DeepL
DeepL SE, Köln ·www.deepl.com· Stand: 2026-08-06
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Übersetzung ist eine Kostenposition, und der Wettbewerber schließt dasselbe Abonnement am selben Tag ab. Was einen Rückstand verhindert, ist die Fähigkeit, in mehreren Sprachen laufend zu veröffentlichen und die Qualität dabei zu prüfen. Diese Fähigkeit ist eine Hausaufgabe, für die DeepL ein käuflicher Teil ist. Wo Übersetzung an der Produktoberfläche sitzt, wiegt die Qualität schwerer, der Abstand entsteht dann aber aus der eigenen Terminologie und der eigenen Prüfschleife.
Belege:Tarife, Zeichengrenzen, Schwellen für Single Sign-on und ProvisionierungZur QuelleUmgang mit Texten in kostenloser und kostenpflichtiger Nutzung, Auftragsverarbeitung, benannte UnterauftragnehmerZur QuelleLöschfristen, Speicherung auf Kundenwunsch, Aufbewahrung bei FehlermusternZur QuelleUmstellung auf AWS, Voreinstellung der Regionen, Zusatz Data Residency, ZertifikatslisteZur QuelleHybride Infrastruktur, Rechtsrahmen, Grundlagen für Übermittlungen in DrittländerZur QuelleFirmierung, Register, VertretungZur QuellePrüfprotokolle je API-Stufe, Zeichenkontingente, Preis der Stufe GrowthZur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
geeignet
Die kostenlose Version deckt 50.000 Zeichen im Monat ab. Wer regelmäßig Dokumente übersetzt, landet bei 7,49 Euro im Monat mit 300.000 Zeichen, und mehr braucht ein Einzelplatz selten.
KMU
geeignet
24,99 Euro je Nutzer und Monat im Team-Tarif bleiben kalkulierbar. Die Reibung liegt in der Anmeldung: Single Sign-on gibt es in Team und Business erst ab 50 Nutzern, darunter verwaltet die IT die Konten von Hand.
Konzern
bedingt geeignet
Funktional trägt das Werkzeug bis in die Fläche. Die Hürden stehen im Vertrag: Nutzerprovisionierung über SCIM und Domainverwaltung ab Business, eigene Schlüsselverwaltung erst im Enterprise-Tarif, und die feste EU-Region seit der Infrastrukturumstellung als gesondert zu kaufender Zusatz für vertrieblich betreute Verträge.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Übersetzungsumgebung mit Sprachdienstleister
Der etablierte Weg heißt RWS Trados Studio oder memoQ, betrieben zusammen mit einem Sprachdienstleister. Konzerne bleiben dabei, weil drei Dinge im Haus bleiben, die eine Übersetzungsschnittstelle nicht liefert: das Translation Memory als eigener Bestand, ein vertraglich geschuldeter Prüfschritt durch einen Menschen, und ein Haftungsgegner für eine falsche Übersetzung in einem Beipackzettel oder einem Vertrag. Der Preis dafür ist der Durchlauf in Tagen statt Sekunden.
KI-nativ
Allgemeines Sprachmodell über eine Schnittstelle
Claude oder GPT übersetzen brauchbar und beherrschen zusätzlich Ton, Kürzung und Zielgruppe. Der Preisvergleich trägt erst nach einer Messung an den eigenen Texten, weil DeepL nach Zeichen abrechnet und allgemeine Modelle nach Token. Aufgegeben werden drei Dinge: Glossare, Stilregeln und Translation Memory als fertige Produktfunktion, die bezifferte Löschzusage aus den Pro-Bedingungen, und ein Testat nach dem BSI-Kriterienkatalog C5, das im deutschen Einkauf regelmäßig abgefragt wird.
Eigenbau
Eigene Übersetzungsstrecke vor mehreren Modellen
Konkret: LiteLLM als Router vor mehreren Modellen, Langfuse für die Bewertung der Ausgaben, n8n oder eigener Code für die Strecke, das Glossar als eigene Tabelle im Redaktionssystem. Gebaut wird das in acht bis zwölf Personentagen, bei einem Tagessatz von 1.000 Euro also für 8.000 bis 12.000 Euro, was rund 33 Team-Plätzen für ein Jahr entspricht. Gescheitert wird an der Bewertung. Wer keine kalibrierte Prüfschleife führt, bemerkt einen Qualitätsabfall nach einem Modellwechsel erst am Kunden. Dazu kommen Bereitschaft für eine Strecke, die im Tagesgeschäft hängt, und die Wartung nach dem Weggang des Erbauers.
Unser Rat
- Solopreneur: Kostenlose Version, und bei regelmäßiger Arbeit der Tarif Individual.
- KMU: Kaufen. Vor der Bestellung die Nutzerzahl gegen die Schwelle von 50 für Single Sign-on halten.
- Konzern: Kaufen, aber vor der Verlängerung Auftragsverarbeitungsvertrag und Region schriftlich klären, weil ab 2026 die neuen Infrastrukturbedingungen greifen.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Etabliert
Der DeepL Übersetzer ist seit 2017 öffentlich verfügbar, damit liegt das Produkt über neun Jahre am Markt. Die Gesellschaft ist als Europäische Aktiengesellschaft in Köln eingetragen und aus der DeepL GmbH hervorgegangen. Sicherheitsnachweise laufen seit Januar 2021 und werden bis 2026 fortgeschrieben. Die zuletzt öffentlich bezifferte Finanzierung stammt vom 22.05.2024. Umsatz- und Ergebniszahlen der Gruppe sind öffentlich nicht abrufbar, weshalb die Einordnung auf Marktdauer und Registerlage beruht.
- Rechtsform und Registerangabe: DeepL SE, Maarweg 165, 50825 Köln, eingetragen beim Amtsgericht Köln unter HRB 104617, USt-IdNr. DE349242045. Als vertretungsberechtigt und inhaltlich verantwortlich ist Dr. Jaroslaw Kutylowski benannt.Firmierung, Register, VertretungZur Quelle · Stand 2026-08-06
- Registerhistorie: Ersteintragung am 03.02.2021 als Blitz K21-863 SE, seit 10.01.2022 unter der Firmierung DeepL SE, hervorgegangen durch Verschmelzung aus der DeepL GmbH. Der Jahresabschluss 2024 wurde am 05.05.2026 eingereicht, der konsolidierte Abschluss 2023 am 06.05.2026.northdata.de/?id=DER3306.HRB104617Zur Quelle · Stand 2026-08-06
- Zeit am Markt: Der DeepL Übersetzer wird nach Unternehmensangabe seit 2017 unter deepl.com angeboten. Die Angabe stammt aus einer datierten Pressemitteilung des Anbieters vom 19.01.2021.deepl.com/…/deepl-achieves-iso-27001-certificationZur Quelle · Stand 2021-01-19
- Zuletzt öffentlich bezifferte Finanzierung: 300 Mio. US-Dollar, angekündigt am 22.05.2024, bei einer Bewertung von 2 Mrd. US-Dollar nach der Kapitalerhöhung. Angeführt von Index Ventures, mit ICONIQ Growth, Teachers' Venture Growth sowie den Altinvestoren IVP, Atomico und World Innovation Lab. Eine mit gleicher Summe im November 2025 verbreitete Meldung gibt inhaltlich dieselbe Runde wieder.ots.at/…Zur Quelle · Stand 2024-05-22
- Sicherheitsnachweise über die Zeit: ISO 27001 erstmals am 19.01.2021 gemeldet, ausgestellt durch die TÜV Rheinland Cert nach einem Audit im November 2020, für Entwicklung, Betrieb und Vertrieb der Übersetzungssoftware. Ein Testat nach dem BSI-Kriterienkatalog C5 Typ 2 ist über einen Anbieterbeitrag mit Stand 03.10.2025 belegt. Das Vertrauensportal führt am 06.08.2026 ISO/IEC 27001:2022, SOC 2 Type 2 und C5.deepl.com/…/deepl-achieves-iso-27001-certificationZur Quelle · Stand 2021-01-19
- Umstellung der Infrastruktur auf einen Hyperscaler: Mitteilung im Vertrauensportal vom 06.02.2026: Amazon Web Services tritt als Unterauftragnehmer hinzu, wirksam für neue Verträge und Verlängerungen ab dem 01.01.2026. Kundeninhalte werden dann standardmäßig über AWS-Regionen weltweit verarbeitet. Die eigenen Rechenzentren in Island und Schweden bleiben für Forschung, Modelltraining und die kostenlose Nutzung im Einsatz.Umstellung auf AWS, Voreinstellung der Regionen, Zusatz Data Residency, ZertifikatslisteZur Quelle · Stand 2026-02-06
- Kundenzahl nach eigener Angabe: Auf der Preisseite nennt der Anbieter am 06.08.2026 über 200.000 Unternehmen weltweit. In der Finanzierungsmeldung vom 22.05.2024 hieß es, über 100.000 Unternehmen, Regierungen und andere Organisationen nutzten DeepL. Beide Werte sind Anbieterangaben ohne offengelegte Erhebungsmethode.ots.at/…Zur Quelle · Stand 2026-08-06
Ausstiegskosten: Mittel
Die Übersetzungen liegen bereits in den eigenen Dokumenten, ein Wechsel des Motors kostet also keine Datenmigration. Am Anbieter hängen bleibt der gewachsene Bestand: Glossare, Stilregeln und das Translation Memory der oberen Tarife, dazu die Einbindungen in Word, Outlook und die Übersetzungsumgebungen. Wer wechselt, prüft die Qualität an den eigenen Texten neu und baut die Terminologie wieder auf.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, an eine Auflage gebundenvertraglich vorgesehen, Abschluss über den VertriebUmgang mit Texten in kostenloser und kostenpflichtiger Nutzung, Auftragsverarbeitung, benannte UnterauftragnehmerZur QuelleDie Datenschutzerklärung verweist für den Vertrag nach Art. 28 DSGVO auf die Anschrift sales@deepl.com, die Pro-Bedingungen sehen den Abschluss in Abschnitt 8.1 vor. Ein öffentlich abrufbares Vertragsdokument gibt es nicht, Vorlagen liegen hinter der Zugangsanfrage im Vertrauensportal.Stand 2026-08-06 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, an eine Auflage gebundenAWS-Regionen weltweit als Voreinstellung, feste EU-Region über den Zusatz Data ResidencyUmstellung auf AWS, Voreinstellung der Regionen, Zusatz Data Residency, ZertifikatslisteZur QuelleBis zur Umstellung liefen die Dienste aus eigenen Rechenzentren in Europa. Seit dem 01.01.2026 gelten für neue Verträge und Verlängerungen die neuen Infrastrukturbedingungen, nach denen Kundeninhalte standardmäßig über mehrere AWS-Regionen verarbeitet werden. Die Bindung an eine Region ist ein kostenpflichtiger Zusatz für vertrieblich betreute Verträge der Tarife Team, Business und API for Business und im Enterprise-Tarif enthalten. Wer den neuen Bedingungen widerspricht, bleibt bis zum Vertragsende auf der bisherigen Infrastruktur.Stand 2026-02-06 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, an eine Auflage gebundennamentlich benannt, vollständige Liste erst nach ZugangsanfrageUmgang mit Texten in kostenloser und kostenpflichtiger Nutzung, Auftragsverarbeitung, benannte UnterauftragnehmerZur QuelleAmazon Web Services ist als Unterauftragnehmer benannt, für DeepL Voice for Meetings zusätzlich Microsoft Ireland Operations Limited und Amazon Web Services EMEA SARL mit Zweck und Sitz. Öffentlich frei einsehbar ist im Vertrauensportal nur die Liste für Early-Access-Programme, die übrigen Unterlagen verlangen eine Zugangsanfrage.Stand 2026-08-06 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | belegt, an eine Auflage gebundenÜbermittlung findet statt, Grundlage benanntHybride Infrastruktur, Rechtsrahmen, Grundlagen für Übermittlungen in DrittländerZur QuelleDer Anbieter nennt für internationale Übermittlungen den EU-US-Datenschutzrahmen und Standardvertragsklauseln. Welcher Empfänger auf welcher der beiden Grundlagen arbeitet, ist öffentlich nicht zugeordnet. Die Transfer-Folgenabschätzung liegt nach Anbieterangabe im Vertrauensportal hinter der Zugangsanfrage.Stand 2026-08-06 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | belegt, an eine Auflage gebundenin den kostenpflichtigen Tarifen ausgeschlossen, in der kostenlosen Version VoreinstellungUmgang mit Texten in kostenloser und kostenpflichtiger Nutzung, Auftragsverarbeitung, benannte UnterauftragnehmerZur QuelleHier trennen sich zwei Aussagen, die auf derselben Website stehen. Die Sicherheitsseite sagt, Texte würden nie ohne Einwilligung zum Trainieren der Modelle verwendet. Die Datenschutzerklärung sagt in Ziffer 3 für die kostenlosen Dienste, hochgeladene Inhalte und ihre Übersetzungen würden für einen begrenzten Zeitraum verarbeitet, um die neuronalen Netze zu trainieren und zu verbessern. Für Übersetzer Pro, API Pro und Write Pro schließt Ziffer 4 die Verwendung zur Qualitätsverbesserung ausdrücklich aus, und die Preisliste führt den Ausschluss ab dem Tarif Individual. Die kostenlose Version darf laut Nutzungsbedingungen ohnehin keine personenbezogenen Daten enthalten.Stand 2026-08-06 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, ohne AuflageLöschung nach Leistungserbringung, gespeicherte Übersetzungen 90 Tage nach VertragsendeLöschfristen, Speicherung auf Kundenwunsch, Aufbewahrung bei FehlermusternZur QuelleFür die kostenpflichtigen Dienste sagt die Datenschutzerklärung die Löschung aller übermittelten Texte und Übersetzungen nach vollständiger Leistungserbringung zu. Die Pro-Bedingungen beziffern zwei weitere Fristen: vom Kunden bewusst gespeicherte Inhalte werden 90 Tage nach Vertragsende gelöscht, und bei Fehlermustern darf der Anbieter Inhalte bis zu 72 Stunden verschlüsselt vorhalten.Stand 2026-08-06 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, an eine Auflage gebundenISO/IEC 27001:2022, SOC 2 Type 2 und C5, Nachweise erst nach ZugangsanfrageUmstellung auf AWS, Voreinstellung der Regionen, Zusatz Data Residency, ZertifikatslisteZur QuelleDas Vertrauensportal führt die drei Nachweise mit Norm und Fassung und weist sie dem Anbieter selbst zu. Die Zertifikate und Prüfberichte stehen als private Dokumente hinter einer Zugangsanfrage, weshalb der aktuelle Geltungsbereich und der Prüfzeitraum öffentlich offen bleiben. Öffentlich datiert belegt ist der erste ISO-27001-Nachweis vom 19.01.2021 durch die TÜV Rheinland Cert.Stand 2026-08-06 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | belegt, an eine Auflage gebundenAnbieter ordnet sich der Verordnung zu, Zusage zu Artikel 50 offenHybride Infrastruktur, Rechtsrahmen, Grundlagen für Übermittlungen in DrittländerZur QuelleDer Anbieter erklärt, mit Sitz in Deutschland der Datenschutz-Grundverordnung und der KI-Verordnung zu unterliegen, und führt im Vertrauensportal eine Erklärung zu verantwortungsvoller KI. Eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 der Verordnung (EU) 2026/1744 war öffentlich nicht auffindbar. Für Übersetzungstexte lässt sich die Kennzeichnung vom Betreiber selbst setzen.Stand 2026-08-06 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, an eine Auflage gebundenPrüfprotokolle in den API-Tarifen beziffert, in den Nutzertarifen offenPrüfprotokolle je API-Stufe, Zeichenkontingente, Preis der Stufe GrowthZur QuelleDie API-Preisliste beziffert die Aufbewahrung der Prüfprotokolle je Stufe: 30 Tage bei Developer, ein Jahr bei Growth, zwei Jahre bei Enterprise API. Für die Nutzertarife nennt die Preisliste Statistiken und Berichte ab Team, ohne Reichweite und Frist zu benennen. Nutzerprovisionierung über SCIM und Domainverwaltung stehen ab Business zur Verfügung.Stand 2026-08-06 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Kostenlose Version mit 50.000 Zeichen im Monat. Individual kostet 7,49 Euro je Monat bei jährlicher Zahlung mit 300.000 Zeichen, Team 24,99 Euro je Nutzer und Monat mit einer Million Zeichen, Business 49,99 Euro je Nutzer und Monat ohne Zeichengrenze. Bei der Schnittstelle ist Developer kostenlos mit einer Million Zeichen, Growth kostet 23,80 Euro je Monat bei jährlicher Zahlung zuzüglich Verbrauch. Alle Angaben inklusive Mehrwertsteuer, Stand 06.08.2026.Tarife, Zeichengrenzen, Schwellen für Single Sign-on und ProvisionierungZur Quelle
Stand 2026-08-06
Was teuer wird
Teuer wird das, was in Ausschreibungen abgefragt wird. Single Sign-on gibt es in Team und Business erst ab 50 Nutzern, darunter gar nicht. Nutzerprovisionierung über SCIM und Domainverwaltung beginnen bei Business, die eigene Schlüsselverwaltung erst bei Enterprise. Der Schreibassistent Write Pro kostet als Zusatz 6,99 Euro je Nutzer und Monat. Die Bindung an eine feste Region kostet seit der Infrastrukturumstellung extra und ist nur über den Vertrieb zu bekommen.
Was es verdrängt
- Übersetzung von Hand für Standardtexte
- Übersetzungsauftrag für interne Kommunikation
Schnittstellen
- REST-Schnittstelle für Text- und Dokumentübersetzung
- Glossarverwaltung über die Schnittstelle
- Einbindungen in Word, Outlook und Google Workspace
- Anbindung an Übersetzungsumgebungen
Passende Methoden
- Regulatorik-Dichte-TestDer Test fragt, wie dicht die Regulatorik am Anwendungsfall liegt, und genau daran entscheidet sich hier die Tarifwahl: Wo Personendaten oder regulierte Inhalte übersetzt werden, hängt die Einsetzbarkeit an Auftragsverarbeitungsvertrag und Region, die beide erst über den Vertrieb zu bekommen sind.
- Kalibrierte Eval-Schleife für KI-Ausgaben (Kriterien-Drift)Übersetzungsqualität lässt sich ohne kalibrierte Prüfschleife nicht vergleichen, und ohne diesen Vergleich ist die Frage nach dem Eigenbau vor einem allgemeinen Sprachmodell nicht zu beantworten.
- Demand Creation vs. Demand CaptureNachfrage in einem zweiten Sprachmarkt zu erzeugen heißt, dort laufend zu veröffentlichen, und die Übersetzungsstrecke entscheidet darüber, ob das eine Routine wird oder ein Projekt bleibt.
Quellen
- 1.Tarife, Zeichengrenzen, Schwellen für Single Sign-on und Provisionierung (öffnet in neuem Tab)deepl.com/de/pro · Stand 2026-08-06
- 2.Umgang mit Texten in kostenloser und kostenpflichtiger Nutzung, Auftragsverarbeitung, benannte Unterauftragnehmer (öffnet in neuem Tab)deepl.com/de/privacy · Stand 2026-08-06
- 3.Löschfristen, Speicherung auf Kundenwunsch, Aufbewahrung bei Fehlermustern (öffnet in neuem Tab)deepl.com/de/pro-license · Stand 2026-08-06
- 4.Umstellung auf AWS, Voreinstellung der Regionen, Zusatz Data Residency, Zertifikatsliste (öffnet in neuem Tab)deepl.safebase.us · Stand 2026-08-06
- 5.Hybride Infrastruktur, Rechtsrahmen, Grundlagen für Übermittlungen in Drittländer (öffnet in neuem Tab)support.deepl.com/… · Stand 2026-08-06
- 6.Firmierung, Register, Vertretung (öffnet in neuem Tab)deepl.com/de/publisher · Stand 2026-08-06
- 7.Prüfprotokolle je API-Stufe, Zeichenkontingente, Preis der Stufe Growth (öffnet in neuem Tab)deepl.com/de/pro-api · Stand 2026-08-06
- 8.northdata.de/?id=DER3306.HRB104617 (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-08-06
- 9.deepl.com/…/deepl-achieves-iso-27001-certification (öffnet in neuem Tab)Stand 2021-01-19
- 10.ots.at/… (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-08-06
Zuletzt geprüft: 2026-08-06 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
Angaben veraltet? Schreiben Sie uns.