Cal.com
Cal.com, Inc. ·cal.com· Stand: 2026-08-05
Dieses Werkzeug mit KI durchgehen
Unser Urteil
Eine Buchungsseite nimmt Abstimmungsaufwand heraus und verkürzt den Weg zum Termin. Unterscheidbar wird davon niemand, weil dieselbe Funktion bei einem Dutzend Anbietern liegt und der Wettbewerb sie zum gleichen Preis bekommt. Was über den Vorsprung entscheidet, liegt davor und danach: welche Anfrage überhaupt zu wem geleitet wird und was nach dem Termin passiert. Beides entscheidet sich im Kundenregister.
Belege:Verantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023Zur QuelleTarifpreise 12 und 28 US-Dollar je Nutzer und Monat, Zuordnung von SAML, SCIM, eigener Datenbank und der Wahl zwischen amerikanischem und europäischem HostingZur QuelleAbschaltung von Cal.eu zum 1. November 2026 und Wechsel der Nutzer auf die internationale Plattform, Mitteilung vom 30. Juli 2026Zur QuelleUmzug des Produktionscodes in ein geschlossenes Verzeichnis, Umbenennung nach calcom/cal.diy, Lizenzwechsel von AGPL 3.0 auf MIT und Liste der entfernten Funktionen, 15. April 2026Zur QuelleBegründung des Schritts mit KI-gestützter Suche nach Schwachstellen in offenem Quellcode, 14. April 2026Zur QuelleNennung von SOC 2 Type II und ISO 27001 sowie jährlicher Eindringtest durch Dritte, ohne Norm-Fassung, Geltungsbereich und abrufbaren BerichtZur QuelleCal.ai als telefonierende Funktion mit 0,29 US-Dollar je Minute, Guthaben je Tarif und der Angabe, die meisten Menschen merkten den maschinellen Anrufer nichtZur QuelleKein Auftragsverarbeitungsvertrag und keine Liste der Unterauftragnehmer im Seitenverzeichnis; die Adressen /dpa, /subprocessors und /trust antworten mit 404Zur QuelleRechtswahl der Nutzungsbedingungen zugunsten des Rechts des Vereinigten Königreichs, Fassung mit Stand 14. April 2021Zur Quelle
Für wen es taugt
Solopreneur
geeignet
Der Einzelplatz kostet nichts und begrenzt weder Termintypen noch Buchungen. Für eine Person, die einen Buchungslink braucht, ist die Tariffrage damit erledigt.
KMU
geeignet
Verteilung im Rundlauf, Weiterleitungsformulare und gemeinsame Termintypen kosten 12 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung. Für ein Vertriebsteam von fünf Personen bleibt das kalkulierbar, solange die Minutenkosten von Cal.ai nicht dazukommen.
Konzern
bedingt geeignet
Anmeldung über SAML und Nutzerverwaltung über SCIM beginnen bei 28 US-Dollar je Nutzer und Monat, eigene Datenbank und unterzeichneter Vertrag für Gesundheitsdaten erst im Enterprise-Tarif auf Anfrage. Vor dem Preis stehen zwei offene Punkte: ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist öffentlich nicht abrufbar, und die europäisch gehostete Ausgabe Cal.eu wird zum 1. November 2026 abgeschaltet.
Kaufen, wechseln oder bauen
Standardprodukt
Calendly oder das, was in der Microsoft-Lizenz schon steckt
Calendly deckt dieselbe Aufgabe ab und hält einen Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar bereit, was eine Lieferantenprüfung an dieser Stelle nicht aufhält. Konzerne bleiben aus einem zweiten Grund: Microsoft Bookings liegt in der Lizenz, die ohnehin bezahlt wird, und die Termine bleiben in demselben Mandanten wie Postfach und Kalender. Das ist selten das bessere Werkzeug und fast immer der kürzere Beschaffungsweg.
KI-nativ
Den Sprachagenten getrennt einkaufen
Wer die telefonierende Schicht will, kann sie bei einem darauf spezialisierten Anbieter kaufen und über die Kalender-Schnittstelle anbinden; Retell AI führt Cal.com im hauseigenen Verzeichnis als eigene Anwendung. Gegenüber Cal.ai mit 0,29 US-Dollar je Minute verschiebt sich die Rechnung mit dem Volumen, teurer wird vor allem die Naht zwischen zwei Anbietern. Aufgegeben werden der gemeinsame Vertrag und das gemeinsame Protokoll über Gespräch und Termin.
Eigenbau
Cal.diy selbst betreiben
Die Gemeinschaftsausgabe Cal.diy steht unter der MIT-Lizenz und lässt sich selbst betreiben: Postgres über Supabase, Auslieferung über Cloudflare Pages, Erinnerungen und Nachfassketten über n8n, Anmeldung über Ory, gebaut mit Claude Code oder Cursor. Der Aufwand liegt selten im Buchungsformular. Er liegt in der Kalender-Anbindung: Freigabe der Google-Schnittstelle, Microsoft Graph, Zeitzonen und Sommerzeit, doppelte Buchungen bei gleichzeitigem Zugriff. Seit April 2026 kommt hinzu, dass Teams, Organisationen, Weiterleitungsformulare und Abläufe aus dieser Ausgabe entfernt sind. Ein Teamfall heißt also, genau die Teile zu bauen, die herausgenommen wurden. Für den Einzelfall sind zwei Personentage bis zum ersten Termin realistisch; die Rechnung stellt danach der Betrieb.
Unser Rat
- Solopreneur: Kostenlosen Einzelplatz nehmen und nichts weiter entscheiden.
- KMU: Kaufen, vorher den Auftragsverarbeitungsvertrag schriftlich anfordern.
- Konzern: Erst den Speicherort nach der Abschaltung von Cal.eu klären, dann entscheiden.
Wer dahinter steht
Tragfähigkeit: Finanziert
Die letzte öffentlich datierte Finanzierungsrunde liegt im April 2022. Aus dem Jahr 2026 sind zwei Richtungsentscheidungen dokumentiert: der Produktionscode liegt seit April in einem geschlossenen Verzeichnis, und die europäisch gehostete Ausgabe wird im November eingestellt. Die Entwicklung läuft weiter, Preisseite und Mitteilungen tragen aktuelle Daten.
- Rechtsperson und Sitz: Cal.com, Inc., 2261 Market Street #4382, San Francisco, CA 94114, Vereinigte Staaten; ein Datenschutzbeauftragter ist benannt, als Vertreter in der Union nennt die Datenschutzerklärung Peer Richelsen ohne AnschriftVerantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023Zur Quelle · Stand 2026-08-05
- Finanzierung: Serie A über 25 Mio. US-Dollar, gemeldet am 18. April 2022, angeführt von Seven Seven Six mit OSS Capital und Obvious Ventures; eine weitere öffentlich datierte Runde war am 5. August 2026 nicht auffindbarthesaasnews.com/news/cal-com-raises-25-million-in-series-aZur Quelle · Stand 2026-08-05
- Quellcode und Lizenz: Am 15. April 2026 wurde der Produktionscode in ein geschlossenes Verzeichnis überführt und das öffentliche Verzeichnis in calcom/cal.diy umbenannt; die Gemeinschaftsausgabe trägt seither die MIT-Lizenz statt AGPL 3.0Umzug des Produktionscodes in ein geschlossenes Verzeichnis, Umbenennung nach calcom/cal.diy, Lizenzwechsel von AGPL 3.0 auf MIT und Liste der entfernten Funktionen, 15. April 2026Zur Quelle · Stand 2026-08-05
- Europäisch gehostete Ausgabe: Mitteilung vom 30. Juli 2026: Cal.eu wird am 1. November 2026 abgeschaltet, Nutzer wechseln auf die internationale Plattform oder exportieren ihre Daten; Enterprise-Kunden behalten den Zugang für ihre VertragslaufzeitAbschaltung von Cal.eu zum 1. November 2026 und Wechsel der Nutzer auf die internationale Plattform, Mitteilung vom 30. Juli 2026Zur Quelle · Stand 2026-08-05
- Umgang mit Schwachstellen: Der Anbieter benennt im Beitrag zum Umzug konkrete behobene Schwachstellen mit Fassungsnummern, darunter axios 1.15.0 und handlebars 4.7.9 sowie Schutz gegen SSRF und CSRF (15. April 2026)Umzug des Produktionscodes in ein geschlossenes Verzeichnis, Umbenennung nach calcom/cal.diy, Lizenzwechsel von AGPL 3.0 auf MIT und Liste der entfernten Funktionen, 15. April 2026Zur Quelle · Stand 2026-08-05
Ausstiegskosten: Mittel
Buchungen, Termintypen und Kontakte kommen über die Programmierschnittstelle heraus, und der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist eingeübt. Zurück bleiben die veröffentlichten Links: jede Signatur, jede eingebettete Seite und jeder Verweis in Kampagnen zeigt auf cal.com oder auf die dortige Unterdomäne. Dazu kommen Verteilungsregeln, Gewichte im Rundlauf und Auswertungen, die kein Export mitnimmt. Der früher naheliegende Ausweg in den Selbstbetrieb trägt seit April 2026 weniger weit, weil Teams, Organisationen, Weiterleitungsformulare und Abläufe aus der Gemeinschaftsausgabe entfernt wurden.
Regulatorik und Daten
| Auftragsverarbeitungbelegt, ohne Auflage: Auftragsverarbeitungsvertrag öffentlich abrufbar und ohne weitere Bedingung Bestandteil des Vertrags; oder er entfällt nachvollziehbar begründet, weil kein Anbieter Kundendaten verarbeitet.belegt, an eine Auflage gebunden: Vertrag existiert, ist aber an einen Tarif gebunden, nur nach Anfrage einsehbar oder allein in den Nutzungsbedingungen geregelt statt als eigenes Dokument.belegt, aber ungünstig: Kein Auftragsverarbeitungsvertrag im üblichen Sinn: entweder weil der Anbieter für das Kerngeschäft eigenständig Verantwortlicher ist und stattdessen eine andere Konstruktion gilt, oder weil öffentlich offen bleibt, ob überhaupt einer angeboten wird.an einem kritischen Punkt offen: Weder ein Vertrag noch ein dokumentierter Weg zu einem Vertrag; der Einkauf hätte nichts, worauf er sich stützen kann. | belegt, aber ungünstigöffentlich kein eigenes DokumentVerantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023Zur QuelleWeder unter den rund vierzig geprüften Adressen noch im Seitenverzeichnis liegt ein Auftragsverarbeitungsvertrag. Die Datenschutzerklärung bezeichnet den Anbieter für die dort behandelten Daten ausdrücklich als Verantwortlichen. Was mit den Inhalten im Produkt geschieht, also mit den Angaben der Gebuchten, regelt sie nicht. Die Sicherheitsseite stellt Zugang zu Verträgen über Datenverarbeitung in Aussicht, ohne ein Ziel zu nennen.Stand 2026-08-05 |
|---|---|
| Speicherortbelegt, ohne Auflage: EU-Speicherort ohne Zusatzkosten und ohne Tarifbindung, oder der Ort ist vollständig selbst bestimmbar, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: EU-Speicherort möglich, aber an einen Tarif, einen gesondert zu aktivierenden Zusatz oder einen Umzug in eine getrennte Umgebung gebunden; oder die EU-Region ist nicht die Voreinstellung.belegt, aber ungünstig: Kein EU-Speicherort, der Ort ist aber eindeutig benannt, sodass die Folgen bewertbar sind.an einem kritischen Punkt offen: Der Speicherort ist öffentlich nicht benannt oder vom Kunden nicht steuerbar, sodass sich die Verarbeitung nicht verorten lässt. | belegt, aber ungünstigVereinigte Staaten; die europäische Ausgabe wird zum 1. November 2026 abgeschaltetAbschaltung von Cal.eu zum 1. November 2026 und Wechsel der Nutzer auf die internationale Plattform, Mitteilung vom 30. Juli 2026Zur QuelleDie Datenschutzerklärung nennt die Vereinigten Staaten als Verarbeitungsort. Die Tarifübersicht führt die Wahl zwischen amerikanischem und europäischem Hosting als Merkmal der oberen Stufe. Am 30. Juli 2026 teilt der Anbieter zugleich mit, die europäisch gehostete Ausgabe Cal.eu zum 1. November 2026 abzuschalten und die Nutzer auf die internationale Plattform zu holen. Diese Angaben decken sich nicht, die Frage gehört vor die Unterschrift.Stand 2026-08-05 |
| Subunternehmerbelegt, ohne Auflage: Vollständige öffentliche Liste der Unterauftragnehmer mit Zweck und Land; oder es gibt keine, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Liste existiert und ist benannt, aber nur nach Anfrage oder nach Zugang zu einem Vertrauensportal einsehbar, oder sie nennt Zweck und Land nicht vollständig.belegt, aber ungünstig: Keine geführte Liste; namentlich stehen nur einzelne Dienste in der Datenschutzerklärung, überwiegend solche der eigenen Website.an einem kritischen Punkt offen: Weder eine Liste noch eine Nennung der Verarbeiter des Produkts, und kein dokumentierter Weg, sie zu erfahren. | belegt, aber ungünstigkeine geführte ListeVerantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023Zur QuelleEine eigene Seite mit Unterauftragnehmern gibt es nicht. Die Datenschutzerklärung nennt namentlich PostHog, Google Analytics, GitHub, Twilio, Daily.co, Intercom und Stripe. Ein Anbieter für Sprachmodelle oder Sprachsynthese steht dort nicht, obwohl mit Cal.ai eine telefonierende Funktion verkauft wird. Die Fassung trägt den Stand 24. Oktober 2023 und führt im Abschnitt zu Intercom noch einen Satz über den früheren Anbieter Plain.Stand 2026-08-05 |
| Drittlandübermittlungbelegt, ohne Auflage: Keine Übermittlung in ein Drittland, oder die Übermittlung findet statt und die Grundlage ist benannt und im Vertrag verankert, etwa Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss oder EU-US-Datenschutzrahmen.belegt, an eine Auflage gebunden: Übermittlung findet statt, eine Grundlage ist genannt, aber ohne Zuordnung, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet.belegt, aber ungünstig: Übermittlung findet statt und die eigenen Unterlagen widersprechen sich, oder die genannte Grundlage bezieht sich erkennbar nur auf einen Randbereich wie die Marketing-Website.an einem kritischen Punkt offen: Übermittlung findet erkennbar statt und eine Grundlage wird nirgends genannt. | an einem kritischen Punkt offenÜbermittlung in die Vereinigten Staaten, ohne benannte GrundlageVerantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023Zur QuelleDie Datenschutzerklärung sagt, Daten würden in die Vereinigten Staaten übermittelt und dort verarbeitet. Standardvertragsklauseln, ein Angemessenheitsbeschluss oder der EU-US-Datenschutzrahmen werden an keiner Stelle genannt. Stattdessen heißt es dort, die Zustimmung zur Erklärung und das Absenden der Angaben gälten als Einverständnis mit der Übermittlung. Ob sich der Anbieter dem Datenschutzrahmen angeschlossen hat, ließ sich am 5. August 2026 nicht prüfen, weil das öffentliche Verzeichnis keine Abfrage beantwortete.Stand 2026-08-05 |
| Training mit Kundendatenbelegt, ohne Auflage: Vertraglich oder in der Datenschutzerklärung ausdrücklich ausgeschlossen, mit Erstreckung auf die eingesetzten Modellanbieter; oder es gibt keine Datenübertragung an einen Anbieter.belegt, an eine Auflage gebunden: Ausschluss ab einem bestimmten Tarif, oder die Zusage steht nur auf einer Dokumentationsseite statt im Vertrag, oder die Frage stellt sich für das Werkzeug sachlich kaum und der Anbieter schweigt dazu.belegt, aber ungünstig: Nutzung ist die Voreinstellung und nur ein Widerspruch beendet sie; oder der Anbieter trainiert eigene Modelle auf bereinigten Kundendaten.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage, obwohl das Werkzeug KI-Funktionen auf Kundeninhalten betreibt. | an einem kritischen Punkt offenkeine AussageVerantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023Zur QuelleWeder Datenschutzerklärung noch Nutzungsbedingungen sagen, ob Gesprächsinhalte, Abschriften oder Buchungsangaben in das Training von Modellen fließen. Der Anbieter verkauft mit Cal.ai eine Funktion, die Telefonate führt, Abschriften erzeugt und eine Auswertung der Stimmung anbietet. Damit verarbeitet KI Kundeninhalte, und die Frage bleibt unbeantwortet.Stand 2026-08-05 |
| Aufbewahrung und Löschungbelegt, ohne Auflage: Löschfristen nach Vertragsende beziffert und die Löschung oder Rückgabe zugesagt; oder die Fristen bestimmt der Betreiber selbst, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Löschung ist zugesagt, die Fristen sind aber nur teilweise beziffert, oder Sicherungskopien sind ausdrücklich ausgenommen.belegt, aber ungünstig: Nur der Grundsatz der Erforderlichkeit ohne jede Frist nach Vertragsende, oder Fristen sind allein für Randbereiche wie Website-Protokolle genannt.an einem kritischen Punkt offen: Keine Aussage zu Aufbewahrung und Löschung. | belegt, aber ungünstignur der Grundsatz der Erforderlichkeit, keine FristVerantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023Zur QuelleDie Datenschutzerklärung nennt keine Frist. Sie sagt, Daten würden so lange aufbewahrt, wie es für die genannten Zwecke nötig sei, und Nutzungsdaten in der Regel kürzer. Was nach dem Ende eines Vertrags mit Buchungen, Abschriften und Anhängen geschieht, steht weder dort noch in den Nutzungsbedingungen.Stand 2026-08-05 |
| Zertifikatebelegt, ohne Auflage: Mehrere anerkannte Nachweise, benannt mit Norm, Fassung und Geltungsbereich, und bezogen auf den Anbieter selbst.belegt, an eine Auflage gebunden: Ein anerkannter Nachweis für den Anbieter belegt, der Bericht aber nur auf Anfrage, oder der Nachweis hängt an einem Tarif, oder der Geltungsbereich bleibt teilweise offen.belegt, aber ungünstig: Nur pauschale Nennung ohne Norm-Fassung und Geltungsbereich, oder bloße Selbstauskunft, oder die Nachweise gehören dem Infrastrukturanbieter statt dem Anbieter, oder der Prüfzeitraum ist erkennbar veraltet, oder die eigenen Angaben widersprechen sich.an einem kritischen Punkt offen: Kein Nachweis genannt und keine Sicherheits- oder Vertrauensseite vorhanden. | belegt, aber ungünstigSOC 2 Type II und ISO 27001 genannt, ohne Fassung und GeltungsbereichNennung von SOC 2 Type II und ISO 27001 sowie jährlicher Eindringtest durch Dritte, ohne Norm-Fassung, Geltungsbereich und abrufbaren BerichtZur QuelleDie Sicherheitsseite nennt SOC 2 Type II und ISO 27001 und führt in derselben Aufzählung von Zertifizierungen auch die Datenschutz-Grundverordnung und das kalifornische Verbraucherrecht. Diese beiden sind Gesetze und werden nicht zertifiziert. Norm-Fassung, Geltungsbereich und Prüfzeitraum stehen nirgends, die Berichte sind öffentlich nicht abrufbar. Ein jährlicher Eindringtest durch Dritte ist beschrieben.Stand 2026-08-05 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50belegt, ohne Auflage: Der Anbieter macht eine belegte Aussage, die die eigene Pflicht trägt, etwa Modelldokumentation und Zertifizierung nach ISO/IEC 42001; oder das Werkzeug enthält nachvollziehbar begründet kein KI-System im Sinne der Verordnung.belegt, an eine Auflage gebunden: Der Anbieter äußert sich zur Verordnung oder ordnet die eigene Funktion ein, eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 fehlt aber; oder das Werkzeug enthält kein KI-System, das gegenüber Menschen auftritt, und der Anbieter schweigt.belegt, aber ungünstig: Das Produkt enthält KI-Funktionen, der Anbieter schweigt dazu oder trägt ein Selbstetikett ohne Nachweis; die Kennzeichnung ist vom Betreiber aber selbst setzbar.an einem kritischen Punkt offen: KI spricht im Produkt unmittelbar mit Endkunden und der Anbieter sagt zu Artikel 50 nichts; die Kennzeichnung lässt sich ohne Zusage des Anbieters nicht sicher setzen. | an einem kritischen Punkt offenkeine Aussage zu Artikel 50, obwohl die Funktion mit Endkunden telefoniertCal.ai als telefonierende Funktion mit 0,29 US-Dollar je Minute, Guthaben je Tarif und der Angabe, die meisten Menschen merkten den maschinellen Anrufer nichtZur QuelleCal.ai ruft Gebuchte an, erinnert an Termine und fasst nach. Auf der Produktseite steht in den häufigen Fragen, die meisten Menschen merkten nicht, dass sie mit einer Maschine sprechen, sofern man es ihnen nicht sage. Zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 der Verordnung (EU) 2026/1744, die seit August 2026 greifen, äußert sich der Anbieter nicht. Die Offenlegung muss der Betreiber im eigenen Gesprächsleitfaden erzeugen; eine Einstellung, die sie erzwingt, ist nicht beschrieben.Stand 2026-08-05 |
| Protokollierungbelegt, ohne Auflage: Nachvollziehbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in allen Tarifen enthalten, mit benannter Frist und Ausleitung in eigene Systeme; oder die Nachvollziehbarkeit liegt vollständig in eigener Hand, weil das Werkzeug im eigenen Betrieb läuft.belegt, an eine Auflage gebunden: Protokoll vorhanden, aber an einen höheren Tarif oder einen kostenpflichtigen Zusatz gebunden, oder die Ausleitung fehlt in den unteren Stufen; Reichweite und Frist sind benannt.belegt, aber ungünstig: Protokolle sind nur anbieterseitig beschrieben, oder Reichweite und Frist bleiben offen, sodass sich Nachweispflichten nicht planen lassen.an einem kritischen Punkt offen: Öffentlich nicht belegt, ob der Kunde überhaupt ein auswertbares Protokoll erhält. | belegt, aber ungünstigBuchungsprotokoll als Merkmal der oberen Tarife, Reichweite offenUmzug des Produktionscodes in ein geschlossenes Verzeichnis, Umbenennung nach calcom/cal.diy, Lizenzwechsel von AGPL 3.0 auf MIT und Liste der entfernten Funktionen, 15. April 2026Zur QuelleDer Anbieter beschreibt ein Protokoll über Buchungen als Merkmal für Unternehmen und führt es beim Umzug des Quellcodes ausdrücklich als eine der aus der Gemeinschaftsausgabe entfernten Funktionen auf. Welche Ereignisse es erfasst, wie lange es vorgehalten wird und ob es sich in eigene Systeme ausleiten lässt, steht öffentlich nirgends.Stand 2026-08-05 |
Was es wirklich kostet
Einstieg
Der Einzelplatz kostet nichts und begrenzt Termintypen und Buchungen nicht. Teams kostet 12 US-Dollar je Nutzer und Monat bei Jahreszahlung, Organisationen 28. Monatliche Zahlung ist laut Umschalter auf der Preisseite 25 Prozent teurer. Der Enterprise-Tarif läuft über Angebot.Tarifpreise 12 und 28 US-Dollar je Nutzer und Monat, Zuordnung von SAML, SCIM, eigener Datenbank und der Wahl zwischen amerikanischem und europäischem HostingZur Quelle
Stand 2026-08-05
Was teuer wird
An drei Stellen. Erstens beim Sprung auf 28 US-Dollar: Anmeldung über SAML, Nutzerverwaltung über SCIM, eigene Unterdomäne und Rollen hängen an dieser Stufe. Zweitens beim Enterprise-Tarif ohne Listenpreis, an dem eigene Datenbank, Zusagen zur Verfügbarkeit und der unterzeichnete Vertrag für Gesundheitsdaten hängen. Drittens bei Cal.ai: die Minute kostet 0,29 US-Dollar, Einzelnutzer bekommen kein Guthaben, Teams erhalten 750 und Organisationen 1.000 Einheiten je Mitglied und Monat, was rund 26 beziehungsweise 34 Gesprächsminuten entspricht.
Was es verdrängt
- E-Mail-Pingpong über drei Terminvorschläge
- Terminumfragen für Gespräche zu zweit
- Verteilung eingehender Anfragen von Hand im Vertrieb
Schnittstellen
- Programmierschnittstelle Version 2 für Termintypen, Buchungen und Verfügbarkeiten
- Webhooks bei Buchung, Verschiebung und Absage
- Einbettung der Buchungsseite und React-Bausteine für eigene Oberflächen
- Zweiwege-Abgleich mit Salesforce und HubSpot
- Kalender-Anbindung an Google, Outlook, Apple und Zoho
- Zahlungen über Stripe und PayPal
- Zapier und Make
Passende Methoden
- Bowtie-Funnel / Revenue ArchitectureDer Termin ist der Punkt, an dem die Methode den Übergang von Aufmerksamkeit zu Verpflichtung ansetzt, und Cal.com macht genau diesen Übergang zählbar.
- GTM-Stack mit Signal-RoutingDie Methode verlangt, dass ein Signal ohne Umweg bei der richtigen Person landet; die Weiterleitungsformulare und die Verteilung nach Merkmalen sind die Stelle, an der diese Regel ausgeführt wird.
- Lead-Scoring: beste Leads zu besten ClosernDie Methode verteilt eingehende Anfragen nach ihrem bewerteten Wert; die Gewichtung im Rundlauf ist der Hebel, mit dem sich eine solche Zuordnung ohne Zuruf durchsetzen lässt.
- Predictable Revenue / Cold Calling 2.0Die getrennte Qualifizierungsrolle braucht eine saubere Übergabe an den Abschluss, und der gebuchte Termin ist der Beleg, an dem diese Übergabe messbar wird.
Quellen
- 1.Verantwortlichkeit des Anbieters, Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Aufbewahrung nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, benannte Unterauftragnehmer, Stand 24. Oktober 2023 (öffnet in neuem Tab)cal.com/privacy · Stand 2026-08-05
- 2.Tarifpreise 12 und 28 US-Dollar je Nutzer und Monat, Zuordnung von SAML, SCIM, eigener Datenbank und der Wahl zwischen amerikanischem und europäischem Hosting (öffnet in neuem Tab)cal.com/pricing · Stand 2026-08-05
- 3.Abschaltung von Cal.eu zum 1. November 2026 und Wechsel der Nutzer auf die internationale Plattform, Mitteilung vom 30. Juli 2026 (öffnet in neuem Tab)cal.com/blog/cal.eu-to-cal.com-migration · Stand 2026-08-05
- 4.Umzug des Produktionscodes in ein geschlossenes Verzeichnis, Umbenennung nach calcom/cal.diy, Lizenzwechsel von AGPL 3.0 auf MIT und Liste der entfernten Funktionen, 15. April 2026 (öffnet in neuem Tab)cal.com/blog/cal-diy-open-source-to-closed-source · Stand 2026-08-05
- 5.Begründung des Schritts mit KI-gestützter Suche nach Schwachstellen in offenem Quellcode, 14. April 2026 (öffnet in neuem Tab)cal.com/blog/cal-com-goes-closed-source-why · Stand 2026-08-05
- 6.Nennung von SOC 2 Type II und ISO 27001 sowie jährlicher Eindringtest durch Dritte, ohne Norm-Fassung, Geltungsbereich und abrufbaren Bericht (öffnet in neuem Tab)cal.com/security · Stand 2026-08-05
- 7.Cal.ai als telefonierende Funktion mit 0,29 US-Dollar je Minute, Guthaben je Tarif und der Angabe, die meisten Menschen merkten den maschinellen Anrufer nicht (öffnet in neuem Tab)cal.com/ai · Stand 2026-08-05
- 8.Kein Auftragsverarbeitungsvertrag und keine Liste der Unterauftragnehmer im Seitenverzeichnis; die Adressen /dpa, /subprocessors und /trust antworten mit 404 (öffnet in neuem Tab)cal.com/sitemap_en.xml · Stand 2026-08-05
- 9.Rechtswahl der Nutzungsbedingungen zugunsten des Rechts des Vereinigten Königreichs, Fassung mit Stand 14. April 2021 (öffnet in neuem Tab)cal.com/terms · Stand 2026-08-05
- 10.thesaasnews.com/news/cal-com-raises-25-million-in-series-a (öffnet in neuem Tab)Stand 2026-08-05
Zuletzt geprüft: 2026-08-05 von Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
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