# Credo AI

> Führt alle KI-Anwendungsfälle, Modelle und KI-Lieferanten eines Hauses in einem Verzeichnis, hängt an jeden Eintrag die Freigaben und Nachweise, die eine Vorschrift oder ein Kunde verlangt, und hält fest, wer wann was entschieden hat.

- Anbieter: Credo.AI Corp.
- Kanonische URL: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten/credo-ai
- Sprachfassung: https://www.convios.com/en/toolbox/credo-ai
- Bereich: Governance & Sicherheit · Cluster: KI-Governance und Modellregister
- Rolle: Fertigprodukt · Herkunft: KI-nativ
- Stand: 2026-08-24 · Geprüft: 2026-08-24 · Autor: Dr. Oliver Gausmann, Convios GmbH
- Werkzeugkasten: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten — Markdown: https://www.convios.com/de/werkzeugkasten.md

## Urteil

Verhindert Rückstand: Ein Prüfer, ein Konzerneinkauf und ein Kunde mit eigener Berichtspflicht fragen dasselbe: welche KI-Systeme laufen hier, wer hat sie freigegeben, worauf stützt sich die Freigabe. Wer darauf keine Antwort hat, verliert den Auftrag oder das Zertifikat. Ein Verzeichnis holt diesen Rückstand auf. Weiter trägt es niemanden, denn der Wettbewerber kauft dieselbe Plattform und hat in derselben Woche dasselbe Verzeichnis. Was ein Haus unterscheidet, sind die Entscheidungen, die es daraus ableitet, und die trifft keine Software.

## Eignung nach Unternehmensgröße

- Solopreneur: nicht geeignet — Der Vertrieb läuft über Rahmenvertrag und Beratungsauftrag. Eine Preisseite gibt es nicht, einen Zugang zur Selbstbedienung auch nicht. Drei Anwendungsfälle stehen schneller in einer Tabelle, als das erste Gespräch dauert.
- KMU: bedingt geeignet — Interessant wird es, sobald ein Anwendungsfall unter Anhang III der KI-Verordnung fällt, etwa Bonitätsprüfung oder Preisbildung in der Lebens- und Krankenversicherung, oder sobald Kunden Lieferantenfragebögen zum KI-Einsatz schicken. Die Pflichten aus Anhang III greifen ab dem 02.12.2027. Bis dahin trägt ein dokumentierter Freigabeprozess mit einer gepflegten Tabelle weiter als eine Lizenz ohne öffentlichen Preis, gegen den sich verhandeln ließe.
- Konzern: geeignet — Hierher gehört das Werkzeug: viele Einheiten, viele Modelle, eine Innenrevision, die Nachweise sehen will, und ein Einkauf, der Lieferanten nach ihrem KI-Einsatz fragt. IBM liefert die Regelwerk-Inhalte von Credo AI seit dem 28.04.2025 im eigenen Produkt aus, QuantumBlack von McKinsey bringt die Plattform seit dem 02.04.2024 zu Mandanten. Vor der Unterschrift bleiben drei Punkte zu klären, die öffentlich nicht dokumentiert sind: Speicherort, Unterauftragnehmer und der Modellanbieter hinter dem eingebauten Assistenten.

## Tragfähigkeit des Anbieters

Finanziert: Sechs Jahre seit der Gründung, zwei Jahre seit der letzten Runde. Die Series B über 21 Mio. US-Dollar vom 30.07.2024 und der OEM-Vertrag mit IBM tragen den laufenden Betrieb; für die Einordnung etabliert fehlen sieben Jahre am Markt, ein Konzern-Eigentümer und ein belegter Gewinn. Dazu läuft ein Markenstreit: Credo Technology Group, Ltd. klagt seit dem 03.04.2024 gegen Credo.AI Corp. um die Marke Credo, das Verfahren ist offen, letzte Eintragung am 17.08.2026.

- Gründung und Marktstart: im März 2020 gegründet, Plattform seit April 2022 allgemein verfügbar, Sitz Los Altos, Kalifornien; beide Jahresangaben nach eigener Darstellung (Quelle: https://www.credo.ai/news/credo-ai-announces-12-8-million-series-a-funding-round-for-responsible-ai, Stand 2026-08-24)
- Finanzierung: 12,8 Mio. US-Dollar Series A vom 17.05.2022 unter Führung von Sands Capital; 21 Mio. US-Dollar Series B vom 30.07.2024 mit CrimsoNox Capital, Mozilla Ventures und FPV Ventures; insgesamt 41,3 Mio. US-Dollar nach Anbieterangabe (Quelle: https://www.credo.ai/blog/accelerating-global-growth-and-innovation-in-ai-governance-with-21-million-in-new-capital, Stand 2026-08-24)
- Vertriebswege: OEM-Vertrag mit IBM seit dem 28.04.2025: die Policy Packs von Credo AI liefern den Inhalt für den Zusatz Compliance Accelerators in IBM watsonx.governance. Allianz mit QuantumBlack, AI by McKinsey, seit dem 02.04.2024 (Quelle: https://www.credo.ai/blog/credo-ai-and-ibm-empowering-trustworthy-ai-through-oem-collaboration, Stand 2026-08-24)
- Einordnung durch Marktbeobachter: am 16.06.2026 im ersten Magic Quadrant für KI-Governance-Plattformen von Gartner als Visionary geführt; im Forrester Wave zu AI Governance Solutions für das dritte Quartal 2025 nach Anbieterangabe als Leader (Quelle: https://www.credo.ai/recognition/gartner-magic-quadrant-ai-governance-platforms-2026, Stand 2026-08-24)
- Rechtsperson und laufendes Verfahren: Credo.AI Corp., Zustellanschrift 4546 El Camino Real B10 #795, Los Altos, Kalifornien; Gerichtsstand laut Nutzungsbedingungen San Francisco County. Vor dem Bundesbezirksgericht für den nördlichen Bezirk Kaliforniens läuft seit dem 03.04.2024 das Markenverfahren 3:24-cv-02032-CRB, letzte Eintragung am 17.08.2026 (Quelle: https://cand.uscourts.gov/cases-e-filing/cases/324-cv-02032-crb/credo-technology-group-ltd-v-credoai-corp, Stand 2026-08-24)

## Ausstiegskosten

Hoch: Die Nutzungsbedingungen räumen nach Vertragsende 60 Tage zum Export ein, danach darf der Anbieter löschen. Herausgeben lassen sich die eigenen Einträge. Was nach dem Export fehlt, ist die Ordnung, die aus ihnen einen Nachweis gemacht hat: Risikobibliothek, Kontrollkatalog und Policy Packs sind Inhalte des Anbieters und teilweise an IBM lizenziert. Die Freigabekette bleibt als Datei erhalten, ihre Zuordnung zu Kontrollen und Rechtsnormen bleibt es nicht. Wer nach zwei Jahren wechselt, baut den Nachweisstand neu auf und erklärt einem Prüfer die Lücke dazwischen.

## Regulatorik und Daten

| Punkt | Befund | Belegstand | Stand |
|---|---|---|---|
| Auftragsverarbeitung | vorhanden, auf Anfrage, kein eigenes Dokument öffentlich — Abschnitt 6.4 der Nutzungsbedingungen sagt zu, den Standard-Auftragsverarbeitungsvertrag auf Anfrage abzuschließen, soweit der Kunde einem Datenschutzrecht wie der DSGVO unterliegt. Der Text ist öffentlich nirgends abrufbar; die Adresse credo.ai/legal/dpa antwortet mit 404, das Seitenverzeichnis führt keine solche Seite. | teilweise belegt | 2026-08-24 |
| Speicherort | unklar — Weder die Datenschutzerklärung noch die Nutzungsbedingungen nennen einen Speicherort, eine Region oder einen Infrastrukturanbieter. Eine Wahl der Region wird nirgends angeboten, eine Sicherheits- oder Vertrauensseite gibt es nicht; credo.ai/security und credo.ai/trust antworten mit 404. Geprüft wurden zusätzlich alle 500 im Seitenverzeichnis geführten Adressen. | nicht belegt | 2026-08-24 |
| Subunternehmer | keine öffentliche Liste; einzelne Dienste in den Nutzungsbedingungen genannt — Eine geführte Liste der Unterauftragnehmer gibt es nicht, credo.ai/subprocessors antwortet mit 404. Abschnitt 6.8 der Nutzungsbedingungen nennt ChatGPT Enterprise, Gemini Enterprise, Claude Enterprise und Microsoft Copilot als Werkzeuge, mit denen Beschäftigte des Anbieters die Leistung unterstützen, und sagt im selben Absatz, Kundendaten verließen die eigene Umgebung nicht. Beides nebeneinander gehört in die Vertragsverhandlung. Welcher Modellanbieter den eingebauten Governance-Assistenten betreibt, steht in keinem der öffentlichen Dokumente. | teilweise belegt | 2026-08-24 |
| Drittlandübermittlung | Übermittlung in die Vereinigten Staaten, Standardvertragsklauseln genannt — Der Anbieter sitzt in den Vereinigten Staaten, eine Übermittlung findet also statt. Die Datenschutzerklärung nennt als Grundlage die Standardvertragsklauseln der Europäischen Union oder andere anwendbare Mechanismen, ohne zuzuordnen, welcher Empfänger auf welcher Grundlage arbeitet. Ein Vertreter in der Union nach Artikel 27 DSGVO wird nicht benannt, ebenso wenig eine Niederlassung in der Union. | teilweise belegt | 2026-08-24 |
| Training mit Kundendaten | für Kundeninhalte vertraglich ausgeschlossen, für Website- und Kontodaten ausdrücklich vorbehalten — Zwei Dokumente geben hier zwei verschiedene Antworten, und darin liegt der wichtigste Befund dieses Profils. Abschnitt 6.8 der Nutzungsbedingungen schließt aus, dass User Data zum Trainieren, Entwickeln oder Verbessern von Modellen genutzt wird. Die Datenschutzerklärung mit Stand 08.04.2026 behält sich für die über Website und Dienst erhobenen personenbezogenen Daten das Gegenteil vor, einschließlich der Weitergabe an Dritte zum Modelltraining. Abschnitt 6.7 erlaubt zusätzlich, aggregierte und anonymisierte Ableitungen aus der Nutzung für eigene Zwecke einschließlich neuer Produkte zu verwenden. Auf den Modellanbieter hinter dem eingebauten Assistenten erstreckt sich die Zusage nicht, weil dieser nirgends benannt ist. | teilweise belegt | 2026-08-24 |
| Aufbewahrung und Löschung | 60 Tage Export nach Vertragsende, Löschung danach als Möglichkeit formuliert — Abschnitt 6.6 der Nutzungsbedingungen beziffert die Frist: 60 Tage nach Vertragsende bleiben die Daten zum Export verfügbar. Danach darf der Anbieter löschen, muss aber nicht; ausgenommen bleibt, was gesetzlich oder für berechtigte Geschäftszwecke des Anbieters erforderlich ist. Zu Sicherungskopien steht nichts. Eine Löschbestätigung sagt der Text nicht zu. | teilweise belegt | 2026-08-24 |
| Zertifikate | SOC 2 Type II für Sicherheit, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit; Bericht auf Anfrage — Der Anbieter weist einen SOC-2-Type-II-Bericht aus und benennt die geprüften Kategorien Sicherheit, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit. Verarbeitungsintegrität und Datenschutz gehören nicht dazu. Prüfzeitraum und Prüfgesellschaft sind nicht genannt, der Bericht wird auf Anfrage herausgegeben, eine jährliche Wiederholung ist zugesagt. Ein ISO-27001-Zertifikat wird nicht erwähnt. Bemerkenswert ist die Asymmetrie beim Thema ISO/IEC 42001: der Anbieter verkauft die Vorbereitung auf diese Norm, ein eigenes Zertifikat nach ihr ist auf den öffentlichen Seiten nicht ausgewiesen. | teilweise belegt | 2026-08-24 |
| EU-KI-Verordnung, Artikel 50 | ausführliche Aussagen zur Pflicht des Kunden, keine benannte Zusage zur eigenen — Der Anbieter führt eine eigene Seite zur KI-Verordnung, die sich vollständig an die Pflichten des Kunden richtet. Zu den eigenen Pflichten aus Artikel 50 für den eingebauten Governance-Assistenten, der Vorschläge erzeugt und Fragebögen vorbefüllt, findet sich keine Zusage. Prüfbar und für ein Werkzeug dieser Art unangenehm ist der Rechtsstand der Seite: sie argumentiert am 24.08.2026 weiterhin auf dem Fahrplan von 2024 und nennt die durch die Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 verschobenen Hochrisiko-Fristen nicht, also weder den 02.12.2027 für Anhang III noch den 02.08.2028 für Anhang I. Über die Aktualität der Policy Packs im Produkt sagt das von außen nichts. | teilweise belegt | 2026-08-24 |
| Protokollierung | Prüfspur über die verwalteten KI-Objekte beworben, Reichweite und Frist offen — Prüfspur und Berichte gehören laut Produktnavigation zum Leistungsumfang und beziehen sich auf die verwalteten Anwendungsfälle, Modelle und Freigaben. Ob der Kunde zusätzlich ein auswertbares Protokoll über Zugriffe und Änderungen in seinem eigenen Mandanten erhält, wie lange dieses aufbewahrt wird und ob es sich in eigene Systeme ausleiten lässt, ist öffentlich nicht belegt. Eine Dokumentationsseite und eine Tarifübersicht, aus denen sich das ablesen ließe, gibt es nicht. | teilweise belegt | 2026-08-24 |

## Kosten

- Einstieg: Der Anbieter nennt öffentlich keinen Preis. Die Adresse credo.ai/pricing antwortet mit 404, und im Seitenverzeichnis vom 24.08.2026 steht unter 500 geprüften Adressen keine Preisseite. Der Einstieg läuft über ein Gespräch und einen Rahmenvertrag, Beratungsleistungen kommen laut Nutzungsbedingungen als eigener Auftrag daneben. (Stand 2026-08-24)
- Teuer wird es: An drei Stellen, die man vor der ersten Verhandlung kennen sollte. Erstens fehlt ein Listenpreis, gegen den sich verhandeln ließe; der Anbieter kennt die Zahlungsbereitschaft der Gegenseite besser als umgekehrt. Zweitens ist die Einführung eines Verzeichnisses über mehrere Einheiten Projektarbeit, und der Anbieter hält dafür ein eigenes Beratungsangebot bereit, das neben der Lizenz abgerechnet wird. Drittens wurde der KI-Assistent den Entwurfspartnern bis zur allgemeinen Verfügbarkeit kostenlos überlassen; die Konditionen danach hat der Anbieter in derselben Unterlage ausdrücklich offengelassen.

## Drei Wege im Vergleich

### GRC-Suite, die KI als weitere Domäne aufnimmt

Die etablierten Adressen heißen OneTrust, ServiceNow, MetricStream und Archer. Konzerne bleiben dabei, weil das KI-Verzeichnis dann neben dem Verarbeitungsverzeichnis und dem Risikoregister liegt, dieselbe Freigabekette benutzt und im Einkauf längst zugelassen ist. Ein zweites Werkzeug bedeutet einen zweiten Rechteprozess, eine zweite Lieferantenprüfung und eine zweite Rechnung. Wer ohnehin IBM watsonx.governance einsetzt, bekommt die Regelwerk-Inhalte von Credo AI seit dem 28.04.2025 über den Zusatz Compliance Accelerators, ohne einen eigenen Vertrag mit Credo AI zu schließen.

### Nachweis-Automat mit KI-Modul statt KI-Plattform mit Nachweisen

Vanta und Drata kommen aus der Nachweis-Automatisierung für SOC 2 und ISO 27001 und haben ein Modul für KI-Governance daraufgesetzt, mit Verzeichnis für Anwendungsfälle und Abbildung auf ISO/IEC 42001, das NIST-Rahmenwerk und die KI-Verordnung. Der Unterschied liegt im Zugang: beide führen eine öffentliche Preisseite und einen Weg in die Testphase ohne Vertriebstermin. Drata weist seit dem 02.12.2025 ein eigenes ISO-42001-Zertifikat aus, allerdings ohne Zertifizierungsstelle und Geltungsbereich zu nennen. Aufgeben muss man die Tiefe bei Modellen und Lieferanten: die Risikobibliothek, die Anbietertransparenz-Berichte und die Bewertungs-Nachweise je Modell sind das, wofür Credo AI gekauft wird.

### Verzeichnis selbst bauen, Belege aus dem eigenen Betrieb ziehen

Die Bausteine liegen im eigenen Katalog. LiteLLM als Modell-Gateway hält fest, welche Anwendung welches Modell aufruft. Langfuse protokolliert die Aufrufe samt Eingabe, Ausgabe und Kosten und liefert damit die Belegspur, die ein Prüfer sehen will. Nudge Security findet die KI-Dienste, die niemand angemeldet hat. Supabase trägt das Verzeichnis mit Anwendungsfall, Modell, Lieferant und Freigabestand, n8n führt die Freigaben durch die Kette, und Claude Code baut das Ganze. Für ein Haus mit zwanzig bis dreißig Anwendungsfällen sind das nach eigener Erfahrung zehn bis fünfzehn Personentage plus laufende Pflege. Gescheitert wird an vier Stellen: an der Rechtsarbeit, die eine Kontrolle einer Norm zuordnet und diese Zuordnung nachzieht, wenn sich die Fristen verschieben; an der Mandantentrennung, sobald mehrere Gesellschaften darauf zugreifen; an der Unveränderlichkeit der Belege, die ein Prüfer voraussetzt; und an dem Tag, an dem die Person geht, die es gebaut hat.

Empfehlung nach Größe:

- Solopreneur: Tabelle und ein fester Termin im Quartal. Der Vertriebsweg dieses Anbieters passt nicht zu dieser Größe.
- KMU: Erst selbst bauen und den Freigabeprozess dokumentieren. Kaufen, sobald ein Anwendungsfall unter Anhang III fällt oder ein Großkunde Nachweise fordert.
- Konzern: Kaufen ist die richtige Antwort. Speicherort, Unterauftragnehmerliste und den Modellanbieter hinter dem Assistenten aber schriftlich in den Vertrag holen, weil öffentlich zu allen dreien nichts steht.

## Einordnung

- Setzt Methode um: [Regulatorik-Dichte-Test](https://www.convios.com/de/methodik/regulatorik-dichte-test) — Der Test klärt, ob eine Vorschrift dieses Haus härter trifft als alle anderen, und genau daran hängt, ob ein Verzeichnis eine Pflichtübung bleibt oder zur Eintrittskarte in ein reguliertes Segment wird.
- Setzt Methode um: [DORA AI Capabilities Model (sieben KI-Fähigkeiten)](https://www.convios.com/de/methodik/dora-ai-capabilities) — Die Erhebung fragt nach einer klaren KI-Haltung und nach erreichbaren internen Daten, und ein Verzeichnis der Anwendungsfälle ist der Abgleich, der zeigt, ob diese Haltung im Alltag überhaupt gilt.
- Setzt Methode um: [Operating-Model-Raster (Standardisierung und Integration)](https://www.convios.com/de/methodik/operating-model-raster) — Ein zentrales KI-Verzeichnis ist eine Entscheidung über Prozessgleichheit und Datenkopplung zwischen Einheiten, und das Raster beantwortet vorher, wie viel davon das Geschäft wirklich braucht.
- Verdrängt: Tabelle mit den eingesetzten KI-Systemen, gepflegt von einer Person, Freigaben als E-Mail-Verlauf im Postfach der Rechtsabteilung, Lieferantenfragebögen, die für jeden Kunden neu von Hand beantwortet werden

## Belege

- Auftragsverarbeitungsvertrag auf Anfrage, 60 Tage Exportfrist nach Vertragsende, aggregierte Ableitungen für eigene Zwecke, Trainingsausschluss für Kundendaten, namentlich genannte KI-Werkzeuge im Support, Gerichtsstand und Zustellanschrift — https://www.credo.ai/legal/terms-of-use (Stand 2026-08-24)
- Stand 08.04.2026, Trainingsvorbehalt für über Website und Dienst erhobene personenbezogene Daten, Standardvertragsklauseln als Übermittlungsgrundlage, kein Vertreter in der Union, kein Speicherort genannt — https://www.credo.ai/legal/privacy-policy (Stand 2026-08-24)
- SOC 2 Type II, geprüfte Kategorien Sicherheit, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit, Bericht auf Anfrage, jährliche Wiederholung zugesagt — https://www.credo.ai/legal/soc-2-type-ii-compliance (Stand 2026-08-24)
- Eigene Seite zur KI-Verordnung, ausgerichtet auf die Pflichten des Kunden, Rechtsstand weiterhin auf dem Fahrplan von 2024, ohne die verschobenen Hochrisiko-Fristen — https://www.credo.ai/eu-ai-act (Stand 2026-08-24)
- Getrennter Entwurfs-Mandant, Empfehlung ausschließlich nicht-produktiver Daten, allgemeine Verfügbarkeit für das erste Quartal 2026 angekündigt, Konditionen nach der Freigabe offengelassen, kein Modellanbieter benannt — https://www.credo.ai/legal/credo-ai-design-partnership-brief-ai-powered-governance-assistant (Stand 2026-08-24)
- Series B über 21 Mio. US-Dollar vom 30.07.2024, Investoren, insgesamt 41,3 Mio. US-Dollar nach Anbieterangabe — https://www.credo.ai/blog/accelerating-global-growth-and-innovation-in-ai-governance-with-21-million-in-new-capital (Stand 2026-08-24)
- Series A über 12,8 Mio. US-Dollar vom 17.05.2022, Gründung im März 2020, allgemeine Verfügbarkeit der Plattform seit April 2022 — https://www.credo.ai/news/credo-ai-announces-12-8-million-series-a-funding-round-for-responsible-ai (Stand 2026-08-24)
- OEM-Vertrag mit IBM vom 28.04.2025, Policy Packs als Inhalt des Zusatzes Compliance Accelerators in IBM watsonx.governance — https://www.credo.ai/blog/credo-ai-and-ibm-empowering-trustworthy-ai-through-oem-collaboration (Stand 2026-08-24)
- Allianz mit QuantumBlack, AI by McKinsey, vom 02.04.2024 — https://www.credo.ai/blog/credo-ai-and-mckinsey-company-join-forces-to-deliver-ai-governance-risk-management-and-compliance-at-scale (Stand 2026-08-24)
- Einstufung als Visionary im ersten Magic Quadrant für KI-Governance-Plattformen von Gartner vom 16.06.2026 — https://www.credo.ai/recognition/gartner-magic-quadrant-ai-governance-platforms-2026 (Stand 2026-08-24)
- Markenverfahren 3:24-cv-02032-CRB vor dem Bundesbezirksgericht für den nördlichen Bezirk Kaliforniens, eingereicht am 03.04.2024, offen, letzte Eintragung am 17.08.2026 — https://cand.uscourts.gov/cases-e-filing/cases/324-cv-02032-crb/credo-technology-group-ltd-v-credoai-corp (Stand 2026-08-24)
- Keine Preisseite, keine Vertrauensseite, keine Unterauftragnehmerliste und kein eigenes Auftragsverarbeitungsdokument unter 500 geprüften Adressen des Seitenverzeichnisses — https://www.credo.ai/sitemap.xml (Stand 2026-08-24)
- Namentlich genannte Anbindungen des Integrationszentrums für Anwendungsfälle, Modelle, Nachweise und Datensätze — https://www.credo.ai/blog/connect-to-the-responsible-ai-ecosystem-through-the-credo-ai-integrations-hub (Stand 2026-08-24)
- Modul für KI-Governance mit Verzeichnis für Anwendungsfälle und Abbildung auf ISO/IEC 42001, das NIST-Rahmenwerk und die KI-Verordnung bei einem Anbieter aus der Nachweis-Automatisierung — https://www.vanta.com/products/iso-42001 (Stand 2026-08-24)
