beide fehlen in der Liste. Wer sie als Grundlage für ein Widerspruchsrecht nach der Auftragsverarbeitungsvereinbarung nimmt, arbeitet mit einer zu kurzen Kette.Stand 2026-09-01 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | belegt, an eine Auflage gebundenVerarbeitung in den Vereinigten Staaten, gestützt auf die Standardvertragsklauseln in den Modulen eins, zwei und dreiDie Auftragsverarbeitungsvereinbarung bindet die Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss 2021/914 in den Modulen eins bis drei ein, wählt niederländisches Recht und nennt in Abschnitt 4.2 weiterhin Privacy Shield als zulässige ÜbermittlungslösungZur QuelleDie Vereinbarung bindet die Klauseln der Kommission nach dem Durchführungsbeschluss 2021/914 ein, wählt niederländisches Recht und niederländische Gerichte und regelt die Schweiz und das Vereinigte Königreich gesondert. Zwei Stellen sind überholt: Abschnitt 4.2 führt „Privacy Shield" weiterhin als zulässige Übermittlungslösung, obwohl der Gerichtshof der Europäischen Union ihn am 16.07.2020 für ungültig erklärt hat, und die Datenschutzerklärung beruft sich auf die Privacy-Shield-Grundsätze. Den EU-US-Datenschutzrahmen erwähnt der Anbieter an keiner Stelle. Welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet, steht ebenfalls nirgends.Stand 2026-09-01 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | belegt, an eine Auflage gebundenTraining mit Kundeninhalten ausgeschlossen, die Zusage steht in einer Dokumentationsseite statt im VertragDie KI-Richtlinie schließt Training mit Kundeninhalten aus, benennt OpenAI als Verarbeiter und nimmt GitBook Agent, Channels sowie die Aktion „Open in ChatGPT / Claude" ausdrücklich von den Zusagen ausZur QuelleDie KI-Richtlinie schließt Training mit Kundeninhalten aus, für eigene Modelle wie für OpenAI, und erstreckt die Zusage auf alle Inhalte unabhängig davon, ob die KI-Funktionen eingeschaltet sind. Einbezogen in den Vertrag sind nach Abschnitt 8.4 der Nutzungsbedingungen allerdings nur die Sicherheitsdokumentation und die Auftragsverarbeitungsvereinbarung, die KI-Richtlinie nicht. Zwei Einschränkungen benennt der Anbieter selbst: GitBook Agent und Channels laufen ohne Null-Speicherung bei OpenAI, und die Aktion „Open in ChatGPT / Claude" schickt die Seite unter dem Konto des Besuchers weiter, wofür die Zusagen des Anbieters ausdrücklich nicht gelten.Stand 2026-09-01 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, aber ungünstigkeine Löschfrist für Kundeninhalte nach Vertragsende; 60 Tage für den Export, 90 Tage für das Nutzerprofil auf AntragAbschnitt 8.4 der Nutzungsbedingungen bindet die Auftragsverarbeitungsvereinbarung ein; Abschnitt 7.3 räumt nach Vertragsende 60 Tage für einen Export ein und sagt keine Löschung zuZur QuelleHier lohnt der Blick auf die Überschrift. Abschnitt 3.6 der Auftragsverarbeitungsvereinbarung heißt „Obligation to Delete and Return Personal Data", der Text darunter räumt allein das Recht ein, Kundendaten während der Laufzeit selbst zu löschen. Anhang 1 verweist bei der Frage nach der Aufbewahrungsdauer auf genau diesen Abschnitt. Die Nutzungsbedingungen geben in Abschnitt 7.3 nach Vertragsende 60 Tage für einen Export, eine Löschung sagen sie nicht zu. Beziffert ist am Ende nur ein Randbereich: das Nutzerprofil, gelöscht binnen 90 Tagen nach Antrag.Stand 2026-09-01 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, aber ungünstigSOC 2 Type II belegt mit benanntem Prüfer; ISO/IEC 27001 wird auf der Preisseite geführt und auf der Compliance-Seite nichtDie Compliance-Seite führt allein SOC 2 Type II mit Prescient Assurance als Prüfer und den Bericht auf Anfrage; ISO/IEC 27001 steht dort nichtZur QuelleDie Compliance-Seite nennt allein das SOC-2-Type-II-Testat, benennt Prescient Assurance als Prüfer und gibt den Bericht auf Anfrage über ein Vertrauensportal heraus. Die Preisseite führt daneben in allen vier Tarifen die Zeile „ISO 27001 & SOC 2 certified", ein Blogeintrag vom 29.09.2023 meldet beide Zertifikate. Fassung der Norm, Geltungsbereich, Zertifikatsnummer und Zertifizierungsstelle für ISO/IEC 27001 stehen an keiner Stelle, und die Compliance-Seite hat den Punkt in drei Jahren nicht aufgenommen. Wer den Nachweis braucht, fordert ihn vor der Unterschrift an.Stand 2026-09-01 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | belegt, aber ungünstigunklarDie europäische Verordnung über künstliche Intelligenz kommt in den Nutzungsbedingungen, der Datenschutzerklärung, der KI-Richtlinie, den Sicherheitsangaben und der Preisseite an keiner Stelle vor, obwohl GitBook Assistant auf veröffentlichten Seiten unmittelbar mit Besuchern spricht. Geprüft wurden diese fünf Dokumente am 01.09.2026 im Volltext. Die Kennzeichnung nach Artikel 50 bleibt damit Sache des Betreibers, der sie auf seiner eigenen Dokumentationsseite auch setzen kann; abschalten lässt sich die Funktion je Organisation und je Website.ohne Quellenangabe · Stand 2026-09-01 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, aber ungünstigOrganisationsprotokoll nur im Enterprise-Tarif, seit 14.08.2026 als Beta, ohne benannte AufbewahrungsfristDer Abruf der Organisationsereignisse setzt einen aktiven Enterprise-Tarif voraus, ist auf Administratoren und Beschäftigte des Anbieters beschränkt und liefert höchstens 100 Ereignisse je Seite; eine Aufbewahrungsfrist wird nicht genanntZur QuelleDie Schnittstellenbeschreibung ist deutlich: Der Abruf der Ereignisse setzt einen aktiven Enterprise-Tarif voraus, Zugriff haben Administratoren der Organisation und Beschäftigte des Anbieters. Erfasst werden Zeitpunkt, Aktion, handelnde Stelle, Auslöseweg und betroffene Ressource, ausgelesen wird seitenweise zu höchstens 100 Ereignissen. Wie lange die Ereignisse vorgehalten werden, steht weder in der Schnittstellenbeschreibung noch im Änderungsprotokoll, und in der Tarifübersicht taucht der Punkt gar nicht auf. Nachweispflichten lassen sich damit nicht planen.Stand 2026-09-01 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Der kostenlose Tarif trägt eine Website mit Editor, Abgleich zu GitHub oder GitLab, Vorschau-Veröffentlichungen und interaktiver Schnittstellendarstellung. Premium kostet 65 US-Dollar je Website und Monat bei jährlicher Zahlung, Ultimate 249 US-Dollar. Dazu kommen 12 US-Dollar je Person und Monat. Enterprise wird nur auf Anfrage bepreist.Tarifpreise: kostenlos, Premium 65 US-Dollar je Website und Monat, Ultimate 249 US-Dollar, jeweils bei jährlicher Zahlung, dazu 12 US-Dollar je Person und Monat; Enterprise auf AnfrageZur Quelle
Stand 2026-09-01
Was teuer wird
An zwei Stellen. Erstens rechnet der Anbieter je Website und zusätzlich je Person, sodass jedes getrennt dokumentierte Produkt den Websitepreis erneut auslöst. Zweitens liegen Assistent, AI Insights, GitBook Agent und der Zugriffsschutz für nicht-öffentliche Seiten erst in Ultimate, also beim Vierfachen des Premium-Preises. Zum Rechnen: fünfzehn Personen und zwei öffentliche Dokumentationen mit Assistent ergeben bei jährlicher Zahlung 678 US-Dollar im Monat, und SAML-Anmeldung, eigener Vertrag und Protokoll sind darin noch nicht enthalten. Die liegen eine Stufe darüber in Enterprise ohne öffentlichen Preis.
Was es verdrängt
- Handbuch als PDF im Anhang einer E-Mail
- Dokumentation im Wiki, die niemand außerhalb der Firma sehen darf
- Antworten, die nur im Verlauf des Support-Postfachs stehen
Schnittstellen
- Abgleich mit GitHub und GitLab in beide Richtungen, ab dem kostenlosen Tarif
- REST-Schnittstelle für Inhalte, Organisationen und Änderungsanfragen
- Markdown-Fassung jeder Seite über die angehängte Endung .md
- llms.txt als Verzeichnis der Dokumentation für Sprachmodelle
- MCP-Server je Website, abschaltbar über die Seitenaktionen
- Protokoll-Schnittstelle für Organisationen, nur mit aktivem Enterprise-Tarif
Passende Methoden
- Service BlueprintingDas Blueprint zeigt, an welcher Stelle der Kunde allein weiterkommt und ab wann ein Mensch übernimmt, und eine Wissensbasis ist genau der Schritt, den man vor die Übergabe schiebt.
- Regulatorik-Dichte-TestDer Test fragt, wie viel Regulatorik an einem Vorgang hängt, und hier entscheidet die Antwort über den Kauf: US-Speicherort ohne Wahlmöglichkeit trägt eine öffentliche Produktdokumentation und trägt eine Wissensbasis mit Kundendaten nicht.
- „Kontext: Graben oder Mauer?“-TestDer Test trennt, was Vorsprung schafft, von dem, was nur den Anschluss hält, und eine gemietete Dokumentationsplattform gehört sichtbar in die zweite Gruppe, während der Text darin in die erste gehören kann.
Alternativen
- Zendesk
- Circle
Quellen
- 1.Tarifpreise: kostenlos, Premium 65 US-Dollar je Website und Monat, Ultimate 249 US-Dollar, jeweils bei jährlicher Zahlung, dazu 12 US-Dollar je Person und Monat; Enterprise auf Anfrage (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/pricing · Stand 2026-09-01
- 2.Kundendaten liegen in Rechenzentren in den Vereinigten Staaten; Seiten und Dateien können über das Auslieferungsnetz in anderen Regionen zwischengespeichert werden (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/…/security-faq · Stand 2026-09-01
- 3.Die Liste der Unterauftragsverarbeiter führt 19 Einträge, alle mit Verarbeitungsort Vereinigte Staaten; Clearbit und Vercel werden in den Sicherheits-Fragen genannt und fehlen in der Liste (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/…/subprocessors · Stand 2026-09-01
- 4.Abschnitt 8.4 der Nutzungsbedingungen bindet die Auftragsverarbeitungsvereinbarung ein; Abschnitt 7.3 räumt nach Vertragsende 60 Tage für einen Export ein und sagt keine Löschung zu (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/docs/policies/terms · Stand 2026-09-01
- 5.Die Auftragsverarbeitungsvereinbarung bindet die Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss 2021/914 in den Modulen eins bis drei ein, wählt niederländisches Recht und nennt in Abschnitt 4.2 weiterhin Privacy Shield als zulässige Übermittlungslösung (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/docs/policies/privacy-and-security/statement · Stand 2026-09-01
- 6.Die KI-Richtlinie schließt Training mit Kundeninhalten aus, benennt OpenAI als Verarbeiter und nimmt GitBook Agent, Channels sowie die Aktion „Open in ChatGPT / Claude" ausdrücklich von den Zusagen aus (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/docs/policies/policies/gitbook-ai-policy · Stand 2026-09-01
- 7.Die Compliance-Seite führt allein SOC 2 Type II mit Prescient Assurance als Prüfer und den Bericht auf Anfrage; ISO/IEC 27001 steht dort nicht (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/…/security-as-a-company-value · Stand 2026-09-01
- 8.Ein Blogeintrag vom 29.09.2023 meldet SOC 2 Type II und ISO/IEC 27001 und verweist für die Berichte auf den Vertrieb (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/blog/gitbook-security-soc2-iso27001 · Stand 2026-09-01
- 9.Der Abruf der Organisationsereignisse setzt einen aktiven Enterprise-Tarif voraus, ist auf Administratoren und Beschäftigte des Anbieters beschränkt und liefert höchstens 100 Ereignisse je Seite; eine Aufbewahrungsfrist wird nicht genannt (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/…/list-organization-audit-events · Stand 2026-09-01
- 10.Das Organisationsprotokoll wurde im Änderungsprotokoll zum 14.08.2026 als Beta für Enterprise angekündigt; die letzte Veröffentlichung trägt das Datum 27.08.2026 (öffnet in neuem Tab)gitbook.com/docs/changelog/readme · Stand 2026-09-01
- 11.Das französische Unternehmensregister führt GITBOOK, SIREN 829 909 464, mit Eintragung am 01.06.2017 und Schließung am 03.11.2023 (öffnet in neuem Tab)recherche-entreprises.api.gouv.fr/search?q=gitbook · Stand 2026-09-01
- 12.Mintlify verlangt für Starter nichts und für Pro 450 US-Dollar im Monat bei unbegrenzten Redaktionsplätzen (öffnet in neuem Tab)mintlify.com/pricing · Stand 2026-09-01
- 13.Die eigene Statusseite nennt für Juni bis August 2026 eine Verfügbarkeit von 99,86 Prozent für die Anwendung und 99,98 Prozent für die ausgelieferten Inhalte (öffnet in neuem Tab)gitbookstatus.com · Stand 2026-09-01
Zuletzt geprüft: 2026-09-01 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
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Ein Werkzeugprofil beantwortet, was das Werkzeug kann und was es regulatorisch bedeutet. Ob es in Ihrem Haus Vorrang bekommt, entscheidet die Geschäftsführung an einem Arbeitstag: Der KI-Entscheidungsworkshop ordnet Ihre Vorhaben nach Geschäftswert, Risiko, Datenlage und Verantwortung.