# Instatus

> Betreibt eine öffentliche oder geschlossene Statusseite, auf der ein Softwareanbieter Störungen und Wartungen meldet, prüft die eigenen Dienste von außen und benachrichtigt Abonnenten per E-Mail, SMS oder Chat.

- Anbieter: Instatus, Inc
- Kanonische URL: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/instatus
- Sprachfassung: https://www.convios.com/en/toolbox/instatus
- Bereich: Service & Support · Cluster: Statusseite und Störungsmeldung
- Rolle: Fertigprodukt · Herkunft: Etabliert
- Stand: 2026-09-28 · Geprüft: 2026-09-28 · Autor: Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
- Werkzeugkasten: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten — Markdown: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten.md

## Urteil

Verhindert Rückstand: Eine Statusseite setzt ein Wettbewerber in einer Stunde auf (Schätzung). Ohne sie beantwortet man bei der ersten größeren Störung dieselbe Frage hundertfach im Postfach. Die Unterlagen von Instatus tragen Spuren einer Vorlage: Die Richtlinien tragen den Vermerk, sie seien von Basecamp übernommen, und die Seite zur Verfügbarkeitszusage beschreibt das Produkt noch mit Basecamps Worten als Ort für Entscheidungen, Entwürfe und Firmenankündigungen. Wer an einen Konzern verkauft, legt die eigene Statusseite in dessen Prüfung offen.

## Eignung nach Unternehmensgröße

- Solopreneur: geeignet — Der kostenlose Tarif reicht für eine öffentliche Seite mit 15 Überwachungen im Zwei-Minuten-Takt, E-Mail-Alarmen, fünf Teammitgliedern und 200 Abonnenten. Eine eigene Adresse fehlt, die Seite läuft unter der Domain des Anbieters. Wer allein ein Produkt betreibt, bekommt damit ohne Vertrag und ohne Zahlungsmittel eine glaubwürdige Antwort auf die Frage, ob gerade etwas kaputt ist.
- KMU: geeignet — Hier gehört das Werkzeug hin. Pro kostet 20 USD im Monat, bei jährlicher Zahlung 15 USD, und bringt 50 Überwachungen im 30-Sekunden-Takt, SMS-Alarme, eine eigene Adresse und 5.000 Abonnenten. Zwei Grenzen gehören auf denselben Zettel. Die Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst und die Verwaltungsansicht des Änderungsprotokolls gibt es erst im Tarif Business zu 300 USD im Monat. Und einen europäischen Speicherort gibt es in keinem Tarif.
- Konzern: bedingt geeignet — Business kostet bei jährlicher Zahlung 225 USD im Monat, also 2.700 USD im Jahr, samt Anmeldung über SAML, Verwaltungsprotokoll und 1.000 Überwachungen; Enterprise bietet eigene Verträge und eigene Richtlinien. Aus den Unterlagen ergeben sich drei Befunde. Der Anbieter schreibt selbst, er habe kein SOC-Audit abgeschlossen. Die Datenbanken sind nach eigener Angabe im Ruhezustand unverschlüsselt. Und der Vertrag zur Auftragsverarbeitung stammt von 2022, erwähnt noch das Privacy Shield und verspricht Prüfberichte Dritter, die das Sicherheitspapier nicht nennt; angepasste Fassungen bietet der Anbieter ab Business an. Die Datenmenge ist klein, meist Abonnentenadressen und Teammitglieder. Wo der Einkauf dafür eine Ausnahme zulässt, ist Enterprise der Weg.

## Tragfähigkeit des Anbieters

Jung: Das Produkt ist seit Sommer 2020 am Markt und wird im Monatstakt weiterentwickelt. Eine Finanzierung ist aus keiner Primärquelle belegt; auf der Preisseite bezeichnet sich das Unternehmen nach eigener Angabe als profitabel und vom Gründer geführt. Nach dem Maßstab dieser Sammlung führt eine nicht öffentliche Finanzierung zur Einordnung jung, auch bei mehr als drei Jahren am Markt. Die Umsatzzahlen veröffentlicht der Anbieter selbst, ohne Prüfung durch Dritte.

- Vertragsgesellschaft: Instatus, Inc, laut Vertrag zur Auftragsverarbeitung eine Delaware C Corporation mit Postfachanschrift in Beaverton, Oregon; die Nutzungsbedingungen nennen weder Sitzstaat noch Anschrift, weder anwendbares Recht noch Gerichtsstand, und der Anbieter behält sich vor, sie ohne Ankündigung zu ändern; die Datenschutzerklärung sagt, die Seite werde aus Ägypten betrieben und in den Vereinigten Staaten gehostet (Quelle: https://instatus.com/policies/terms, Stand 2026-09-28)
- Umsatz und Kunden nach eigener Angabe: die Seite /open weist mit dem Vermerk „Updated August 25“ ohne Jahresangabe einen Monatsumsatz von 50.105 USD, einen Jahresumsatz von 601.263 USD, 1.354 zahlende Kunden und 67.522 Nutzer aus; eine Prüfung durch Dritte nennt der Anbieter nicht (Quelle: https://instatus.com/open, Stand 2026-09-21)
- Laufende Entwicklung: das öffentliche Änderungsprotokoll reicht zurück bis Juli 2020 und führt Einträge in jedem Monat von Januar bis August 2026, zuletzt im August 2026 die Übersetzung der Oberfläche in 26 Sprachen und Push-Alarme auf das Telefon (Quelle: https://instatus.com/changes, Stand 2026-09-21)
- Eigene Statusseite: die eigene Statusseite unter instat.us weist für Juli, August und September 2026 keine Meldung und für alle zehn angezeigten Einträge 100 Prozent Verfügbarkeit aus; die Adressen status.instatus.com und trust.instatus.com zeigen dagegen Statusseiten fremder Kunden (Quelle: https://instat.us/history, Stand 2026-09-21)
- Stand der Rechtsdokumente: der Vertrag zur Auftragsverarbeitung trägt die Fassung vom 23.06.2022, liegt als PDF auf der eigenen Website und lässt sich über Dropbox Sign gegenzeichnen; die Richtlinien tragen den Vermerk, sie seien von Basecamp übernommen, und die Seite zur Verfügbarkeitszusage beschreibt das Produkt noch mit Basecamps Worten (Quelle: https://instatus.com/policies/sla, Stand 2026-09-28)

## Ausstiegskosten

Gering: Nach dem Export fehlt bei einer Statusseite wenig. Abonnenten lassen sich als CSV ausführen, Störungen, Wartungen, Komponenten und Überwachungen stehen über die Schnittstelle bereit. Drei Punkte kosten Zeit. Die Adresse der Statusseite muss im DNS umgehängt werden. Die Abonnenten wechseln den Absender; schreibt ihnen ein neuer Dienst ohne Ankündigung, kann die Mail im Spamordner landen. Die Frist ist kurz: Mit der Kündigung ist das Konto sofort unzugänglich, nach 30 Tagen sind die Daten aus dem Betrieb und nach 60 Tagen aus den Sicherungen gelöscht. Die Ausfuhr gehört deshalb vor die Kündigung.

## Regulatorik und Daten

| Punkt | Befund | Belegstand | Stand |
|---|---|---|---|
| Auftragsverarbeitung | ja, öffentlich als PDF abrufbar (Fassung vom 23.06.2022), nach eigenem Text Bestandteil der Nutzungsbedingungen, mit EU-Standardvertragsklauseln; Gegenzeichnung über Dropbox Sign freiwillig, angepasste Fassungen ab Business — Die Seite zur Datenschutz-Grundverordnung verlinkt den Vertrag zur Auftragsverarbeitung direkt als PDF, ohne Anmeldung und ohne Tarifbindung. Der Text nennt sich selbst Bestandteil der Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung und führt Instatus, Inc als Auftragsverarbeiter. Er enthält die EU-Standardvertragsklauseln von 2021 für Verantwortliche und für Auftragsverarbeiter mit Recht und Gerichtsstand Dänemark, dazu die britischen Klauseln. Neue Unterauftragnehmer kündigt der Anbieter vorab an, der Kunde kann binnen zehn Werktagen widersprechen. Wer eine unterzeichnete Fassung braucht, zeichnet über instatus.com/dpa bei Dropbox Sign selbst gegen; angepasste Verträge nennt die Preisseite ab dem Tarif Business. Drei Punkte gehören in die Prüfung des Einkaufs. Der Text stammt vom Juni 2022 und erwähnt noch das Privacy Shield. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen verweisen nur auf Sicherheitsseite und Datenschutzerklärung. Und die Zusage, Prüfberichte Dritter vorzulegen, trifft auf ein Sicherheitspapier, das kein abgeschlossenes Audit nennt. | belegt | 2026-09-28 |
| Speicherort | Vereinigte Staaten, bei Amazon Web Services und Vercel, ohne wählbare europäische Region in irgendeinem Tarif — Das Sicherheitspapier nennt die Rechenzentren der Hauptsysteme in den Vereinigten Staaten bei Amazon Web Services, die Datenschutzerklärung sagt, die Seite werde in den Vereinigten Staaten gehostet, und die Liste der Unterauftragnehmer führt Vercel und Amazon Web Services als Cloud-Anbieter mit Sitz dort. Auf der Preisseite, in den Richtlinien und in den geprüften Hilfeseiten findet sich kein europäischer Speicherort, auch nicht als Zusatz im Tarif Enterprise (geprüft am 28.09.2026). | teilweise belegt | 2026-09-28 |
| Subunternehmer | öffentliche Liste mit acht Einträgen, Zweck und Land genannt, alle in den Vereinigten Staaten; drei Abweichungen zu anderen Unterlagen des Anbieters — Die Liste nennt Vercel, Amazon Web Services, Mailgun, Paddle, Google Analytics, Sentry, Twilio und WorkOS, je mit Zweck und dem Land Vereinigte Staaten, und ist ohne Anmeldung einsehbar. Sie trägt kein Datum; das Verfahren für Änderungen regelt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, der neue Unterauftragnehmer vorab ankündigt und einen Widerspruch binnen zehn Werktagen erlaubt. Drei Stellen passen nicht zu ihr. Die Hilfeseite zur Anmeldung über SAML führt die Einrichtung über einen Dienst namens OrbitID, der in der Liste fehlt, während WorkOS dort als Anbieter für die Anmeldung steht; wie beide zusammenhängen, sagt keine Unterlage. Das Änderungsprotokoll beschreibt eine automatische Übersetzung von Inhalten, ohne dass ein Übersetzungsdienst in der Liste steht. Und die Richtlinien nennen Software für den Kundendienst als Unterauftragnehmer, ohne dass ein solcher Dienst aufgeführt ist. | teilweise belegt | 2026-09-28 |
| Drittlandübermittlung | Verarbeitung in den Vereinigten Staaten, Betrieb aus Ägypten; der Vertrag zur Auftragsverarbeitung verankert EU-Standardvertragsklauseln für die Übermittlung an Instatus, Inc; für Unterauftragnehmer und den Zugriff aus Ägypten nennt keine Unterlage eine Grundlage; kein Eintrag im EU-US-Datenschutzrahmen — Die Datenschutzerklärung sagt, die Seite werde aus Ägypten betrieben und in den Vereinigten Staaten gehostet, und stützt die Übermittlung auf eine Einwilligung durch bloße Nutzung. Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung regelt die Übermittlung an Instatus, Inc in Beaverton, Oregon, über die EU-Standardvertragsklauseln von 2021. Die acht Unterauftragnehmer sitzen alle in den Vereinigten Staaten; für sie nennt der Vertrag nur Vereinbarungen mit gleichwertigem Schutz, ohne Übermittlungsgrundlage je Empfänger. Zum Zugriff aus Ägypten, einem Land ohne Angemessenheitsbeschluss, sagt keine Unterlage etwas. Die amtliche Teilnehmerliste des Datenschutzrahmens lieferte am 21.09.2026 für Instatus keinen Treffer. | teilweise belegt | 2026-09-28 |
| Training mit Kundendaten | keine Aussage; automatische Übersetzung und fortgeschriebene Störungsbeschreibungen laufen über einen nicht benannten Dienst — Geprüft wurden Datenschutzerklärung, Nutzungsbedingungen, Sicherheitspapier, Liste der Unterauftragnehmer, Preisseite und Änderungsprotokoll. Keine dieser Stellen erwähnt Modelltraining oder einen Anbieter von Sprachmodellen. Das Produkt verarbeitet vor allem Störungstexte, die ohnehin öffentlich werden, dazu Abonnentenadressen und Messwerte. Zwei Einträge im Änderungsprotokoll betreffen Kundeninhalte: eine automatische Übersetzung beim Wechsel der Sprache und seit August 2026 teamintern sichtbare Störungsbeschreibungen, die sich mit der Störung selbst fortschreiben. Ob dahinter ein Sprachmodell arbeitet und welcher Dienst es betreibt, steht nirgends. Die Einstufung bleibt gelb: Rot setzt eine belegte KI-Funktion auf Kundeninhalten voraus, und die ist hier nicht belegt. Wer eine der beiden Funktionen nutzen will, klärt die Frage vor dem Einsatz mit dem Anbieter. | teilweise belegt | 2026-09-28 |
| Aufbewahrung und Löschung | Löschung nach Kündigung zugesagt und beziffert: 30 Tage aus dem Betrieb und den Protokollen, 60 Tage aus den Sicherungen — Nutzungsbedingungen, Kündigungsrichtlinie und Sicherheitspapier nennen übereinstimmend dieselben Fristen. Mit der Kündigung sind die Inhalte sofort unzugänglich, nach 30 Tagen sind sie aus dem Betrieb und den Protokollen gelöscht, nach 60 Tagen auch aus den Sicherungen, die außerhalb gelagert werden. Eine Wiederherstellung einzelner Konten aus der Sicherung schließt der Anbieter aus. Für kostenlose Konten gilt zusätzlich eine Löschung nach 365 Tagen ohne Nutzung, für eingefrorene Konten nach 180 Tagen. | belegt | 2026-09-21 |
| Zertifikate | keiner genannt; nach dem Sicherheitspapier des Anbieters ist kein SOC-Audit abgeschlossen und sind die Datenbanken im Ruhezustand nicht verschlüsselt — Zu Prüfungen schreibt das Sicherheitspapier, ein SOC-Audit sei nicht abgeschlossen und an einer Selbstauskunft zu PCI werde gearbeitet. Es beschreibt Zugriffe über ein VPN mit zweitem Faktor, eine Protokollierung aller Kontozugriffe nach IP-Adresse, tägliche Sicherungen mit GPG-Verschlüsselung und Wiederherstellungsübungen. Es nennt außerdem, dass die Datenbanken im Ruhezustand nicht verschlüsselt sind und dass Beschäftigte keiner Hintergrundprüfung unterliegen. Ein Zertifikat nach ISO 27001, ein Testat nach C5 oder ein Vertrauensportal nennt keine Unterlage. Eine Sicherheitsseite existiert; der Belegstand ist die Selbstauskunft des Anbieters. Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung sagt dagegen in Abschnitt 7.2, der Anbieter habe Prüfungen Dritter durchlaufen und lege die Berichte auf Anfrage vor; die eigenen Angaben widersprechen sich damit. | teilweise belegt | 2026-09-28 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50 | keine Aussage zur Verordnung; das Werkzeug enthält kein erkennbares KI-System, das gegenüber Endkunden auftritt — Die Verordnung (EU) 2024/1689 kommt in keiner der geprüften Unterlagen vor. Nach dem Änderungsprotokoll schreibt das Werkzeug Störungsbeschreibungen fort, die nur das eigene Team sieht, und übersetzt Inhalte beim Sprachwechsel, wobei der Betreiber die Übersetzung vor der Veröffentlichung bearbeiten kann. Eine Maschine, die Besuchern der Statusseite unmittelbar antwortet, beschreibt der Anbieter nicht. Die Verantwortung für veröffentlichte Texte bleibt damit beim Betreiber, der sie freigibt. | teilweise belegt | 2026-09-21 |
| Protokollierung | Änderungsprotokoll vorhanden, Verwaltungsansicht erst im Tarif Business; Aufbewahrungsfrist und Ausleitung nicht benannt — Die Hilfeseite zum Aktivitätsprotokoll beschreibt zwei Ansichten. Jede Störung, Wartung und Vorlage trägt in allen Tarifen einen eigenen Verlauf. Die Verwaltungsansicht über Änderungen an Team, Statusseite, Benachrichtigungen und Zugangsdaten sehen nur Administratoren im Tarif Business. Wie lange das Protokoll aufbewahrt wird und ob es sich in eigene Systeme ausleiten lässt, sagen weder die Hilfeseite noch die Preisseite (geprüft am 28.09.2026). | teilweise belegt | 2026-09-21 |

## Kosten

- Einstieg: Der kostenlose Tarif Starter deckt 15 Überwachungen im Zwei-Minuten-Takt, E-Mail-Alarme, fünf Teammitglieder und 200 Abonnenten ab, ohne eigene Adresse. Pro kostet 20 USD im Monat, bei jährlicher Zahlung 15 USD, mit 50 Überwachungen im 30-Sekunden-Takt, SMS-Alarmen, eigener Adresse und 5.000 Abonnenten. Business kostet 300 USD im Monat, bei jährlicher Zahlung 225 USD, mit 1.000 Überwachungen, Alarmen per Anruf, Anmeldung über SAML und 25.000 Abonnenten. Enterprise läuft über ein Gespräch. Preise nennt die Seite ausschließlich in US-Dollar und je Statusseite, unabhängig von der Zahl der Nutzer; Business umfasst bis zu drei Seiten, Pro gibt es zusätzlich als Private Pro zu 50 USD und Select zu 100 USD im Monat. (Stand 2026-09-28)
- Teuer wird es: Mehrkosten entstehen an einer Stelle: Zwischen Pro und Business liegt der Faktor 15. Geschlossene Seiten und Seiten für ausgewählte Kundengruppen gibt es schon als Varianten von Pro, zu 50 und 100 USD im Monat, bei jährlicher Zahlung 37,50 und 75 USD. Wer die Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst oder die Verwaltungsansicht des Änderungsprotokolls braucht, springt dagegen von 180 auf 2.700 USD im Jahr. Bei einem Team von zwölf Personen sind das 225 USD je Person und Jahr (eigene Kalkulation). Eine Verfügbarkeitszusage von 99,99 Prozent nennt die Preisseite erst für Enterprise; die eigene Richtlinie dazu verspricht 99 Prozent für Pro.

## Drei Wege im Vergleich

### Die etablierte Statusseite daneben

Atlassian Statuspage ist die Kaufen-Option, gegen die diese Entscheidung gerechnet wird, und Instatus bietet für deren Kunden eigens einen Einfuhrweg an. Die öffentliche Seite kostet bei Atlassian am 28.09.2026 im Tarif Startup 99 USD im Monat für 1.000 Abonnenten, im Tarif Business 399 USD für 5.000 Abonnenten mit Rollen und Rechten. Bei Instatus kosten 5.000 Abonnenten im Tarif Pro 20 USD im Monat.

### Die Statusseite als Nebenprodukt der Störungsbearbeitung

Die jüngere Bauart setzt die Statusseite an das Ende einer Störungsbearbeitung, in der Sprachmodelle mitschreiben. incident.io führt die Statusseite am 28.09.2026 schon im kostenlosen Tarif und rechnet danach je Nutzer ab, 19 USD im Monat im Tarif Team, 25 USD in Pro; die Schreibhilfe und die Vorschläge aus dem Modell beginnen erst in Pro, ebenso die Anmeldung über SAML. Der Ablauf reicht von der Alarmierung bis zur Nachbetrachtung, und der Preis wächst mit jeder Person in Bereitschaft.

### Statische Seite auf eigener Kante, Versand über einen Baustein

Die Seite selbst ist schnell gebaut. Aus diesem Werkzeugkasten: Astro erzeugt eine statische Statusseite aus Störungsdateien im Repository, Cloudflare Pages liefert sie aus, Resend verschickt die Benachrichtigungen an Abonnenten, Sentry liefert das Fehlersignal, und n8n verbindet Alarm und Veröffentlichung. Zur Größenordnung (Schätzung): 8 bis 15 Personentage zu 1.100 EUR ergeben 8.800 bis 16.500 EUR einmalig, gegen 180 USD im Jahr für Pro. Drei Stellen sind aufwendig. Die Statusseite muss erreichbar bleiben, wenn die eigene Umgebung ausfällt, also auf getrennter Infrastruktur und Domain laufen. Die Abonnentenverwaltung braucht Bestätigung, Abmeldung und Zustellbarkeit. Und die Überwachung von außen muss aus mehreren Regionen prüfen und bei einem Fehlschlag die Störung eröffnen.

Empfehlung nach Größe:

- Solopreneur: Der kostenlose Tarif reicht. Die Seite läuft unter der Domain des Anbieters, das genügt für den Anfang.
- KMU: Kaufen, Pro. Vor dem Einsatz den Vertrag zur Auftragsverarbeitung gegenzeichnen und nachfragen, welcher Dienst Übersetzung und Störungsbeschreibungen erzeugt und ob Beschäftigte aus Ägypten auf Kundendaten zugreifen.
- Konzern: Für Konzerne fehlt ein abgeschlossenes SOC-Audit. Wo der Einkauf wegen der kleinen Datenmenge eine Ausnahme zulässt, Enterprise mit eigenem Vertrag verhandeln.

## Einordnung

- Setzt Methode um: [Service Blueprinting](https://www.convios.com/de/methodik/service-blueprinting) — Die Statusseite liegt auf der Sichtlinie, die die Methode zeichnet: Ein interner Fehler wird dort nach außen sichtbar. Dort entscheidet sich auch, ob der Kunde ihn vom Anbieter erfährt oder aus dem eigenen Ausfall.
- Setzt Methode um: [DORA-Delivery-Diagnose](https://www.convios.com/de/methodik/dora-delivery-diagnose) — Die Methode misst die Wiederherstellzeit nach einem Fehlschlag. Ein Störungsarchiv mit Beginn, Aktualisierung und Ende je Störung liefert Messpunkte für diese Zeit.
- Setzt Methode um: [Good-Better-Best-Pricing](https://www.convios.com/de/methodik/good-better-best) — Starter, Pro, Business und Enterprise bilden eine Leiter, dazu kommen die Pro-Varianten Private Pro und Select. Zwischen Pro und Business liegt der Faktor 15, und auf Business liegt die Anmeldung über den eigenen Verzeichnisdienst. Die Methode hilft zu prüfen, ob diese Stufe den Weg nach oben öffnet oder versperrt.
- Alternative: [Sentry](https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/sentry)
- Alternative: [Resend](https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/resend)
- Alternative: [Astro](https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/astro)
- Alternative: [Cloudflare Pages](https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/cloudflare-pages)
- Verdrängt: Störungshinweis als Banner auf der eigenen Website, die gerade selbst ausfällt, Sammelmail an Kunden aus dem persönlichen Postfach, Dieselbe Antwort auf dieselbe Frage im Support, hundertfach, Verfügbarkeitszahlen aus dem Gedächtnis im Kundengespräch

## Belege

- Tarifpreise: Starter kostenlos, Pro 20 USD und Business 300 USD im Monat, bei jährlicher Zahlung 15 und 225 USD; Starter mit 15 Überwachungen und 200 Abonnenten, Pro mit 50 Überwachungen und 5.000 Abonnenten, Business mit 1.000 Überwachungen, SAML und 25.000 Abonnenten (Varianten Private Pro 50 USD und Select 100 USD, Abrechnung je Statusseite) — https://instatus.com/pricing (Stand 2026-09-28)
- Die Seite zur Datenschutz-Grundverordnung verlinkt den Vertrag zur Auftragsverarbeitung als öffentliches PDF (Fassung vom 23.06.2022); er nennt sich Bestandteil der Nutzungsbedingungen, enthält die EU-Standardvertragsklauseln von 2021 mit Recht Dänemarks und bezeichnet Instatus, Inc als Delaware C Corporation; eine Gegenzeichnung ist über instatus.com/dpa bei Dropbox Sign möglich — https://instatus.com/instatus-dpa-2022-06.pdf (Stand 2026-09-28)
- Die Liste der Unterauftragnehmer nennt acht Dienste, alle mit Sitz in den Vereinigten Staaten: Vercel, Amazon Web Services, Mailgun, Paddle, Google Analytics, Sentry, Twilio und WorkOS — https://instatus.com/policies/subprocessors (Stand 2026-09-21)
- Die Hilfeseite zur Anmeldung über SAML nennt den Tarif Business als Voraussetzung und führt die Einrichtung über einen Dienst namens OrbitID — https://instatus.com/help/team/sso (Stand 2026-09-21)
- Die Datenschutzerklärung sagt, die Seite werde aus Ägypten betrieben und in den Vereinigten Staaten gehostet, und wer die Seite oder einen Dienst nutze, willige in die Übermittlung ein; nach Kündigung werde nichts länger als 30 Tage gespeichert — https://instatus.com/policies/privacy (Stand 2026-09-21)
- Die amtliche Teilnehmerliste des EU-US-Datenschutzrahmens liefert für die Suche nach Instatus keinen Treffer; dieselbe Suche nach einem gelisteten Unternehmen liefert zur Gegenprobe einen — https://www.dataprivacyframework.gov/list (Stand 2026-09-21)
- Das Sicherheitspapier sagt, ein SOC-Audit sei nicht abgeschlossen, die Datenbanken seien im Ruhezustand nicht verschlüsselt und Beschäftigte unterlägen keiner Hintergrundprüfung; die Rechenzentren liegen bei Amazon Web Services in den Vereinigten Staaten — https://instatus.com/policies/security/whitepaper (Stand 2026-09-28)
- Die Nutzungsbedingungen nennen Instatus, Inc als Vertragspartner ohne Sitzstaat, Anschrift, anwendbares Recht oder Gerichtsstand und behalten eine Änderung ohne Ankündigung vor; gelöscht wird binnen 30 Tagen aus dem Betrieb und binnen 60 Tagen aus den Sicherungen — https://instatus.com/policies/terms (Stand 2026-09-21)
- Die Seite zur Verfügbarkeitszusage verspricht 99 Prozent monatlich für Pro und beschreibt das Produkt als Ort, an dem Entscheidungen fallen, Entwürfe geteilt und Firmenankündigungen verbreitet werden; die Richtlinien tragen den Vermerk, sie seien von Basecamp übernommen — https://instatus.com/policies/sla (Stand 2026-09-21)
- Die Kündigungsrichtlinie sagt, das Konto sei nach der Kündigung sofort unzugänglich, die Daten würden binnen 30 Tagen aus dem Betrieb und binnen 60 Tagen aus den Sicherungen gelöscht, und kostenlose Konten würden nach 365 Tagen ohne Nutzung gelöscht — https://instatus.com/policies/cancellation (Stand 2026-09-21)
- Das Aktivitätsprotokoll führt je Störung, Wartung und Vorlage einen Verlauf in allen Tarifen; die Verwaltungsansicht über Änderungen an Team und Statusseite sehen nur Administratoren im Tarif Business — https://instatus.com/help/team/activity (Stand 2026-09-21)
- Die Seite /open weist mit dem Vermerk „Updated August 25“ ohne Jahresangabe einen Monatsumsatz von 50.105 USD, einen Jahresumsatz von 601.263 USD und 1.354 zahlende Kunden aus — https://instatus.com/open (Stand 2026-09-21)
- Das Änderungsprotokoll reicht bis Juli 2020 zurück, führt Einträge in jedem Monat von Januar bis August 2026 und beschreibt eine automatische Übersetzung von Inhalten beim Sprachwechsel sowie seit August 2026 sich fortschreibende Störungsbeschreibungen — https://instatus.com/changes (Stand 2026-09-28)
- Die eigene Statusseite unter instat.us weist für Juli, August und September 2026 keine Meldung aus — https://instat.us/history (Stand 2026-09-21)
- Atlassian Statuspage kostet für die öffentliche Seite im Tarif Startup 99 USD im Monat für 1.000 Abonnenten und im Tarif Business 399 USD für 5.000 Abonnenten mit Rollen und Rechten — https://www.atlassian.com/software/statuspage/pricing (Stand 2026-09-28)
- incident.io führt die Statusseite im kostenlosen Tarif Basic und rechnet danach je Nutzer ab, 19 USD im Monat in Team und 25 USD in Pro; SAML und die Modellfunktionen beginnen in Pro — https://incident.io/pricing (Stand 2026-09-28)
- Seite zur Datenschutz-Grundverordnung mit Verweis auf den Vertrag zur Auftragsverarbeitung — https://instatus.com/policies/gdpr (Stand 2026-09-28)
