Effizienz im EinzelfallFertigproduktEtabliert, KI nachgerüstet

Qonto

QONTO SA, Paris, mit Zweigniederlassung Deutschland in Berlin ·qonto.com/de· Stand: 2026-08-14

Führt Zahlungskonto, Karten, Belege und die Übergabe an die Buchhaltung in einer Oberfläche mit Rollen und Freigaben je Person, statt Kontoauszug, Belegsammlung und Kontierung getrennt laufen zu lassen.

Dieses Werkzeug mit KI durchgehen

Unser Urteil

Ein Geschäftskonto führt jede Sparkasse, und der Wettbewerber eröffnet dasselbe in einer Woche. Was hier dazukommt, ist die geschlossene Kette vom Kartenkauf über den Beleg bis in die Buchhaltung, dazu ein Rollenmodell, das vertraglich in einer Anlage steht statt in einer Produktbeschreibung. Das spart Tage im Monatsabschluss und Rückfragen beim Steuerberater. Auf die Stellung im Markt wirkt es nicht: Kein Kunde kauft, weil die Belege schneller kontiert sind.

Belege:Stand 2026-08-14Rechtsform, Sitz, Registernummern der Zweigniederlassung, Zulassung als Zahlungsinstitut und Aufsicht durch ACPR und BaFinZur QuelleStand 2026-06-01Eigenständige Verantwortlichkeit statt Auftragsverarbeitung, Speicherorte, Drittlandübermittlung und die bezifferten AufbewahrungsfristenZur QuelleStand 2026-05-01Einsatzfelder der KI, benannte Modellanbieter, Trainingsausschluss und der Bezug auf die europäische KI-VerordnungZur QuelleStand 2026-08-03Tarife, Nutzergrenzen, Wechselkurs- und Überweisungsgebühren für den deutschen Markt samt gestaffeltem InkrafttretenZur QuelleStand 2026-06-17Rollen- und Rechtemodell in der Vertragsanlage, Kontoauszug als Nachweis, KündigungZur QuelleStand 2026-08-14Fehlender Auftragsverarbeitungsvertrag und fehlende Unterauftragnehmer-Liste im gesamten Rechtsdokumenten-VerzeichnisZur QuelleStand 2024-04-05Geltungsbereich der ISO-27001-Zertifizierung und die stattdessen greifenden AufsichtsregimeZur QuelleStand 2026-07-30EBICS-Anbindung, Tarifbindung der Zahlungsauslösung aus dem ERP ab Oktober 2026 und die Ausnahme für die klassische DATEV-LösungZur QuelleStand 2025-07-07Antrag auf Vollbanklizenz bei der ACPR, Ergebnislage und Kundenzahl nach Angabe des UnternehmensZur QuelleStand 2022-01-11Eigenkapitalrunde über 486 Mio. EuroZur QuelleStand 2026-08-14Registerstand der QONTO SA in FrankreichZur QuelleStand 2026-08-14Anwendungsbereich des Zahlungskontengesetzes auf VerbraucherZur Quelle

Für wen es taugt

Solopreneur

geeignet

Der Starter-Tarif kostet nichts und steht eingetragenen Kaufleuten, Einzelunternehmern und Freiberuflern offen, Basic liegt bei 11 Euro im Monat ohne Umsatzsteuer. Ein eigener Buchhaltungszugang beginnt erst bei Smart mit 23 Euro, und daran hängt auch die vollwertige DATEV-Anbindung. Wer im Basic bleibt, bekommt dort nur die Verbindung über PIN und TAN.

KMU

geeignet

Hier sitzt der Anwendungsfall. Essential kostet 59 Euro im Monat, Business 119 Euro, Enterprise 249 Euro, jeweils ohne Umsatzsteuer, und ab Essential sind Administratoren, Mitarbeitende, Managerrollen und Buchhaltungszugänge unbegrenzt enthalten. Der Preis hängt damit an der Funktion und wächst nicht mit der Belegschaft, was ihn gegen die üblichen Platzmodelle abhebt.

Konzern

nicht geeignet

Es fehlt, was der Einkauf prüft. Ein Anmeldeverfahren über den eigenen Verzeichnisdienst ist im Hilfebereich nirgends beschrieben, ebenso wenig ein Protokoll über Zugriffe und Rollenänderungen, das der Kunde ausleiten kann. Die EBICS-Verbindung deckt die klassische DATEV-Lösung per Unterschrift ausdrücklich nicht ab. Für Liquiditätsbündelung über mehrere Gesellschaften ist der Zuschnitt ohnehin nicht gedacht, denn Unterkonten hängen an einem Vertrag und sind auf 99 begrenzt.

Kaufen, wechseln oder bauen

Standardprodukt

Konto bei der Hausbank, Buchhaltung bei DATEV

Die Sparkasse oder Volksbank führt das Konto, DATEV trägt die Buchhaltung, der Steuerberater sitzt dazwischen. Größere Mittelständler und Konzerne bleiben dabei, weil die Bank Kreditlinie, Avale und die Bündelung der Liquidität über mehrere Gesellschaften mitbringt und ein Firmenkundenbetreuer greifbar ist. Bezahlt wird das an der Naht zwischen beidem: Belege werden eingesammelt, Kartenlimits laufen über den Prokuristen, und eine Freigabekette je Person gibt es nicht.

KI-nativ

Agenten auf dem Konto

Die junge Klasse verspricht, dass ein Agent Belege zuordnet, Abweichungen meldet und Zahlungen vorbereitet, so dass Menschen nur noch Ausnahmen sehen. Ein Anbieterwechsel allein dafür lohnt selten, weil die etablierten Häuser dieselben Agenten nachziehen. Qonto hat seine beiden am 1. Mai 2026 in einem eigenen Rechtsdokument beschrieben, Pleo hat seine am 11. Juni 2026 angekündigt. Wer wechselt, tauscht die Zahlungslizenz mit, und dort sitzt das eigentliche Risiko.

Eigenbau

Der Eigenbau lohnt eine Ebene über dem Konto

Ein Zahlungskonto zu führen verlangt eine Zulassung als Zahlungs- oder E-Geld-Institut, Geldwäscheprozesse und laufende Aufsicht. Das baut kein Softwarehaus zwischen 1 und 50 Mio. Euro Umsatz. Der sinnvolle Eigenbau liegt eine Ebene darüber: eine eigene Liquiditäts- und Vertragssicht, die den Kontoexport mit Abonnements, Verträgen und Kostenstellen zusammenführt. Als Bauwerkzeug taugt n8n aus diesem Katalog für die Abholung über EBICS oder Schnittstelle, als Baustein die Buchhaltung in DATEV. Gebaut ist so etwas in wenigen Tagen. Es scheitert später am Betrieb, weil die Kontenzuordnung gepflegt werden muss und niemand mehr weiß, wie sie zustande kam, sobald der Erbauer das Haus verlassen hat.

Unser Rat

  • Solopreneur: Nehmen, der Einstieg kostet nichts und die Belegdisziplin kommt mit.
  • KMU: Kaufen, vorher die Auslandskosten gegen das eigene Zahlungsvolumen rechnen.
  • Konzern: Erst klären, wie Anmeldung und Zugriffsprotokoll geregelt werden sollen.

Wer dahinter steht

Tragfähigkeit: Etabliert

Zehn Jahre am Markt, zugelassenes Zahlungsinstitut unter französischer Aufsicht und über den europäischen Pass auch in Deutschland tätig, seit Juli 2025 mit einem Antrag auf Vollbanklizenz bei derselben Behörde. Profitabilität seit 2023 und mehr als 600.000 Geschäftskunden sind Angaben des Unternehmens und in den Registern nicht nachprüfbar.

  • Rechtsperson und Registerstand Frankreich: QONTO SA, SIREN 819 489 626, eingetragen am 4. April 2016, aktiv geführtStand 2026-08-14Registerstand der QONTO SA in FrankreichZur Quelle · Stand 2026-08-14
  • Zweigniederlassung Deutschland: Qonto Zweigniederlassung Deutschland, Berlin, Amtsgericht Charlottenburg, HRB 213261 BStand 2026-08-14Rechtsform, Sitz, Registernummern der Zweigniederlassung, Zulassung als Zahlungsinstitut und Aufsicht durch ACPR und BaFinZur Quelle · Stand 2026-08-14
  • Zulassung und Aufsicht: Zahlungsinstitut mit Zulassung der französischen Aufsicht ACPR, Lizenznummer 16958 vom 21. Juni 2018, in Deutschland zusätzlich unter Aufsicht der BaFinStand 2026-08-14Rechtsform, Sitz, Registernummern der Zweigniederlassung, Zulassung als Zahlungsinstitut und Aufsicht durch ACPR und BaFinZur Quelle · Stand 2026-08-14
  • Letzte gemeldete Eigenkapitalrunde: 486 Mio. Euro, gemeldet am 11. Januar 2022Stand 2022-01-11Eigenkapitalrunde über 486 Mio. EuroZur Quelle · Stand 2022-01-11
  • Antrag auf Vollbanklizenz: im Juli 2025 bei der ACPR eingereicht, um Kredit, Sparen und Anlage selbst anbieten zu könnenStand 2025-07-07Antrag auf Vollbanklizenz bei der ACPR, Ergebnislage und Kundenzahl nach Angabe des UnternehmensZur Quelle · Stand 2025-07-07
  • Ergebnislage und Reichweite nach eigener Angabe: profitabel seit 2023, über 600.000 Geschäftskunden in acht europäischen LändernStand 2025-07-07Antrag auf Vollbanklizenz bei der ACPR, Ergebnislage und Kundenzahl nach Angabe des UnternehmensZur Quelle · Stand 2025-07-07

Ausstiegskosten: Hoch

Die Daten kommen leicht heraus. Der Vollexport als Excel oder CSV samt Anhängen steht in allen Tarifen bereit, Kontoauszüge lassen sich einzeln ziehen, und die Kontoschließung läuft als Selbstbedienung in den Einstellungen. Teuer ist der Wechsel des Kontos selbst: Mit der IBAN wandern Lastschriftmandate, Daueraufträge, Kundenzahlungen, Löhne und die Angaben beim Finanzamt. Die gesetzliche Kontowechselhilfe hilft dabei nicht, denn das Zahlungskontengesetz gilt nach seinem Paragraf 1 für Verbraucher.

Regulatorik und Daten

Wie die Ampel zu lesen istWie die Ampel zu lesen istDie Ampel bewertet den Belegstand je Regulatorik-Punkt, nicht die Qualität des Werkzeugs. Grundlage ist ausschließlich der im Profil hinterlegte wert samt notiz und quelle in toolboxDetail.json, Stand 30.07.2026. Wo eine Angabe fehlt, bewertet die Ampel das Fehlen, nicht eine Vermutung. Ein sauber begründetes „unklar" an einem für das Werkzeug nachrangigen Punkt ist gelb. Ein fehlender Beleg an einem Punkt, der über die Einsetzbarkeit entscheidet, ist rot.belegt, ohne Auflagebelegt, an eine Auflage gebundenbelegt, aber ungünstigan einem kritischen Punkt offen
AuftragsverarbeitungMaßstab für diesen Punkt: Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann.belegt, aber ungünstigentfällt, der Anbieter ist eigenständig VerantwortlicherStand 2026-06-01Eigenständige Verantwortlichkeit statt Auftragsverarbeitung, Speicherorte, Drittlandübermittlung und die bezifferten AufbewahrungsfristenZur QuelleDie Datenschutzbestimmungen halten ausdrücklich fest, dass Qonto die Daten seiner Kunden als unabhängiger Verantwortlicher verarbeitet und dabei nicht als Auftragsverarbeiter handelt; begründet wird das mit den eigenen Pflichten zur Geldwäscheprävention. Im Rechtsdokumenten-Verzeichnis steht auf Deutsch wie auf Englisch kein Auftragsverarbeitungsvertrag. Wer im Einkauf einen fordert, verhandelt an der Rechtslage vorbei. Zu klären bleibt die Verantwortung für die Daten der Mitarbeitenden, die als Benutzer angelegt werden.Stand 2026-06-01
SpeicherortMaßstab für diesen Punkt: Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt.belegt, ohne AuflageAmazon AWS in Frankreich und DeutschlandStand 2026-06-01Eigenständige Verantwortlichkeit statt Auftragsverarbeitung, Speicherorte, Drittlandübermittlung und die bezifferten AufbewahrungsfristenZur QuelleDie Datenschutzbestimmungen benennen Amazon AWS als Anbieter der Datenspeicherung und Frankreich und Deutschland als Speicherorte für die Daten, die in den Niederlassungen Paris, Mailand, Berlin, Barcelona und Belgrad anfallen. Ein Wahlrecht des Kunden über den Ort gibt es nicht, was bei einem beaufsichtigten Zahlungskonto auch nicht vorgesehen ist.Stand 2026-06-01
SubunternehmerMaßstab für diesen Punkt: Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren.belegt, aber ungünstigkeine geführte ListeStand 2026-06-01Eigenständige Verantwortlichkeit statt Auftragsverarbeitung, Speicherorte, Drittlandübermittlung und die bezifferten AufbewahrungsfristenZur QuelleNamentlich steht in den Rechtsdokumenten allein Amazon AWS. Weitere Empfänger beschreiben die Datenschutzbestimmungen als technische Dienstleister im Sinne der Auslagerungsleitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA/GL/2019/02, ohne Namen, Zweck und Land zu nennen. Die einzige Stelle mit Namen ist das Dokument zur künstlichen Intelligenz, das OpenAI, Google und Anthropic aufführt.Stand 2026-06-01
DrittlandübermittlungMaßstab für diesen Punkt: Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt.belegt, an eine Auflage gebundenAngemessenheitsbeschluss, sonst StandardvertragsklauselnStand 2026-06-01Eigenständige Verantwortlichkeit statt Auftragsverarbeitung, Speicherorte, Drittlandübermittlung und die bezifferten AufbewahrungsfristenZur QuelleDie Datenschutzbestimmungen sagen beide Wege zu und verweisen für das Übermittlungsinstrument selbst auf eine Anfrage beim Datenschutzbeauftragten. Welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet, geht aus den öffentlichen Unterlagen nicht hervor. Für die KI-Funktionen sind mit Google und Anthropic Empfänger benannt, deren Konzernsitz außerhalb der Europäischen Union liegt.Stand 2026-06-01
Training mit KundendatenMaßstab für diesen Punkt: Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt.belegt, ohne Auflageausgeschlossen, Modellanbieter namentlich benanntStand 2026-05-01Einsatzfelder der KI, benannte Modellanbieter, Trainingsausschluss und der Bezug auf die europäische KI-VerordnungZur QuelleDas Dokument zur künstlichen Intelligenz in der Fassung vom 1. Mai 2026 untersagt die Nutzung von Kundendaten zum Trainieren oder Verbessern von Modellen Dritter und nennt die eingesetzten Anbieter: OpenAI für den Namens- und Logogenerator sowie die Tarifempfehlung, Google und Anthropic für die Agenten Operator und Analyst. Eigene Modelle verbessert Qonto allein mit öffentlich zugänglichen Inhalten aus dem Hilfebereich.Stand 2026-05-01
Aufbewahrung und LöschungMaßstab für diesen Punkt: Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung.belegt, ohne Auflageje Zweck beziffert, fünf Jahre für Transaktionen nach KontoschließungStand 2026-06-01Eigenständige Verantwortlichkeit statt Auftragsverarbeitung, Speicherorte, Drittlandübermittlung und die bezifferten AufbewahrungsfristenZur QuelleDie Datenschutzbestimmungen beziffern die Fristen einzeln: Transaktionsdaten fünf Jahre nach Schließung des Kontos, Buchhaltungsunterlagen zehn Jahre, Kontaktdaten drei Jahre nach dem letzten Kontakt, Telefonaufzeichnungen sechs Monate. Ein Löschbegehren läuft gegen diese Pflichten, solange sie laufen, was bei einem beaufsichtigten Institut zu erwarten ist.Stand 2026-06-01
ZertifikateMaßstab für diesen Punkt: Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden.belegt, aber ungünstigISO 27001 nur für die Lösung zur elektronischen RechnungStand 2024-04-05Geltungsbereich der ISO-27001-Zertifizierung und die stattdessen greifenden AufsichtsregimeZur QuelleDer Hilfebereich beantwortet die Frage nach ISO 27001 mit einer Einschränkung: zertifiziert ist die Lösung für elektronische Rechnungen nach den Anforderungen der französischen Finanzverwaltung, und zertifiziert sind die Plattformen der Betreiber AWS und Outscale. Für den Anbieter selbst nennt derselbe Text kein Testat, dafür die laufende Aufsicht durch die ACPR sowie PCI DSS, die Zahlungsdiensterichtlinie, die Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde und DORA. Der Artikel trägt den Stand vom 5. April 2024.Stand 2024-04-05
EU-KI-Verordnung, Artikel 50Maßstab für diesen Punkt: EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen.belegt, ohne Auflageeigenes Dokument zur künstlichen Intelligenz, Fassung vom 1. Mai 2026Stand 2026-05-01Einsatzfelder der KI, benannte Modellanbieter, Trainingsausschluss und der Bezug auf die europäische KI-VerordnungZur QuelleDas Dokument nennt die europäische KI-Verordnung ausdrücklich, beschreibt vier Einsatzfelder samt Modellanbietern und hält fest, dass die Agenten Operator und Analyst ohne ausdrückliche Zustimmung weder entscheiden noch handeln. Die Datenschutzbestimmungen sagen zu, dass Nutzer über eine Interaktion mit künstlicher Intelligenz informiert werden, was die Transparenzpflicht aus Artikel 50 trägt. Eine Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 wird nicht genannt.Stand 2026-05-01
ProtokollierungMaßstab für diesen Punkt: Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält.an einem kritischen Punkt offenöffentlich nicht beschriebenStand 2026-06-17Rollen- und Rechtemodell in der Vertragsanlage, Kontoauszug als Nachweis, KündigungZur QuelleDer Rahmenvertrag verankert ein Rollenmodell mit fünf Stufen in einer eigenen Anlage und macht den Kontoauszug zum rechtsgültigen Nachweis der Zahlungsvorgänge. Ein Protokoll über Zugriffe, Rollenänderungen und Freigaben, das der Kunde einsehen und in eigene Systeme ausleiten kann, ist weder im Vertrag noch im Hilfebereich beschrieben. Reichweite und Aufbewahrungsdauer eines solchen Protokolls bleiben damit offen, und Nachweispflichten lassen sich darauf nicht planen.Stand 2026-06-17

Was es wirklich kostet

Einstieg

Für Selbstständige und Kleinstunternehmen kostet Starter nichts, Basic 11 Euro, Smart 23 Euro und Premium 45 Euro im Monat ohne Umsatzsteuer. Für kleine und mittlere Unternehmen beginnt Essential bei 59 Euro, Business bei 119 Euro und Enterprise bei 249 Euro im Monat. Der Starter-Tarif steht allein eingetragenen Kaufleuten, Einzelunternehmern und Freiberuflern offen.Stand 2026-08-03Tarife, Nutzergrenzen, Wechselkurs- und Überweisungsgebühren für den deutschen Markt samt gestaffeltem InkrafttretenZur Quelle

Stand 2026-08-03

Was teuer wird

Die Zahlungsnebenkosten. Eine eingehende SWIFT-Überweisung kostet in jedem Tarif 5 Euro, sobald sie 500 Euro erreicht. Ausgehende Auslandsüberweisungen liegen bei 0,56 Prozent in den vier Standardwährungen und bei 1,56 Prozent in allen anderen. In den unteren Tarifen kommen 2 Prozent Wechselkursgebühr je Kartenzahlung dazu, ab Smart 1 Prozent, und jeder zusätzliche Administrator schlägt dort mit 10 Euro im Monat zu Buche. Die Preisliste vom 3. August 2026 gilt für Neukunden sofort und für Bestandskunden ab dem 1. Oktober 2026.

Was es verdrängt

  • Kontoauszug als Papier und Belegsammlung im Ordner
  • Eine Firmenkarte beim Geschäftsführer für das ganze Haus
  • Übergabe der Belege an den Steuerberater als Monatsmappe

Schnittstellen

  • DATEV mit Belegbilderservice, Rechnungsdatenservice 1.0 und RZ-Bankinfo ab dem Smart-Tarif, im Basic nur PIN und TAN über FinAPI
  • EBICS für Buchhaltungs- und Treasury-Software, ohne die klassische DATEV-Lösung per Unterschrift
  • Vollexport der Transaktionen als Excel oder CSV samt Anhängen, in allen Tarifen
  • Nach Anbieterangabe über 80 Anbindungen ab dem Essential-Tarif

Passende Methoden

  • Cash-Flow-TroughDie Wanne beschreibt, wie tief das Konto zwischen Vorleistung und Zahlungseingang fällt, und diese Tiefe lässt sich nur laufend ablesen, wenn Zahlungsein- und -ausgänge samt Fälligkeit an einer Stelle stehen.
  • Client-Financed Acquisition (30-Tage-Cash-Regel)Die Rechnung steht und fällt damit, ob das Geld des Kunden binnen dreißig Tagen eingeht, und diese Frist misst niemand belastbar aus einem Kontoauszug, der erst nach dem Monatsabschluss verbucht wird.
  • Value-Creation-Plan (Hebel-Kategorien + Umsetzungsquote)Der Plan berichtet quartalsweise die Umsetzungsquote je Hebel, und Hebel auf der Kostenseite lassen sich nur belegen, wenn jede Ausgabe schon zum Zeitpunkt der Zahlung ihren Beleg und ihre Kostenstelle trägt.

Alternativen

Quellen

  1. 1.Rechtsform, Sitz, Registernummern der Zweigniederlassung, Zulassung als Zahlungsinstitut und Aufsicht durch ACPR und BaFin (öffnet in neuem Tab)qonto.com/de/imprint · Stand 2026-08-14
  2. 2.Eigenständige Verantwortlichkeit statt Auftragsverarbeitung, Speicherorte, Drittlandübermittlung und die bezifferten Aufbewahrungsfristen (öffnet in neuem Tab)qonto.pactsafe.io/versions/6a1dc4e59770d520dd1be18f.pdf · Stand 2026-06-01
  3. 3.Einsatzfelder der KI, benannte Modellanbieter, Trainingsausschluss und der Bezug auf die europäische KI-Verordnung (öffnet in neuem Tab)qonto.pactsafe.io/versions/69f893dc3da14116fe89a9ac.pdf · Stand 2026-05-01
  4. 4.Tarife, Nutzergrenzen, Wechselkurs- und Überweisungsgebühren für den deutschen Markt samt gestaffeltem Inkrafttreten (öffnet in neuem Tab)qonto.pactsafe.io/versions/6a6a1afe563f29aaabe8d4bd.pdf · Stand 2026-08-03
  5. 5.Rollen- und Rechtemodell in der Vertragsanlage, Kontoauszug als Nachweis, Kündigung (öffnet in neuem Tab)qonto.pactsafe.io/versions/6a325d541b4d50fa59bd1418.pdf · Stand 2026-06-17
  6. 6.Fehlender Auftragsverarbeitungsvertrag und fehlende Unterauftragnehmer-Liste im gesamten Rechtsdokumenten-Verzeichnis (öffnet in neuem Tab)legal.qonto.com/de · Stand 2026-08-14
  7. 7.Geltungsbereich der ISO-27001-Zertifizierung und die stattdessen greifenden Aufsichtsregime (öffnet in neuem Tab)support-de.qonto.com/…/23949214506385.json · Stand 2024-04-05
  8. 8.EBICS-Anbindung, Tarifbindung der Zahlungsauslösung aus dem ERP ab Oktober 2026 und die Ausnahme für die klassische DATEV-Lösung (öffnet in neuem Tab)support-de.qonto.com/…/40191465029393.json · Stand 2026-07-30
  9. 9.Antrag auf Vollbanklizenz bei der ACPR, Ergebnislage und Kundenzahl nach Angabe des Unternehmens (öffnet in neuem Tab)it-finanzmagazin.de/… · Stand 2025-07-07
  10. 10.Eigenkapitalrunde über 486 Mio. Euro (öffnet in neuem Tab)qonto.com/…/series-d-rekordfundraising-fuer-qonto · Stand 2022-01-11
  11. 11.Registerstand der QONTO SA in Frankreich (öffnet in neuem Tab)annuaire-entreprises.data.gouv.fr/entreprise/qonto-819489626 · Stand 2026-08-14
  12. 12.Anwendungsbereich des Zahlungskontengesetzes auf Verbraucher (öffnet in neuem Tab)gesetze-im-internet.de/zkg/__1.html · Stand 2026-08-14

Zuletzt geprüft: 2026-08-14 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH

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