Metabase
Metabase, Inc., Spring Valley, Kalifornien ·www.metabase.com· Stand: 2026-09-28
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Zahlen, die im ganzen Haus gleich gelesen werden, gehören zur Grundausstattung eines wachsenden Softwarehauses. Power BI, Looker und Hex beantworten dieselbe Frage, und jeder Wettbewerber kann Metabase am selben Tag installieren. Der Aufwand liegt in der Vorarbeit: saubere Tabellen, abgestimmte Kennzahlen, ein Rechtemodell, das zur Organisation passt. Wer Auswertungen in das eigene Produkt einbettet, rückt das Werkzeug näher an das Kernprodukt, weil Kunden dann auf die Diagramme schauen. Das trägt erst ab dem Paket Pro und ändert an der Einordnung für die interne Nutzung nichts.
Belege:Nutzungsbedingungen für die Cloud mit Stand 17. September 2025: Anlagen A bis D, Lizenz an Anwendungsdaten und Metadaten für die Produktentwicklung in Ziffer 6.2, dreißig Tage zum Herunterladen nach Vertragsende, kalifornisches Recht, Haftungsgrenze, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Begriffsbestimmung, Unterauftragnehmern, Standardvertragsklauseln und Löschung, Aufbewahrung von bis zu 180 Tagen im Zusatzspeicher und Bedingungen für den KI-AssistentenZur QuelleLizenz für den Selbstbetrieb mit Stand 3. November 2025: Daten und Auswertungen gehören allein dem Kunden, der KI-Assistent läuft über den eigenen Schlüssel des KundenZur QuelleDatenschutzerklärung für die Cloud mit Stand 1. Juni 2020: Rechtsträger und Anschrift, Metabase als Verantwortlicher für Konto- und Anwendungsdaten, Ausnahme der Kundendatenbanken, Verarbeitung überall auf der Welt, Aufbewahrung nach ErforderlichkeitZur QuelleUnterauftragnehmer-Liste der Website mit dreißig Empfängern, jeweils Zweck und Standort Vereinigte StaatenZur QuelleVertrauensportal mit SOC 2 Typ 2, SOC 2 Typ 1, SOC 1 Typ 2, Überbrückungsschreiben 2025 bis 2026, Versicherungsbestätigung, Eindringprüfung 2026, mehreren Richtlinien und einer zweiten Unterauftragnehmer-Liste ohne Amazon Web Services und AnthropicZur QuelleSicherheitsseite: Zusage, im Selbstbetrieb Daten nie anzusehen oder zu kopieren, für die Cloud keine Vorhaltung von Abfrageergebnissen ohne Zwischenspeicher, Hosting-Optionen auf vier Kontinenten, Prüfgesellschaft Sensiba LLP, jährliche Eindringprüfungen, Entfernung von Instanzdaten nach unbezifferter InaktivitätZur QuelleRegionswechsel im Kundenkonto zwischen Oregon und Frankfurt mit meist unter dreißig Minuten AusfallZur QuelleAdressen je Region in Nord-Virginia, Frankfurt, Singapur, Sydney und São PauloZur QuelleWas der KI-Assistent an den Anbieter und an Modellanbieter sendet, Sammlung von Metadaten zur Verbesserung der KI-Anbindung und Übermittlung des Gesprächs bei BewertungenZur QuelleIm Selbstbetrieb kein Zugriff des Anbieters auf Daten und damit kein Auftragsverarbeitungsvertrag, in der Cloud ist er Teil der NutzungsbedingungenZur QuelleNutzungsprotokoll nur in Pro und Enterprise, 720 Tage Vorhaltung, keine Erfassung in der quelloffenen Ausgabe und in StarterZur QuelleÄnderung von Name und Symbol des KI-Assistenten ab ProZur QuelleAuswertung der Gespräche mit dem KI-Assistenten ab Pro, Zugriffe über MCP nicht erfasstZur QuelleUnterstützte Anbieter für den eigenen Schlüssel des KI-Assistenten, darunter Anthropic, OpenAI, Amazon Bedrock, Azure, Mistral und OpenRouterZur QuellePreise für Starter, Pro und Enterprise, Preis je weiterer Person, Verbrauchspreise für KI-Dienst, Datenumformungen und ZusatzspeicherZur QuelleTarifvergleich: Zuordnung von SAML, SCIM, Zeilen- und Spaltenrechten, Nutzungsprotokoll und Regionswahl zu den Tarifen, Unterstützung binnen drei Werktagen in Starter und Pro, binnen eines Werktags in EnterpriseZur QuelleUnterstützung werktags von 8 bis 17 Uhr pazifischer Zeit, Reaktionszeiten je SchweregradZur QuelleSchätzung des Anbieters für die Betriebskosten im Selbstbetrieb (Server, Lastverteilung, verwaltete Datenbank, Mailserver, zusammen ab 112 bis 132 US-Dollar im Monat) und Gründe für den SelbstbetriebZur QuelleUmzug von der Cloud in den Selbstbetrieb über einen Schnappschuss der Anwendungsdatenbank auf AnfrageZur QuelleNachbericht zum Vorfall vom August 2026 mit Hergang, Ursache, Umfang nach Angabe des Anbieters und GegenmaßnahmenZur QuelleSicherheitsmeldung zu CVE-2026-72898, Einschleusung von SQL über einen Endpunkt ohne Anmeldung, Schweregrad kritischZur QuelleMeldung betroffener Unternehmen, die Datenabflüsse über die Lücke öffentlich gemacht habenZur QuelleSerie B über 30 Mio. US-Dollar unter Führung von Insight Partners mit Expa und NEA sowie die Nutzerzahl nach eigener AngabeZur QuelleÖffentliches Code-Verzeichnis mit Anlagedatum, Lizenzaufteilung, Sternen, Fassungen und SicherheitsmeldungenZur QuellePreisstufen von Hex am 25. September 2026 als Vergleichsmaßstab für die KI-native KlasseZur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
bedingt geeignet
Die quelloffene Ausgabe kostet nichts und hat keine Nutzergrenze. Sie braucht einen eigenen Server, eine Postgres-Datenbank für die Anwendung und die Bereitschaft, Sicherheitsaktualisierungen binnen Tagen einzuspielen. Im Jahr 2026 hat der Anbieter bis zum 25. September achtzehn Sicherheitsmeldungen veröffentlicht, sieben davon kritisch. Die gehostete Fassung Starter beginnt bei 100 US-Dollar im Monat (Stand 25.09.2026) für bis zu fünf Personen, also 1.200 US-Dollar im Jahr.
KMU
geeignet
Hier sitzt der Anwendungsfall. Starter kostet 100 US-Dollar im Monat mit fünf Personen und 6 US-Dollar für jede weitere, dreißig Köpfe kommen so auf 250 US-Dollar im Monat. Die Rechnung kippt an einer Stelle: Anmeldung über SAML, Nutzerabgleich über SCIM, Zeilen- und Spaltenrechte und das Nutzungsprotokoll gibt es erst ab Pro. Dort kosten dieselben dreißig Köpfe 815 US-Dollar im Monat. Wer mit Starter anfängt und später einen Sicherheitsfragebogen beantworten muss, zahlt ab diesem Tag gut das Dreifache.
Konzern
bedingt geeignet
Die Beschaffung prüft drei Punkte. Die Unterstützung läuft werktags von 8 bis 17 Uhr pazifischer Zeit, also ab dem späten Nachmittag deutscher Zeit, und eine Antwort binnen eines Werktags für jeden Schweregrad sagt der Tarifvergleich allein Enterprise zu, das bei 20.000 US-Dollar im Jahr beginnt; Starter und Pro nennen dort drei Werktage. Der Vertrag für die Cloud unterliegt kalifornischem Recht und begrenzt die Haftung auf die Zahlungen der letzten zwölf Monate. Der Vorfall vom August 2026 gehört in jede Risikoprüfung. Nach Angabe des Anbieters wurden weniger als drei Prozent der Cloud-Kunden kompromittiert. Wer das Werkzeug im eigenen Rechenzentrum betreibt, hält Ort und Protokolle selbst in der Hand und trägt dafür das Einspielen jeder Aktualisierung.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Power BI, der Anbieter im Microsoft-Vertrag
Power BI, Tableau und Looker beantworten dieselbe Frage. Besteht bereits ein Rahmenvertrag mit Microsoft, Salesforce oder Google, lassen sich Anmeldung, Rechte und Protokolle am vorhandenen Verzeichnisdienst führen, und der Einkauf muss keinen neuen Lieferanten prüfen. Dazu kommt ein Vertragsargument: Bei einem Vorfall hat der Kunde einen Vertragspartner mit eigener Rechtsabteilung und Niederlassung in Europa. Ohne einen solchen Vertrag entfällt dieser Vorteil, und für ein Softwarehaus mit Postgres zählt dann vor allem, welches Werkzeug die vorhandenen Tabellen mit dem geringsten Aufwand erschließt.
KI-nativ
Hex, das Notizbuch mit eingebautem Analysten
Hex verbindet SQL, Python und einen KI-Agenten in einem gemeinsamen Notizbuch und richtet sich an Menschen, die Daten auswerten. Die Preise zählen am 25. September 2026 je bearbeitender Person: 36 US-Dollar im Monat für Professional, 75 US-Dollar für Team, eine kostenlose Stufe mit Probezugang zum Agenten. Wer nur liest, kostet dort weniger als bei Metabase, wo jede angemeldete Person zählt. Bei Hex gibt es eine EU-Umgebung erst ab Team und nur per Vertrag, die Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst erst in Enterprise; einen Selbstbetrieb gibt es nicht. Metabase selbst bietet den KI-Assistenten inzwischen in jedem Tarif an, auch in der quelloffenen Ausgabe mit eigenem Schlüssel.
Eigenbau
Dashboards auf Supabase, gebaut mit Claude Code
Für feste Berichte ist der Eigenbau kurz. Supabase aus diesem Katalog hält die Daten in Postgres, eine kleine Weboberfläche auf Cloudflare Pages zeigt ein Dutzend Kennzahlen, und n8n verschickt jeden Montag den Wochenbericht. Mit Claude Code sind das fünf bis acht Personentage (Schätzung), bei 1.200 Euro Tagessatz also 6.000 bis 9.600 Euro einmalig, dazu ein niedriger zweistelliger Betrag im Monat für den Betrieb (Schätzung). Dagegen stehen 250 US-Dollar im Monat für dreißig Personen in Starter oder null für die quelloffene Ausgabe. Grenzen zeigt der Eigenbau, sobald mehr Menschen mit den Zahlen arbeiten. Die erste Frage, die niemand vorhergesehen hat, landet wieder beim Entwickler, weil es keinen Baukasten für Nichttechniker gibt. Zeilenrechte für Kunden oder Abteilungen verlangen eine Mandantentrennung, die sauber getestet sein will. Und die Definition jeder Kennzahl steckt im Programmcode, den nach einem Personalwechsel erst jemand lesen muss. Für ein Dutzend feste Kennzahlen genügt der Eigenbau. Sollen Kolleginnen und Kollegen selbst Fragen stellen, spricht mehr für die quelloffene Ausgabe.
Unser Rat
- Solopreneur: Quelloffen betreiben, wenn Aktualisierungen verlässlich eingespielt werden.
- KMU: Kaufen oder selbst betreiben, Pro vor dem ersten Sicherheitsfragebogen einplanen.
- Konzern: Selbst betreiben mit Enterprise-Lizenz, den Cloud-Vertrag vorher nachverhandeln.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Etabliert
Elf Jahre am Markt: Das öffentliche Code-Verzeichnis besteht seit Februar 2015, die erste Fassung erschien im Dezember 2015. Die letzte öffentlich gemeldete Finanzierung ist eine Serie B über 30 Mio. US-Dollar vom 19. August 2021. Die Entwicklung läuft sichtbar weiter, mit einer Fassung vom 16. September 2026 und einer Vorabfassung vom 24. September 2026. Die Verträge für Cloud und Selbstbetrieb stammen aus dem Herbst 2025, die Datenschutzerklärung für die Cloud trägt den 1. Juni 2020. Aus 2026 stammen der ausgenutzte Zero-Day vom August und der Anstieg der Sicherheitsmeldungen von drei im Jahr 2025 auf achtzehn bis zum 25. September 2026. Die Angaben zur Zahl der Nutzer stammen vom Unternehmen selbst.
- Rechtsperson und Sitz: Metabase, Inc., 9740 Campo Rd. Suite 1029, Spring Valley, CA 91977, Vereinigte Staaten; eine Gesellschaft im deutschsprachigen Raum nennen die Rechtstexte nichtDatenschutzerklärung für die Cloud mit Stand 1. Juni 2020: Rechtsträger und Anschrift, Metabase als Verantwortlicher für Konto- und Anwendungsdaten, Ausnahme der Kundendatenbanken, Verarbeitung überall auf der Welt, Aufbewahrung nach ErforderlichkeitZur Quelle · Stand 2026-09-25
- Zeit am Markt: Öffentliches Code-Verzeichnis seit dem 2. Februar 2015, am 25. September 2026 mit 49.411 Sternen; Quelltext unter AGPL, der Teil für die bezahlten Funktionen unter der kommerziellen Lizenz des AnbietersÖffentliches Code-Verzeichnis mit Anlagedatum, Lizenzaufteilung, Sternen, Fassungen und SicherheitsmeldungenZur Quelle · Stand 2026-09-25
- Letzte gemeldete Eigenkapitalrunde: 30 Mio. US-Dollar Serie B, geführt von Insight Partners, mit Expa und NEA, gemeldet am 19. August 2021, eingeworbenes Kapital insgesamt 42,5 Mio. US-Dollar; die Zahl von über 30.000 nutzenden Organisationen ist eine Angabe des UnternehmensSerie B über 30 Mio. US-Dollar unter Führung von Insight Partners mit Expa und NEA sowie die Nutzerzahl nach eigener AngabeZur Quelle · Stand 2021-08-19
- Laufende Entwicklung: Fassung v0.63.18 vom 16. September 2026, Vorabfassung v0.64.0-beta vom 24. September 2026github.com/metabase/metabase/releasesZur Quelle · Stand 2026-09-25
- Dokumentierter Vorfall und Umgang damit: Am 3. August 2026 meldete ein Cloud-Kunde einen außerhalb der Arbeitszeit angelegten API-Schlüssel. Ursache war eine Einschleusung von SQL über den Endpunkt zum Zurücksetzen des Passworts ohne Anmeldung, eingeführt mit einem Umbau vom 11. November 2025, betroffen alle Fassungen ab 0.58 (CVE-2026-72898). Nach Angabe des Anbieters wurden weniger als drei Prozent der Cloud-Kunden kompromittiert, dazu einige quelloffene und selbst betriebene Installationen mit öffentlich erreichbarem Zugang. Korrigierte Fassungen erschienen am 6. August 2026, ein Nachbericht am 27. August 2026; eine externe Forensik wurde eingeschaltet.Nachbericht zum Vorfall vom August 2026 mit Hergang, Ursache, Umfang nach Angabe des Anbieters und GegenmaßnahmenZur Quelle · Stand 2026-08-27
- Zahl der Sicherheitsmeldungen: Achtzehn veröffentlichte Sicherheitsmeldungen vom 1. Januar bis 25. September 2026, davon sieben kritisch; im gesamten Jahr 2025 waren es dreigithub.com/metabase/metabase/security/advisoriesZur Quelle · Stand 2026-09-25
Ausstiegskosten: Mittel
Die Daten selbst bleiben beim Kunden, weil Metabase in den angebundenen Datenbanken abfragt und Ergebnisse ohne eingeschalteten Zwischenspeicher nicht vorhält. Das erleichtert den Wechsel. Zwischen Cloud und Selbstbetrieb zieht die gesamte Anwendungsdatenbank mit, der Schnappschuss kommt auf Anfrage vom Anbieter. Fragen, Dashboards, Modelle und Kennzahlen lassen sich ab Pro als YAML ausleiten. Was nach dem Export fehlt, ist der Weg in ein anderes Werkzeug: Fragen aus dem Klick-Baukasten liegen in der hauseigenen Abfragesprache vor und müssen in Power BI oder Looker neu gebaut werden, und wer Auswertungen über das Entwicklerpaket in das eigene Produkt eingebettet hat, tauscht Programmcode an jeder Einbettungsstelle.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, an eine Auflage gebundenöffentlich und mit der Anmeldung Vertragsbestandteil, erfasst aber nur einen Teil der DatenNutzungsbedingungen für die Cloud mit Stand 17. September 2025: Anlagen A bis D, Lizenz an Anwendungsdaten und Metadaten für die Produktentwicklung in Ziffer 6.2, dreißig Tage zum Herunterladen nach Vertragsende, kalifornisches Recht, Haftungsgrenze, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Begriffsbestimmung, Unterauftragnehmern, Standardvertragsklauseln und Löschung, Aufbewahrung von bis zu 180 Tagen im Zusatzspeicher und Bedingungen für den KI-AssistentenZur QuelleDer Auftragsverarbeitungsvertrag steht als Anlage B in den Nutzungsbedingungen für die Cloud vom 17. September 2025, ohne Anmeldung lesbar und in jedem Tarif mit dem Abschluss vereinbart. Die Einschränkung steht in der Begriffsbestimmung. Erfasst sind personenbezogene Daten in den Kundendatenbanken, die Metabase abfragt, und die Eingaben an den KI-Assistenten. Nicht erfasst sind die Anwendungsdaten, zu denen der Vertrag ausdrücklich die Zugangsdaten der Nutzer und die gestellten Abfragen zählt, und die Metadaten über die Datenbestände. Über diese Daten spricht die Datenschutzerklärung für die Cloud, in der Metabase als eigener Verantwortlicher auftritt. Wer Abfragen mit Namen oder E-Mail-Adressen im Filter stellt, bewegt sich damit außerhalb des Auftragsverarbeitungsvertrags. Im Selbstbetrieb entfällt der Vertrag nach Angabe des Anbieters, weil er dort keinen Zugriff auf Daten hat.Stand 2025-09-17 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, an eine Auflage gebundenEU in Frankfurt in jedem Cloud-Tarif wählbar, KI-Dienst und Zusatzspeicher mit US-VerarbeiternRegionswechsel im Kundenkonto zwischen Oregon und Frankfurt mit meist unter dreißig Minuten AusfallZur QuelleDer Tarifvergleich führt die Wahl des Kontinents für Starter, Pro und Enterprise ohne Aufpreis, und die Region lässt sich im Kundenkonto selbst wechseln, mit meist unter dreißig Minuten Ausfall. Welche Region bei der Anmeldung voreingestellt ist, sagt keine Seite. Die Unterlagen widersprechen sich bei der Zahl der Regionen: Die Anleitung zum Wechsel nennt zwei, Oregon und Frankfurt, die Liste der freizuschaltenden Adressen nennt fünf, und die Sicherheitsseite spricht von vier Kontinenten. Frankfurt steht in allen dreien. Zwei Bausteine laufen unabhängig von der gewählten Region bei Verarbeitern, deren Standort die Unterauftragnehmer-Liste mit den Vereinigten Staaten angibt: der KI-Dienst des Anbieters über Anthropic und OpenAI und der Zusatzspeicher für hochgeladene Tabellen über ClickHouse. Den KI-Dienst umgeht, wer einen eigenen Schlüssel bei einem Modellanbieter hinterlegt. Im Selbstbetrieb bestimmt der Betreiber den Ort vollständig.Stand 2026-09-25 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, an eine Auflage gebundenzwei öffentliche Listen, die sich widersprechenUnterauftragnehmer-Liste der Website mit dreißig Empfängern, jeweils Zweck und Standort Vereinigte StaatenZur QuelleAuf die Liste auf der Website verweist der Auftragsverarbeitungsvertrag. Sie nennt dreißig Empfänger mit Zweck und Land, jeden einzelnen mit Sitz in den Vereinigten Staaten, auch Amazon Web Services, obwohl die Cloud in Frankfurt betrieben werden kann. Sie mischt die Verarbeiter des Produkts mit denen von Website, Vertrieb und Marketing, etwa HotJar, VWO, Apollo.io und Mailchimp, ohne sie zu trennen. Das Vertrauensportal des Anbieters führt eine zweite Liste. Sie nennt zusätzlich Klenty, das auf der Website fehlt, und gibt für HotJar den Standort EU an. Amazon Web Services und Anthropic stehen nicht darin. Neue Unterauftragnehmer werden nach Ziffer 2.4 durch Aktualisierung der Website angekündigt, ein Einwand ist binnen zehn Tagen möglich und führt zu einer Klärung in gutem Glauben, ein Kündigungsrecht nennt der Vertrag dafür nicht.Stand 2026-09-28 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | belegt, an eine Auflage gebundenStandardvertragsklauseln Modul 2 und 3 im Vertrag, ohne Zuordnung der WeitergabenNutzungsbedingungen für die Cloud mit Stand 17. September 2025: Anlagen A bis D, Lizenz an Anwendungsdaten und Metadaten für die Produktentwicklung in Ziffer 6.2, dreißig Tage zum Herunterladen nach Vertragsende, kalifornisches Recht, Haftungsgrenze, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Begriffsbestimmung, Unterauftragnehmern, Standardvertragsklauseln und Löschung, Aufbewahrung von bis zu 180 Tagen im Zusatzspeicher und Bedingungen für den KI-AssistentenZur QuelleZiffer 5 des Auftragsverarbeitungsvertrags erlaubt Übermittlungen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in die Vereinigten Staaten und bezieht die Standardvertragsklauseln von 2021 ein, Modul 2 für Kunden als Verantwortliche und Modul 3 für Kunden als Auftragsverarbeiter, mit irischem Recht für Übermittlungen aus dem Wirtschaftsraum. Die Unterschrift unter den Hauptvertrag gilt als Unterschrift unter die Klauseln. Ziffer 2.2 erlaubt den Unterauftragnehmern ihrerseits, weitere Dienstleister einzusetzen. Auf welcher Grundlage die rund dreißig US-Empfänger aus der Liste arbeiten, ordnen die Unterlagen nicht zu, und den EU-US-Datenschutzrahmen nennt keines der Dokumente. Die Datenschutzerklärung für die eigene Verantwortlichkeit hält lediglich fest, dass Daten überall auf der Welt verarbeitet werden können.Stand 2025-09-17 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | belegt, aber ungünstigCloud-Vertrag räumt eine Lizenz an Abfragen und Metadaten für die Produktentwicklung ein; ein Widerspruchsweg steht nicht im VertragNutzungsbedingungen für die Cloud mit Stand 17. September 2025: Anlagen A bis D, Lizenz an Anwendungsdaten und Metadaten für die Produktentwicklung in Ziffer 6.2, dreißig Tage zum Herunterladen nach Vertragsende, kalifornisches Recht, Haftungsgrenze, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Begriffsbestimmung, Unterauftragnehmern, Standardvertragsklauseln und Löschung, Aufbewahrung von bis zu 180 Tagen im Zusatzspeicher und Bedingungen für den KI-AssistentenZur QuelleFür die Cloud schreibt die Sicherheitsseite, man wolle die Daten nicht sehen und halte ohne eingeschalteten Zwischenspeicher keine Abfrageergebnisse vor. Sie ergänzt, dass Verarbeiter die Nutzung von Kundendaten allein zur Leistungserbringung bestätigen müssen. Der Cloud-Vertrag räumt Metabase in Ziffer 6.2 eine Lizenz ein, die Anwendungsdaten samt der gestellten Abfragen und die Metadaten für Entwicklung und Verbesserung der eigenen Produkte zu verwenden. Die Inhalte der Kundendatenbanken sind davon ausgenommen. Einen Widerspruchsweg nennt der Vertrag nicht. Die Dokumentation zum KI-Assistenten ergänzt, dass Metabase einen Teil der Metadaten zur Verbesserung der KI-Anbindung sammelt und bei Bewertungen einer Antwort den Gesprächsverlauf erhalten kann, der sensible Daten enthalten kann. Für die Modellanbieter begrenzt Anlage D die Weitergabe auf den Betrieb des Dienstes, ein ausdrücklicher Ausschluss des Trainings steht dort nicht. Die Lizenz für den Selbstbetrieb vom 3. November 2025 kennt keine solche Klausel: Dort gehören Daten und Auswertungen allein dem Kunden, und der KI-Assistent läuft über den eigenen Schlüssel des Kunden.Stand 2026-09-28 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, an eine Auflage gebundendreißig Tage zum Herunterladen, danach Löschung, Sicherungskopien nach unbeziffertem PlanNutzungsbedingungen für die Cloud mit Stand 17. September 2025: Anlagen A bis D, Lizenz an Anwendungsdaten und Metadaten für die Produktentwicklung in Ziffer 6.2, dreißig Tage zum Herunterladen nach Vertragsende, kalifornisches Recht, Haftungsgrenze, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Begriffsbestimmung, Unterauftragnehmern, Standardvertragsklauseln und Löschung, Aufbewahrung von bis zu 180 Tagen im Zusatzspeicher und Bedingungen für den KI-AssistentenZur QuelleNach Vertragsende dürfen die Nutzer nach Ziffer 5.5 dreißig Tage lang ihre Daten herunterladen. Ziffer 7 des Auftragsverarbeitungsvertrags sagt die Löschung aller personenbezogenen Kundendaten mit Vertragsende zu und nimmt Sicherungs- und Archivkopien aus, die nach einem eigenen Aufbewahrungsplan gelöscht werden. Dieser Plan ist nicht veröffentlicht. Für hochgeladene Tabellen im Zusatzspeicher erlaubt Anlage C eine Aufbewahrung von bis zu 180 Tagen nach Vertragsende. Die Eingaben an den KI-Assistenten und seine Antworten sind von der Frist zum Herunterladen ausdrücklich ausgenommen. Die Sicherheitsseite ergänzt, Daten einer Instanz würden nach einer Zeit der Inaktivität automatisch entfernt, ohne diese Zeit zu nennen.Stand 2025-09-17 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, an eine Auflage gebundenSOC 2 Typ 2 und SOC 1 Typ 2, Berichte über das VertrauensportalSicherheitsseite: Zusage, im Selbstbetrieb Daten nie anzusehen oder zu kopieren, für die Cloud keine Vorhaltung von Abfrageergebnissen ohne Zwischenspeicher, Hosting-Optionen auf vier Kontinenten, Prüfgesellschaft Sensiba LLP, jährliche Eindringprüfungen, Entfernung von Instanzdaten nach unbezifferter InaktivitätZur QuelleDie Sicherheitsseite nennt einen Bericht nach SOC 2 Typ 2 ohne Abweichungen, ausgestellt von der Prüfgesellschaft Sensiba LLP, und einen Bericht nach SOC 1 Typ 2 zur Kontrolle der Finanzberichterstattung. Das Vertrauensportal führt am 25. September 2026 beide Berichte, zusätzlich einen Bericht nach SOC 2 Typ 1, Überbrückungsschreiben für 2025 bis 2026, eine Versicherungsbestätigung, einen Bericht über eine Eindringprüfung aus 2026 und mehrere Richtlinien. Prüfzeitraum und Geltungsbereich stehen auf keiner öffentlichen Seite, die Berichte selbst liegen im Portal. ISO 27001 und ISO/IEC 42001 nennt der Anbieter nicht. Der Tarifvergleich ordnet SOC 2 allen Cloud-Tarifen zu, für den Selbstbetrieb gilt der Nachweis naturgemäß nicht.Stand 2026-09-28 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | belegt, aber ungünstigkeine Aussage zur Verordnung, obwohl der KI-Assistent auch gegenüber Endkunden auftreten kannWas der KI-Assistent an den Anbieter und an Modellanbieter sendet, Sammlung von Metadaten zur Verbesserung der KI-Anbindung und Übermittlung des Gesprächs bei BewertungenZur QuelleDer KI-Assistent Metabot beantwortet Fragen in natürlicher Sprache, schreibt SQL und deutet Diagramme, und ab Pro lässt er sich in das eigene Produkt einbetten, sodass Kunden des Betreibers mit ihm sprechen. Weder die Verträge noch die Dokumentation zur KI äußern sich am 25. September 2026 zur KI-Verordnung (EU) 2024/1689 oder zu den Transparenzpflichten nach Artikel 50 der Verordnung. Die Kennzeichnung kann der Betreiber selbst setzen: Ab Pro lassen sich Name und Symbol des Assistenten ändern und eigene Systemanweisungen hinterlegen. Auf welcher Seite die Kennzeichnungspflicht liegt, hängt von der Rolle des Betreibers ab. Wer den Assistenten eingebettet an Kunden ausliefert, sollte die Kennzeichnung vor dem ersten Kundengespräch prüfen.Stand 2026-09-28 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, an eine Auflage gebundenNutzungsprotokoll ab Pro, 720 Tage voreingestelltNutzungsprotokoll nur in Pro und Enterprise, 720 Tage Vorhaltung, keine Erfassung in der quelloffenen Ausgabe und in StarterZur QuelleErfasst werden Aufrufe von Dashboards und Fragen, ausgeführte Abfragen, Downloads, geänderte Einstellungen und Einladungen, jeweils mit Person und Zeitpunkt. Dazu kommt ab Pro eine eigene Auswertung der Gespräche mit dem KI-Assistenten, Zugriffe über die MCP-Schnittstelle erscheinen dort ausdrücklich nicht. Das Protokoll gibt es allein in Pro und Enterprise, in der quelloffenen Ausgabe und in Starter werden Aufrufe und Aktivitäten gar nicht erfasst und nach einem Wechsel erst ab dem Tag des Wechsels. Die Vorhaltung beträgt 720 Tage und lässt sich über eine Umgebungsvariable ändern. Ausgeleitet wird über die normalen Wege des Werkzeugs, also Export einzelner Auswertungen oder im Selbstbetrieb direkt aus der Anwendungsdatenbank. Eine laufende Ausleitung an ein Sicherheitsauswertungssystem beschreibt der Anbieter nicht.Stand 2026-09-25 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Die quelloffene Ausgabe kostet nichts und hat keine Nutzergrenze, der Betrieb liegt dann beim Kunden; der Anbieter schätzt eine vergleichbare Umgebung mit Servern, Lastverteilung, verwalteter Datenbank und Mailserver auf mindestens 112 bis 132 US-Dollar im Monat. In der Cloud beginnt Starter bei 100 US-Dollar im Monat mit fünf Personen und 6 US-Dollar für jede weitere, Pro bei 575 US-Dollar im Monat mit zehn Personen und 12 US-Dollar für jede weitere. Jährliche Zahlung spart zehn Prozent. Stand 25. September 2026.Preise für Starter, Pro und Enterprise, Preis je weiterer Person, Verbrauchspreise für KI-Dienst, Datenumformungen und ZusatzspeicherZur Quelle
Stand 2026-09-25
Was teuer wird
Der Sprung von Starter auf Pro. Anmeldung über SAML, Nutzerabgleich über SCIM, Zeilen- und Spaltenrechte, das Nutzungsprotokoll und die Einbettung ohne Anbieterlogo liegen sämtlich in Pro, und bei dreißig Personen wächst die Rechnung damit von 250 auf 815 US-Dollar im Monat. Die zweite Stelle ist die Antwortzeit: Einen Werktag für jeden Schweregrad nennt der Tarifvergleich erst in Enterprise ab 20.000 US-Dollar im Jahr. Dazu kommen Verbrauchsposten, die erst im Betrieb sichtbar werden: 3,75 US-Dollar je Million Token für den KI-Dienst des Anbieters nach einer freien Million, ein bis zwei Cent je Lauf für Datenumformungen nach 1.000 freien Läufen und Zusatzspeicher ab 2 US-Dollar je Million Zeilen. Den KI-Posten vermeidet, wer einen eigenen Schlüssel hinterlegt.
Was es verdrängt
- Die Tabelle, in die jemand jeden Monat von Hand die Zahlen aus drei Systemen kopiert
- Die Bitte an die Entwicklung, schnell eine Abfrage für die Geschäftsführung zu schreiben
- Der selbst gebaute Kundenbereich, in dem Kunden ihre Nutzungszahlen als statische Liste sehen
Schnittstellen
- Anbindung an über zwanzig offiziell unterstützte Datenbanken, darunter Postgres, MySQL, BigQuery, Snowflake, Redshift, Databricks und ClickHouse, im Selbstbetrieb zusätzlich Treiber aus der Gemeinschaft
- Einbettung als Iframe, über ein Entwicklerpaket für React und als vollständige Anwendung, mit Zeilen- und Spaltenrechten und Mandantentrennung ab Pro
- Anmeldung über Google in jedem Tarif, einfaches LDAP ab der quelloffenen Ausgabe, SAML, JWT, OIDC und Nutzerabgleich über SCIM ab Pro
- KI-Assistent mit eigenem Schlüssel bei Anbietern wie Anthropic, OpenAI, Amazon Bedrock, Azure, Mistral oder OpenRouter, dazu ein MCP-Server und eine Programmierschnittstelle für Agenten
- Export von Fragen, Dashboards und Modellen als YAML ab Pro, Anbindung an ein Git-Verzeichnis, Umzug der gesamten Anwendungsdatenbank zwischen Cloud und Selbstbetrieb
Passende Methoden
- Churn-Cohorting nach VerweildauerDie Trennung der Abwanderung nach Kundenjahrgängen ist eine Abfrage über die eigene Datenbank, und für diese Art wiederkehrender Auswertung ist ein solches Werkzeug gebaut.
- Datenmonetarisierung: verbessern, umhüllen, verkaufenDie eingebetteten Auswertungen sind der kürzeste Weg vom ersten zum zweiten Schritt dieser Methode, weil dieselben Zahlen, die den eigenen Betrieb verbessern, als Zusatz beim Kunden landen.
- Netto-Retention-Audit (Kohorten-NRR)Die Kohortenrechnung hinter einer Retention-Zahl braucht Zugriff auf die Rohdaten über denselben Kundenkreis, und ein Auswertungswerkzeug auf der eigenen Datenbank macht sie nachprüfbar.
- Regulatorik-Dichte-TestDie Dichte der Nachweispflichten entscheidet, ob Rechtemodell, Protokoll und Selbstbetrieb Zusatz sind oder Kaufbedingung, und daran hängt hier der Sprung von Starter auf Pro.
Alternativen
- PostHog
- Supabase
Quellen
- 1.Nutzungsbedingungen für die Cloud mit Stand 17. September 2025: Anlagen A bis D, Lizenz an Anwendungsdaten und Metadaten für die Produktentwicklung in Ziffer 6.2, dreißig Tage zum Herunterladen nach Vertragsende, kalifornisches Recht, Haftungsgrenze, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Begriffsbestimmung, Unterauftragnehmern, Standardvertragsklauseln und Löschung, Aufbewahrung von bis zu 180 Tagen im Zusatzspeicher und Bedingungen für den KI-Assistenten (öffnet in neuem Tab)metabase.com/license/hosting · Stand 2026-09-28
- 2.Lizenz für den Selbstbetrieb mit Stand 3. November 2025: Daten und Auswertungen gehören allein dem Kunden, der KI-Assistent läuft über den eigenen Schlüssel des Kunden (öffnet in neuem Tab)metabase.com/license/commercial · Stand 2025-11-03
- 3.Datenschutzerklärung für die Cloud mit Stand 1. Juni 2020: Rechtsträger und Anschrift, Metabase als Verantwortlicher für Konto- und Anwendungsdaten, Ausnahme der Kundendatenbanken, Verarbeitung überall auf der Welt, Aufbewahrung nach Erforderlichkeit (öffnet in neuem Tab)metabase.com/hosting/privacy_policy · Stand 2026-09-25
- 4.Unterauftragnehmer-Liste der Website mit dreißig Empfängern, jeweils Zweck und Standort Vereinigte Staaten (öffnet in neuem Tab)metabase.com/hosting/subprocessors · Stand 2026-09-28
- 5.Vertrauensportal mit SOC 2 Typ 2, SOC 2 Typ 1, SOC 1 Typ 2, Überbrückungsschreiben 2025 bis 2026, Versicherungsbestätigung, Eindringprüfung 2026, mehreren Richtlinien und einer zweiten Unterauftragnehmer-Liste ohne Amazon Web Services und Anthropic (öffnet in neuem Tab)trust.metabase.com · Stand 2026-09-25
- 6.Sicherheitsseite: Zusage, im Selbstbetrieb Daten nie anzusehen oder zu kopieren, für die Cloud keine Vorhaltung von Abfrageergebnissen ohne Zwischenspeicher, Hosting-Optionen auf vier Kontinenten, Prüfgesellschaft Sensiba LLP, jährliche Eindringprüfungen, Entfernung von Instanzdaten nach unbezifferter Inaktivität (öffnet in neuem Tab)metabase.com/security · Stand 2026-09-28
- 7.Regionswechsel im Kundenkonto zwischen Oregon und Frankfurt mit meist unter dreißig Minuten Ausfall (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/cloud/change-region · Stand 2026-09-25
- 8.Adressen je Region in Nord-Virginia, Frankfurt, Singapur, Sydney und São Paulo (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/cloud/ip-addresses-to-whitelist · Stand 2026-09-25
- 9.Was der KI-Assistent an den Anbieter und an Modellanbieter sendet, Sammlung von Metadaten zur Verbesserung der KI-Anbindung und Übermittlung des Gesprächs bei Bewertungen (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/ai/privacy · Stand 2026-09-28
- 10.Im Selbstbetrieb kein Zugriff des Anbieters auf Daten und damit kein Auftragsverarbeitungsvertrag, in der Cloud ist er Teil der Nutzungsbedingungen (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/installation-and-operation/privacy · Stand 2026-09-25
- 11.Nutzungsprotokoll nur in Pro und Enterprise, 720 Tage Vorhaltung, keine Erfassung in der quelloffenen Ausgabe und in Starter (öffnet in neuem Tab)metabase.com/…/usage-analytics · Stand 2026-09-25
- 12.Änderung von Name und Symbol des KI-Assistenten ab Pro (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/ai/customization · Stand 2026-09-25
- 13.Auswertung der Gespräche mit dem KI-Assistenten ab Pro, Zugriffe über MCP nicht erfasst (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/ai/usage-auditing · Stand 2026-09-28
- 14.Unterstützte Anbieter für den eigenen Schlüssel des KI-Assistenten, darunter Anthropic, OpenAI, Amazon Bedrock, Azure, Mistral und OpenRouter (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/ai/settings · Stand 2026-09-28
- 15.Preise für Starter, Pro und Enterprise, Preis je weiterer Person, Verbrauchspreise für KI-Dienst, Datenumformungen und Zusatzspeicher (öffnet in neuem Tab)metabase.com/pricing · Stand 2026-09-25
- 16.Tarifvergleich: Zuordnung von SAML, SCIM, Zeilen- und Spaltenrechten, Nutzungsprotokoll und Regionswahl zu den Tarifen, Unterstützung binnen drei Werktagen in Starter und Pro, binnen eines Werktags in Enterprise (öffnet in neuem Tab)metabase.com/pricing/compare-plans · Stand 2026-09-28
- 17.Unterstützung werktags von 8 bis 17 Uhr pazifischer Zeit, Reaktionszeiten je Schweregrad (öffnet in neuem Tab)metabase.com/enterprise/support · Stand 2026-09-25
- 18.Schätzung des Anbieters für die Betriebskosten im Selbstbetrieb (Server, Lastverteilung, verwaltete Datenbank, Mailserver, zusammen ab 112 bis 132 US-Dollar im Monat) und Gründe für den Selbstbetrieb (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/cloud/cloud-vs-self-hosting · Stand 2026-09-28
- 19.Umzug von der Cloud in den Selbstbetrieb über einen Schnappschuss der Anwendungsdatenbank auf Anfrage (öffnet in neuem Tab)metabase.com/docs/latest/cloud/migrate/cloud-to-self-hosted · Stand 2026-09-25
- 20.Nachbericht zum Vorfall vom August 2026 mit Hergang, Ursache, Umfang nach Angabe des Anbieters und Gegenmaßnahmen (öffnet in neuem Tab)metabase.com/blog/vulnerability-what-happened · Stand 2026-08-27
- 21.Sicherheitsmeldung zu CVE-2026-72898, Einschleusung von SQL über einen Endpunkt ohne Anmeldung, Schweregrad kritisch (öffnet in neuem Tab)github.com/…/GHSA-vwf4-m7j8-wcjf · Stand 2026-08-06
- 22.Meldung betroffener Unternehmen, die Datenabflüsse über die Lücke öffentlich gemacht haben (öffnet in neuem Tab)helpnetsecurity.com/… · Stand 2026-08-10
- 23.Serie B über 30 Mio. US-Dollar unter Führung von Insight Partners mit Expa und NEA sowie die Nutzerzahl nach eigener Angabe (öffnet in neuem Tab)prnewswire.com/… · Stand 2021-08-19
- 24.Öffentliches Code-Verzeichnis mit Anlagedatum, Lizenzaufteilung, Sternen, Fassungen und Sicherheitsmeldungen (öffnet in neuem Tab)github.com/metabase/metabase · Stand 2026-09-25
- 25.Preisstufen von Hex am 25. September 2026 als Vergleichsmaßstab für die KI-native Klasse (öffnet in neuem Tab)hex.tech/pricing · Stand 2026-09-25
- 26.github.com/metabase/metabase/releases (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-09-25
- 27.github.com/metabase/metabase/security/advisories (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-09-25
Zuletzt geprüft: 2026-09-28 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
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