Typesense
Typesense, Inc., Delaware, mit Büro in Sugar Land, Texas (USA) ·typesense.org· Stand: 2026-09-30
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Besucher erwarten auf Seiten mit vielen Einträgen eine Suche, die Tippfehler verzeiht und in Sekundenbruchteilen filtert. Der Wettbewerb kann denselben Cluster zum selben Stundenpreis mieten oder dieselbe quelloffene Software selbst betreiben, einen Vorsprung verschafft die Suche also niemandem. Abgerechnet wird der Arbeitsspeicher je Stunde, Suchanfragen erscheinen auf der Rechnung als kein eigener Posten.
Belege:Preise je Clusterstunde, Hochverfügbarkeit, Datenverkehr, freie Stunden, RegionenZur QuelleSupport-Tarife, Preise je 28 Tage, SOC-2-Bericht, Sicherheitsfragebögen, eigene VerträgeZur QuelleAuftragsverarbeitungsvertrag, Standardvertragsklauseln, Löschung, Prüfrechte, VerarbeitungsorteZur QuelleUnterauftragnehmer mit Zweck und VerarbeitungsortZur QuelleDatenresidenz, Protokolle und Fristen, Sicherungskopien, SAML ohne Aufpreis, SOC 2 und HIPAA, EinbettungsmodelleZur QuelleNutzungsrecht an Kundendaten, Nutzungsdaten, Haftung, anwendbares Recht und GerichtsstandZur QuelleVerantwortlicher und Anschrift, Verarbeitung der Website- und KontodatenZur QuelleZeitleiste, Nutzungszahlen und Finanzierung nach eigener AngabeZur QuelleRegistereintrag in Delaware und NiederlassungenZur QuelleVersionen, Lizenz und BeitragsstatistikZur QuelleStörungshistorie und eingestellte RegionenZur QuellePreise und Tarife des Standardprodukts AlgoliaZur QuellePreise des KI-nativen Gegenstücks VectaraZur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
bedingt geeignet
Für eine statische Seite mit ein paar hundert Einträgen reicht ein Suchindex, der beim Bauen entsteht, ganz ohne Server. Der kleinste Cluster kostet in Frankfurt 0,03 Dollar je Stunde, rund 21,60 Dollar im Monat, und lohnt sich, sobald Filter, Facetten oder laufende Aktualisierungen gebraucht werden.
KMU
geeignet
Ein hochverfügbarer Cluster mit drei Knoten kostet in Frankfurt 0,12 Dollar je Stunde, rund 86 Dollar im Monat, ohne Aufpreis je Suchanfrage. Die Anmeldung über SAML kostet nach Anbieterangabe nichts extra, und Regionen in der EU und der Schweiz stehen bei der Einrichtung zur Wahl.
Konzern
bedingt geeignet
Der Einkauf findet einen öffentlichen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln und Anmeldung über SAML ohne Aufpreis. Den SOC-2-Bericht gibt es nach der Prüfphase nur mit dem Business-Support für 400 Dollar je 28 Tage bei mindestens einem Jahr Laufzeit, Sicherheitsfragebögen ab Enterprise für 700 Dollar und eigene Vertragsklauseln erst ab Enterprise Signature für 1.900 Dollar. Anwendbar ist das Recht von Delaware mit Gerichtsstand Texas, eine Zertifizierung nach ISO 27001 wird nirgends genannt.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Algolia
Algolia rechnet nach Suchanfragen und Datensätzen: im Grow-Tarif sind 10.000 Suchanfragen und 100.000 Datensätze im Monat frei, danach kosten 1.000 Suchanfragen 0,50 Dollar und 1.000 Datensätze 0,40 Dollar, in Grow Plus 1.000 Suchanfragen 1,75 Dollar. Algolia bietet Personalisierung, Händlerwerkzeuge und fertige Oberflächen; Anmeldung über SSO und erweiterte Dienstgüte werden im Elevate-Tarif gebündelt verhandelt. Typesense wirbt ausdrücklich um diese Kunden und bietet bei über 2.000 Dollar monatlicher Algolia-Ausgaben ein Jahr Business-Support mit Umzugsberatung ohne Berechnung an; SOC-2-Bericht, Sicherheitsfragebögen und eigene Verträge sind davon ausgenommen.
KI-nativ
Vectara
Vectara verkauft Suche als Plattform für belegte Antworten mit eigenem Abrufmodell und eigenem generativen Modell, als Software-Dienst ab 100.000 Dollar im Jahr, in der eigenen Cloud-Umgebung ab 250.000 Dollar. Das ist der Preis eines Plattformvertrags und für eine Suchbox auf der Website ein Vielfaches eines hochverfügbaren Typesense-Clusters. Bei Typesense befüllt man den Index selbst und kennt jeden Eintrag. Typesense deckt den Einstieg in dieselbe Richtung selbst ab, mit Einbettungen auf den eigenen Knoten und einer Gesprächssuche, die ein Sprachmodell nach Wahl anspricht.
Eigenbau
Index beim Bauen mit Astro, oder Volltextsuche in Postgres bei Neon
Für statische Seiten erzeugt Astro beim Bauen mit einer Bibliothek wie Pagefind einen Suchindex, der als Datei neben den Seiten auf Cloudflare Pages liegt, ohne Server und ohne Vertrag, geschätzt ein bis zwei Personentage. Für Anwendungen bringt Postgres bei Neon Volltextsuche und mit pgvector auch Vektorsuche mit, gebaut mit Claude Code und Einbettungen über LiteLLM; bei 1.200 Euro Tagessatz und zehn bis fünfzehn Personentagen sind das 12.000 bis 18.000 Euro. Der dritte Weg ist Typesense selbst im eigenen Betrieb. Bei Millionen Einträgen wird die Relevanz zum Aufwand: Tippfehlertoleranz, Synonyme, Gewichtung und Facetten brauchen nach unserer Schätzung Monate an Feinarbeit. Dazu kommen der Abgleich des Index mit der Quelle bei jeder Änderung und die Rufbereitschaft für einen Dienst, der vor jeder Suchanfrage steht.
Unser Rat
- Solopreneur: Bei einer statischen Seite reicht ein Index beim Bauen ohne jeden Dienst, sonst der kleinste Cluster in Frankfurt.
- KMU: Kaufen: ein hochverfügbarer Cluster mit drei Knoten in einer EU-Region, den Arbeitsspeicher vorher aus Datenmenge und Vektorfeldern ausgerechnet.
- Konzern: Kaufen oder selbst betreiben. Für den SOC-2-Bericht ist ein Jahr Business-Support einzuplanen, eigene Vertragsklauseln gibt es erst ab Enterprise Signature oder im eigenen Betrieb unter GPL-3.0.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Etabliert
Die quelloffene Suchmaschine ist seit der ersten Veröffentlichung 2018 am Markt, der gehostete Dienst seit 2020, und die Gesellschaft ist in Delaware eingetragen. In den geprüften Quellen steht keine Finanzierungsrunde; nach eigener Angabe finanziert sich das Team aus Kundenumsätzen, geprüfte Zahlen liegen öffentlich nicht vor. Die jüngste geprüfte Veröffentlichung ist 30.2 vom 19.04.2026, 31.0 liegt als Vorabversion vor, und die Störungshistorie ist datiert öffentlich. Der Quellcode steht unter GPL-3.0 und lässt sich auch ohne den Anbieter betreiben.
- Registereintrag in Delaware: TYPESENSE, INC., Delaware, Registernummer 7577457, Domestic Corporation, eingetragener Vertreter Rocket Lawyer Corporate Services LLC. Dazu eine aktive Niederlassung in Texas unter der Adresse 14090 Southwest Freeway, Sugar Land, und eine als inaktiv geführte in Kalifornien.Registereintrag in Delaware und NiederlassungenZur Quelle · Stand 2026-09-30
- Zeitleiste und Nutzung nach eigener Angabe: Die Unternehmensseite nennt 2015 als Beginn der Idee, 2018 die erste quelloffene Veröffentlichung, 2020 den Start des gehosteten Dienstes, 2023 eine Milliarde und 2024 zehn Milliarden Suchanfragen im Monat im gehosteten Dienst. Das Team beschreibt sich als schlank und kundenfinanziert. Alle Angaben stammen vom Anbieter, eine Erhebungsmethode wird nicht genannt.Zeitleiste, Nutzungszahlen und Finanzierung nach eigener AngabeZur Quelle · Stand 2026-09-30
- Veröffentlichungstakt und Lizenz: Das Verzeichnis besteht seit dem 18.01.2017 und steht unter GPL-3.0. Hauptversionen: 28.0 am 18.02.2025, 29.0 am 30.06.2025, 30.0 am 27.01.2026; jüngste Version 30.2 am 19.04.2026; der Preisrechner bietet 31.0 als Vorabversion an. Stand 30.09.2026: 26.611 Sterne, 905 offene Einträge.Versionen, Lizenz und BeitragsstatistikZur Quelle · Stand 2026-09-30
- Verteilung der Beiträge zum Code: Die Beitragsstatistik zeigt eine starke Konzentration: der häufigste Beitragende führt 2.657 Beiträge, der zweithäufigste 710.github.com/typesense/typesense/graphs/contributorsZur Quelle · Stand 2026-09-30
- Öffentliche Störungshistorie und eingestellte Regionen: Die Statusseite führt 26 datierte Vorfälle vom 17.05.2021 bis 31.05.2026. Am 01. und 02.03.2026 fielen Rechenzentren in den Regionen VAE und Bahrain aus, nach Darstellung des Anbieters durch Drohnenangriffe; am 04.08.2026 wurden beide Regionen eingestellt. Sicherheitsseite und Preisrechner führen beide Regionen am 30.09.2026 weiter als wählbar.Störungshistorie und eingestellte RegionenZur Quelle · Stand 2026-09-30
Ausstiegskosten: Gering
Der Index ist eine Kopie: die Daten liegen ohnehin in der eigenen Datenbank und werden nur hineingeschoben. Derselbe Server läuft unter GPL-3.0 im eigenen Betrieb, der Umzug aus der Cloud ändert also im Wesentlichen die Adresse. Was beim Wechsel zu einem anderen Suchdienst fehlt, sind Schema, Synonyme, Kuratierungsregeln, Analyseregeln und die Filtersyntax im eigenen Code. Ist die Oberfläche über den InstantSearch-Adapter gebaut, wird vor allem der Adapter getauscht.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, ohne Auflageöffentlich, ohne Unterschrift Bestandteil der NutzungsbedingungenAuftragsverarbeitungsvertrag, Standardvertragsklauseln, Löschung, Prüfrechte, VerarbeitungsorteZur QuelleDer Auftragsverarbeitungsvertrag steht als eigene Seite frei im Netz und ergänzt nach seinem ersten Absatz die Nutzungsbedingungen, ohne dass der Kunde etwas tun muss. Rollen, Weisungsrecht, Unterauftragnehmer mit zehn Tagen Widerspruchsfrist, Unterstützung bei Betroffenenrechten und Folgenabschätzungen sind geregelt. Zwei Stellen fallen ab: Sicherheitsvorfälle werden ohne unangemessene Verzögerung gemeldet, eine Stundenfrist fehlt, und Unterstützung, die der Anbieter als aufwendig einstuft, darf er nach Aufwand berechnen.Stand 2026-09-30 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, ohne AuflageRegion bei der Einrichtung wählbar, darunter Frankfurt, Zürich, Paris, Irland, Mailand, Spanien und Stockholm; im eigenen Betrieb freiDatenresidenz, Protokolle und Fristen, Sicherungskopien, SAML ohne Aufpreis, SOC 2 und HIPAA, EinbettungsmodelleZur QuelleDie Sicherheitsseite sagt zu, dass Daten die gewählte Region nicht verlassen, und legt auch die betrieblichen Sicherungskopien in dieselbe Region. Der Preisrechner schlägt für einen Aufruf aus Deutschland Frankfurt vor. Der Vertrag ist weiter gefasst: Abschnitt 9.1 des Auftragsverarbeitungsvertrags erlaubt die Verarbeitung in den Vereinigten Staaten oder überall, wo der Anbieter oder seine Unterauftragnehmer Einrichtungen unterhalten. Wer ein externes Einbettungs- oder Sprachmodell anbindet, schickt den betreffenden Text an dessen Anbieter.Stand 2026-09-30 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, an eine Auflage gebundenöffentliche Liste mit Zweck, Verarbeitungsort bei 11 von 13 Einträgen, ohne Datum, überwiegend Dienste der Website und des GeschäftsbetriebsUnterauftragnehmer mit Zweck und VerarbeitungsortZur QuelleDer Auftragsverarbeitungsvertrag verweist auf eine eigene Liste, und sie existiert. Sie führt 13 Einträge, davon betreffen unmittelbar den Betrieb der Cluster nur AWS sowie Rollbar und Uptime Robot für die Überwachung; Help Scout kann über Support-Anfragen ebenfalls Kundendaten berühren. Die übrigen zehn sind Google Analytics, Google Fonts, reCAPTCHA, Tag Manager, das Kontaktformular, Stripe, Google Workspace, Help Scout, GitHub zur Anmeldung und das Projektwerkzeug Clubhouse. Die Liste trägt kein Datum und führt Google Analytics noch als Universal Analytics und das Projektwerkzeug unter seinem alten Namen. Für AWS stehen elf Länder ohne Zuordnung zur gewählten Region. Wie man die im Vertrag erwähnten Änderungsmitteilungen abonniert, steht auf keiner der geprüften Seiten.Stand 2026-09-30 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | belegt, ohne AuflageStandardvertragsklauseln 2021/914 Modul zwei und drei, britischer Zusatz und Schweizer Anpassung, automatisch VertragsbestandteilAuftragsverarbeitungsvertrag, Standardvertragsklauseln, Löschung, Prüfrechte, VerarbeitungsorteZur QuelleAbschnitt 9.2 und Anhang 3 des Auftragsverarbeitungsvertrags binden die Standardvertragsklauseln nach dem Durchführungsbeschluss 2021/914 ein, mit irischem Recht und irischen Gerichten; die irische Aufsichtsbehörde gilt, wenn die Zuständigkeit sonst unklar bleibt. Der britische Zusatz und die Anpassungen für die Schweiz sind geregelt. Der EU-US-Datenschutzrahmen wird nicht genannt, die Grundlage trägt also allein über die Klauseln. Der Anbieter selbst sitzt in den Vereinigten Staaten, auch wenn die Daten in einer EU-Region liegen.Stand 2026-09-30 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | belegt, an eine Auflage gebundenkeine ausdrückliche Aussage; Nutzungsrecht an Kundendaten auf das Erbringen des Dienstes beschränktNutzungsrecht an Kundendaten, Nutzungsdaten, Haftung, anwendbares Recht und GerichtsstandZur QuelleEin Satz zum Training von Modellen steht in keinem der geprüften Dokumente. Die Nutzungsbedingungen räumen dem Anbieter ein Recht an den Kundendaten nur ein, um den Dienst zu erbringen und die eigenen Rechte und Pflichten aus dem Vertrag wahrzunehmen; ‚Aggregated Data‘ beansprucht der Anbieter als Eigentum, ohne den Begriff zu bestimmen; die Nutzungsdaten, an denen er alle Rechte behält, schließen Kundendaten nach ihrer Begriffsbestimmung ausdrücklich aus, und indexierte Daten sieht das Personal nur auf Anfrage im Support. Anhang 1 des Auftragsverarbeitungsvertrags nennt als Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten allerdings auch, den Dienst zu verbessern und zu erweitern. Eingebaute Einbettungsmodelle rechnen nach Angabe der Sicherheitsseite auf den Knoten des eigenen Clusters; bei einem externen Modell entscheidet dessen Anbieter über das Training.Stand 2026-09-30 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, an eine Auflage gebundenLöschung beim Beenden des Clusters, Sicherungskopien nach drei Tagen; im Vertrag Löschung oder Rückgabe ohne FristDatenresidenz, Protokolle und Fristen, Sicherungskopien, SAML ohne Aufpreis, SOC 2 und HIPAA, EinbettungsmodelleZur QuelleDie Sicherheitsseite ist genauer als der Vertrag: betriebliche Sicherungskopien werden nach drei Tagen gelöscht, mit dem Beenden eines Clusters verschwinden alle zugehörigen Daten unwiederbringlich, Zugriffs- und Serverprotokolle bleiben 90 Tage. Abschnitt 10 des Auftragsverarbeitungsvertrags sagt nur Löschung oder Rückgabe nach Wahl des Kunden zu, ohne Frist und mit Vorbehalt gesetzlicher Pflichten. Das Protokoll der Konto- und Clusteraktionen wird nach Anbieterangabe langfristig aufbewahrt, eine Zahl fehlt.Stand 2026-09-30 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, an eine Auflage gebundenSOC 2 Type 2 und HIPAA-Prüfung nach Anbieterangabe; Bericht erst ab Business-Support mit mindestens einem Jahr LaufzeitDatenresidenz, Protokolle und Fristen, Sicherungskopien, SAML ohne Aufpreis, SOC 2 und HIPAA, EinbettungsmodelleZur QuelleDer Anbieter nennt eine Prüfung nach SOC 2 Type 2 durch einen nicht namentlich genannten, von der AICPA zugelassenen Prüfer und eine HIPAA-Prüfung. Den Bericht erhalten Kunden, die Business-Support oder höher für mindestens ein Jahr kaufen; wer noch prüft, bekommt ihn gegen die mündliche Zusage, einen solchen Tarif zu buchen. Abschnitt 8 des Auftragsverarbeitungsvertrags knüpft die Einsicht ebenfalls an diesen Tarif, höchstens einmal im Jahr. Eine Zertifizierung nach ISO 27001 wird nirgends genannt.Stand 2026-09-30 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | belegt, aber ungünstigkeine Aussage zur KI-Verordnung; Gesprächssuche und Einbettungen vorhanden, Kennzeichnung liegt vollständig in der eigenen OberflächeDatenresidenz, Protokolle und Fristen, Sicherungskopien, SAML ohne Aufpreis, SOC 2 und HIPAA, EinbettungsmodelleZur QuelleTypesense bringt eingebaute Einbettungsmodelle, Suche in natürlicher Sprache und Gesprächssuche mit, die an ein Sprachmodell nach Wahl angebunden wird. Die KI-Verordnung wird auf keiner der geprüften Seiten genannt, weder in Sicherheitsseite, Auftragsverarbeitungsvertrag, Nutzungsbedingungen noch Datenschutzerklärung. Weil Typesense nur über die Schnittstelle arbeitet und die Oberfläche vollständig beim Betreiber liegt, kann dieser die Hinweise nach Artikel 50 selbst setzen.Stand 2026-09-30 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, aber ungünstigZugriffsprotokoll je Anfrage immer aktiv, 90 Tage; Protokoll der Konto- und Clusteraktionen; Einsicht und Ausleitung für Kunden nicht beschriebenDatenresidenz, Protokolle und Fristen, Sicherungskopien, SAML ohne Aufpreis, SOC 2 und HIPAA, EinbettungsmodelleZur QuelleDie Sicherheitsseite beschreibt genau, was protokolliert wird: je Anfrage Zeit, Adresse, Methode und Pfad, ab Version 31 die ersten vier Zeichen des Schlüssels, ohne Suchbegriffe und Inhalte, 90 Tage lang; dazu ein Protokoll, wer Cluster anlegt, ändert oder beendet. Suchbegriffe landen nur im Serverprotokoll, wenn eine Suche länger als 30 Sekunden dauert, ungewöhnlich viel Zeit oder Speicher braucht, der Server abstürzt oder der Support die Suchprotokollierung zur Fehlersuche einschaltet. Offen bleibt, ob und wie Kunden diese Protokolle selbst einsehen und in eigene Systeme ausleiten können; beschrieben sind sie als Protokolle, die der Anbieter für Betrieb, Sicherheit und Support führt.Stand 2026-09-30 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Im eigenen Betrieb lizenzfrei unter GPL-3.0. In der Cloud nach Stunden für einen eigenen Cluster: in Frankfurt 0,03 Dollar je Stunde für 0,5 GB Arbeitsspeicher mit zwei Prozessorkernen und einer Stunde Burst am Tag, rund 21,60 Dollar im Monat; der Rechner weist die ersten 720 Stunden als kostenlos aus. Hochverfügbar mit drei Knoten 0,12 Dollar je Stunde, rund 86,40 Dollar im Monat. Ausgehender Datenverkehr kostet 0,09 Dollar je GB nach 10 freien GB.Preise je Clusterstunde, Hochverfügbarkeit, Datenverkehr, freie Stunden, RegionenZur Quelle
Stand 2026-09-30
Was teuer wird
Teuer wird der Arbeitsspeicher, denn der ganze Index liegt im Speicher und die Rechnung wächst mit Datenmenge und Vektorfeldern. 4 GB kosten in Frankfurt hochverfügbar 0,36 Dollar je Stunde, rund 259 Dollar im Monat. Der zweite Posten ist der Support: SOC-2-Bericht, Zahlung per Überweisung und eigene Lieferantenformulare gibt es ab Business für 400 Dollar je 28 Tage, Sicherheitsfragebögen ab Enterprise für 700 Dollar, eigene Vertragsklauseln ab Enterprise Signature für 1.900 Dollar. Abgerechnet wird der Support in 28-Tage-Zyklen, also dreizehnmal im Jahr.
Was es verdrängt
- Suche über LIKE-Abfragen in der Anwendungsdatenbank
- Algolia-Vertrag mit Abrechnung je Suchanfrage
- Selbst betriebener Elasticsearch-Cluster für die Seitensuche
Schnittstellen
- REST-Schnittstelle für Indexierung und Suche
- Bibliotheken für JavaScript, PHP, Ruby, Go, Python, Dart, .NET, Java, Swift und Clojure
- Adapter für Oberflächen auf Basis von InstantSearch
- Eingebaute Einbettungsmodelle oder Anbindung externer Modelle für Vektor- und Gesprächssuche
- Verwaltungsschnittstelle und MCP-Server für Cluster in der Cloud
Passende Methoden
- Value-Metric-PricingAlgolia rechnet je Suchanfrage, Typesense je Stunde Arbeitsspeicher; an derselben Suche lässt sich ablesen, wie die gewählte Wertmetrik bestimmt, wer bei Wachstum die Rechnung trägt.
- 4 Forces of Progress (Jobs to be Done)Der InstantSearch-Adapter erlaubt es, die bestehende Oberfläche beim Wechsel zu behalten, und bei über 2.000 Dollar monatlicher Algolia-Ausgaben bietet Typesense ein Jahr Business-Support mit Umzugsberatung ohne Berechnung an; beides setzt an der Wechselangst an.
- Regulatorik-Dichte-TestDer Auftragsverarbeitungsvertrag ist öffentlich, und die Anmeldung über SAML kostet nichts extra. Den SOC-2-Bericht gibt es ab Business-Support mit einem Jahr Laufzeit, und genau diese Kosten der Nachweispflicht macht der Test sichtbar.
Quellen
- 1.Preise je Clusterstunde, Hochverfügbarkeit, Datenverkehr, freie Stunden, Regionen (öffnet in neuem Tab)cloud.typesense.org/pricing/calculator · Stand 2026-09-30
- 2.Support-Tarife, Preise je 28 Tage, SOC-2-Bericht, Sicherheitsfragebögen, eigene Verträge (öffnet in neuem Tab)cloud.typesense.org/support-plans · Stand 2026-09-30
- 3.Auftragsverarbeitungsvertrag, Standardvertragsklauseln, Löschung, Prüfrechte, Verarbeitungsorte (öffnet in neuem Tab)cloud.typesense.org/legal/dpa · Stand 2026-09-30
- 4.Unterauftragnehmer mit Zweck und Verarbeitungsort (öffnet in neuem Tab)cloud.typesense.org/legal/sub_processors · Stand 2026-09-30
- 5.Datenresidenz, Protokolle und Fristen, Sicherungskopien, SAML ohne Aufpreis, SOC 2 und HIPAA, Einbettungsmodelle (öffnet in neuem Tab)cloud.typesense.org/security · Stand 2026-09-30
- 6.Nutzungsrecht an Kundendaten, Nutzungsdaten, Haftung, anwendbares Recht und Gerichtsstand (öffnet in neuem Tab)cloud.typesense.org/legal/terms · Stand 2026-09-30
- 7.Verantwortlicher und Anschrift, Verarbeitung der Website- und Kontodaten (öffnet in neuem Tab)cloud.typesense.org/legal/privacy · Stand 2026-09-30
- 8.Zeitleiste, Nutzungszahlen und Finanzierung nach eigener Angabe (öffnet in neuem Tab)typesense.org/about · Stand 2026-09-30
- 9.Registereintrag in Delaware und Niederlassungen (öffnet in neuem Tab)opencorporates.com/companies/us_de/7577457 · Stand 2026-09-30
- 10.Versionen, Lizenz und Beitragsstatistik (öffnet in neuem Tab)github.com/typesense/typesense/releases · Stand 2026-09-30
- 11.Störungshistorie und eingestellte Regionen (öffnet in neuem Tab)cloud-status.typesense.org/history.rss · Stand 2026-09-30
- 12.Preise und Tarife des Standardprodukts Algolia (öffnet in neuem Tab)algolia.com/pricing · Stand 2026-09-30
- 13.Preise des KI-nativen Gegenstücks Vectara (öffnet in neuem Tab)vectara.com/pricing · Stand 2026-09-30
- 14.github.com/typesense/typesense/graphs/contributors (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-09-30
Zuletzt geprüft: 2026-09-30 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
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