Apollo.io
ZenLeads, Inc. d/b/a Apollo.io ·www.apollo.io· Stand: 2026-08-03
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Adressen und Versand aus einer Hand sparen Zeit und ein zweites Abonnement. Für einen Vorsprung reicht das nicht, denn derselbe Bestand steht jedem Wettbewerber ab 49 USD im Monat offen, und was ein Kunde an eigenen Daten einspielt, wächst nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag in denselben Bestand hinein. Auch als unternehmensweite Fähigkeit taugt es nicht: gekauft wird Rohstoff, und das Urteil darüber, wen anzusprechen sich lohnt, liegt weiter im Haus. In Deutschland kommt ein zweiter Punkt dazu, der auf keiner Funktionsliste steht. § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG verlangt für Werbung per E-Mail eine vorherige ausdrückliche Einwilligung, auch zwischen Unternehmen, und eine verifizierte Adresse ersetzt diese Einwilligung nicht. Wer den Kanal trotzdem bespielt, kauft Reichweite und Rechtsrisiko im selben Abonnement. Das Werkzeug erledigt eine Aufgabe schneller, es verschiebt keine Position.
Belege:Rechtsperson, Anschrift, Registrierung als Datenhändler in vier Bundesstaaten, Rechtsgrundlage berechtigtes Interesse, drei Wege der DatenerhebungZur QuelleRollentrennung nach Abschnitt 3(b), eigenständige Verantwortlichkeit beim Abgleich gegen die Kontaktsammlung, Löschung oder Rückgabe binnen 90 Tagen, Ankündigung neuer Unterauftragnehmer 30 Tage vorher, Standardvertragsklauseln Modul 1 und 2Zur QuelleVerwendung von Kundendaten zum Ausbau der eigenen Kontaktsammlung, unbefristete Lizenz an den erzeugten Listen für den eigenen Geschäftsbetrieb, Verfall der Kredite ohne Übertrag, Gebühr nach gekauften statt genutzten Krediten, Postfach-Auslesung mit WiderrufsmöglichkeitZur QuelleTarife, Kredite je Platz und Jahr, Einmalanmeldung erst im Organization-Tarif, Preise der Zusatzpakete, Export verbraucht KrediteZur QuelleEingesetzte Modellanbieter, Löschung beim Modellanbieter binnen 30 Tagen, Vorbehalt zum Anlernen mit Offenlegung und EinwilligungZur QuelleISO 27001 und SOC 2 durch A-LIGN, jährliche Eindringtests, vierteljährliche interne Prüfungen, Bericht nur über den VertriebZur QuelleVerarbeitung in den Vereinigten Staaten, Zertifizierung unter dem EU-US-Datenschutzrahmen mit zwei Tochtergesellschaften, Aufbewahrung ohne Frist im eigenen Bestand, Sperrliste nach WiderspruchZur QuelleRegistrierung als Datenhändler bei der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft seit 01.07.2020Zur QuelleOffener Datenbestand aus Juli 2018 mit 126 Mio. eindeutigen E-Mail-AdressenZur QuelleSerie D über 100 Mio. USD bei 1,6 Mrd. USD Bewertung am 29.08.2023Zur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
geeignet
Der kostenlose Zugang bringt 900 Kredite je Platz und Jahr, monatlich freigegeben, und reicht zum Prüfen des Bestands. Basic kostet 49 USD je Platz und Monat bei Jahreszahlung. Der Preis ist für eine Einzelperson tragbar. Die Pflichten wandern trotzdem mit: die Information nach Artikel 14 DSGVO binnen eines Monats an jeden angeschriebenen Kontakt schuldet der Absender, und Apollo nimmt sie ihm nicht ab.
KMU
geeignet
Für diese Größe ist der Zuschnitt gemacht. Professional kostet 79 USD je Platz und Monat bei Jahreszahlung und deckt Sequenzen, Postfächer, Aufzeichnung und Auswertung ab, was sonst drei Abonnements wären. Die Aufgabe im Haus ist die Verbrauchssteuerung, weil Kredite am Ende des Abrechnungszeitraums verfallen und die Gebühr sich nach den gekauften statt den genutzten Krediten richtet.
Konzern
bedingt geeignet
Einmalanmeldung liegt erst im Organization-Tarif, 119 USD je Platz und Monat bei mindestens drei Plätzen. Zu auswertbaren Zugriffsprotokollen gibt es keine öffentliche Zusage, die Verarbeitung findet in den Vereinigten Staaten statt und eine europäische Region wird nirgends angeboten. Entscheidend für eine Beschaffung ist aber der Auftragsverarbeitungsvertrag selbst: er stellt Apollo für den Abgleich gegen die eigene Kontaktsammlung ausdrücklich als eigenständig Verantwortlichen, und damit lässt sich der Einkauf hier nicht als reine Auftragsverarbeitung abbilden.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Etablierten Datenanbieter mit dokumentierter Herkunft kaufen
ZoomInfo ist das übliche Gegenstück in großen Häusern, für europäische Beschaffungen häufig Cognism, das die Herkunft seiner Kontakte für den deutschsprachigen Raum ausdrücklich als Merkmal führt. Konzerne bleiben dort, weil Einkauf und Datenschutz eine Vertragspartei mit Ansprechpartner in Europa, benannter Herkunft der Datensätze und verhandelten Prüfrechten brauchen. Bezahlt wird das mit einem Vielfachen des Preises und mit Laufzeiten über Jahre statt über Monate.
KI-nativ
Werkbank statt fertigem Bestand
Clay fragt mehrere Datenanbieter nacheinander ab und legt die eigene Bewertungslogik darüber, ohne einen eigenen Bestand vorzuhalten. Der Einstieg liegt bei 167 USD im Monat gegenüber 49 USD, und der Versand fehlt, den man dann getrennt einkauft. Dafür bleibt nachvollziehbar, warum eine Firma auf der Liste steht, und diese Begründung gehört dem eigenen Haus. Aufgegeben wird die Bequemlichkeit, Suchen und Anschreiben in derselben Oberfläche zu erledigen, und es wird Arbeit eingekauft statt Ergebnis.
Eigenbau
Eigenes Kontaktregister mit zugekauften Adressen
Ein Register in der eigenen Datenbank, gebaut mit Claude Code, die Modellaufrufe für Einordnung und Bewertung über LiteLLM geführt, die Anbieterschlüssel in Infisical, die Bewertungslogik versioniert in GitHub, der Versand über lemlist mit Speicherung in der Europäischen Union. Gerechnet mit 900 Euro Tagessatz und 10 bis 15 Personentagen für einen tragfähigen ersten Stand liegt der Aufbau bei 9.000 bis 13.500 Euro, dazu die Adresskosten und der laufende Betrieb; diese Rechnung ist eine Schätzung. Der Punkt, an dem es typischerweise bricht, ist der Bestand selbst: Adressen muss man weiter einkaufen, der Eigenbau ersetzt also die Werkbank und nie die Datenquelle. Dazu kommen Zustellfähigkeit als eigene Disziplin, die Informationspflicht nach Artikel 14 DSGVO, die unverändert bleibt, und die Frage, wer das Register pflegt, wenn der Erbauer das Haus verlässt.
Unser Rat
- Solopreneur: Kostenlos anfangen und vor der ersten Kampagne die Einwilligungsfrage klären.
- KMU: Professional kaufen, den Kreditverbrauch monatlich ansehen und die Information nach Artikel 14 fest in den Ablauf schreiben.
- Konzern: Nur mit Organization, vorher Protokollierung schriftlich klären und die Rolle als eigenständig Verantwortlicher mit dem Datenschutz durchsprechen.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Etabliert
Das Unternehmen ist seit 2015 am Markt und hat 2023 zuletzt öffentlich Kapital aufgenommen. Für eine Beschaffung zählt ein anderer Punkt mehr als die Kapitalausstattung: Apollo ist in mehreren US-Bundesstaaten als Datenhändler registriert, und das Geschäft besteht darin, Angaben über Personen zu verkaufen, die davon zunächst nichts wissen. Der 2018 dokumentierte offene Datenbestand liegt lange zurück und beschreibt trotzdem die Größenordnung dessen, was in einem solchen Bestand liegt.
- Rechtsperson und Sitz: ZenLeads, Inc. d/b/a Apollo.io, 440 N Barranca Ave #4750, Covina, CA 91723-1722, USARechtsperson, Anschrift, Registrierung als Datenhändler in vier Bundesstaaten, Rechtsgrundlage berechtigtes Interesse, drei Wege der DatenerhebungZur Quelle · Stand 2026-08-03
- Marktdauer: 2015 als ZenProspect gegründet, Y-Combinator-Jahrgang Winter 2016, seit 2018 unter dem Namen Apollo.ioycombinator.com/companies/1044Zur Quelle · Stand 2026-08-03
- Finanzierung: 100 Mio. USD Serie D bei einer Bewertung von 1,6 Mrd. USD am 29.08.2023, geführt von Bain Capital Ventures, Gesamtaufnahme rund 250 Mio. USD nach Anbieterangabe; danach bis heute keine weitere Runde gemeldetSerie D über 100 Mio. USD bei 1,6 Mrd. USD Bewertung am 29.08.2023Zur Quelle · Stand 2026-08-03
- Registrierung als Datenhändler: seit 01.07.2020 bei der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft als Datenhändler registriert, dort mit der Anschrift 101 Montgomery Street, Suite 400, San Francisco; weitere Registrierungen in Oregon, Texas und Vermont nach eigener AngabeRegistrierung als Datenhändler bei der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft seit 01.07.2020Zur Quelle · Stand 2026-08-03
- Dokumentierter Vorfall: im Juli 2018 lag ein Datenbestand ohne Passwortschutz offen im Netz; 126 Mio. eindeutige E-Mail-Adressen daraus wurden an Have I Been Pwned übergeben, dort mit Meldedatum 05.10.2018 geführtOffener Datenbestand aus Juli 2018 mit 126 Mio. eindeutigen E-Mail-AdressenZur Quelle · Stand 2026-08-03
- Nachweis Sicherheitsprüfung: ISO 27001 und SOC 2 nach Anbieterangabe durch die Prüfgesellschaft A-LIGN; der SOC-2-Bericht wird nur über den Vertrieb herausgegebenISO 27001 und SOC 2 durch A-LIGN, jährliche Eindringtests, vierteljährliche interne Prüfungen, Bericht nur über den VertriebZur Quelle · Stand 2026-08-03
Ausstiegskosten: Mittel
Die Daten kommen heraus, und sie bleiben nutzbar: die Nutzungsbedingungen räumen eine unbefristete Lizenz an den erzeugten Listen ein, begrenzt auf den eigenen Geschäftsbetrieb und ohne Weiterverkauf. Der Export kostet Kredite, also kostet auch der Weg aus dem System heraus. Was den Wechsel wirklich schwer macht, steht im Auftragsverarbeitungsvertrag: Widersprüche und Löschverlangen, die Apollo meldet, sind auf alle bereits exportierten Datensätze anzuwenden, solange diese im eigenen Haus liegen. Diese Pflege läuft weiter, wenn das Abonnement längst gekündigt ist. Dazu kommt die Zustellfähigkeit der angebundenen Postfächer, die ein neues Werkzeug erst wieder aufbauen muss.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, aber ungünstigöffentlich abrufbar und über die Nutzungsbedingungen einbezogen, deckt aber nur den Teil ab, in dem Apollo Auftragsverarbeiter istRollentrennung nach Abschnitt 3(b), eigenständige Verantwortlichkeit beim Abgleich gegen die Kontaktsammlung, Löschung oder Rückgabe binnen 90 Tagen, Ankündigung neuer Unterauftragnehmer 30 Tage vorher, Standardvertragsklauseln Modul 1 und 2Zur QuelleDer Vertrag liegt frei aus und ist per Verweis Bestandteil der Nutzungsbedingungen. Sein Abschnitt 3(b) trennt die Rollen: für Sequenzen, Aufzeichnungen und Kontodaten ist Apollo Auftragsverarbeiter, für die eigene Kontaktsammlung dagegen eigenständig Verantwortlicher. Derselbe Abschnitt sagt weiter, dass Apollo auch für Kundendaten eigenständig Verantwortlicher wird, sobald diese gegen die Kontaktsammlung abgeglichen werden, und dass Apollo sie dann zur Anreicherung dieser Sammlung für alle Nutzer verwendet. Die Abschnitte zu Unterauftragnehmern, Löschung und Prüfrechten gelten für diesen Teil ausdrücklich nicht.Stand 2026-08-03 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, aber ungünstigVereinigte Staaten, keine europäische Region im AngebotVerarbeitung in den Vereinigten Staaten, Zertifizierung unter dem EU-US-Datenschutzrahmen mit zwei Tochtergesellschaften, Aufbewahrung ohne Frist im eigenen Bestand, Sperrliste nach WiderspruchZur QuelleDatenschutzerklärung und Verarbeitungshinweis nennen die Vereinigten Staaten als Ort der Verarbeitung. Das Vertrauensportal führt Amazon Web Services und Google Cloud als Unterauftragnehmer, ohne eine Region zu benennen. Eine wählbare europäische Speicherung taucht in keinem der öffentlich erreichbaren Dokumente auf.Stand 2026-08-03 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, an eine Auflage gebundenListe im Vertrauensportal öffentlich einsehbar, ohne Zweck und Land je Eintragtrust.apollo.ioZur QuelleDas Vertrauensportal zeigt die Unterauftragnehmer ohne vorherige Anfrage, darunter Amazon Web Services, Google Cloud, Databricks, Snowflake und OpenAI. Zweck und Sitzland stehen dort nicht je Eintrag. Der Auftragsverarbeitungsvertrag sagt eine Ankündigung 30 Tage vor dem Einsatz eines neuen Unterauftragnehmers zu; wer widerspricht und sich nicht einigt, darf kündigen und bekommt vorausbezahlte Beträge anteilig zurück. Ein Widerspruch binnen 30 Tagen gilt als Zustimmung.Stand 2026-08-03 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | belegt, ohne AuflageÜbermittlung in die Vereinigten Staaten, abgesichert über EU-US-Datenschutzrahmen und StandardvertragsklauselnVerarbeitung in den Vereinigten Staaten, Zertifizierung unter dem EU-US-Datenschutzrahmen mit zwei Tochtergesellschaften, Aufbewahrung ohne Frist im eigenen Bestand, Sperrliste nach WiderspruchZur QuelleDie Datenschutzerklärung nennt eine Zertifizierung unter dem EU-US-Datenschutzrahmen samt der Erweiterungen für das Vereinigte Königreich und die Schweiz, einbezogen sind die Tochtergesellschaften Zenleads Holdings LLC und Varsovia Holdings LLC. Ergänzend sind Standardvertragsklauseln und Übermittlungsfolgenabschätzungen genannt. Der Auftragsverarbeitungsvertrag bindet beide Module ein, Modul 1 für die Übermittlung zwischen getrennt Verantwortlichen und Modul 2 für die Auftragsverarbeitung, mit irischem Recht für die Klauseln. Die Eintragung in der amtlichen Teilnehmerliste war im Rahmen dieser Prüfung nicht auslesbar und ist vor einer Beschaffung dort nachzusehen.Stand 2026-08-03 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | belegt, an eine Auflage gebundenWeitergabe an Modellanbieter zum Anlernen nur nach Offenlegung und Einwilligung, Löschung dort binnen 30 Tagen zugesagtEingesetzte Modellanbieter, Löschung beim Modellanbieter binnen 30 Tagen, Vorbehalt zum Anlernen mit Offenlegung und EinwilligungZur QuelleDie KI-Richtlinie benennt OpenAI, Anthropic, Google, Perplexity und Assembly AI als eingesetzte Anbieter und sagt zu, dass Kundendaten dort binnen 30 Tagen gelöscht werden. Die Zusage zum Anlernen ist an eine Bedingung geknüpft und lautet, dass Apollo Kundendaten dazu nur nach vorheriger Offenlegung und Einwilligung weitergibt. Formuliert ist damit ein Vorbehalt, und er steht auf einer Richtlinienseite statt im Vertrag. Davon zu trennen ist die Verwendung im eigenen Haus: nach den Nutzungsbedingungen darf Apollo Kundendaten verwenden, um die eigene Kontaktsammlung auszubauen, anzureichern und zu prüfen.Stand 2026-08-03 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, an eine Auflage gebundenLöschung oder Rückgabe binnen 90 Tagen nach Vertragsende für Kundendaten, keine Frist für die KontaktsammlungRollentrennung nach Abschnitt 3(b), eigenständige Verantwortlichkeit beim Abgleich gegen die Kontaktsammlung, Löschung oder Rückgabe binnen 90 Tagen, Ankündigung neuer Unterauftragnehmer 30 Tage vorher, Standardvertragsklauseln Modul 1 und 2Zur QuelleDer Auftragsverarbeitungsvertrag sagt für Kundendaten binnen 90 Tagen nach Vertragsende nach Wahl des Kunden Löschung oder vollständige Rückgabe zu, mit dem üblichen Vorbehalt gesetzlicher Aufbewahrungspflichten. Für den eigenen Bestand gilt etwas anderes: die Datenschutzerklärung beziffert dort keine Frist und hält die Angaben so lange, wie sie im Produkt nützlich sind. Wer widerspricht, wird in eine Sperrliste aufgenommen, die ausdrücklich weiter geführt wird.Stand 2026-08-03 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, an eine Auflage gebundenISO 27001 und SOC 2 durch A-LIGN, dazu CASA Tier 2, ohne Angabe von Normfassung und GeltungsbereichISO 27001 und SOC 2 durch A-LIGN, jährliche Eindringtests, vierteljährliche interne Prüfungen, Bericht nur über den VertriebZur QuelleDie Sicherheitsseite nennt beide Nachweise samt Prüfgesellschaft und bietet die Zertifikate zum Herunterladen an, den SOC-2-Bericht nur über den Vertrieb. Welche Fassung der Norm geprüft wurde und welcher Geltungsbereich abgedeckt ist, steht auf den öffentlich erreichbaren Seiten nicht. Zusätzlich genannt sind jährliche Eindringtests durch einen zertifizierten Dritten und vierteljährliche interne Prüfungen.Stand 2026-08-03 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | belegt, aber ungünstigunklarEingesetzte Modellanbieter, Löschung beim Modellanbieter binnen 30 Tagen, Vorbehalt zum Anlernen mit Offenlegung und EinwilligungZur QuelleWeder KI-Richtlinie noch Sicherheitsseite oder Nutzungsbedingungen erwähnen die KI-Verordnung. Praktisch trägt die Pflicht ohnehin der Betreiber: wer mit diesem Werkzeug maschinell erzeugte Ansprache verschickt oder einen KI-Assistenten gegenüber Menschen auftreten lässt, setzt die Kennzeichnung nach Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 selbst, die seit dem 02.08.2026 gilt. Dafür braucht es keine Zusage des Anbieters, wohl aber eine eigene Festlegung im Ablauf.Stand 2026-08-03 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, aber ungünstigAktivitätsprotokoll im Konto erwähnt, Reichweite und Aufbewahrung öffentlich offenRollentrennung nach Abschnitt 3(b), eigenständige Verantwortlichkeit beim Abgleich gegen die Kontaktsammlung, Löschung oder Rückgabe binnen 90 Tagen, Ankündigung neuer Unterauftragnehmer 30 Tage vorher, Standardvertragsklauseln Modul 1 und 2Zur QuelleDer Auftragsverarbeitungsvertrag erwähnt ein Aktivitätsprotokoll im Konto, allerdings nur als Weg, über den Apollo Widersprüche und Löschverlangen bekannt gibt. Was dort über Zugriffe und Änderungen festgehalten wird, wie lange es liegt und ob es sich in eigene Systeme ausleiten lässt, steht auf keiner öffentlich erreichbaren Seite. Die Preisseite nennt für den Organization-Tarif erweiterte Sicherheitseinstellungen, ohne sie aufzuschlüsseln. Damit lassen sich Nachweispflichten vorab nicht planen.Stand 2026-08-03 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Kostenlos mit 900 Krediten je Platz und Jahr, monatlich freigegeben. Basic kostet 49 USD je Platz und Monat bei Jahreszahlung mit 30.000 Krediten je Platz und Jahr, Professional 79 USD mit 48.000 Krediten, Organization 119 USD mit 72.000 Krediten und mindestens drei Plätzen. Zwei Zusatzpakete für eingehende Anfragen und für erweiterte Telefonie kosten je 119 USD je Team und Monat. Alle Angaben ohne Steuern.Tarife, Kredite je Platz und Jahr, Einmalanmeldung erst im Organization-Tarif, Preise der Zusatzpakete, Export verbraucht KrediteZur Quelle
Stand 2026-08-03
Was teuer wird
Die Kredite sind die zweite Währung, und sie laufen nur in eine Richtung. Eine E-Mail-Adresse kostet höchstens einen Kredit, eine geprüfte Telefonnummer mehr. Auch der Export eines Kontakts aus dem System heraus verbraucht Kredite, der Weg nach draußen ist also Teil des Verbrauchs. Nach den Nutzungsbedingungen richtet sich die Abo-Gebühr nach den gekauften statt den genutzten Krediten, sie ist im laufenden Zeitraum weder kündbar noch erstattungsfähig, und nicht verbrauchte Kredite verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums ohne Übertrag. Wer den Bedarf zu hoch ansetzt, zahlt zweimal. Der zweite Sprung sitzt in der Beschaffung: Einmalanmeldung gibt es erst ab Organization, was den Einstieg von 49 auf 119 USD je Platz und Monat bei mindestens drei Plätzen hebt.
Was es verdrängt
- Getrennte Abonnements für Adressbestand, Sequenzversand und Gesprächsaufzeichnung
- Adressrecherche von Hand über Firmenwebseiten und Netzwerkprofile
- Kontaktlisten in Tabellenkalkulationen, die nach drei Monaten niemand mehr pflegt
Schnittstellen
- CSV-Import und CSV-Export
- Anbindung an Salesforce und HubSpot
- Programmierschnittstelle für Anreicherung, weitergehende Nutzung nur im Tarif nach Vereinbarung
- Browser-Erweiterung für Chrome
- Postfachanbindung für Google und Microsoft, weitere Anbieter erst im bezahlten Tarif
- MCP-Anbindung
Passende Methoden
- Predictable Revenue / Cold Calling 2.0Die Methode trennt Recherche, Erstansprache und Abschluss in eigene Rollen, und Apollo liefert der Recherchestufe den Adressbestand samt Filtern, ohne den ein solches Team seine erste Liste nicht füllt.
- Warm-Outreach-MaschineDie Methode braucht einen wiederholbaren Ablauf aus Liste, Sequenz und Nachfassen an einer Stelle, und genau diese drei Schritte liegen hier in derselben Oberfläche.
- Lead-Scoring: beste Leads zu besten ClosernDie Verteilung nach Erfolgsaussicht setzt voraus, dass je Kontakt überhaupt Merkmale vorliegen, und Apollo liefert diese Merkmale samt einer eigenen Bewertungsfunktion aus dem Bestand heraus.
Quellen
- 1.Rechtsperson, Anschrift, Registrierung als Datenhändler in vier Bundesstaaten, Rechtsgrundlage berechtigtes Interesse, drei Wege der Datenerhebung (öffnet in neuem Tab)apollo.io/privacy-policy/processing-notice · Stand 2026-08-03
- 2.Rollentrennung nach Abschnitt 3(b), eigenständige Verantwortlichkeit beim Abgleich gegen die Kontaktsammlung, Löschung oder Rückgabe binnen 90 Tagen, Ankündigung neuer Unterauftragnehmer 30 Tage vorher, Standardvertragsklauseln Modul 1 und 2 (öffnet in neuem Tab)apollo.io/dpa · Stand 2026-08-03
- 3.Verwendung von Kundendaten zum Ausbau der eigenen Kontaktsammlung, unbefristete Lizenz an den erzeugten Listen für den eigenen Geschäftsbetrieb, Verfall der Kredite ohne Übertrag, Gebühr nach gekauften statt genutzten Krediten, Postfach-Auslesung mit Widerrufsmöglichkeit (öffnet in neuem Tab)apollo.io/terms · Stand 2026-08-03
- 4.Tarife, Kredite je Platz und Jahr, Einmalanmeldung erst im Organization-Tarif, Preise der Zusatzpakete, Export verbraucht Kredite (öffnet in neuem Tab)apollo.io/pricing · Stand 2026-08-03
- 5.Eingesetzte Modellanbieter, Löschung beim Modellanbieter binnen 30 Tagen, Vorbehalt zum Anlernen mit Offenlegung und Einwilligung (öffnet in neuem Tab)apollo.io/ai-policy · Stand 2026-08-03
- 6.ISO 27001 und SOC 2 durch A-LIGN, jährliche Eindringtests, vierteljährliche interne Prüfungen, Bericht nur über den Vertrieb (öffnet in neuem Tab)apollo.io/product/security · Stand 2026-08-03
- 7.Verarbeitung in den Vereinigten Staaten, Zertifizierung unter dem EU-US-Datenschutzrahmen mit zwei Tochtergesellschaften, Aufbewahrung ohne Frist im eigenen Bestand, Sperrliste nach Widerspruch (öffnet in neuem Tab)apollo.io/privacy-policy · Stand 2026-08-03
- 8.Registrierung als Datenhändler bei der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft seit 01.07.2020 (öffnet in neuem Tab)oag.ca.gov/data-broker/registration/186881 · Stand 2026-08-03
- 9.Offener Datenbestand aus Juli 2018 mit 126 Mio. eindeutigen E-Mail-Adressen (öffnet in neuem Tab)haveibeenpwned.com/breach/Apollo · Stand 2026-08-03
- 10.Serie D über 100 Mio. USD bei 1,6 Mrd. USD Bewertung am 29.08.2023 (öffnet in neuem Tab)apollo.io/… · Stand 2026-08-03
- 11.ycombinator.com/companies/1044 (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-08-03
- 12.trust.apollo.io (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-08-03
Zuletzt geprüft: 2026-08-03 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
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