PostHog
PostHog, Inc., San Francisco, Kalifornien, mit der Tochtergesellschaft PostHog GmbH, München ·posthog.com· Stand: 2026-08-19
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Produktanalyse kauft niemand, um sie zu haben. Sie wird gekauft, weil die Frage, welche Funktion tatsächlich benutzt wird, sonst am Tisch entschieden wird und nicht an Zahlen. Das Werkzeug selbst bleibt austauschbar, denn Amplitude, Mixpanel und Statsig beantworten dieselbe Frage. Was beim Kernprodukt landet, ist die Verdrahtung. Ein Schalter, der eine Funktion für fünf Prozent der Nutzer freigibt, liegt im ausgelieferten Code und entscheidet mit, was ein Kunde zu sehen bekommt. Damit wächst die Fähigkeit, Änderungen dosiert auszurollen und wieder zurückzunehmen, in das Produkt hinein und bleibt dort auch nach einem Anbieterwechsel. Vorsprung entsteht daraus keiner, weil der Wettbewerb dieselbe Oberfläche für dasselbe Geld bekommt. Die Fähigkeit, die Zahlen dann auch gegen die eigene Lieblingsidee gelten zu lassen, verkauft ohnehin niemand.
Belege:Rechtsträger, Sitz und die Rolle des Anbieters als Verantwortlicher für Website und selbst betriebene Installationen, dazu die Formel zur Aufbewahrung und die Klausel zur Verwendung von Kundeninhalten für Entwicklung und TrainingZur QuelleZiffer 5.1 der Nutzungsbedingungen: weltweite, unentgeltliche Lizenz zur Verwendung von Kundeninhalten für Entwicklung, Erprobung und Training eigener Modelle, Widerspruch möglich und allein für die Zukunft wirksamZur QuelleAuftragsverarbeitung durch PostHog, Inc., das Verbot für Dritte und Unterauftragnehmer, Kundendaten für Modelle zu verwenden, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 mit irischem Recht, Selbstzertifizierung nach dem EU-US-Datenschutzrahmen, Rückgabe oder Löschung am Ende der Leistung ohne Frist, sowie der Hinweis, dass allein die im Konto erzeugte Ausfertigung bindetZur QuelleUnterauftragnehmer mit Zweck und Verarbeitungsort in drei Tabellen: Amazon Web Services mit Deutschland für die EU-Region, Wiz, PlanetScale, Modal Labs und Cloudflare für den Kern; OpenAI, Google, Anthropic, Microsoft und Cloudflare für die KI-Funktionen; Hiberly Ltd. und die PostHog GmbH als konzerneigeneZur QuelleFreikontingent je Produkt, Verbrauchsstufen je Ereignis, ein Jahr Vorhaltung im kostenlosen und sieben Jahre im bezahlten Tarif, Anmeldung über Google, GitHub und GitLab in jedem TarifZur QuellePlattformpakete Boost mit 250 US-Dollar und Scale mit 750 US-Dollar im Monat, Enterprise nach Angebot, mit der Zuordnung von SAML, Rechte- und Rollenmodell, SCIM und den Vorhaltefristen des Änderungsprotokolls von sieben Tagen, zwei Monaten und sechzig MonatenZur QuelleUmfang des Änderungsprotokolls, endgültige Entfernung nach Ablauf der Vorhaltung und die Beschränkung der Ausleitung von Hand auf die ProjektansichtZur QuelleWechsel zwischen den Regionen nur mit dem Paket Scale oder Enterprise und ausgeführt durch einen Techniker des Anbieters, während der Wechsel innerhalb einer Region in jedem Tarif selbst möglich istZur QuelleEmpfehlung des Anbieters für die EU-Region in Frankfurt bei Anforderungen aus der Datenschutz-Grundverordnung, Werkzeuge zur Verfremdung vor der Speicherung und Entfernung der Kontodaten binnen dreißig Tagen nach LöschungZur QuelleSOC 2 Typ 2 nach externer Prüfung, Berichtszeitraum vom 1. Juni bis 31. Mai und jüngster Bericht mit Kontrollen zum 31. Mai 2026Zur QuelleZiele der Stapelausleitung und die Möglichkeit, zurückliegende Zeiträume nachzuladenZur QuelleSelbstbetrieb über Docker Compose unter MIT-Lizenz ohne Unterstützung und ohne die bezahlten Funktionen, mit der Empfehlung des Anbieters, oberhalb von 300.000 Ereignissen im Monat die betriebene Fassung zu nutzenZur QuelleSicherheitsmeldung PSA-2026-00001 vom 2. Juni 2026 mit Hergang, Umfang und Ergebnis der eigenen UntersuchungZur QuelleRunde über 70 Mio. US-Dollar unter Führung von Stripe mit Y Combinator, GV und Formus Capital sowie die Bewertung nach eigener AngabeZur QuelleGründungsjahr, Jahrgang beim Kapitalgeber Y Combinator und die Zahl der Teams nach eigener AngabeZur QuelleRegistereintrag der deutschen Tochtergesellschaft mit Registergericht, Nummer, Anschrift, Geschäftsführung und SitzverlegungZur QuellePreisstufen von Braintrust am 19. August 2026 als Vergleichsmaßstab für die KI-native KlasseZur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
geeignet
Das kostenlose Kontingent trägt den Zweck vollständig und verlangt keine Karte. Der Anbieter beziffert es am 19. August 2026 mit einer Million Ereignissen, 5.000 Sitzungsaufzeichnungen, einer Million Abfragen für Schalter und 100.000 erfassten Ausnahmen im Monat. Wer allein arbeitet, kommt selten darüber. Die Grenze, die zuerst weh tut, ist die Vorhaltung: Im kostenlosen Tarif steht ein Jahr zur Verfügung, sodass der Vergleich mit dem Vorjahr im zweiten Betriebsjahr bereits fehlt.
KMU
geeignet
Hier sitzt der Anwendungsfall. Ohne Mindestabnahme, ohne Jahresvertrag, mit sechs Projekten und sieben Jahren Vorhaltung, sobald eine Karte hinterlegt ist. Zehn Millionen Ereignisse im Monat kosten nach den veröffentlichten Stufen rund 324 US-Dollar. Die Rechnung entscheidet sich trotzdem woanders: Anmeldung über SAML beginnt bei 750 US-Dollar im Monat, das Änderungsprotokoll bei 250 US-Dollar im Monat mit sieben Tagen Vorhaltung. Ein Haus mit dreißig Köpfen zahlt für die Auswertung dreistellig und für die Prüfbarkeit vierstellig.
Konzern
bedingt geeignet
Die Funktion trägt, die Beschaffung stolpert an drei Stellen. Ein Rechte- und Rollenmodell samt Nutzerabgleich über SCIM gibt es allein im Paket Enterprise nach Angebot, Anmeldung über SAML ab Scale, und das Änderungsprotokoll hält bei Boost sieben Tage, was kürzer ist als jeder Prüfzyklus. Dazu kommt eine Entscheidung, die vor allen anderen fällt: Die Region wird bei der Anmeldung gewählt, und der spätere Wechsel von der US- in die EU-Region setzt das Paket Scale voraus und wird von einem Techniker des Anbieters ausgeführt. Wer die Einstellung eines Entwicklerteams erbt, erbt damit den Verarbeitungsort.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Amplitude, der Anbieter mit dem Rahmenvertrag
Amplitude und Mixpanel beantworten dieselbe Frage und sitzen in vielen Häusern bereits im Rahmenvertrag. Konzerne bleiben dabei, weil dort im Vertrag enthalten ist, was hier in Paketen liegt: Rollen und Rechte, Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst, ein Protokoll mit brauchbarer Vorhaltung, ein benannter Ansprechpartner mit zugesagter Reaktionszeit. Dazu kommt ein Argument, das mit dem Produkt nichts zu tun hat und in der Beschaffung trotzdem zählt: Bei einer börsennotierten Gesellschaft steht die Prüfung der Tragfähigkeit auf öffentlichen Zahlen statt auf einer Pressemeldung. Bezahlt wird das mit einem Jahresvertrag, einer Mindestabnahme und einem Einstiegspreis, den man ohne Gespräch nicht erfährt. Der Unterschied zeigt sich beim kleinen Team am deutlichsten: Dort beginnt die eine Seite bei null und die andere bei einer Unterschrift.
KI-nativ
Die Werkzeuge für Sprachmodelle, wenn das Produkt eines ist
Wer ein Produkt auf Sprachmodellen baut, findet die junge Klasse dort, wo dieses Werkzeug erst seit kurzem mitspielt. Braintrust und Langfuse aus diesem Katalog messen Aufrufe, Kosten und Antwortgüte und rechnen Bewertungen gegen feste Prüfsätze, wobei die Bewertung selbst wieder von einem Modell kommt. Der Preisunterschied ist beziffert: Braintrust nennt am 19. August 2026 eine kostenlose Stufe mit vierzehn Tagen Vorhaltung und 249 US-Dollar im Monat für die nächste, Langfuse liegt quelloffen vor und läuft im Selbstbetrieb. Aufgegeben wird dabei die andere Hälfte, also Trichter, Kohorten, Schalter und Experimente über das ganze Produkt hinweg. Zwei Werkzeuge nebeneinander kosten am Ende mehr als eines, das beides kann, und sie zwingen dazu, dieselbe Nutzerkennung in zwei Systemen zu pflegen.
Eigenbau
Sammler an der Kante, Postgres dahinter
Technisch klein, wirtschaftlich schwierig. Ein Sammler als Worker auf Cloudflare Pages aus diesem Katalog nimmt die Ereignisse an, Supabase hält sie in Postgres, n8n verteilt sie weiter, und die Auswertungen entstehen mit Claude Code oder Cursor in wenigen Tagen. Gerechnet mit 1.200 Euro Tagessatz und zehn Personentagen sind das rund 12.000 Euro einmalig, dazu ein niedriger dreistelliger Betrag im Jahr für den Betrieb. Dagegen stehen 324 US-Dollar im Monat bei zehn Millionen Ereignissen, und unterhalb einer Million Ereignissen kostet der Anbieter nichts. Der Eigenbau bricht an drei Stellen. Postgres trägt Trichter- und Kohortenabfragen über zweistellige Millionenzahlen an Ereignissen nicht mehr, ab dort braucht es einen Spaltenspeicher und jemanden, der ihn betreibt. Sitzungsaufzeichnungen baut niemand nach, weil dort die Aufzeichnung des Bildschirminhalts samt Schwärzung von Eingabefeldern dranhängt. Und die Löschpflicht aus Artikel 17 verlangt eine Kette, die eine Person über alle Tabellen und Sicherungen hinweg entfernt, was im Eigenbau die längste Arbeit ist und im Fertigprodukt eine Schaltfläche. Wer nur Seitenaufrufe zählen will, baut trotzdem besser selbst und spart sich das Werkzeug ganz.
Unser Rat
- Solopreneur: Nehmen, das Freikontingent trägt den Zweck ohne Karte.
- KMU: Kaufen, die Region aber vor dem ersten Ereignis festlegen.
- Konzern: Erst Paket und Region klären, dann über Ereignisse reden.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Finanziert
Sechs Jahre am Markt, eine datierte Runde über 70 Mio. US-Dollar vom 9. Juni 2025 und eine deutsche Tochtergesellschaft mit eigenem Registereintrag. Die Rechtsdokumente werden gepflegt: Unterauftragnehmer-Liste vom 12. Juni 2026, Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung beide vom 29. Juni 2026. Der Umgang mit dem eigenen Sicherheitsvorfall vom Juni 2026 ist öffentlich dokumentiert. Die Angaben zur Zahl der Teams und zur Ertragslage stammen vom Unternehmen selbst.
- Rechtsperson und Sitz: PostHog, Inc., 2261 Market Street #4008, San Francisco, CA 94114, Vereinigte StaatenRechtsträger, Sitz und die Rolle des Anbieters als Verantwortlicher für Website und selbst betriebene Installationen, dazu die Formel zur Aufbewahrung und die Klausel zur Verwendung von Kundeninhalten für Entwicklung und TrainingZur Quelle · Stand 2026-06-29
- Deutsche Tochtergesellschaft im Handelsregister: PostHog GmbH, Amtsgericht München HRB 306893, Oskar-von-Miller-Ring 20, 80333 München, Geschäftsführer James Hawkins; Sitzverlegung nach München am 6. November 2025, zuvor Amtsgericht Charlottenburg HRB 273221 BRegistereintrag der deutschen Tochtergesellschaft mit Registergericht, Nummer, Anschrift, Geschäftsführung und SitzverlegungZur Quelle · Stand 2026-08-19
- Gründung: 2020 gegründet, Jahrgang W20 des Kapitalgebers Y Combinator; nach eigener Angabe nutzen 190.254 Teams die ProdukteGründungsjahr, Jahrgang beim Kapitalgeber Y Combinator und die Zahl der Teams nach eigener AngabeZur Quelle · Stand 2026-08-19
- Letzte gemeldete Eigenkapitalrunde: 70 Mio. US-Dollar Serie D, geführt von Stripe, mit Y Combinator, GV und Formus Capital, gemeldet am 9. Juni 2025; die Bewertung von 920 Mio. US-Dollar ist eine Angabe des UnternehmensRunde über 70 Mio. US-Dollar unter Führung von Stripe mit Y Combinator, GV und Formus Capital sowie die Bewertung nach eigener AngabeZur Quelle · Stand 2025-06-09
- Pflegestand der Rechtsdokumente: Unterauftragnehmer-Liste vom 12. Juni 2026, Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung beide vom 29. Juni 2026Unterauftragnehmer mit Zweck und Verarbeitungsort in drei Tabellen: Amazon Web Services mit Deutschland für die EU-Region, Wiz, PlanetScale, Modal Labs und Cloudflare für den Kern; OpenAI, Google, Anthropic, Microsoft und Cloudflare für die KI-Funktionen; Hiberly Ltd. und die PostHog GmbH als konzerneigeneZur Quelle · Stand 2026-06-12
- Dokumentierter Vorfall und Umgang damit: Sicherheitsmeldung PSA-2026-00001 vom 2. Juni 2026, Schweregrad kritisch, abgeschlossen: Sicherheitsforscher nutzten CVE-2026-7899 in einer veralteten Chromium-Fassung, die zur Erzeugung von Heatmaps ohne Sandkasten lief, und lasen Zugangsdaten aus den Umgebungsvariablen eines Kubernetes-Behälters. Nach eigener Untersuchung über AWS CloudTrail und Wiz sowie nach Bestätigung der Forscher wurden keine Kundendaten eingesehen; die Zugangsdaten wurden gewechselt.Sicherheitsmeldung PSA-2026-00001 vom 2. Juni 2026 mit Hergang, Umfang und Ergebnis der eigenen UntersuchungZur Quelle · Stand 2026-06-02
Ausstiegskosten: Mittel
Die Ereignisse kommen heraus. Stapelausleitungen schreiben den Rohstrom nach S3, BigQuery, Snowflake, Databricks, Redshift, Postgres und Azure Blob Storage, und zurückliegende Zeiträume lassen sich nachladen. Was der Export stehen lässt, ist alles, was den Zahlen erst Bedeutung gibt: die Definitionen der Trichter, die Kohorten, die Auswertungen, die Rechnung hinter einem Experiment und die Sitzungsaufzeichnungen. Der teure Teil liegt ohnehin im eigenen Quellcode. Jeder Aufruf zum Erfassen eines Ereignisses steht dort, und jeder Schalter wird an einer Stelle ausgewertet, die eine Auslieferung steuert. Wer nur auswertet, zieht in wenigen Tagen um. Wer die Schalter tief im Produkt trägt, tauscht Aufrufstellen unter laufendem Betrieb, und eine falsch ausgewertete Bedingung ist dann ein Produktionsvorfall und keine Lücke im Bericht.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, an eine Auflage gebundenim Volltext öffentlich lesbar, verbindlich erst nach Erzeugung im KontoAuftragsverarbeitung durch PostHog, Inc., das Verbot für Dritte und Unterauftragnehmer, Kundendaten für Modelle zu verwenden, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 mit irischem Recht, Selbstzertifizierung nach dem EU-US-Datenschutzrahmen, Rückgabe oder Löschung am Ende der Leistung ohne Frist, sowie der Hinweis, dass allein die im Konto erzeugte Ausfertigung bindetZur QuelleDer Vertragstext steht ohne Anmeldung auf der Seite. Dieselbe Seite hält fest, dass diese Fassung für sich genommen nicht bindet und allein die im Konto erzeugte und gegengezeichnete Ausfertigung zählt. Der Schritt ist selbstbedient und kostenlos, ein kostenloses Konto genügt dafür. Für die Akte bleibt er trotzdem eine Bedingung: Ohne ihn liegt kein Vertrag vor, auch wenn der Text gelesen wurde. PostHog, Inc. tritt darin als Auftragsverarbeiter auf, gegengezeichnet vom VP Operations. Eine Eigenheit fällt beim Weiterleiten an die Rechtsabteilung auf: Die Seite bietet den Vertrag in mehreren Spaßfassungen an, die für Juristen bestimmte Fassung ist eine Auswahl unter ihnen, und der Anbieter rät selbst davon ab, die übrigen zu versenden.Stand 2026-08-19 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, an eine Auflage gebundenEU in Frankfurt oder USA in Virginia, Wahl einmalig bei der AnmeldungWechsel zwischen den Regionen nur mit dem Paket Scale oder Enterprise und ausgeführt durch einen Techniker des Anbieters, während der Wechsel innerhalb einer Region in jedem Tarif selbst möglich istZur QuelleBeide Regionen stehen in jedem Tarif zur Verfügung, auch im kostenlosen, und kosten nichts extra. Die Wahl fällt bei der Anmeldung und wird danach zur Einbahnstraße: Ein Projekt von der US- in die EU-Region zu verschieben, setzt das Paket Scale oder Enterprise voraus, weil ein Techniker des Anbieters den Umzug durchführt. Wer im Entwicklerteam schnell anfängt, entscheidet damit über den Verarbeitungsort, bevor jemand aus dem Datenschutz gefragt wurde, und die Korrektur kostet ab 750 US-Dollar im Monat. Zwei Einschränkungen der EU-Wahl stehen in der Unterauftragnehmer-Liste: Cloudflare leitet den Verkehr über weltweite Randstandorte, deren Ort der Betreiber bestimmt, und die KI-Funktionen laufen unabhängig von der gewählten Region bei Anbietern in den Vereinigten Staaten.Stand 2026-08-19 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, ohne Auflagevollständige öffentliche Liste mit Zweck und Ort, verteilt auf drei TabellenUnterauftragnehmer mit Zweck und Verarbeitungsort in drei Tabellen: Amazon Web Services mit Deutschland für die EU-Region, Wiz, PlanetScale, Modal Labs und Cloudflare für den Kern; OpenAI, Google, Anthropic, Microsoft und Cloudflare für die KI-Funktionen; Hiberly Ltd. und die PostHog GmbH als konzerneigeneZur QuelleDie Liste in der Fassung vom 12. Juni 2026 nennt jeden Empfänger mit Zweck und Verarbeitungsort. Für den Kern sind es fünf: Amazon Web Services als alleiniger Betreiber der Rechenzentren, mit Deutschland für die EU-Region, dazu Wiz für die Schwachstellensuche, PlanetScale für die Überwachung der Datenbanken, Modal Labs für abgeschottete Rechenläufe und Cloudflare für die Zustellung. Zwei weitere Tabellen liegen hinter Reitern und werden erst nach einem Klick geladen, was beim Prüfen leicht übersehen wird. Die zweite führt die Verarbeiter der KI-Funktionen, die dritte die konzerneigenen: Hiberly Ltd. im Vereinigten Königreich und die PostHog GmbH in Deutschland. Änderungen kündigt der Vertrag vierzehn Tage vorher an, ein Widerspruch ist binnen sieben Tagen möglich und führt im Streitfall zum Kündigungsrecht für die betroffene Leistung.Stand 2026-06-12 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | belegt, ohne AuflageEU-US-Datenschutzrahmen und Standardvertragsklauseln, beide im Vertrag verankertAuftragsverarbeitung durch PostHog, Inc., das Verbot für Dritte und Unterauftragnehmer, Kundendaten für Modelle zu verwenden, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 mit irischem Recht, Selbstzertifizierung nach dem EU-US-Datenschutzrahmen, Rückgabe oder Löschung am Ende der Leistung ohne Frist, sowie der Hinweis, dass allein die im Konto erzeugte Ausfertigung bindetZur QuelleDer Auftragsverarbeitungsvertrag bestätigt unter Ziffer 10.3 die Selbstzertifizierung nach dem EU-US-Datenschutzrahmen samt britischer und schweizerischer Erweiterung und verpflichtet den Anbieter, sie aufrechtzuerhalten und ein Ende unverzüglich anzuzeigen. Davon unabhängig gelten nach Ziffer 10.4 die Standardvertragsklauseln nach Modul 2 als vollständig einbezogen, mit irischem Recht und irischen Gerichten für diese Klauseln. Fällt eine der beiden Grundlagen weg, sieht Ziffer 10.9 ausdrücklich den Wechsel auf eine andere vor. Welcher der genannten Empfänger auf welcher der beiden Grundlagen arbeitet, ordnen die öffentlichen Unterlagen nicht einzeln zu.Stand 2026-08-19 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | belegt, aber ungünstigKundeninhalte fließen voreingestellt in eigene Modelle, Widerspruch wirkt nur nach vornZiffer 5.1 der Nutzungsbedingungen: weltweite, unentgeltliche Lizenz zur Verwendung von Kundeninhalten für Entwicklung, Erprobung und Training eigener Modelle, Widerspruch möglich und allein für die Zukunft wirksamZur QuelleHier lohnt sich das Nebeneinanderlegen zweier Dokumente, und der Unterschied zwischen ihnen ist der wertvollste Befund dieses Profils. Der Auftragsverarbeitungsvertrag hält unter Ziffer 2.1.3 fest, dass der Anbieter keinem Dritten und keinem Unterauftragnehmer erlaubt, Kundendaten für das Feinabstimmen oder Entwickeln von Modellen zu verwenden. Wer allein das liest, geht beruhigt aus dem Termin. Die Nutzungsbedingungen räumen unter Ziffer 5.1 dem Anbieter selbst eine weltweite, unentgeltliche Lizenz ein, Kundeninhalte für Entwicklung, Erprobung und Training eigener Modelle zu verwenden. Das ist die Voreinstellung. Ein Widerspruch ist über die Einstellungen im Produkt möglich und wirkt allein für die Zukunft; für bereits trainierte Modelle besteht ausdrücklich keine Pflicht zum Nachtrainieren oder Löschen. Zugesagt ist, die Inhalte vorher zusammenzufassen oder von Personenbezug zu befreien. Die Zusage steht im Vertrag über die Verarbeitung, die Lizenz im Vertrag über die Leistung.Stand 2026-06-29 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, aber ungünstigkeine Frist nach Vertragsende beziffertAuftragsverarbeitung durch PostHog, Inc., das Verbot für Dritte und Unterauftragnehmer, Kundendaten für Modelle zu verwenden, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 mit irischem Recht, Selbstzertifizierung nach dem EU-US-Datenschutzrahmen, Rückgabe oder Löschung am Ende der Leistung ohne Frist, sowie der Hinweis, dass allein die im Konto erzeugte Ausfertigung bindetZur QuelleZiffer 9.1 des Auftragsverarbeitungsvertrags sagt zu, die Kundendaten am Ende der Leistung auf Verlangen zurückzugeben, zur Selbstbedienung bereitzustellen oder zu löschen. Eine Frist steht dort nicht, und Ausnahmen für Rechtspflichten, laufende Streitigkeiten und die Abwehr von Missbrauch sind ausdrücklich vorbehalten. Die Datenschutzerklärung bleibt bei der Formel, man bewahre so lange auf, wie es die Zwecke erfordern, und verweist für Genaueres auf eine Anfrage. Beziffert ist an anderer Stelle zweierlei: Nach Löschung eines Kontos sind die dazu gespeicherten Daten binnen dreißig Tagen entfernt, und die laufende Vorhaltung im Produkt beträgt ein Jahr im kostenlosen und sieben Jahre im bezahlten Tarif. Wer eine Frist nach Vertragsende in der Akte braucht, verhandelt sie in den Hauptvertrag hinein.Stand 2026-08-19 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, an eine Auflage gebundenSOC 2 Typ 2, Bericht über das Vertrauensportal nach FreischaltungSOC 2 Typ 2 nach externer Prüfung, Berichtszeitraum vom 1. Juni bis 31. Mai und jüngster Bericht mit Kontrollen zum 31. Mai 2026Zur QuelleEin anerkannter Nachweis für den Anbieter selbst, extern geprüft, mit benanntem Zeitraum: Der Berichtszeitraum läuft jeweils vom 1. Juni bis zum 31. Mai, der jüngste Bericht deckt die Kontrollen zum 31. Mai 2026. Weitere Normen führt das Vertrauensportal nicht; ISO 27001 und ISO/IEC 42001 stehen dort am 19. August 2026 nicht. Neben dem SOC-2-Bericht liegt dort ein Bericht über eine Eindringprüfung. Die Dokumentation nennt den Bericht öffentlich verfügbar, das Portal selbst verlangt für den Zugriff auf beide Berichte eine Freischaltung; diese beiden Angaben stimmen nicht überein. Für die erste Runde im Einkauf reicht die Nennung, für die Akte ist der Weg über das Portal zu gehen.Stand 2026-08-19 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | belegt, aber ungünstigkeine Aussage zur Verordnung, obwohl KI im Produkt Antworten erzeugtZiffer 5.1 der Nutzungsbedingungen: weltweite, unentgeltliche Lizenz zur Verwendung von Kundeninhalten für Entwicklung, Erprobung und Training eigener Modelle, Widerspruch möglich und allein für die Zukunft wirksamZur QuelleDer Anbieter führt einen KI-Assistenten für Abfragen, eine Auswertung für Anwendungen auf Sprachmodellen und eine Bildauswertung von Sitzungsaufzeichnungen. Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung vom 29. Juni 2026 regeln das Training auf Kundeninhalten ausführlich, zur KI-Verordnung (EU) 2024/1689 und ihrer Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 sagen beide nichts, und eine eigene Seite dazu gibt es nicht. Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 gelten seit August 2026. Sie treffen hier zunächst den Betreiber, weil die KI gegenüber dem eigenen Team auftritt und nicht gegenüber Endkunden, und die Kennzeichnung lässt sich deshalb ohne Zutun des Anbieters setzen. Wer Formulierungen aus dem Assistenten in Kundenkommunikation übernimmt, verlässt diesen Rahmen und trägt die Einordnung allein.Stand 2026-06-29 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, an eine Auflage gebundenÄnderungsprotokoll ab dem Paket Boost, dort sieben Tage VorhaltungPlattformpakete Boost mit 250 US-Dollar und Scale mit 750 US-Dollar im Monat, Enterprise nach Angebot, mit der Zuordnung von SAML, Rechte- und Rollenmodell, SCIM und den Vorhaltefristen des Änderungsprotokolls von sieben Tagen, zwei Monaten und sechzig MonatenZur QuelleErfasst werden Einladungen, Rollenwechsel, Änderungen an Anmeldung, SAML und SCIM, die Verwaltung von Projekten und Schlüsseln sowie jede Änderung an Schaltern, Experimenten und Auswertungen, jeweils mit Person, Zeitpunkt und dem Wert davor und danach. Das Protokoll hängt an den Plattformpaketen: sieben Tage bei Boost für 250 US-Dollar im Monat, zwei Monate bei Scale für 750 US-Dollar, sechzig Monate bei Enterprise nach Angebot. Ausgeleitet wird als CSV oder Excel sowie laufend an ein Sicherheitsauswertungssystem; die Ausleitung von Hand steht allein in der Projektansicht zur Verfügung, für die gesamte Organisation ist sie nicht vorgesehen. Nach Ablauf der Frist sind die Einträge nach Angabe des Anbieters endgültig entfernt. Sieben Tage sind kürzer als jeder Prüfzyklus, der Nachweise verlangt, weshalb die Ausleitung hier zur Kaufbedingung wird.Stand 2026-08-19 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Kostenlos und ohne Karte, mit einem monatlichen Freikontingent, das der Anbieter am 19. August 2026 mit einer Million Ereignissen, 5.000 Sitzungsaufzeichnungen, einer Million Abfragen für Schalter und 100.000 Ausnahmen beziffert. Darüber greift ein Verbrauchspreis je Ereignis, der mit der Menge fällt: 0,00005 US-Dollar zwischen einer und zwei Millionen, 0,0000343 US-Dollar bis fünfzehn Millionen, 0,000009 US-Dollar oberhalb von 250 Millionen. Zehn Millionen Ereignisse im Monat kosten nach diesen Stufen rund 324 US-Dollar.Freikontingent je Produkt, Verbrauchsstufen je Ereignis, ein Jahr Vorhaltung im kostenlosen und sieben Jahre im bezahlten Tarif, Anmeldung über Google, GitHub und GitLab in jedem TarifZur Quelle
Stand 2026-08-19
Was teuer wird
Die Plattformpakete, nicht das Volumen. Anmeldung über SAML beginnt bei Scale mit 750 US-Dollar im Monat, ein Rechte- und Rollenmodell samt Nutzerabgleich über SCIM gibt es erst bei Enterprise nach Angebot, und das Änderungsprotokoll setzt Boost mit 250 US-Dollar im Monat voraus. Diese drei Punkte fragt jeder Sicherheitsfragebogen ab, und sie liegen sämtlich außerhalb des Verbrauchspreises. Die zweite teure Stelle ist der Regionswechsel: Ein Projekt von der US- in die EU-Region zu verschieben, setzt Scale voraus und kostet damit mehr als die Auswertung selbst. Wer bei der Anmeldung eine Minute nachdenkt, spart 9.000 US-Dollar im Jahr.
Was es verdrängt
- Der Wochenbericht aus der Tabelle, den einmal im Monat jemand von Hand zusammenzieht
- Der Schalter für eine neue Funktion als fest verdrahtete Bedingung im Quellcode
- Die Frage nach dem Grund für einen Abbruch, die im Team ohne jede Aufzeichnung geraten wird
Schnittstellen
- Software-Baukästen für Web, Mobil und Server, dazu eine öffentliche API und Abfragen über die hauseigene Abfragesprache HogQL
- Stapelausleitungen nach S3, BigQuery, Snowflake, Databricks, Redshift, Postgres und Azure Blob Storage, mit Nachladen zurückliegender Zeiträume
- Anmeldung über Google, GitHub und GitLab in jedem Tarif, über SAML ab dem Paket Scale, Nutzerabgleich über SCIM ab Enterprise
- Ausleitung des Änderungsprotokolls als CSV oder Excel sowie laufend an ein Sicherheitsauswertungssystem
- Selbstbetrieb über Docker Compose unter MIT-Lizenz, ohne Zusagen des Anbieters, ohne Unterstützung und ohne die bezahlten Funktionen
Passende Methoden
- Activation als Retention-HebelAktivierung und Bindung lassen sich nur behaupten, solange niemand nachmisst, und dieses Werkzeug ist die übliche Stelle, an der aus der Behauptung eine Kurve wird.
- Funnel-Math statt Close-RateDie Rechnung hinter einem Trichter entscheidet, welche Stufe überhaupt Arbeit lohnt, und sie braucht eine Ereignisspur, die vor der Analyse angelegt wurde.
- Growth Loops statt Funnel (PLG)Eine Wachstumsschleife wird über Schalter und Experimente gebaut und gemessen, weshalb die Wahl des Werkzeugs hier gleich die Wahl der Ausrollmechanik ist.
- Regulatorik-Dichte-TestDie Dichte der Nachweispflichten entscheidet, ob Protokoll, Rollenmodell und EU-Region Zusatz sind oder Kaufbedingung, und genau daran hängt hier der Sprung ins nächste Paket.
Alternativen
- Plausible Analytics
- Langfuse
- Supabase
Quellen
- 1.Rechtsträger, Sitz und die Rolle des Anbieters als Verantwortlicher für Website und selbst betriebene Installationen, dazu die Formel zur Aufbewahrung und die Klausel zur Verwendung von Kundeninhalten für Entwicklung und Training (öffnet in neuem Tab)posthog.com/privacy · Stand 2026-06-29
- 2.Ziffer 5.1 der Nutzungsbedingungen: weltweite, unentgeltliche Lizenz zur Verwendung von Kundeninhalten für Entwicklung, Erprobung und Training eigener Modelle, Widerspruch möglich und allein für die Zukunft wirksam (öffnet in neuem Tab)posthog.com/terms · Stand 2026-06-29
- 3.Auftragsverarbeitung durch PostHog, Inc., das Verbot für Dritte und Unterauftragnehmer, Kundendaten für Modelle zu verwenden, Standardvertragsklauseln nach Modul 2 mit irischem Recht, Selbstzertifizierung nach dem EU-US-Datenschutzrahmen, Rückgabe oder Löschung am Ende der Leistung ohne Frist, sowie der Hinweis, dass allein die im Konto erzeugte Ausfertigung bindet (öffnet in neuem Tab)posthog.com/dpa · Stand 2026-08-19
- 4.Unterauftragnehmer mit Zweck und Verarbeitungsort in drei Tabellen: Amazon Web Services mit Deutschland für die EU-Region, Wiz, PlanetScale, Modal Labs und Cloudflare für den Kern; OpenAI, Google, Anthropic, Microsoft und Cloudflare für die KI-Funktionen; Hiberly Ltd. und die PostHog GmbH als konzerneigene (öffnet in neuem Tab)posthog.com/subprocessors · Stand 2026-06-12
- 5.Freikontingent je Produkt, Verbrauchsstufen je Ereignis, ein Jahr Vorhaltung im kostenlosen und sieben Jahre im bezahlten Tarif, Anmeldung über Google, GitHub und GitLab in jedem Tarif (öffnet in neuem Tab)posthog.com/pricing · Stand 2026-08-19
- 6.Plattformpakete Boost mit 250 US-Dollar und Scale mit 750 US-Dollar im Monat, Enterprise nach Angebot, mit der Zuordnung von SAML, Rechte- und Rollenmodell, SCIM und den Vorhaltefristen des Änderungsprotokolls von sieben Tagen, zwei Monaten und sechzig Monaten (öffnet in neuem Tab)posthog.com/platform-packages · Stand 2026-08-19
- 7.Umfang des Änderungsprotokolls, endgültige Entfernung nach Ablauf der Vorhaltung und die Beschränkung der Ausleitung von Hand auf die Projektansicht (öffnet in neuem Tab)posthog.com/docs/settings/activity-logs · Stand 2026-08-19
- 8.Wechsel zwischen den Regionen nur mit dem Paket Scale oder Enterprise und ausgeführt durch einen Techniker des Anbieters, während der Wechsel innerhalb einer Region in jedem Tarif selbst möglich ist (öffnet in neuem Tab)posthog.com/docs/settings/projects · Stand 2026-08-19
- 9.Empfehlung des Anbieters für die EU-Region in Frankfurt bei Anforderungen aus der Datenschutz-Grundverordnung, Werkzeuge zur Verfremdung vor der Speicherung und Entfernung der Kontodaten binnen dreißig Tagen nach Löschung (öffnet in neuem Tab)posthog.com/docs/privacy/data-storage · Stand 2026-08-19
- 10.SOC 2 Typ 2 nach externer Prüfung, Berichtszeitraum vom 1. Juni bis 31. Mai und jüngster Bericht mit Kontrollen zum 31. Mai 2026 (öffnet in neuem Tab)posthog.com/docs/privacy/soc2 · Stand 2026-08-19
- 11.Ziele der Stapelausleitung und die Möglichkeit, zurückliegende Zeiträume nachzuladen (öffnet in neuem Tab)posthog.com/docs/cdp/batch-exports · Stand 2026-08-19
- 12.Selbstbetrieb über Docker Compose unter MIT-Lizenz ohne Unterstützung und ohne die bezahlten Funktionen, mit der Empfehlung des Anbieters, oberhalb von 300.000 Ereignissen im Monat die betriebene Fassung zu nutzen (öffnet in neuem Tab)posthog.com/docs/self-host · Stand 2026-08-19
- 13.Sicherheitsmeldung PSA-2026-00001 vom 2. Juni 2026 mit Hergang, Umfang und Ergebnis der eigenen Untersuchung (öffnet in neuem Tab)posthog.com/handbook/company/security-advisories · Stand 2026-06-02
- 14.Runde über 70 Mio. US-Dollar unter Führung von Stripe mit Y Combinator, GV und Formus Capital sowie die Bewertung nach eigener Angabe (öffnet in neuem Tab)posthog.com/blog/series-d · Stand 2025-06-09
- 15.Gründungsjahr, Jahrgang beim Kapitalgeber Y Combinator und die Zahl der Teams nach eigener Angabe (öffnet in neuem Tab)posthog.com/about · Stand 2026-08-19
- 16.Registereintrag der deutschen Tochtergesellschaft mit Registergericht, Nummer, Anschrift, Geschäftsführung und Sitzverlegung (öffnet in neuem Tab)northdata.de/PostHog+GmbH · Stand 2026-08-19
- 17.Preisstufen von Braintrust am 19. August 2026 als Vergleichsmaßstab für die KI-native Klasse (öffnet in neuem Tab)braintrust.dev/pricing · Stand 2026-08-19
Zuletzt geprüft: 2026-08-19 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
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