# PandaDoc

> Bündelt Angebot, Preisaufstellung und Unterschrift in einem Dokument, das der Empfänger im Browser öffnet, und meldet dem Absender zurück, wer welchen Abschnitt wie lange gelesen hat.

- Anbieter: PandaDoc, Inc.
- Kanonische URL: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/pandadoc
- Sprachfassung: https://www.convios.com/en/toolbox/pandadoc
- Bereich: GTM & Vertrieb · Cluster: Angebots- und Abschlussräume
- Rolle: Fertigprodukt · Herkunft: Etabliert, KI nachgerüstet
- Stand: 2026-08-27 · Geprüft: 2026-08-27 · Autor: Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
- Werkzeugkasten: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten — Markdown: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten.md

## Urteil

Effizienz im Einzelfall: Elektronisch unterschreiben zu lassen ist Grundausstattung und liegt bei einem Dutzend Anbietern. Was hier dazukommt, ist die Strecke davor. Preisaufstellung, Freigabeweg und Versand liegen im selben Dokument, und der Absender sieht anschließend, wie lange jemand auf der Preisseite stand. Das verkürzt die Zeit zwischen Angebot und Abschluss, und es verkürzt sie für jeden, der 49 Dollar je Platz und Monat zahlt. Ein Vorteil daraus entsteht erst, wenn die eigene Freigabelogik darin abgebildet wird, denn die Funktion selbst ist in einer Woche eingekauft. Zwei Punkte entscheiden über den Preis, und beide stehen nicht im Grundtarif: Der EU-Speicherort und die Anmeldung über SSO liegen ausschließlich in der Stufe auf Anfrage.

## Eignung nach Unternehmensgröße

- Solopreneur: geeignet — Der freie Tarif deckt 60 Dokumente im Jahr ab. Starter kostet 19 Dollar je Platz und Monat bei Jahreszahlung, 35 Dollar bei monatlicher Zahlung. Für eine Person, die Angebote schreibt und unterschreiben lässt, trägt das. Preisaufstellungen, Inhaltsbibliothek und die Anbindung an ein CRM beginnen eine Stufe höher.
- KMU: geeignet — Business kostet 49 Dollar je Platz und Monat bei Jahreszahlung, 65 Dollar bei monatlicher Zahlung. Dort liegt, wofür man das Werkzeug überhaupt nimmt: Preisaufstellungen, Freigabewege, Inhaltsbibliothek, Produktkatalog und die CRM-Anbindung. Die Grenze zieht die Zahl der Abschlussräume, drei in diesem Tarif, und die fehlende Programmierschnittstelle.
- Konzern: bedingt geeignet — Vier Dinge, nach denen eine Lieferantenprüfung fragt, liegen in derselben Stufe auf Anfrage: Anmeldung über SSO, EU-Speicherort, Programmierschnittstelle und die Vereinbarung für Gesundheitsdaten. Die Schnittstelle ist auch dort als Zusatz ausgewiesen, und der Preis der Stufe steht auf keiner Seite. Dazu kommt ein Punkt, den der Anbieter selbst beantwortet: Der Prüfpfad lässt sich in keinem Tarif ausleiten. Wer Nachweispflichten in eigenen Systemen führt, klärt diesen Weg vor der Unterschrift.

## Tragfähigkeit des Anbieters

Etabliert: Die Gesellschaft ist seit über zehn Jahren am Markt, wobei der Anbieter selbst zwei Gründungsjahre führt. Sie arbeitet nach eigener Angabe mit mehr als 700 Beschäftigten für über 56.000 Kunden und nennt für 2024 einen wiederkehrenden Jahresumsatz von 100 Mio. US-Dollar. Die letzte große Finanzierungsrunde liegt im September 2021; im Dezember 2025 kam eine regionale Beteiligung für den Standort Lissabon dazu. Die Entwicklung läuft sichtbar weiter, zuletzt an der Angebotskonfiguration für Salesforce und HubSpot und an der KI-Schicht, die laut Unterauftragnehmer-Liste über eine Programmierschnittstelle von OpenAI betrieben wird.

- Vertragspartei und Sitz: Der Auftragsverarbeitungsvertrag benennt als Datenimporteur PandaDoc, Inc., 548 Market St PMB 185308, San Francisco, CA 94104-5401; eine deutsche Gesellschaft führt der Anbieter nicht, in der Europäischen Union arbeitet er über Standorte in Warschau und Lissabon (Quelle: https://www.pandadoc.com/legal/dpa/, Stand 2026-08-27)
- Finanzierungsrunde mit Bewertung: Am 22. September 2021 meldete der Anbieter eine Serie-C-Runde bei einer Bewertung von 1 Mrd. US-Dollar, geführt von OMERS Growth Equity und G Squared, mit Altos Ventures, Rembrandt Venture Partners, One Peak und M12 von Microsoft; die Höhe der Runde wurde nicht genannt (Quelle: https://techcrunch.com/2021/09/22/pandadoc-the-e-document-startup-now-valued-at-1b-as-it-closes-a-big-series-c/, Stand 2026-08-27)
- Umsatzmarke nach eigener Angabe: Die Meilensteinleiste auf der Unternehmensseite führt für 2024 das Erreichen von 100 Mio. US-Dollar wiederkehrendem Jahresumsatz und für 2025 den Start einer eigenen Angebotskonfiguration für Salesforce und HubSpot; beides sind Anbieterangaben ohne benannte Erhebungsmethode (Quelle: https://www.pandadoc.com/about/, Stand 2026-08-27)
- Regionale Beteiligung für Lissabon: Am 16. Dezember 2025 berichtete tech.eu über eine Beteiligung von Índico Capital Partners in Höhe von 5 Mio. Euro, mit der der Anbieter seine KI-Entwicklung und den Standort Lissabon ausbauen will (Quelle: https://tech.eu/2025/12/16/ndico-capital-partners-invests-5m-in-pandadoc/, Stand 2026-08-27)
- Führungswechsel und Größenangaben: Pressemeldung vom 6. Januar 2026: Keith Rabkin, zuvor President, wurde Chief Executive Officer, Mitgründer Mikita Mikado wechselte auf die Rolle des Chief Product Officer und bleibt im Verwaltungsrat, Mitgründer Sergey Barysiuk bleibt Chief Technology Officer; dieselbe Meldung nennt über 700 Beschäftigte und mehr als 56.000 Kunden und gibt als Gründungsjahr 2013 an, während die Meilensteinleiste der Unternehmensseite 2014 führt (Quelle: https://www.pandadoc.com/press/pandadoc-announces-leadership-transition/, Stand 2026-08-27)

## Ausstiegskosten

Mittel: Die unterschriebenen Dokumente kommen als PDF heraus, jedes mit seinem Signaturzertifikat. Vier Dinge bleiben zurück. Vorlagen, Inhaltsbibliothek und Produktkatalog sind im Werkzeug gebaut und entstehen anderswo neu. Die Freigabewege ebenso. Der Prüfpfad, der festhält, wer wann welchen Abschnitt geöffnet, geändert und freigegeben hat, lässt sich nach Aussage des Anbieters gar nicht ausleiten, weil er fest in die Anwendung eingebaut ist. Und eine vierte Bindung trifft nur die europäischen Kunden: Zwischen der amerikanischen und der europäischen Ausgabe lässt sich nichts umziehen, auch nicht innerhalb desselben Anbieters. Wer wechselt, nimmt die Verträge mit und lässt die Bewegungsgeschichte dahinter zurück.

## Regulatorik und Daten

| Punkt | Befund | Belegstand | Stand |
|---|---|---|---|
| Auftragsverarbeitung | eigenes Dokument, öffentlich abrufbar, mit dem Hauptvertrag wirksam — Der Auftragsverarbeitungsvertrag steht frei abrufbar auf der Rechtsseite, trägt den Stand Mai 2025 und ist nach seinem eigenen Wortlaut mit dem Wirksamkeitsdatum des Hauptvertrags wirksam. Es braucht dafür weder eine Anfrage noch einen bestimmten Tarif. Als Datenimporteur ist PandaDoc, Inc. mit Anschrift in San Francisco benannt, als Ansprechstellen zwei Postfächer für Datenschutz und Sicherheit. Eine ältere Fassung vom 8. August 2023 steht zum Vergleich daneben, was den Abgleich zweier Stände ohne Anfrage möglich macht. | belegt | 2026-08-27 |
| Speicherort | EU-Ausgabe mit Server in Frankfurt, allein im Tarif auf Anfrage, ohne Weg zurück — Der Anbieter führt zwei Ausgaben der Anwendung, eine amerikanische und eine europäische mit Server in Frankfurt. Die Tarifübersicht ordnet die Wahl des Speicherorts allein der Stufe auf Anfrage zu; in den drei über die Website buchbaren Tarifen gibt es sie nicht. Beide Ausgaben sind nach Darstellung des Anbieters getrennte Installationen, die voneinander nichts wissen, und ein Umzug zwischen ihnen ist ausgeschlossen. Wer in der falschen Ausgabe angefangen hat, legt ein zweites Konto an und pflegt es getrennt. Drei Datenarten verlassen die gewählte Region planmäßig: die gesamte Kommunikation mit dem Support samt Videogesprächen, Kontodaten und Ticketinhalten, die Nutzungsanalytik zum Konto und alles, was über eine vom Kunden aktivierte Fremdanbindung abfließt. Die Seite dazu trägt den Stand 1. September 2023. | teilweise belegt | 2026-08-27 |
| Subunternehmer | öffentliche Liste mit vierzig Einträgen, je mit Zweck und Hosting-Land — Die Liste steht frei abrufbar und führt vierzig Unterauftragnehmer, jeden mit Verarbeitungszweck, Hosting-Land und Anschrift. Sie ist zugleich der erklärte Meldeweg für Änderungen, und der Auftragsverarbeitungsvertrag räumt dreißig Werktage Widerspruchsfrist ein. Eine Zeile verdient dabei besondere Aufmerksamkeit: OpenAI, LLC steht dort mit dem Zweck, die Sprachmodellverarbeitung über Programmierschnittstellen in der Anwendung bereitzustellen, und als Hosting-Land sind die Vereinigten Staaten genannt. Wer die europäische Ausgabe wählt, weil die Inhalte in Frankfurt liegen sollen, sollte diese Zeile vor der Freischaltung der KI-Funktionen gelesen haben. | belegt | 2026-08-27 |
| Drittlandübermittlung | Standardvertragsklauseln in allen drei Fassungen, dazu Zertifizierung im Datenschutzrahmen — Ziffer 8.1 des Auftragsverarbeitungsvertrags stellt ausdrücklich fest, dass die Hauptverarbeitung in den Vereinigten Staaten stattfindet. Darunter liegen die Grundlagen einzeln benannt: die Standardvertragsklauseln nach dem Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914 mit Modul 2 für den Weg vom Verantwortlichen zum Auftragsverarbeiter, das Addendum der britischen Aufsichtsbehörde und die Schweizer Abweichungen jeweils mit eigener Aufstellung. Dazu ist der Anbieter im EU-US-Datenschutzrahmen sowie in dessen britischer und schweizerischer Erweiterung zertifiziert und sagt zu, den Kunden zu unterrichten, falls er das Schutzniveau nicht mehr halten kann. Für die Unterauftragnehmer verlangt der Vertrag entweder ein Land mit Angemessenheitsbeschluss oder dieselben Klauseln, sodass sich jeder Empfänger einer Grundlage zuordnen lässt. | belegt | 2026-08-27 |
| Training mit Kundendaten | voreingestellt, unbefristete Lizenz, überdauert das Vertragsende; Widerspruch nur durch Abschalten — Der KI-Anhang mit Stand Februar 2026 ist der wertvollste Fund im ganzen Dokumentenbestand. Er trennt zwei Dinge, die auf keiner Funktionsliste stehen: das Ergebnis der KI-Funktionen, das dem Kunden gehört und als dessen vertrauliche Information gilt, und die daraus abgeleiteten Verbesserungsdaten, die dem Anbieter gehören. Für diese Ableitung räumt der Kunde in Ziffer 3.1 eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweite und unterlizenzierbare Lizenz ein. Der Anhang hält im selben Satz fest, dass der Anbieter die Verbesserungsdaten nach Vertragsende nicht löschen muss und dass die Klausel das Vertragsende überdauert. Ein Widerspruch ist nach Ziffer 3.2 möglich, allerdings in genau einer Form: dem Verzicht auf die KI-Funktionen insgesamt, wirkend nach vorn. Eine Einstellung, die die Funktionen weiterlaufen lässt und allein das Training abstellt, sieht der Anhang nicht vor. Was die eingesetzten Fremdmodelle mit den Inhalten tun, regelt er ausdrücklich nicht und schließt die Verantwortung für deren vorheriges Training aus. | teilweise belegt | 2026-08-27 |
| Aufbewahrung und Löschung | Rückgabe oder Löschung nach Wahl des Kunden, ohne Frist, mit drei Ausnahmen — Ziffer 2.3.5 des Auftragsverarbeitungsvertrags sagt zu, die Kundeninhalte nach Vertragsende zurückzugeben oder zu löschen, nach Wahl des Kunden. Eine Frist in Tagen steht dort nicht. Für die Durchführung verweist die Ziffer auf Abschnitt 4.4 des Hauptvertrags, und dieser Abschnitt regelt die Rückgabe vertraulicher Informationen: Er greift erst auf schriftliches Verlangen und nimmt Sicherungskopien sowie Kopien aus der eigenen Aufbewahrungsroutine ausdrücklich aus. Zwei weitere Ausnahmen liegen daneben. Nutzungs-, Abrechnungs- und Kontodaten gelten nach Ziffer 2.3.6 nicht als Kundeninhalt und werden vom Anbieter in eigener Verantwortung verarbeitet. Und die abgeleiteten Verbesserungsdaten aus dem KI-Anhang sind von jeder Löschpflicht ausgenommen. | teilweise belegt | 2026-08-27 |
| Zertifikate | SOC 2 Type II für den Anbieter, Bericht nur gegen unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarung — Der Anbieter führt ein SOC-2-Type-II-Testat nach SSAE 18 für sich selbst und stellt Bericht und Konformitätserklärung auf Anfrage bereit. Der Weg dorthin läuft über ein Formular, in dem zuerst eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschrieben wird, was bei Berichten dieser Art üblich ist. Beim Lesen der Konformitätsseite lohnt die Frage, wem ein Nachweis gehört: Die dort genannten Zertifizierungen nach ISO 27001, FedRAMP und PCI DSS gehören dem Infrastrukturanbieter Amazon Web Services, nicht dem Anbieter selbst. Eine eigene Zertifizierung nach ISO/IEC 27001 führt er nicht, ebenso wenig eine nach ISO/IEC 42001 für Managementsysteme künstlicher Intelligenz. Die Angaben zu HIPAA, CCPA, FERPA und 21 CFR Part 11 auf der Sicherheitsseite sind Selbstauskünfte ohne benannten Prüfer. | teilweise belegt | 2026-08-27 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50 | eigener KI-Vertragsanhang vom Februar 2026 ohne ein Wort zur Verordnung — Der Anbieter betreibt KI-Funktionen auf den Inhalten seiner Kunden und hat dafür im Februar 2026 einen eigenen Vertragsanhang veröffentlicht. In diesem Anhang und in den weiteren geprüften Rechts- und Sicherheitsdokumenten kommt die Verordnung (EU) 2024/1689 an keiner Stelle vor, weder unter ihrer Nummer noch unter ihrem Namen. Eine benannte Zusage zu den Transparenzpflichten aus Artikel 50 gibt es damit nicht. Für die Einstufung entscheidend ist, wem gegenüber die KI auftritt: Sie erzeugt Textvorschläge und Zusammenfassungen für die Beschäftigten des Kunden, die diese vor dem Versand ansehen. Die Kennzeichnung gegenüber dem Empfänger eines Angebots lässt sich damit im eigenen Haus setzen, und genau deshalb steht hier amber statt rot. | teilweise belegt | 2026-08-27 |
| Protokollierung | Prüfpfad in allen Tarifen, Ausleitung vom Anbieter ausdrücklich verneint, keine Frist — Die Tarifübersicht führt den Prüfpfad in allen vier Stufen als enthalten, auch im freien Tarif. Seine Reichweite ist beschrieben: Er hält je Dokument fest, wer es geöffnet, angesehen, geändert, freigegeben und unterschrieben hat, jeweils mit Zeitpunkt. Zwei Angaben fehlen, und eine davon beantwortet der Anbieter auf seiner eigenen Produktseite mit einem klaren Nein. Auf die Frage, ob sich der Prüfpfad ausleiten lasse, steht dort, dass das leider nicht gehe, weil er fest in die Anwendung eingebaut sei; herausnehmen lasse sich allein das Signaturzertifikat zu einem unterschriebenen Dokument. Eine Aufbewahrungsfrist für den Prüfpfad ist nirgends beziffert. Wer Nachweise in einem eigenen System führen muss, plant diesen Weg deshalb ohne den Anbieter, und das ist die Angabe, die in dieser Sammlung selten so deutlich zu lesen ist. | teilweise belegt | 2026-08-27 |

## Kosten

- Einstieg: Vier Stufen. Der freie Tarif deckt 60 Dokumente im Jahr ab und kostet nichts. Starter kostet 19 Dollar je Platz und Monat bei Jahreszahlung und 35 Dollar bei monatlicher Zahlung. Business kostet 49 Dollar je Platz und Monat bei Jahreszahlung und 65 Dollar bei monatlicher Zahlung. Die vierte Stufe läuft über den Vertrieb, wahlweise je Platz oder je Dokument, und trägt auf der Preisseite keinen Betrag. Steuern kommen jeweils hinzu. (Stand 2026-08-27)
- Teuer wird es: An drei Stellen, und keine davon steht in der Kopfzeile des Preises. Erstens bei allem, wonach eine Lieferantenprüfung fragt: Anmeldung über SSO, EU-Speicherort und Programmierschnittstelle liegen sämtlich in der Stufe auf Anfrage, und die Schnittstelle ist auch dort noch als Zusatz ausgewiesen. Zweitens bei der Zahlweise. Monatlich statt jährlich zu zahlen kostet bei Starter 84 Prozent mehr und bei Business 33 Prozent mehr; der Umschalter auf derselben Seite wirbt für dieselbe Differenz mit bis zu 46 Prozent Ersparnis und rechnet damit von der anderen Seite. Drittens bei zwei Funktionen, die europäische Käufer zuerst suchen: Die qualifizierte elektronische Signatur und die Empfängerprüfung sind an das Jahresabo gebunden und im Monatsabo nicht zu haben.

## Drei Wege im Vergleich

### Docusign für die Unterschrift, das Angebot im CRM lassen

Die etablierte Aufteilung trennt beide Aufgaben. Docusign erzeugt die Unterschrift und liegt in vielen Häusern bereits im Rahmenvertrag, das Angebot selbst entsteht im Vertriebssystem, mit Salesforce CPQ oder den Angeboten in HubSpot. Konzerne bleiben dabei aus zwei Gründen, die wenig mit Funktionen zu tun haben. Der eine ist die Beweiskette: Sie hängt an dem Anbieter, der die Unterschrift erzeugt hat, und Verträge mit langer Laufzeit werden Jahre später angefochten. Der andere ist die Preishoheit. Wer Rabattgrenzen und Freigabestufen führt, will sie dort haben, wo die Kundendaten liegen, und nicht in einem zweiten Werkzeug daneben.

### Den Angebotsraum bei einem KI-nativen Anbieter kaufen

Eine jüngere Klasse baut denselben Raum von der anderen Seite auf. Qwilr erzeugt das Angebot aus einer Beschreibung und behandelt es als Seite statt als Dokument, Aligned und Dock legen den Schwerpunkt auf den gemeinsamen Raum mit dem Käufer und auf das, was dort passiert. Diese Anbieter liegen im Listenpreis meist in derselben Größenordnung wie der Business-Tarif, die Zahlen gehören vor der Entscheidung selbst geprüft, weil sie sich mit der Zahl der Räume anders verhalten als ein Preis je Platz. Aufgegeben wird dabei die Bündelung nach hinten. Die qualifizierte Signatur, die Verwaltung der Verträge nach der Unterschrift und die Tiefe der CRM-Anbindung liegen dort schwächer oder gar nicht, und die Regulatorik-Ablage ist bei jüngeren Häusern regelmäßig dünner als die vierzig Zeilen, die hier öffentlich stehen.

### Den Angebotsraum selbst bauen, die Signatur zukaufen

Der Raum selbst ist überschaubar. Eine Seite je Angebot mit Astro, ausgeliefert über Cloudflare Pages, Katalog und Preislogik in Supabase, Zugang über Ory, Zahlung über Stripe, gebaut mit Claude Code oder Lovable. Die Signatur wird zugekauft, weil die qualifizierte Stufe allein von einem qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter stammen darf. Für den einfachen Fall sind fünf bis acht Personentage bis zum ersten versendeten Angebot realistisch; bei einem Tagessatz von 1.000 Euro liegt das in der Größenordnung eines Jahres Business-Tarif für zehn Plätze. Gescheitert wird an zwei Stellen, und beide zeigen sich spät. Die erste ist die Preisführung: Rabattgrenzen, Freigabestufen und die Frage, wer welchen Preis wann genehmigt hat, sehen im Bau nach einer Tabelle aus und werden zum Nachweisproblem, sobald der erste Abschluss geprüft wird. Die zweite ist die Pflege der Inhalte nach dem Weggang des Erbauers, denn ein Angebotsraum lebt von Textbausteinen, die jemand aktuell hält.

Empfehlung nach Größe:

- Solopreneur: Mit dem freien Tarif anfangen und erst wechseln, wenn die 60 Dokumente im Jahr knapp werden.
- KMU: Business kaufen, jährlich zahlen, und vorher prüfen, ob drei Abschlussräume reichen.
- Konzern: Vor dem Angebot klären, was die Stufe auf Anfrage kostet, und den fehlenden Export des Prüfpfads gegen die eigenen Nachweispflichten halten.

## Einordnung

- Setzt Methode um: [Preisautoritäts-Raster (Delegation von Preiskompetenz)](https://www.convios.com/de/methodik/price-authority-delegation) — Die Methode legt je Segment fest, wie viel Preisspielraum der Vertrieb ohne Rückfrage hat; Preisaufstellung, Freigabeweg und Inhaltssperre im Angebot sind die Stelle, an der aus dieser Festlegung eine Regel wird, die im Einzelfall greift statt in einer Richtlinie zu stehen.
- Setzt Methode um: [Good-Better-Best-Pricing](https://www.convios.com/de/methodik/good-better-best) — Die Methode will drei Pakete zu drei Preisen, in denen sich der Kunde selbst einordnet; die wählbaren und optionalen Positionen einer Preisaufstellung sind die Form, in der diese drei Pakete den Käufer überhaupt erreichen und in der sichtbar wird, wofür er sich entschieden hat.
- Setzt Methode um: [MEDDIC / MEDDPICC](https://www.convios.com/de/methodik/meddpicc) — Die Methode führt den Papierprozess als eigenen Prüfpunkt neben dem Entscheidungsprozess, weil Abschlüsse regelmäßig dort liegen bleiben; ein Abschlussraum mit Lesespuren macht diesen Punkt vom Bauchgefühl zur Beobachtung.
- Setzt Methode um: [Bowtie-Funnel / Revenue Architecture](https://www.convios.com/de/methodik/bowtie-funnel) — Die Methode setzt die Verpflichtung als messbaren Übergang zwischen Gewinnung und Ausbau an; das versendete Angebot und die Unterschrift darunter sind die beiden Zeitstempel, die diesen Übergang belegen, ohne dass jemand ihn schätzen muss.
- Alternative: [Docusign](https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/docusign)
- Verdrängt: Angebot als PDF-Anhang in einer E-Mail, in der dritten Fassung, Preisliste in einer Tabellenkalkulation, die niemand mehr pflegt, Nachfragen, ob das Angebot angekommen und gelesen wurde

## Belege

- Auftragsverarbeitungsvertrag mit Stand Mai 2025, Wirksamkeit mit dem Hauptvertrag, Datenimporteur PandaDoc, Inc. in San Francisco, Rückgabe oder Löschung nach Wahl des Kunden in Ziffer 2.3.5, Ausnahme für Nutzungs- und Abrechnungsdaten in Ziffer 2.3.6, Hauptverarbeitung in den Vereinigten Staaten in Ziffer 8.1, Standardvertragsklauseln nach Beschluss (EU) 2021/914 Modul 2, britisches Addendum, Schweizer Abweichungen, Zertifizierung im EU-US-Datenschutzrahmen und dreißig Werktage Widerspruchsfrist bei neuen Unterauftragnehmern — https://www.pandadoc.com/legal/dpa/ (Stand 2026-08-27)
- KI-Anhang mit Stand Februar 2026: Trennung von KI-Ergebnis und abgeleiteten Verbesserungsdaten, unbefristete, unwiderrufliche, weltweite und unterlizenzierbare Lizenz in Ziffer 3.1, keine Löschpflicht nach Vertragsende, Fortgeltung der Klausel, Widerspruch allein durch Verzicht auf die KI-Funktionen in Ziffer 3.2 und Ausschluss der Verantwortung für das vorherige Training fremder Modelle — https://www.pandadoc.com/legal/ai-addendum/ (Stand 2026-08-27)
- Liste der Unterauftragnehmer mit vierzig Einträgen, je mit Verarbeitungszweck, Hosting-Land und Anschrift, darunter OpenAI, LLC für die Sprachmodellverarbeitung über Programmierschnittstellen in der Anwendung mit Hosting in den Vereinigten Staaten, und die Erklärung, dass diese Seite der Meldeweg für Änderungen ist — https://www.pandadoc.com/legal/subprocessors/ (Stand 2026-08-27)
- Zwei getrennte und isolierte Installationen für die Vereinigten Staaten und die Europäische Union mit Server in Frankfurt, Ausschluss eines Umzugs zwischen beiden, Aufzählung der Daten, die in der gewählten Region bleiben, sowie der drei Datenarten, die sie planmäßig in Richtung Vereinigte Staaten verlassen; Seitenstand 1. September 2023 — https://www.pandadoc.com/legal/pandadoc-data-residency/ (Stand 2026-08-27)
- Tarifpreise von 0, 19 und 49 US-Dollar bei Jahreszahlung sowie 35 und 65 US-Dollar bei monatlicher Zahlung, 60 Dokumente im Jahr im freien Tarif, Prüfpfad in allen vier Stufen, sowie die Zuordnung von EU-Speicherort, Anmeldung über SSO, Programmierschnittstelle und Webhooks zur Stufe auf Anfrage und die Bindung von qualifizierter Signatur und Empfängerprüfung an das Jahresabo — https://www.pandadoc.com/pricing/ (Stand 2026-08-27)
- Aussage des Anbieters auf der Produktseite zum Prüfpfad, dass sich dieser nicht ausleiten lässt, weil er fest in die Anwendung eingebaut ist, und dass allein das Signaturzertifikat zu einem unterschriebenen Dokument heruntergeladen werden kann, dazu die Beschreibung der erfassten Vorgänge — https://www.pandadoc.com/features/report-and-track/audit-trail/ (Stand 2026-08-27)
- SOC-2-Type-II-Testat nach SSAE 18 für den Anbieter mit Bereitstellung des Berichts auf Anfrage sowie die Nennung der Zertifizierungen nach ISO 27001, FedRAMP und PCI DSS, die dem Infrastrukturanbieter Amazon Web Services zugeordnet sind — https://www.pandadoc.com/security/compliance/ (Stand 2026-08-27)
- Bereitstellung des SOC-2-Type-2-Berichts über ein Formular, in dem zuvor eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet wird — https://www.pandadoc.com/legal/pandadoc-soc2-type-2-report/ (Stand 2026-08-27)
- Selbstauskünfte zu E-SIGN, UETA, eIDAS, HIPAA, CCPA, FERPA, PCI-DSS und 21 CFR Part 11 auf der Sicherheitsseite sowie die Angabe, PandaDoc stelle Signaturen auf dem Niveau einer qualifizierten elektronischen Signatur bereit — https://www.pandadoc.com/security/ (Stand 2026-08-27)
- Pressemeldung vom 6. Januar 2026 zum Führungswechsel mit Keith Rabkin als Chief Executive Officer und Mikita Mikado als Chief Product Officer, dazu die Angaben von über 700 Beschäftigten, mehr als 56.000 Kunden, den Investoren OMERS Growth Equity, M12, HubSpot und Altos Ventures sowie dem Gründungsjahr 2013 — https://www.pandadoc.com/press/pandadoc-announces-leadership-transition/ (Stand 2026-08-27)
- Meilensteinleiste der Unternehmensseite mit dem Gründungsjahr 2014, dem Erreichen von 100 Mio. US-Dollar wiederkehrendem Jahresumsatz im Jahr 2024 und dem Start der Angebotskonfiguration für Salesforce und HubSpot im Jahr 2025 — https://www.pandadoc.com/about/ (Stand 2026-08-27)
- Serie-C-Runde vom 22. September 2021 bei einer Bewertung von 1 Mrd. US-Dollar, geführt von OMERS Growth Equity und G Squared — https://techcrunch.com/2021/09/22/pandadoc-the-e-document-startup-now-valued-at-1b-as-it-closes-a-big-series-c/ (Stand 2026-08-27)
- Bericht vom 16. Dezember 2025 über eine Beteiligung von Índico Capital Partners in Höhe von 5 Mio. Euro zum Ausbau der KI-Entwicklung und des Standorts Lissabon — https://tech.eu/2025/12/16/ndico-capital-partners-invests-5m-in-pandadoc/ (Stand 2026-08-27)
- Sicherheitspraktiken als Anlage zum Auftragsverarbeitungsvertrag mit Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung, Mehrfaktoranmeldung für Personal mit Zugriff auf Kundeninhalte, Löschverfahren nach NIST SP 800-88 Revision 1 und Meldung bestätigter Sicherheitsvorfälle an die hinterlegte Rechnungsadresse — https://www.pandadoc.com/legal/security-practices/ (Stand 2026-08-27)
