Vanta
Vanta, Inc., San Francisco, Kalifornien, USA ·www.vanta.com· Stand: 2026-09-10
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Ein SOC-2-Testat gewinnt keine Ausschreibung. Sein Fehlen verliert sie, weil der Sicherheitsfragebogen des Einkaufs danach fragt, bevor über die Funktion des eigenen Produkts geredet wird. Damit steht Vanta auf der Seite der Werkzeuge, die einen Rückstand abwenden, und der Anbieter selbst ist austauschbar: Drata, Sprinto, Oneleet und Comp AI beantworten dieselbe Frage. Was Vanta von ihnen trennt, ist die Zahl der Prüfer, die den Nachweisstand aus dem Werkzeug ohne Rückfrage abnehmen, und das öffentliche Vertrauensportal, das den eigenen Nachweisstand nach außen zeigt. Zu prüfen sind zwei Dinge, die auf keiner Funktionsliste stehen: der lückenlose Prüfzeitraum, der bei einem Wechsel verloren geht, und der Ort, an dem die abgezogenen Systemzustände liegen.
Belege:Rolle als Auftragsverarbeiter, Zeichnung des Auftragsverarbeitungsvertrags über ein Formular des Dienstleisters Ironclad, Vereinigte Staaten als Ort der Hauptverarbeitung, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 und 3 mit irischem Recht, britische Übermittlungsvereinbarung als Anhang D, Sitz und die Angabe „N/A" zur RegisternummerZur QuelleAusschluss des Trainings auf Kundeninhalten samt Erstreckung auf Dritte, Ausnahme für Rückmeldungen und Nutzungsdaten, Abschaltbarkeit der KI-Funktionen durch die Verwaltung, Verbot der Darstellung von KI-Ausgaben als menschlich erzeugt, Stand des Hauptvertrags vom 21. November 2025Zur QuelleLöschung binnen dreißig Tagen auf Verlangen und binnen dreihundertfünfundsechzig Tagen ohne Verlangen, Ausnahme für Sicherungs- und Archivkopien, Amazon Web Services als Betreiber der Rechenzentren ohne Angabe einer Region, Aufbewahrung der Protokolle des Einbruchserkennungssystems von mindestens einem Jahr, namentliche Zuordnung privilegierter HandlungenZur QuelleDreiundvierzig Unterauftragnehmer mit Zweck und Gruppe, darunter zwölf namentlich genannte KI-Dienste, sowie das Fehlen einer Landesangabe bei allen Einträgen außer Amazon Web Services, MongoDB und CloudflareZur QuelleISO 27001:2022, ISO/IEC 27701:2019, ISO/IEC 27017:2015, ISO/IEC 27018:2019, ISO/IEC 42001:2023 mit dem Geltungsbereich in der Rolle als KI-Anbieter, Testat nach SOC 2 Typ 2, Freigabe nach FedRAMP 20x der Stufe Low, Eindringtest von Doyensec aus dem Oktober 2025, Prüfung des Quellcodes durch Trail of Bits von November bis Dezember 2025 auf mandantenübergreifenden Zugriff, Kundenzahl über 16.000Zur QuelleVier Tarife ohne veröffentlichten Betrag, Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst, vorgefertigte Rollenrechte und Ereignisprotokolle in allen vier Tarifen, SCIM und selbst geschnittene Rollenrechte als Aufpreis im dritten und im Umfang erst im vierten Tarif, getrennte Arbeitsbereiche als Aufpreis in zwei Tarifen, Fragebogen-Automatisierung mit fünfundzwanzig beziehungsweise hundertvierundvierzig Fragebögen im JahrZur QuelleAktive Teilnahme am EU-U.S.-Datenschutzrahmen, am Schweizer Rahmen und an der britischen Erweiterung, jeweils für Personaldaten und sonstige Daten, geführt in der amtlichen Liste des US-HandelsministeriumsZur QuelleZeitleiste, Umfang und Ursache des mandantenübergreifenden Datenzugriffs vom Mai 2025 samt der zugesagten AbhilfemaßnahmenZur QuelleEigenkapitalrunde über 150 Mio. US-Dollar unter Führung von Wellington Management bei einer genannten Bewertung von 4,15 Mrd. US-Dollar sowie Gründungsjahr und Kundenzahl nach eigener AngabeZur QuelleIrischer Datenschutzbeauftragter als federführende Aufsicht in der Europäischen Union und Teilnahme am Datenschutzrahmen nach eigener DarstellungZur QuelleAnwendungsbereiche des etablierten Gegenstücks von Compliance-Verwaltung bis KI-Governance und das Fehlen eines öffentlichen PreisesZur QuelleQuelloffenheit von Agenten, Anbindungen und Prüfungen beim KI-nativen Gegenstück, der Anbieter Bubba AI, Inc. sowie die genannten RahmenwerkeZur QuelleFehlender Preis beim zweiten KI-nativen Gegenstück samt Begründung und die dort geführten RahmenwerkeZur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
nicht geeignet
Wer allein arbeitet, hat weder eine Belegschaft, deren Zugänge und Schulungen überwacht werden müssten, noch die Verhandlungsmacht für einen Tarif ohne veröffentlichten Preis. Ein Testat kann auch dann verlangt werden, doch dann steht die Frage nach einem Prüfer vor der Frage nach einem Werkzeug.
KMU
geeignet
Hier sitzt der Anwendungsfall. Ein Haus mit zwanzig bis zweihundert Köpfen, das an Konzerne verkauft, bekommt den Sicherheitsfragebogen im ersten Gespräch auf den Tisch und hat niemanden, der die Nachweise von Hand zusammenträgt. Die Preisseite nennt am 10. September 2026 vier Tarife und zu jedem die Aufforderung, ein Angebot anzufordern; einen Betrag nennt sie an keiner Stelle. Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst und Ereignisprotokolle liegen dabei bereits im untersten Tarif, was in dieser Klasse ungewöhnlich ist.
Konzern
bedingt geeignet
Die Prüfpunkte des Einkaufs sind zum größeren Teil bedient: Auftragsverarbeitungsvertrag im Volltext öffentlich, dreiundvierzig Unterauftragnehmer mit Zweck einsehbar, ISO 27001:2022 und ISO/IEC 42001:2023 mit benanntem Geltungsbereich, EU-U.S.-Datenschutzrahmen amtlich als aktiv geführt. Zwei Punkte bleiben und gehören auf die Tagesordnung. Ein Speicherort in der Europäischen Union steht nicht zur Wahl, denn der Auftragsverarbeitungsvertrag benennt die Vereinigten Staaten als Ort der Hauptverarbeitung. Der automatische Nutzerabgleich über SCIM und die selbst geschnittenen Rollenrechte kosten ab dem dritten Tarif Aufpreis und liegen erst im vierten im Umfang. Wer Beteiligungen getrennt führen muss, braucht dazu die Arbeitsbereiche, die ebenfalls Aufpreis kosten.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Die Risiko-Suite, an der der Betrieb schon hängt
Archer und ServiceNow bedienen dieselbe Pflicht aus der anderen Richtung. Bei Archer stehen Compliance-Verwaltung, IT- und Sicherheitsrisiko, Revisionsverwaltung, Drittparteien und seit kurzem KI-Governance in einem Haus, und ein Preis steht dort so wenig öffentlich wie bei Vanta. Konzerne bleiben dabei, weil das Risikoregister an den Betriebsprozessen und an der Konfigurationsdatenbank hängt und weil ein Register weniger zu prüfen ist als zwei. Wer die Nachweisführung für Zertifizierungen aus dieser Klammer herauszieht, führt die Kontrollen künftig an zwei Orten und muss erklären, welcher der beiden im Zweifel gilt. Was diese Suiten nicht mitbringen, ist der laufende Abzug aus den Entwicklungs- und Cloud-Systemen, für den Vanta gekauft wird.
KI-nativ
Prüfagenten, quelloffen nachlesbar
Die junge Klasse verspricht, den Weg zum Testat von Monaten auf Tage zu verkürzen, und arbeitet dafür mit Prüfagenten. Comp AI, angeboten von Bubba AI, Inc., legt dabei den ganzen Bestand offen: jeder Agent, jede Anbindung und jede Prüfung liegen nach eigener Darstellung quelloffen auf GitHub, genannt sind SOC 2, ISO 27001, HIPAA, die Datenschutz-Grundverordnung und FedRAMP. Oneleet setzt daneben auf eine engere Verzahnung von Werkzeug und Prüfung und führt SOC 2, HIPAA, ISO 27001, PCI DSS, DORA und NIST 800-171. Ein Preisunterschied lässt sich in keine Richtung beziffern, denn am 10. September 2026 nennt auch Oneleet keinen Betrag und begründet das mit der Abhängigkeit vom Bedarf des Kunden. Aufgeben muss man zwei Dinge, die im Einkauf gefragt werden: die Zahl der Prüfer, die den Nachweisstand ohne Rückfrage annehmen, und die Tiefe des eigenen Nachweisstands des Anbieters, wie Vanta ihn mit sechs benannten Normen und einem öffentlichen Portal vorlegt.
Eigenbau
n8n zieht ab, GitHub versioniert, Linear führt die Fristen
Die Technik dahinter ist überschaubar, und das ist die Falle. Mit n8n aus diesem Katalog wird der Zustand täglich aus GitHub, dem Verzeichnisdienst, der Cloud-Verwaltung und Personio abgezogen; GitHub oder GitLab halten Richtlinien und Nachweise versioniert; Linear führt Maßnahmen mit Verantwortlichem und Frist; GitBook veröffentlicht die Richtlinien für die Belegschaft; Credo AI aus diesem Katalog trägt das Modellregister für ISO/IEC 42001, Nudge Security das Inventar der tatsächlich genutzten Dienste. Angesetzt mit fünfzehn Personentagen zu 1.200 Euro Tagessatz kostet der Aufbau rund 18.000 Euro, dazu etwa 500 Euro Infrastruktur im Jahr. Gescheitert wird an drei anderen Stellen. Erstens am Prüfer. Er kauft keine Software, er nimmt einen Prüfpfad ab und muss nachvollziehen können, dass ein Nachweis am Stichtag genau so aussah, und eine selbstgebaute Kette ohne Unveränderbarkeit gibt ihm das nicht. Zweitens an der Pflege: Der Anhang A der ISO 27001 wurde 2022 neu geschnitten, und wer den Katalog selbst führt, zieht jede Normfassung von Hand nach. Drittens am Weggang des Erbauers, denn die Nachweiskette läuft weiter, während niemand mehr weiß, warum eine Abfrage so und nicht anders gebaut war. Für ein Haus, das ein Testat nur einmal braucht, ist der Eigenbau tragbar. Für eines, das es jedes Jahr vorlegt, ist er es ab dem zweiten Jahr nicht mehr.
Unser Rat
- Solopreneur: Lassen, solange kein Kunde ein Testat verlangt; dann zuerst einen Prüfer suchen, nicht ein Werkzeug.
- KMU: Kaufen, die Zahl der Fragebögen im Jahr aber vorher zählen und in dasselbe Angebot verhandeln.
- Konzern: Vor der Zeichnung zwei Punkte klären: die Ausleitung der Protokolle und die Verortung der abgezogenen Systemzustände.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Finanziert
Nach eigener Angabe 2018 gegründet, im Juli 2025 eine Runde über 150 Mio. US-Dollar unter Führung von Wellington Management bei einer genannten Bewertung von 4,15 Mrd. US-Dollar. Das Vertragswerk wird gepflegt: Der Hauptvertrag trägt den 21. November 2025 und verweist auf zwei Vorfassungen aus demselben Jahr. Mehr als 16.000 Kunden sind eine Angabe des Unternehmens. Ein Nachweis über Profitabilität und ein belegter Marktstart vor mehr als sieben Jahren liegen nicht vor, weshalb hier die Einordnung „finanziert" steht und nicht „etabliert".
- Rechtsperson und Sitz: Vanta, Inc., 655 Montgomery Street, Suite 1600, San Francisco, CA 94111, USA; eine amtliche Registernummer gibt der Auftragsverarbeitungsvertrag mit „N/A" anRolle als Auftragsverarbeiter, Zeichnung des Auftragsverarbeitungsvertrags über ein Formular des Dienstleisters Ironclad, Vereinigte Staaten als Ort der Hauptverarbeitung, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 und 3 mit irischem Recht, britische Übermittlungsvereinbarung als Anhang D, Sitz und die Angabe „N/A" zur RegisternummerZur Quelle · Stand 2026-09-10
- Letzte gemeldete Eigenkapitalrunde: 150 Mio. US-Dollar, geführt von Wellington Management, gemeldet am 23. Juli 2025, genannte Bewertung 4,15 Mrd. US-Dollar, dabei über 12.000 Kunden nach eigener AngabeEigenkapitalrunde über 150 Mio. US-Dollar unter Führung von Wellington Management bei einer genannten Bewertung von 4,15 Mrd. US-Dollar sowie Gründungsjahr und Kundenzahl nach eigener AngabeZur Quelle · Stand 2025-07-23
- Pflegestand des Vertragswerks: Hauptvertrag zuletzt geändert am 21. November 2025, mit hinterlegten Vorfassungen vom 8. September 2025 und vom 11. April 2025; das Sicherheitsanhangwerk regelt Löschfristen, Protokollierung und Prüfrechte in eigenen ZiffernAusschluss des Trainings auf Kundeninhalten samt Erstreckung auf Dritte, Ausnahme für Rückmeldungen und Nutzungsdaten, Abschaltbarkeit der KI-Funktionen durch die Verwaltung, Verbot der Darstellung von KI-Ausgaben als menschlich erzeugt, Stand des Hauptvertrags vom 21. November 2025Zur Quelle · Stand 2025-11-21
- Kundenzahl nach eigener Angabe: über 16.000 Unternehmen, ausgewiesen im eigenen VertrauensportalISO 27001:2022, ISO/IEC 27701:2019, ISO/IEC 27017:2015, ISO/IEC 27018:2019, ISO/IEC 42001:2023 mit dem Geltungsbereich in der Rolle als KI-Anbieter, Testat nach SOC 2 Typ 2, Freigabe nach FedRAMP 20x der Stufe Low, Eindringtest von Doyensec aus dem Oktober 2025, Prüfung des Quellcodes durch Trail of Bits von November bis Dezember 2025 auf mandantenübergreifenden Zugriff, Kundenzahl über 16.000Zur Quelle · Stand 2026-09-10
- Dokumentierter Vorfall und Umgang damit: Eine am 22. Mai 2025 ausgelieferte Codeänderung ließ Daten eines Kunden im Konto eines anderen erscheinen. Vanta hat den Fehler am 27. Mai zurückgenommen, die Behebung am 3. Juni abgeschlossen und am 13. Juni 2025 eine Ursachenanalyse veröffentlicht: betroffen waren weniger als vier Prozent der Kunden und weniger als zwanzig Prozent der Anbindungen an Drittsysteme, dabei Angaben über Schulungen, Zugänge, Geräte und Schwachstellen. Kennwörter, Schlüssel, Finanz- und Gesundheitsdaten waren nach dieser Analyse nicht betroffen.Zeitleiste, Umfang und Ursache des mandantenübergreifenden Datenzugriffs vom Mai 2025 samt der zugesagten AbhilfemaßnahmenZur Quelle · Stand 2025-06-13
- Eingelöste Zusage nach dem Vorfall: Die in der Ursachenanalyse zugesagte Prüfung durch eine dritte Stelle hat stattgefunden: Trail of Bits hat den Quellcode von November bis Dezember 2025 sechs Wochen lang untersucht, gezielt auf mandantenübergreifenden Datenzugriff. Der Bericht liegt im Vertrauensportal und ist nach Zugangsanfrage einsehbar.ISO 27001:2022, ISO/IEC 27701:2019, ISO/IEC 27017:2015, ISO/IEC 27018:2019, ISO/IEC 42001:2023 mit dem Geltungsbereich in der Rolle als KI-Anbieter, Testat nach SOC 2 Typ 2, Freigabe nach FedRAMP 20x der Stufe Low, Eindringtest von Doyensec aus dem Oktober 2025, Prüfung des Quellcodes durch Trail of Bits von November bis Dezember 2025 auf mandantenübergreifenden Zugriff, Kundenzahl über 16.000Zur Quelle · Stand 2026-09-10
Ausstiegskosten: Hoch
Die Daten kommen heraus. Richtlinien, Kontrollen und gesammelte Nachweise lassen sich über die Schnittstelle abrufen, und für Prüfer gibt es eine eigene Schnittstelle bereits im untersten Tarif. Was der Export nicht mitnimmt, ist der Grund, aus dem das Werkzeug gekauft wurde. Ein Testat nach SOC 2 Typ 2 bescheinigt die Wirksamkeit von Kontrollen über einen Zeitraum, üblicherweise sechs bis zwölf Monate. Diese Kette entsteht durch die laufende Überwachung im Werkzeug, und sie beginnt beim neuen Anbieter von vorn. Wer mitten im Prüfzeitraum wechselt, erklärt dem Prüfer eine Lücke in genau dem Nachweis, den er vorlegen will. Dazu kommt der Anschluss: Der Zustand wird aus den eigenen Systemen abgezogen, und jede dieser Anbindungen wird beim neuen Anbieter neu eingerichtet und neu freigegeben. Der günstige Zeitpunkt für einen Wechsel liegt daher unmittelbar nach einem abgeschlossenen Prüfzeitraum, und es gibt im Jahr nur einen.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, an eine Auflage gebundenim Volltext öffentlich, wirksam aber erst nach gesonderter ZeichnungRolle als Auftragsverarbeiter, Zeichnung des Auftragsverarbeitungsvertrags über ein Formular des Dienstleisters Ironclad, Vereinigte Staaten als Ort der Hauptverarbeitung, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 und 3 mit irischem Recht, britische Übermittlungsvereinbarung als Anhang D, Sitz und die Angabe „N/A" zur RegisternummerZur QuelleDer Vertrag steht ohne Anmeldung auf der Website und ergänzt den Hauptvertrag; Vanta tritt darin als Auftragsverarbeiter auf, der Kunde je nach Lage als Verantwortlicher oder als Auftragsverarbeiter. Anders als bei Anbietern, die ihren Auftragsverarbeitungsvertrag zum automatischen Bestandteil des Hauptvertrags erklären, muss dieser hier gezeichnet werden: Die Anleitung im ersten Absatz führt über ein Formular des Dienstleisters Ironclad, das der Zeichnungsberechtigte des Kunden ausfüllt, worauf beide Seiten eine unterschriebene Fassung erhalten. Gelesen ist er damit noch nicht geschlossen. Eine Beschaffung sollte hier nachfragen, weil die Prüfung des Textes und sein Abschluss auseinanderfallen.Stand 2026-09-10 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, aber ungünstigVereinigte Staaten als Ort der Hauptverarbeitung, keine Wahl einer EU-RegionRolle als Auftragsverarbeiter, Zeichnung des Auftragsverarbeitungsvertrags über ein Formular des Dienstleisters Ironclad, Vereinigte Staaten als Ort der Hauptverarbeitung, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 und 3 mit irischem Recht, britische Übermittlungsvereinbarung als Anhang D, Sitz und die Angabe „N/A" zur RegisternummerZur QuelleDer Auftragsverarbeitungsvertrag hält in Ziffer 6.1 fest, die Hauptverarbeitung finde in den Vereinigten Staaten statt und die Übermittlung dorthin sei für die Leistung erforderlich. Das Sicherheitsanhangwerk nennt Amazon Web Services als Betreiber der Rechenzentren, ohne eine Region zu benennen. Die Unterauftragnehmer-Liste im Vertrauensportal führt für Amazon Web Services und für MongoDB „US, EU or AUS" und für Cloudflare „US, EU", was beschreibt, wo diese Anbieter liegen können. Eine kundenseitige Wahl der Region findet sich in keinem der öffentlichen Dokumente, und die Suche nach einer Zusage zur Datenhaltung in der Europäischen Union bleibt über das gesamte Seitenverzeichnis von 3.203 Adressen ohne Treffer. Für die Akte gilt daher der Vertragstext: Vereinigte Staaten.Stand 2026-09-10 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, an eine Auflage gebunden43 Empfänger öffentlich mit Zweck, das Land fehlt bei der MehrheitDreiundvierzig Unterauftragnehmer mit Zweck und Gruppe, darunter zwölf namentlich genannte KI-Dienste, sowie das Fehlen einer Landesangabe bei allen Einträgen außer Amazon Web Services, MongoDB und CloudflareZur QuelleDie Liste im Vertrauensportal ist ohne Anmeldung und ohne Zugangsanfrage einsehbar und ordnet jeden Empfänger einer Gruppe zu: Kernprodukt, Vanta AI, Auswertung, Unterstützung und Kontoführung. Bemerkenswert ist die Offenheit bei den KI-Diensten. Zwölf Empfänger stehen dort namentlich, darunter OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft, Cohere, Langchain mit dem Produkt Langsmith, Browserbase, e2b und Lakera. Ebenso bemerkenswert ist die Lücke: Ein Verarbeitungsland tragen nur drei Einträge, nämlich Amazon Web Services, MongoDB und Cloudflare. Bei allen zwölf KI-Diensten bleibt das Feld leer. Dazu tritt ein Widerspruch im Auftragsverarbeitungsvertrag selbst, der die Liste in Ziffer 4.2 unter trust.vanta.com und in Anhang B unter www.vanta.com nennt; beide Adressen antworten, führen aber zu zwei getrennten Darstellungen.Stand 2026-09-10 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | belegt, ohne AuflageEU-U.S.-Datenschutzrahmen amtlich aktiv, dazu Standardvertragsklauseln im VertragAktive Teilnahme am EU-U.S.-Datenschutzrahmen, am Schweizer Rahmen und an der britischen Erweiterung, jeweils für Personaldaten und sonstige Daten, geführt in der amtlichen Liste des US-HandelsministeriumsZur QuelleBeides ist belegt und liegt übereinander. Die vom US-Handelsministerium geführte Teilnehmerliste weist Vanta am 10. September 2026 im EU-U.S.-Datenschutzrahmen, im Schweizer Rahmen und in der britischen Erweiterung jeweils als aktiv aus, und zwar für Personaldaten und für sonstige Daten. Unabhängig davon führt der Auftragsverarbeitungsvertrag in Ziffer 6 die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nach Modul 2 und Modul 3 mit, mit irischem Recht und irischem Gerichtsstand, und in Anhang D die britische Übermittlungsvereinbarung. Die Datenschutzerklärung nennt zusätzlich den irischen Datenschutzbeauftragten als federführende Aufsicht in der Europäischen Union. Ein Impressum oder eine namentlich benannte europäische Niederlassung findet sich im Seitenverzeichnis dagegen nicht.Stand 2026-09-10 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | belegt, ohne AuflageTraining auf Kundeninhalten im Vertrag ausgeschlossen, auch für DritteAusschluss des Trainings auf Kundeninhalten samt Erstreckung auf Dritte, Ausnahme für Rückmeldungen und Nutzungsdaten, Abschaltbarkeit der KI-Funktionen durch die Verwaltung, Verbot der Darstellung von KI-Ausgaben als menschlich erzeugt, Stand des Hauptvertrags vom 21. November 2025Zur QuelleDie Zusage steht im Hauptvertrag und nicht auf einer Dokumentationsseite, was den Unterschied macht. Ziffer 4.6.1 sagt, Vanta werde Kundeninhalte nicht zum Training von Modellen verwenden und dies auch keinem Dritten erlauben. Das ist die Erstreckung, auf die es ankommt, denn die Unterauftragnehmer-Liste nennt zwölf KI-Dienste namentlich. Ausgenommen von der Zusage sind zwei Klassen, und zwar ausdrücklich: die Rückmeldung des Nutzers zu einem Vorschlag und die Nutzungsdaten. Beide darf Vanta zur Verbesserung der eigenen KI-Funktionen verwenden. Dieselbe Ziffer hält fest, dass die KI-Funktionen freiwillig sind, dass vor der ersten Nutzung im Produkt darauf hingewiesen wird und dass eine Verwaltung sie für alle Berechtigten des Hauses abschalten kann.Stand 2025-11-21 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, an eine Auflage gebunden30 Tage auf Verlangen, 365 Tage ohne Verlangen, Sicherungskopien ausgenommenLöschung binnen dreißig Tagen auf Verlangen und binnen dreihundertfünfundsechzig Tagen ohne Verlangen, Ausnahme für Sicherungs- und Archivkopien, Amazon Web Services als Betreiber der Rechenzentren ohne Angabe einer Region, Aufbewahrung der Protokolle des Einbruchserkennungssystems von mindestens einem Jahr, namentliche Zuordnung privilegierter HandlungenZur QuelleDie Fristen stehen beziffert in Ziffer 9 des Sicherheitsanhangwerks. Auf Verlangen löscht Vanta die Kundeninhalte binnen dreißig Tagen; ohne Verlangen wird die Instanz des Kunden binnen dreihundertfünfundsechzig Tagen nach dem Ende des Abonnements entfernt. Wer nichts tut, hinterlässt seine Nachweise über Schulungen, Zugänge und Geräte also ein Jahr lang bei einem Anbieter, mit dem kein Vertrag mehr besteht. Der Passus danach nimmt Sicherungs- und Archivkopien ausdrücklich aus, soweit eine Aufbewahrung gesetzlich verlangt ist; solche Bestände sollen von der weiteren Verarbeitung getrennt und im gewöhnlichen Lauf gelöscht werden. Eine schriftliche Bestätigung der Vernichtung gibt es auf Verlangen. Für die Akte des Datenschutzbeauftragten heißt das: Die Kündigung allein reicht nicht, das Löschverlangen gehört daneben.Stand 2026-09-10 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, ohne Auflagesechs Nachweise mit Norm-Fassung und Geltungsbereich, Urkunden nach ZugangsanfrageISO 27001:2022, ISO/IEC 27701:2019, ISO/IEC 27017:2015, ISO/IEC 27018:2019, ISO/IEC 42001:2023 mit dem Geltungsbereich in der Rolle als KI-Anbieter, Testat nach SOC 2 Typ 2, Freigabe nach FedRAMP 20x der Stufe Low, Eindringtest von Doyensec aus dem Oktober 2025, Prüfung des Quellcodes durch Trail of Bits von November bis Dezember 2025 auf mandantenübergreifenden Zugriff, Kundenzahl über 16.000Zur QuelleHier liegt der dichteste Belegstand im ganzen Katalog, und das gehört zum Geschäftsmodell: Ein Anbieter, der Nachweisführung verkauft, führt sein eigenes Portal als Schaufenster. Genannt sind ISO 27001:2022, ISO/IEC 27701:2019, ISO/IEC 27017:2015, ISO/IEC 27018:2019, ISO/IEC 42001:2023, ein Testat nach SOC 2 Typ 2 über Sicherheit, Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Verarbeitungsintegrität sowie eine Freigabe nach FedRAMP 20x der Stufe Low. Die Geltungsbereiche stehen dabei: Die ISO-27001-Zertifizierung deckt die Plattform samt der zusätzlichen Kontrollsätze der drei Begleitnormen ab. Daneben liegen im Portal die Zusammenfassung eines Eindringtests von Doyensec aus dem Oktober 2025 und eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Die Urkunden selbst stehen hinter einer Zugangsanfrage, was die Prüfung im Einkauf um einen Schritt verlängert und die Aussage nicht schwächt.Stand 2026-09-10 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | belegt, ohne AuflageISO/IEC 42001:2023 in der Rolle als KI-Anbieter, Kennzeichnungspflicht im Vertrag verankertISO 27001:2022, ISO/IEC 27701:2019, ISO/IEC 27017:2015, ISO/IEC 27018:2019, ISO/IEC 42001:2023 mit dem Geltungsbereich in der Rolle als KI-Anbieter, Testat nach SOC 2 Typ 2, Freigabe nach FedRAMP 20x der Stufe Low, Eindringtest von Doyensec aus dem Oktober 2025, Prüfung des Quellcodes durch Trail of Bits von November bis Dezember 2025 auf mandantenübergreifenden Zugriff, Kundenzahl über 16.000Zur QuelleVanta ordnet die eigene Pflichtenlage ausdrücklich ein, und zwar an zwei Stellen. Der Geltungsbereich der Zertifizierung nach ISO/IEC 42001:2023 nennt das KI-Managementsystem hinter der Plattform und die Rolle „AI producer and AI product / service provider", womit die eigene Anbieterrolle festgelegt und nicht offengelassen ist. Der Hauptvertrag geht in Ziffer 4.6.2 einen Schritt weiter und untersagt dem Kunden, Ausgaben der KI-Funktionen als von Menschen erzeugt darzustellen. Damit gibt der Anbieter dem Betreiber genau die Grundlage, die dieser für die Kennzeichnung nach Artikel 50 der Verordnung braucht. Zu beachten bleibt, dass die Einordnung des eigenen Einsatzes beim Betreiber liegt, denn die KI-Funktionen erzeugen Richtlinientexte und Fragebogenantworten, die anschließend nach außen gehen.Stand 2026-09-10 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, aber ungünstigEreignisprotokolle in allen vier Tarifen, Reichweite und Frist öffentlich offenVier Tarife ohne veröffentlichten Betrag, Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst, vorgefertigte Rollenrechte und Ereignisprotokolle in allen vier Tarifen, SCIM und selbst geschnittene Rollenrechte als Aufpreis im dritten und im Umfang erst im vierten Tarif, getrennte Arbeitsbereiche als Aufpreis in zwei Tarifen, Fragebogen-Automatisierung mit fünfundzwanzig beziehungsweise hundertvierundvierzig Fragebögen im JahrZur QuelleHier lohnt es, zwei Dinge zu trennen, die leicht ineinanderlaufen. Ausführlich dokumentiert ist die Protokollierung, die Vanta für sich selbst betreibt: Ziffer 20 des Sicherheitsanhangwerks sagt, dass Prüfsätze für alle Systeme geführt werden und dass privilegierte Handlungen namentlich einer Person zugeordnet werden, Ziffer 15 nennt für die Protokolle des Einbruchserkennungssystems eine Aufbewahrung von mindestens einem Jahr. Das ist die eigene Verantwortlichkeit des Anbieters. Was der Kunde im Produkt bekommt, steht getrennt davon und dünner: Die Preisseite führt am 10. September 2026 Ereignisprotokolle als in allen vier Tarifen enthalten, was einen üblichen Streitpunkt entschärft. Welche Ereignisse erfasst sind, wie lange sie im Werkzeug liegen und ob sie sich in ein eigenes Auswertungssystem ausleiten lassen, sagen die öffentlichen Unterlagen nicht. Wer Nachweispflichten planen muss, klärt das vor der Zeichnung.Stand 2026-09-10 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Die Preisseite führt am 10. September 2026 vier Tarife mit den Namen Essentials, Plus, Professional und Enterprise und zu jedem die Aufforderung, eine Vorführung zu buchen und dabei ein auf das Haus zugeschnittenes Angebot zu erhalten. Einen Betrag nennt sie an keiner Stelle, auch keinen Einstiegspreis und keine Mindestabnahme. Bei einem Anbieter, dessen Produkt die Offenlegung des eigenen Zustands ist, fällt das auf.Vier Tarife ohne veröffentlichten Betrag, Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst, vorgefertigte Rollenrechte und Ereignisprotokolle in allen vier Tarifen, SCIM und selbst geschnittene Rollenrechte als Aufpreis im dritten und im Umfang erst im vierten Tarif, getrennte Arbeitsbereiche als Aufpreis in zwei Tarifen, Fragebogen-Automatisierung mit fünfundzwanzig beziehungsweise hundertvierundvierzig Fragebögen im JahrZur Quelle
Stand 2026-09-10
Was teuer wird
Zwei Schwellen liegen im Weg, und sie treffen unterschiedliche Häuser. Die erste ist die Fragebogen-Automatisierung, die im zweiten Tarif fünfundzwanzig Fragebögen im Jahr abdeckt und im dritten hundertvierundvierzig. Wer im Vertrieb an Konzerne verkauft, zählt hier nach und landet leicht am oberen Ende. Die zweite Schwelle betrifft die Nutzerverwaltung: Der automatische Abgleich über SCIM und selbst geschnittene Rollenrechte kosten im dritten Tarif Aufpreis und liegen erst im vierten im Umfang, und getrennte Arbeitsbereiche für mehrere Gesellschaften kosten in beiden Aufpreis. Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst, vorgefertigte Rollenrechte und Ereignisprotokolle liegen dagegen in allen vier Tarifen, was den in dieser Klasse üblichen Konzern-Einwand hier entfallen lässt. Beträge lassen sich zu keiner der Schwellen nennen, weil der Anbieter keine veröffentlicht.
Was es verdrängt
- Die Tabelle, in der ein Berater die Nachweise vier Wochen vor dem Audit von Hand zusammenträgt
- Der Ordner mit Bildschirmfotos, die belegen sollen, dass eine Einstellung im Frühjahr richtig stand
- Die Woche, die ein Vertrieb mit dem Sicherheitsfragebogen eines Konzerneinkaufs verbringt
Schnittstellen
- Laufender Abzug des Systemzustands aus den angebundenen Diensten, vom Anbieter mit über 400 Anbindungen angegeben
- Eigene Schnittstelle für Prüfer, nach der Preisseite in allen vier Tarifen enthalten
- Programmierschnittstelle für eigene Anbindungen und Abläufe
- Vertrauensportal als öffentliche Seite für den eigenen Nachweisstand, mit Zugangsanfrage für die Urkunden
Passende Methoden
- Regulatorik-Dichte-TestDer Test trennt eine Vorschrift, die alle gleichermaßen trifft, von einer, die das eigene Haus besonders trifft, und ein Testat nach SOC 2 fällt beim Durchspielen zuverlässig in die erste Gruppe.
- „Kontext: Graben oder Mauer?“-TestGekaufte Nachweisführung bleibt käuflich, und die Frage, ob eine Fähigkeit mit der Nutzung wächst, entscheidet hier über das Urteil zwischen Vorsprung und abgewendetem Rückstand.
- Need-to-believes minimierenDas Produkt ist die Verringerung der Annahmen, die ein Käufer über die eigene Sicherheit auf gut Glück akzeptieren muss, und genau dafür zählt die Methode die offenen Punkte im Angebot durch.
- Operating-Model-Raster (Standardisierung und Integration)Wer mehrere Gesellschaften oder Beteiligungen unter einem Dach führt, muss vor der Zeichnung wissen, wie viel Prozessgleichheit gewollt ist, denn getrennte Arbeitsbereiche kosten hier in zwei von vier Tarifen Aufpreis.
Alternativen
Quellen
- 1.Rolle als Auftragsverarbeiter, Zeichnung des Auftragsverarbeitungsvertrags über ein Formular des Dienstleisters Ironclad, Vereinigte Staaten als Ort der Hauptverarbeitung, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 und 3 mit irischem Recht, britische Übermittlungsvereinbarung als Anhang D, Sitz und die Angabe „N/A" zur Registernummer (öffnet in neuem Tab)vanta.com/legal/dpa · Stand 2026-09-10
- 2.Ausschluss des Trainings auf Kundeninhalten samt Erstreckung auf Dritte, Ausnahme für Rückmeldungen und Nutzungsdaten, Abschaltbarkeit der KI-Funktionen durch die Verwaltung, Verbot der Darstellung von KI-Ausgaben als menschlich erzeugt, Stand des Hauptvertrags vom 21. November 2025 (öffnet in neuem Tab)vanta.com/legal/terms · Stand 2025-11-21
- 3.Löschung binnen dreißig Tagen auf Verlangen und binnen dreihundertfünfundsechzig Tagen ohne Verlangen, Ausnahme für Sicherungs- und Archivkopien, Amazon Web Services als Betreiber der Rechenzentren ohne Angabe einer Region, Aufbewahrung der Protokolle des Einbruchserkennungssystems von mindestens einem Jahr, namentliche Zuordnung privilegierter Handlungen (öffnet in neuem Tab)vanta.com/legal/information-security-addendum · Stand 2026-09-10
- 4.Dreiundvierzig Unterauftragnehmer mit Zweck und Gruppe, darunter zwölf namentlich genannte KI-Dienste, sowie das Fehlen einer Landesangabe bei allen Einträgen außer Amazon Web Services, MongoDB und Cloudflare (öffnet in neuem Tab)trust.vanta.com/subprocessors · Stand 2026-09-10
- 5.ISO 27001:2022, ISO/IEC 27701:2019, ISO/IEC 27017:2015, ISO/IEC 27018:2019, ISO/IEC 42001:2023 mit dem Geltungsbereich in der Rolle als KI-Anbieter, Testat nach SOC 2 Typ 2, Freigabe nach FedRAMP 20x der Stufe Low, Eindringtest von Doyensec aus dem Oktober 2025, Prüfung des Quellcodes durch Trail of Bits von November bis Dezember 2025 auf mandantenübergreifenden Zugriff, Kundenzahl über 16.000 (öffnet in neuem Tab)trust.vanta.com · Stand 2026-09-10
- 6.Vier Tarife ohne veröffentlichten Betrag, Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst, vorgefertigte Rollenrechte und Ereignisprotokolle in allen vier Tarifen, SCIM und selbst geschnittene Rollenrechte als Aufpreis im dritten und im Umfang erst im vierten Tarif, getrennte Arbeitsbereiche als Aufpreis in zwei Tarifen, Fragebogen-Automatisierung mit fünfundzwanzig beziehungsweise hundertvierundvierzig Fragebögen im Jahr (öffnet in neuem Tab)vanta.com/pricing · Stand 2026-09-10
- 7.Aktive Teilnahme am EU-U.S.-Datenschutzrahmen, am Schweizer Rahmen und an der britischen Erweiterung, jeweils für Personaldaten und sonstige Daten, geführt in der amtlichen Liste des US-Handelsministeriums (öffnet in neuem Tab)dataprivacyframework.gov/list · Stand 2026-09-10
- 8.Zeitleiste, Umfang und Ursache des mandantenübergreifenden Datenzugriffs vom Mai 2025 samt der zugesagten Abhilfemaßnahmen (öffnet in neuem Tab)vanta.com/resources/rca-inc-868 · Stand 2025-06-13
- 9.Eigenkapitalrunde über 150 Mio. US-Dollar unter Führung von Wellington Management bei einer genannten Bewertung von 4,15 Mrd. US-Dollar sowie Gründungsjahr und Kundenzahl nach eigener Angabe (öffnet in neuem Tab)vanta.com/resources/vanta-announces-series-d · Stand 2025-07-23
- 10.Irischer Datenschutzbeauftragter als federführende Aufsicht in der Europäischen Union und Teilnahme am Datenschutzrahmen nach eigener Darstellung (öffnet in neuem Tab)vanta.com/legal/privacy · Stand 2026-09-10
- 11.Anwendungsbereiche des etablierten Gegenstücks von Compliance-Verwaltung bis KI-Governance und das Fehlen eines öffentlichen Preises (öffnet in neuem Tab)archerirm.com · Stand 2026-09-10
- 12.Quelloffenheit von Agenten, Anbindungen und Prüfungen beim KI-nativen Gegenstück, der Anbieter Bubba AI, Inc. sowie die genannten Rahmenwerke (öffnet in neuem Tab)trycomp.ai · Stand 2026-09-10
- 13.Fehlender Preis beim zweiten KI-nativen Gegenstück samt Begründung und die dort geführten Rahmenwerke (öffnet in neuem Tab)oneleet.com/pricing · Stand 2026-09-10
Zuletzt geprüft: 2026-09-10 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
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